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Fell

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MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Fell Pl.

Bd. 2, Sp. 864
Wossidia Fell Pl. Fellen n. Fell, die behaarte Haut des Tierkörpers: pellis 'Vell' Chytr. 97; pellis 'Hudt, Fell' 357; 'vortmer so enscal neman in ereme ampte (der Kürschner) tusschen pinksten unde passchen veel in den scharen kopen uppe vorcop' (Wi 1383) UB. 20, 192. 1. Die Mda. gebraucht Fell als derben Ausdruck für die Haut des Menschen; die körperliche Züchtigung und Handgreiflichkeiten treffen zunächst dat Fell, vgl. einen tau Fell willen, upt Fell kamen RoRostock@RibnitzRibn; geläufig sind feste Wendungen, wie wat upt Fell krigen: Ick bün de Snider Kakadu Un du büst min Gesell, Un wenn du mi nich hüren wist, Denn kriggst du wat upt Fell Wo. Rim. 19; dat Fell vull krigen in diesem Sinne allgem., doch auch seltener in der Bedeutung bis auf die Haut durchnäßt werden: wi hebben dat Fell (vom Regen) vull krägen RoRostock@GresenhorstGres; an das Schinden, das Fellabziehen, erinnern folgende Beispiele: is all' man 'n Oewergang, säd' de Voss, dor tröcken se em dat Fell œwer de Uhren Wo. V. 2, 128; Scherzfrage: wat is dat gröttst Unrecht in de Kœk? Dat den Aal dat Fell œwer de Uhren treckt ward 1, 591; bildl.: denn' warden se bald dat Fell œwer de Uhren trecken sie werden ihn betrügen Wa; gleich steht einen dat Fell aftrecken, auch als drohende Übertreibung für in Aussicht gestellte Schläge: kumm bloß rin, ick will di dat Fell aftrecken GüGüstrow@GöllinGöll; wie trecken: einen dat Fell œwer de Uhren ströpen HaHagenow@RedefinRed; wie 'abreiben': einen dat Fell afdrögen, losmaken verprügeln GüGüstrow@GülzowGülz; ähnlich dat Fell afplücken Wo. V. 3, 1003; der harte Dienstherr drifft einen dat Fell von 'n Liw run StaStargard@FriedlandFriedl; dei will ut uns' Fell noch Reimen sniden Ro Rostock@LichtenhagenLicht; zu einem Habgierigen sagt man: du wist uns dat Fell aftrecken übervorteilen, überteuern GüGüstrow@ZerninZern; dei rackt einen 't Fell œwer 'n Puckel WaWaren@JabelJab; dei haalt 't Fell jo fuurts mit rœwer œwer 'n Körper GüGüstrow@GülzowGülz; auf die Lederbereitung spielt an einen dat Fell gor maken, ... vergarwen, versahlen RoRostock@KlockenhagenKlock; GüGüstrow@GülzowGülz; das Fell ist von dem Zustand des Körpers abhängig, vgl. ein elendes Vieh kann sin eigen Fell nich mihr drägen RoRostock@GresenhorstGres; einem unterernährten Menschen hängt dat Fell ok man noch œwer de Knaken MaMalchin@GnoienGnoi; äußerer Reiz und innere Erregung wirken auf die Haut: is ne Küll, dat einen dat Fell up 'n Puckel tosamenkrüppt Wa; dor krüppt mi dat Fell noch, wenn ick doran denken dau RoRostock@GresenhorstGres; (dem Übermütigen) jäkt dat Fell Reut. 1, 177; dee kann sick (vor Übermut und Erregung) in sin Fell nich bargen Wo. V. 3, 980; ebenso: 'up dat, wenn en de Haver steckt, se nicht mochten uth dem velle springen' Gry. Paw. Ii 1b; Du springst jo vör Wehldag' binah ut dat Fell Camm. Reg. 63; ick dacht, ick müsst ut 't Fell hüppen Wa; ut 't Fell gahn außer sich geraten HaHagenow@RedefinRed; dazu stellt sich, das gegensätzliche Paar Körper und (schöne) Haut in eins betrachtend, die Bemerkung über einen üblen Menschen: dei döggt in sin Fell nich HaHagenow@RedefinRed; Unempfindlichkeit gegen äußere Reize wird mit der Dicke der Haut erklärt; von einem 'dickfelligen' Menschen sagt man: dei hett 'n Fell as 'n Iesbor Schö Schönberg@DambeckDamb; ... as 'n Elefantenküken SchwSchwerin@PampowPamp; ... as 'n Fechterhund HaHagenow@RedefinRed; ... as 'n Kuffertdeckel dick PaParchim@PlauPlau; ... as 'n Brot dick Wa; hei hett sonn' dick Fell, dor prallt ne Kanonenkugel von af LuLudwigslust@GrabowGrab; ... dor is mit 'n Plügg'uurt nich dörchtaukamen Wo. V. 3, 970; ja sogar mehrere Felle werden ihm zugesprochen: hei hett sœben Fellen as de Has' HaHagenow@RedefinRed; ähnl. vom Geizhals: dei hett 'n duwwelt Fell SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; wie das Volk faltige Haut als zu lang erklären mag, so erfindet es angesichts einer wohl gespannten Haut die witzige Vorstellung von der zu kurzen Haut und baut diese zu folgendem lustig gewagtem Bilde aus: dem Farzer is dat Fell tau kort, wenn hei dei Ogen taumaakt, geiht em 't Oorslock apen RoRostock@RövershagenRöv, und dieser entschuldigt sich mit den Worten: wat kann ick dorför, dat mi dat Fell tau kort is ebda; zu einer Regel der Tischzucht ist diese Vorstellung verwendet in folgender Zurechtweisung an ein Kind, das sich bei Tisch reckt: wenn du di reckst, denn freut sick dei Düwel tau din Fell Wo. V. 3, 626; nahe liegt der Gedanke, ein häßliches Weib möt 'n anner Fell hebben GüGüstrow@GülzowGülz; auch der, daß wüstes Leben die Haut häßlich mache: denn' hett dat rug' Fell tau väl kost't er hat sein Geld mit Huren verbracht SchöSchönberg@WarnowWarn; daneben gilt die Meinung, daß die Haut den Körper gegen äußere Schäden schütze: dei hett 'n isern Fell er ist kerngesund HaHagenow@RedefinRed; darum ist ihre Schonung geraten: heit Isen möt 'n nich anfaten, süs verbrennt 'n sick dat Fell RoRostock@CarlewitzCarl, als Warnung vor Übereilung; man hält daher auch nichts von übermäßigem Waschen: tau väl waschen is Fell verasen PaParchim@KladrumKladr; scherzhaft sagt man umgekehrt vom Schweiß: hüt ward 't Fell noch wedder undicht wir werden bei der großen Hitze stark schwitzen WaWaren@Klein LuckowKLuck; der Junge, der Schläge erwartet, tröstet sich mit Galgenhumor: bet upt Fell geiht 't man, säd' de Jung', as hei ne Dracht Prügel kreg PaParchim@SpornitzSporn; vgl. Wo. V. 3, 1184; Wortpaare: Un kriggt em packt bi Hoor un Fell Reut. 1, 369; de Krankheit sitt bi Fell un Fleisch GüGüstrow@TarnowTarn; mi is grad', as wenn mi ne Mus twischen Fell un Fleisch löppt es schaudert mich WaWaren@KisserowKiss; denn seet de Leiw tau ehr nich deip, — nich deiper as twischen Fell un Fleisch H. Schröd. Buerh. 3, 126; ... tüschen Fleisch un Fell Gord. 4. 2. In Rätsel und Volksreim; so vom Pferd im Wagenrätsel: Ruge ruge rell, Vier rug' Fell Wo. V. 1, 119 a; von der Kuh k; von der Garnspule l; vom Flachs im Spinnradrätsel m; vom Muff p; q; im Rätsel vom Farz: Dor flüggt 'n Vagel snell, He hett nich Fleisch oder Fell 102; vom Regen: Güng' 'n Mann œwer 't Land, Streut so väl Löcker int Sand As Hoor up 'n Fell 108 n; im Anruf an die Weihe: Fleig' œwer minen blanken Kasten, Dat Fell dat sall di basten 2, 1124; in Neckreimen: Hinnrick Pinnrick Puttergesell, Kumm din Fru mal up dat Fell 4, 91; ferner 94; 175; 296; in Bastlösereimen: Strigelack, Strigelack, Strik den Buern dat Fell af 4, 593; ähnl. 598; 599. 3. Sonderanwendungen und -bedeutungen: Fell wird zuweilen für den ganzen Körper gebraucht, z. B. abfällig von einem bösen Frauenzimmer: dat is 'n schön Fell; aber auch in derber Liebkosung zur Ehefrau: oll Fell LuLudwigslust@LeussowLeuss; Fell Fettschicht auf der gekochten Milch vereinzelt neben dem häufigeren Hut HaHagenow@HoortHoort; MaMalchin@BreesenBrees; Schö@Bätz; WiWismar@RedentinRed; StaStargard@LichtenbergLicht; Mir; Pas; Stars; Wes; Rinde: dat Fell runslöpen die Rinde vom Peitschenstock lösen Wa; die Rückenwolle der Schafe heißt Fell im Gegensatz zu der minderwertigeren Kopf- und Bauchwolle und der Schmutzwolle MaMalchin@KastorfKast; die Wolle wurde sortiert in Klatten un Fellen GüGüstrow@Groß BützinGBütz; Rothsp; alle von einem Schaf fallende zusammenhängende Wolle heißt sin ganz Fell HaHagenow@BelschBelsch; Fell eine Augenerkrankung, bei welcher sich über der Hornhaut eine rote, fleischige Haut zusammenzieht, die wie ein rotes Tuch über dem Auge liegt Staak Krankh. 89; eine andere Beschreibung der Krankheitserscheinung: albugo, argema 'dat witte Fell im Oge, Ogenschwr' Chytr. 325; pterygium, unguis oculi 'ein Fell edder Nagel im Oge' 324; wohl gleich Stör (Star, Mal im Auge) Staak Krankh. 237; Col. Oec. 2, 113b; 115b; Segen gegen dies Übel: 'Die Messe ist gesungen, Die Messe ist geklungen. Es kommen drei Jungfrauen gegangen. Die eine hatte Laub, Die andre hatte Gras, Die dritte nahm das Fell vom Auge herab' Staak Krankh. 237; dee hett 'n Fell œwer de Ogen hatt Wa; tritt auch bei Gänsen auf WaWaren@LapitzLap. 4. Brauch und Glaube: das Trinkgelage, das man nach der Beerdigung dem Verstorbenen zu Ehren abzuhalten pflegte, nannte man allgem. dat Fell versupen Dolb. Küst. 33; dat Fell vertehren Wo. Sag. 2, 342; auch auf den Jahresversammlungen der Sterbekassen, der sog. Beliebungen oder Totenladen, wurde der dabei übliche Umtrunk, welcher als Bier mit Umständen bezeichnet wurde und aus einer Mischung von Bier, Ingwer, Zitronenscheiben und Sirup bestand, mit diesem Namen belegt Nd. Beob. 31. Nov. 1936; Pld. Heim. 2, 137; wi hebben all wedder 'n Fell tau versupen RoRostock@GresenhorstGres; derb: willen dat Fell versupen un de Knaken an 'n Luntenkierl verköpen ebda; starke Bezechtheit bei diesen Gelagen wurde mit der Ausrede entschuldigt: dat Fell is 'n bäten tag' wääst WiWismar@KirchdorfKirchd; Ma Malchin@GielowGiel; StaStargard@WulkenzinWulk; am Abend vor Weihnachten ging der Rug'klas, in allerlei rauhe Felle gehüllt, in Begleitung des weiß gekleideten Christkindes durch die Häuser, zuweilen waren beide noch von einer Schar jugendlicher Gestalten umgeben, welche Engel vorstellten (Ro 1727) Bartsch 2, 223; von ein paar Knechten, die sich als Teufel verkleidet hatten, wird berichtet: se hebben 'n Fell ümnahmen, un baben up 'n Kopp hebben se fürige Kahlen hatt in een Gefäß, sie sind nicht wieder zurückgekehrt, de Darm hebben up 'n Fell' lägen 178; in HaHagenow@Groß KramsGKrams haben übermütige junge Leute zu Neujahr Fru Waus' späält un sick allerlei Felle dorbi ümbunnen, nahher is dat ein mihr wääst 78; im Kuldik (WiWismar@GoldebeeGold) haust ein Unhold, naakt, ganz rug in 'n Fell, mit lange Hoor as 'n Tier 133; gegen verschiedene Krankheiten wird die Umhüllung mit Tierhäuten empfohlen: gegen Gicht und Rheumatismus soll man die kranke Stelle mit dem Fell einer Katze umwickeln Staak Krankh. 123. Dim.: involucra cerebri, meninges 'de felleken, darinne dat brgen vOerwickelt ys' Chytr. 100; membrana 'dat dnne felleken baven der rechten hudt' 97. Zss.: Älends-, Bäwer-, Boren-, Bullen-, Deck-, Hasen-, Ilken-, Kalf-, Minschen-, Prüken-, Schap-, Schot-, Sœgen-, Voßfell. — Mnd. vel n. — Br. Wb. 1, 371; Dä. 116a; Kü. 445; Me. 2, 51; Schu. 11.
9422 Zeichen · 105 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    fellst. N. (a)

    Köbler As. Wörterbuch

    fell , st. N. (a) Vw.: s. fel

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fêll

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Fêll , des -es, plur. die -e, Diminut. das Fellchen. 1. * Überhaupt alles, was einer Sache zur Decke dienet, womit s…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fell

    Goethe-Wörterbuch

    Fell 1 behaarte Haut der Säugetiere a am Körper; häufig in ReinF [ Julie: ] Man lehrte mich die Naturgeschichte, man zei…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fell

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Fell , jede mit Haaren bedeckte Tierhaut, im Handel in der Regel nur die Haut von kleinern Tieren (von Hafen, Kälbern, Z…

  5. modern
    Dialekt
    Fëll

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Fëll [Fal Su. ] n. Fell. — Schweiz. 1, 770.

  6. Sprichwörter
    Fell

    Wander (Sprichwörter)

    Fell 1. Aus fremdem Felle kann man gut wohlfeile Sohlen schneiden. 2. Das Fell zittert, wenn andere geschoren (gegerbt) …

  7. Spezial
    Fell

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fell n. (-[e]s,-e) 1 (behaarte Haut) pel (pels) f. 2 (gegerbte Tierhaut) pel (pels) f. 3 (Haar) polan (-s) m. 4 (Balg) f…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fell

175 Bildungen · 125 Erstglied · 45 Zweitglied · 5 Ableitungen

fell‑ als Erstglied (30 von 125)

Felleisen

SHW

Fell-eisen Band 2, Spalte 425-426

Fellhandel

SHW

Fell-handel Band 2, Spalte 425-426

FELLACHE

DWB2

fell·ache

FELLACHE m. lehnwort aus arab. fallāh subst. angehöriger der ackerbautreibenden bevölkerung Ägyptens und des vorderen orients: 1845 an wasse…

Fellah

Meyers

fel·lah

Fellah (Plur. Fellahin , v. arab. felaha , pflügen, also »Bauer«), in Ägypten Name der Ackerbau treibenden Bevölkerung (s. Tafel »Afrikanisc…

Fellahs

Herder

fel·lahs

Fellahs , Name der ackerbauenden Araber in Arabien und Aegypten.

fellan

KöblerAe

fel·lan

fellan , sw. V. (2) Vw.: s. fiellan

Fellatahs

Herder

Fellatahs , mit den Fulahs verwandtes Volk im Sudan, westl. von Bornu, nicht negerartig, schön proportionirt, tapfer, theils Nomaden, theils…

Fellbach

Meyers

fell·bach

Fellbach , Flecken im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Kannstatt, zwischen Neckar und Rems und an der Staatsbahnlinie Kannstatt-Nördlingen,…

Fellbal(ch)eⁿ

Idiotikon

Fellbal(ch)eⁿ Band 4, Spalte 1190 Fellbal(ch)eⁿ 4,1190

fellbein

DWB

fell·bein

fellbein , n. deutet Oberlin 384 cartilago ossa articularia obvestiens, beinfell in folgender stelle einer urkunde: mag der ander teil den j…

Fellbereiter

Campe

fell·bereiter

Der Fellbereiter , des — s , d. Mz . w. d. Ez. der rohe Felle, Häute zubereitet, bearbeitet.

Fellboote

Meyers

Fellboote , s. Schiffbau der Naturvölker.

fellbret

DWB

fell·bret

fellbret , n. valvae, bret an der thür, das gefällt, niedergelassen wurde, thürflügel, nach heutiger schreibung fällbret.

fellchen

DWB

fell·chen

fellchen , n. pellicula, cuticula: hamsterfellchen, maulwurfsfellchen, wieselfellchen. auch fellchen auf dem auge, auf dem ei; stinkig fellc…

Fellchesjude

RhWB

Fellches-jude -jyt Rip m.: ein solcher J.

felldecke

DWB2

fell·decke

felldecke f. : ⟨1901⟩ Th. Mann ges. w. [1960]1,197. ⟨1945⟩ Kolmar w. (1955)15.

fellein

DWB

fell·ein

fellein , n. pellicula, gekürzt aus fellelein, ahd. fëllelîn: fellein der eierschaln, fellein in den oren. voc. 1482 h 6 a ; wie sich Jacob …

felleisen

DWB

fell·eisen

felleisen , n. mantica, mantelsack, mit einer eisenstange verschloszne ledertasche und darum felleisen genannt? man schrieb aber auch fellis…

felleiser

DWB

fell·eiser

felleiser , m. im voc. 1482 h 5 b feliser, admissarius, richtiger clitellarius, das mit dem felleisen beladene pferd, das den watsack trägt.…

fell als Zweitglied (30 von 45)

brustfell

DWB

brust·fell

brustfell , n. pleura, vom zwerchfell, diaphragma unterschieden. voc. 1482 z 8 b .

bōkfell

KöblerAn

bōk·fell

bōkfell , st. N. (a) nhd. Pergament Hw.: s. *fell (2) L.: Vr 116b

darmfell

DWB

darm·fell

darmfell , n. die dünne, alle inneren theile des unterbauchs umgebende haut, peritonaeum.

erthfell

KöblerAfries

erthfell , st. M. (a) Vw.: s. erthfall

eselsfell

DWB

esel·s·fell

eselsfell , n. membrana deleticia, pergament. in gemeiner sprache auch von der menschlichen haut: ich schrieb mirs auf mein eselsfell. Bluma…

Farbenfêll

Adelung

farben·fell

Das Farbenfêll , des -es, plur. die -e, im gemeinen Leben, gefärbte Felle.

fleischfell

DWB

fleisch·fell

fleischfell , n. blutfelle und fleischfelle der augen, bei den alten panniculus carnosus genent. Bartisch augendienst 141 .

flēsfell

KöblerAfries

flēsfell , st. M. (a) Vw.: s. flēsfall

fuchsfell

DWB

fuchs·fell

fuchsfell , n. was fuchsbalg. nnl. vossevel. vermag ein einger mensch mehr denn ein ganzer hauff? »ja freilich wenn man sich in fuchsfell mu…

G(e)fell

Idiotikon

G(e)fell Band 1, Spalte 745 G(e)fell 1,745

gefell

KöblerAe

gef·ell

gefell , st. M. (i), st. N. (i) Vw.: s. gefiell

gekrösfell

DWB

gekrösfell , n. die haut aus der das gekröse besteht, auch gekröshaut. Adelung.

goldfell

DWB

gold·fell

goldfell , n. , für ein golden gefärbtes leder: auratas pelles goltfel (11./12. jh. ) ahd. gl. 3, 622, 48 St.-S.; gheste ... mogen verkopen …

Ilkenfell

MeckWBN

ilk·en·fell

Wossidia Ilkenfell n. Iltisfell in der Rda. 'n Ilkenfell up 'n Leisten trecken coire Wo. Sa.

kalbfell

DWB

kalb·fell

kalbfell , n. pellis vitulina. von der trommel, nl. kalfsvel: das kalbfell rumpeln hören. Kirchhof milit. discipl. 209 ; dem kalbfell nachla…

lammfell

DWB

lamm·fell

lammfell , n. fell eines lammes, pellis agnina Stieler 465 . neben dem plur. lammfelle geht auch lämmerfelle.

mittelfell

DWB

mittel·fell

mittelfell , n. mediastinum, doppeltes häutlein mitten durch die brust, welche dadurch nach der länge getheilt wird. Frisch 1, 666 c .

nagelfell

DWB

nagel·fell

nagelfell , n. gleich nagel im aug, pterygium Frisch 2, 6 a . s. nagel IV, 3.

Ossenfell

MeckWBN

osse·n·fell

Wossidia Ossenfell n. Ochsenfell Müll. Reut. 94 b .

Pinkefell

Wander

pinke·fell

Pinkefell He handelt mit Pinkefellen und Aalshuden. – Stürenburg, 176 b . Mit Wurstfellen und Aalshäuten. Von einem, der entweder gar kein G…

rippenfell

DWB

rippen·fell

rippenfell , n. 1 1) pleura, nach neueren anatomen die pars costalis der pleura. Hollstein 555 . ältere formen ripfel, ripfellin, ripfellein…

ryfell

KöblerMnd

ryfell , Sb. Vw.: s. riffel

saufell

DWB

sauf·ell

saufell , n. fell einer sau: dem buben ein saufell werden soll. des knaben wunderh. 1, 522 Boxberger. auch als scheltwort für eine weibliche…

Schaf'fell

DRW

Schaf'fell, n. als Wirtschaftsgut diz sint des zolners reht ... iiii. d' ... von schafveln 1293 Freiburg i.Br./CorpAltdtOrUrk. III 111 [Schu…

schaffell

DWB

schaf·fell

schaffell , n. pellis ovina, ovilla Stieler 465 . Frisch 2, 157 a . schafffell, melota .. ovina pellis Dasyp. ; schaffAel (das) schAeffin fA…

Schafsfell

Wander

schaf·s·fell

Schafsfell Es ist ein goldenes Schafsfell. – Einfälle, 11. Von einem unwissenden Reichen.

Ableitungen von fell (5 von 5)

erfellen

KöblerMhd

erfellen , sw. V. Vw.: s. ervellen

felle

KöblerMnd

felle , N. Vw.: s. velle (1)

gefell

KöblerAe

gefell , st. M. (i), st. N. (i) Vw.: s. gefiell

gefelle

DWB

gefelle , n. collectivum zu fell, pelzwerk, besser gefille ( s. d. ): unter allem gefelle ist der schafpelz am wärmsten. Frisch 1, 258 b aus…

gefellen

LothWB

ge-felle n [-felə n Fo. Falk. Bo. ; –félə Lix. ; –fálən D. Si. — Ptc. gəfal, gəfál] intr. v. gefallen: das Lied hat mer gefall. Du gefellsch…