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Haut

nhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
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22 in 17 Wb.
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Haut

Bd. 4, Sp. 798
Hauteinmal Kleinschr; fast die Hälfte von ca 240 Belegen in natwiss Zshg, besonders in Bed 5; neben ausgeprägtem (traditionellem) phraseolog Wortgebrauch ist die von G vor allem im Kontext der Insektenmetamorphose entwickelte Vorstellung der Haut als einer zugleich verbergenden, die lebendige Entwicklung u Verwandlung schützenden Hülle u einer das Innere offenbarenden Oberfläche hervorzuheben; diese Doppelfunktion rückt das Wort in unmittelbare Nähe zu ähnlichen, “verbergendes Enthüllen”1) symbolisierenden, Stoff- u Formaspekte vermittelndenden Begriffen wie ‘Flor’, ‘Schleier’, ‘Hülle’, ‘Kleid’, ‘Abglanz’ ua  1 äußerer Gewebeüberzug menschl u tierischer Körper   a im Zshg natwiss, physiol, morphol Überlegungen, als Organ der Sinneswahrnehmung, Atmung ua; auch in verallgemeinernder Aussage als verhüllender Schutz lebendiger Entwicklung, Verwandlung, neben ‘Hülle’, ‘Schale’, ‘Rinde’  Alles Lebendige wirkt im Verborgenen, bedeckt, verschlossen, unter einer H., die niemals als ganz einfach angesehen werden kann, sondern aus mehreren Lamellen besteht. Diese H. aber ist nicht etwa ein drittes, überflüssiges, sondern das reine, mannichfaltige Gefäß, worin die Organisation enthalten ist, ein Gefäß aus dem Inhalt entsprungen GWBN6,420,9u11 MetamIns~GWBN6,426,20 MetamIns  In der Bürgschaft möchte es physiologisch nicht ganz zu passiren seyn daß einer, der sich an einem regnigten Tag aus dem Strome gerettet, vor Durst umkommen will .. auch .. ohne an die Resorption der H. zu denken kommt der Phantasie .. der Durst hier nicht ganz recht GWBB13,266,20 Schiller 5.9.98  [iZshg mit Versuchen zum ‘Galvanismus’ sd] Leise Gegenwart. Empfunden: durch feuchte H., an Wunden, Zunge, Entblößte Nerven. Das zarteste Galvanometer: Frösche GWBN11,206,16 Galvanism GWBN13,255,11 Morph Plp GWBN3,8,21 FlH I [Riemer?] GWBN6,14,26 MorphH Absicht als eine von der inneren Gestaltung, Organisation eines Organismus geprägte Struktur; gelegentl an Vorstellungen der Haut als Bekleidung, Gewand anknüpfend  Es ist nichts in der H. | Was nicht im Knochen ist GWB3,119 Typus 1  [üb den Nutzen anatomischer Kenntnisse für Künstler] Die Großheit der Formen muß sich schon am nackten Muskel zeigen, wenn er sie dereinst mit H. bekleidet aufweisen soll GWBB50,24,10 Mannlich 26.4.05 GWBN1,263,6 FlD 665 GWBN8,256,20 u 257,3 Lepaden idVbdg ‘sich auf die H. werfen’: sich durch (entwicklungsgeschichtl, allergische) Veränderungen der Haut manifestieren  wie, bei Fischen und Amphibien, sich oft große Knochenmassen auf die H. werfen und, wie wir bei der Schildkröte wahrnehmen, die äußeren gewöhnlich weichen und zarten Theile in einen harten und starren Zustand übergehen GWBN8,34,18 VglAnatomie  [Meph schüttelt die Liebesversuchung durch die Engel ab:] Ist dieß das Liebeselement? | Der ganze Körper steht in Feuer .... Wie wird mir! — Hiobsartig, Beul’ an Beule | .. Gerettet sind die edlen Teufelstheile, | Der Liebespuk er wirft sich auf die H. GWBFaust II 11814   b als äußere, sichtbare (das Innere offenbarende od verbergende) Körperoberfläche; körperlichen Zusammenhalt, physische Integrität gewährleistende Umhüllung; öfter im Hinblick auf das Erscheinungsbild, Schönheit, Farbe, Beschaffenheit, Alter uä; auch mit Attr wie ‘weiß, schön, frisch, zart, rauh, runzlich’; gelegentl als Merkmal bestimmter charakterlicher, physischer Disposition, als Trägerin von Krankheits-, Verletzungsspuren, Tätowierung ua; einmal ‘ehrliche H.’  [üb Sankt Joseph den Zweiten] Ein derber, tüchtiger, nicht allzugroßer junger Mann .. von brauner H. und schwarzen Haaren GWB24,5,19 Wj I 1  er [Polyphem] ist verliebt .... besingt .. Galateen, die Schöne des Meers .. singt ihre weiße H., ihr munteres frisches Betragen GWB491,106,5 Philostrat  Daß die Farbe der H. und Haare auf einen Unterschied der Charaktere deute, ist wohl keine Frage GWBN1,265,3 FlD 671  Endlich .. fiel es mir wie eine Maske vom Gesicht, ohne daß die Blattern eine sichtbare Spur auf der H. zurückgelassen GWB26,53,5 DuW 1 GWB24,310,27 Wj II 4 GWBFaust II 6322 GWB47,161,4 Samml 5 GWB32,121,22 ItR GWB8,30,22 Götz2 I GWB23,257,25 Lj VIII 8 im Verhältnis zum Inneren: als Spiegel von seelisch-affektiven Zuständen, Gefühlen wie Abscheu, Scham, Freude  [Faust:] Vier [graue Weiber] sah ich kommen, drei nur gehn, | Den Sinn der Rede konnt’ ich nicht verstehn. | .. Es klang so hohl mir schauderte die H. GWB152,153 Faust II Var  [für: peau] GWB45,299,2 Diderot,Malerei GWB29,151,22 DuW 19 als eine das Innere verhüllende (Schutz-)Schicht; einmal in personifizierender Vorstellung für die Erdoberfläche  Die Kriegslust die wie eine Art von Krätze unsern Prinzen unter der H. sizt, fatigirt mich wie ein böser Traum GWBB7,37,5 Knebel 2.4.85 GWBT1,234,1 v 26.9.86 als Ziel gewaltsamer physischer Angriffe, gelegentl ‘jdm die H. ab-, über die Ohren ziehen’, auch redensartl iSv jdn schröpfen, ausnehmen  [Sievers:] Dürften wir nur so einmal an die Fürsten, die uns die H. über die Ohren ziehen GWB8,8,28 Götz2 I GWB47,231,13 Üb:Raffael,Christus u 12Apostel~GWB32,168,15 ItR   c als essentieller Teil menschlicher Identität, Repräsentant der Person; meist in redensartl Vbdgn wie ‘in jds H. stecken’, ‘jd steckt fest/jdm ist schlecht, wohl in seiner H.’, ‘aus der H. fahren’, ‘die H. voll zu tun haben’, ‘sich aus der H. heraussehnen’; auch als Körpergrenze  Kein Mensch kann eine Faser seines Wesens ändern, ob er gleich vieles an sich bilden kann. Schlosser stickt in seiner H. und Verhältnissen so fest als ein andrer GWBB6,261,22 Jacobi 31.3.84  Dem ist es schlecht in seiner H., | Der in seinen eignen Busen schaut GWB3,300 ZXen IV 1012  mit einer hypochondrischen Unbehaglichkeit sich aus seiner H. heraus in eine andere sehnen, will sich .. nicht wohl ziemen GWBB5,179,2 CEGoethe 11.8.81 GWB12,158 ScherzLR 847 GWB16,53 Neueste Plund 248 GWBB3,132,9 ChStein [Anf Feb 77] in ausgeweiteter Bedeutung für den ganzen Körper, die (unversehrte) Leiblichkeit, die ganze Person, ihre (physische, materielle) Existenz, ihr Leben; einmal ‘ehrliche deutsche H.’  der Eigenname eines Menschen ist nicht etwa wie ein Mantel, der bloß um ihn her hängt .. sondern ein vollkommen passendes Kleid, ja wie die H. selbst ihm über und über angewachsen, an der man nicht schaben und schinden darf, ohne ihn selbst zu verletzen GWB27,311,11 DuW 10  Peter von Perugia ein so braver Mann, daß man sagen möchte, eine ehrliche deutsche H. GWB30,161,10 ItR~GWBT1,306,6 v 19.10.86 GWB12,46,7 Lila I in Wdgn u Vbdgn wie ‘an eigener H.’, ‘seine H. retten’, ‘sich seiner H. wehren’, ‘die H. daransetzen, davonbringen’; ‘mit heiler H.’ auch iSv unversehrt, unangefochten, ungeschoren, ungestraft; ‘von heiler H.’ iSv aus dem Stegreif, unvermittelt, aus freien Stücken; ‘(mit) H. und Haar’, ‘bis auf die H.’ auch abgeblaßt iSv ganz und gar, völlig  [Meph:] Wenn man der Jugend reine Wahrheit sagt | Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, | Sie aber hinterdrein nach Jahren | Das alles derb an eigner H. erfahren GWBFaust II 6747  [Götz:] Nicht um des leidigen Gewinnsts willen .. bin ich ausgezogen. Meinen Jungen zu befreien, und mich meiner H. zu wehren! GWB8,125,16 Götz2 IV  [Gottfr:] Das wäre ein leben, Georg, wenn man seine H. vor die algemeine Glückseeligkeit setzte .. [Georg:] .. Und unsre H. davon zu bringen, setzen wir unsre H. dran GWB39,117,14u19f Götz1 III~GWB131,299,26 u 300,4 Götz3 IV  da hat mir neulich Freund Richter ganz andere Lichter aufgesteckt, indem er mich versicherte .. daß es mit der Stimmung Narrenspossen seyen, er brauche nur Caffe zu trinken, um, so grade von heiler H., Sachen zu schreiben worüber die Christenheit sich entzücke GWBB13,269,1 Schiller 6.9.98 GWB3,328 ZXen V 1364 GWBFaust II 4790 GWBB4,266,12 Lavater 8.8.80 GWBB49,409,5 Boisserée 11.1.32 K GWB16,91 Satyros 263   d in metaphor u bildhafter (aus dem Tierbereich auf den Menschen übertragener) Verwendung: für überlebte Existenzform, alte Gewohnheiten, überholte Denk- u Verhaltensmuster; auch ‘alte H.’, einmal für altmodische, nicht mehr zeitgemäße poetisch-sprachl Form, Gestalt  der Mensch hat viel Häute abzuwerfen biß er seiner selbst und der weltlichen Dinge nur einigermasen sicher wird GWBB6,14,9 Plessing 26.7.82  [grundlegende Einsicht in das Phänomen der entopt Farben] Weil man immer nur durch ein Gegebenes zu solchen Dingen herankommt, so schleppt man auf eine unbehülfliche Weise die alten Schalen und Häute mit, da ein guter Erfolg blos darauf ankommt, daß man sie abwirft GWBB28,123,16 Meyer 7.6.17 GWBB24,184,18 Meyer 7.3.14 GWBB5,201,22 ChStein 9.10.81 GWBB7,232,11 ChStein [vor 12.6.86 Korr Fränkel22,157]   2 die abgezogene Tierhaut, als (ausgestopfter) Balg, (gegerbtes) Leder, anatomisches Präparat, Bratkruste ua  endlich kom ich mir vor, wie ienes Ferckel dem der Franzos die knupperig gebratne H. abgefressen hatte, und es wieder in die Küche schickte, um ihm die zweite anbraten zu lassen GWBB3,248,3 ChStein 13.9.78 GWBB32,154,7 JGLenz 23.1.20 GWB341,66,14u16 RheingauHerbsttage GWBReinF X 140 GWBB40,172,6 CarlAug [14.12.25?] K   3 Umhüllung, Abgrenzungs-, Trennschicht einzelner Organe (wie Hirn-, Knochen-, Muskelhaut uä) u organ Bildungen (wie der Bast des Hirschgeweihs); Schleimhaut, Membran  Die Muskeln [des Tierkopfes] sind flach und fest gespannt, mit einer groben rauhen H. überzogen GWB37,347,22 PhysiognFragm  Die Geweihe kommen mit einer H. überzogen hervor, die aber nicht dauert GWBN8,357 Morph Plp GWBN13,239,24 Morph Plp idVbdgn ‘Häute vom Herzen lösen/um das Herz haben’ als Sinnbild für (den Abbau) seelische(r) Panzerung, Erstarrung, Unempfindlichkeit, Abstumpfung  Und doch Liebste, wenn ich wieder so fühle daß mitten in all [Korr B50,213] dem Nichts, sich doch wieder so viel Häute von meinen Herzen lösen GWBB2,295,5 Gfin Stolbg [19.]9.75 GWB38,64 EwJude 261   4 hautartige, -ähnliche Hülle, Schale, bes bei Pflanzen(samen)  Es ist zunächst bei dem Keimen der Samen auf die verschiedenen Häute acht zu geben, welche eigentlich den letzten losen, für sich bestehenden Keim und seine Cotyledonen umwickeln GWBN6,333,3 Samenhäute GWBN13,253,17 Morph Plp Gespr(He2,789) Falk 29.3.13 GWBN13,140,36 Morph Plp GWBN7,283 MorphStudien inItal   5 für den Kokon, die Gespinsthülle von Insektenlarven  Der .. Schmetterling .. von einer neuen, seine Gestalt weissagenden H. eingeschlossen GWBN6,204,2 VerstäubgVerdunstgVertropfg  Die H. der Puppe ist nicht eine allgemeine Hülle wie etwa die Schale eines Eies sondern jedes Glied hat seine besondere Scheide GWBN6,443,33 EntomologStudien  Eine jede H. die es [das Insekt] abwirft läßt es alsbald hinter sich, und aus der letzten Raupenhülle schlüpft ein entschieden abgesondertes Geschöpf GWBN8,83,16 Vortr VglAnatomie 3 GWBN6,411,25 MetamIns GWBN6,409,3u5fu8fu30u35 MetamIns uö(häufig)   6 für die gallertartige Deckschicht, eingedickte Masse tierischer od pflanzl Infusionen  Flüchtig faulender Geruch, schleimige H., unzählige von denen kleinsten Punct-Thierchen, die sich sehr lebhaft bewegten .. Was ich vorhin Schleimhaut genannt, bewegte sich bei näherer Betrachtung an denen Rändern und endlich konnte ich auch die innere Bewegung der ganzen H. erkennen; daß also diese aus lauter kleinen Infusionsthierchen zusammengesetzt ist GWBN7,294 InfusTiere GWBN7,297u299 InfusTiere   7 Umkleidung, Ummantelung, abschließende Beschichtung eines (Hohl-)Körpers  So wurde in kurzer Zeit durch gemeine Arbeiter dieses ungeheure Modell bis gegen die letzte H. fertig gebracht GWB44,333,13 CellAnh IX 2   GWBBärenhaut GWBBeinhaut GWBElendshaut GWBGallerthaut GWBHornhaut GWBKnochenhaut GWBKuhhaut GWBLeopardenhaut GWBLöwenhaut GWBMenschen- GWBNetz- GWBOber- GWBPergament- GWBPuppen- GWBRaupen- Samen- GWBSchlangen- GWBSchleim- GWBStier- GWBTier- GWBTrocken- GWBWurzel- GWBZwiebel- GWBdickhäutig GWBBärenhäuterSyn zu 1 GWBEpidermis GWBOberhaut zu 5 GWBKokon GWBPuppenhülle zu 6 GWBGallerte GWBGallerthaut GWBHäutchen GWBSchleimhaut 1) WKeller, G-s dichterische Bildlichkeit, 1972,24; vgl auch ebd,29f sowie IGraham, G. Schauen u Glauben, 1988,36u95—99 u WEmrich, Die Symbolik von Faust II, 21957,354 Dorothea KühmeD.K.
11736 Zeichen · 146 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Haut

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Haut , plur. die Häute, Diminut. das Häutchen, Oberd. Häutlein, eine Benennung verschiedener Arten natürlicher biegs…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Haut

    Goethe-Wörterbuch

    Haut einmal Kleinschr; fast die Hälfte von ca 240 Belegen in natwiss Zshg, besonders in Bed 5; neben ausgeprägtem (tradi…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Haut

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Haut , der äußere Ueberzug organischer Körper, als Rinde, Fell, Balg etc., in der gewöhnlichsten Bedeutung die allgemein…

  4. modern
    Dialekt
    Haut

    Lothringisches Wb. · +9 Parallelbelege

    Haut I s. Hutt.

  5. Sprichwörter
    Haut

    Wander (Sprichwörter)

    Haut 1. A junge Haut schreit überlaut. ( Schwäb. ) 2. Alt heut bedörffen vil gerbens. – Franck, II, 36 b ; Eyering, I, 4…

  6. Latein
    haut

    Mittellateinisches Wb.

    haut v. haud. Leithe-Jasper

  7. Spezial
    Haut

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Haut f. (-, Häute) 1 ‹anat› pel (pels) f. 2 fol (foi) m. 3 ‹anat› (Wand eines inneren Organs) pel (pels) f. , tëra (tëre…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit haut

278 Bildungen · 213 Erstglied · 65 Zweitglied · 0 Ableitungen

haut‑ als Erstglied (30 von 213)

Hautei

SHW

Haut-ei Band 3, Spalte 193-194

Hautfarbe

SHW

Haut-farbe Band 3, Spalte 193-194

Hautfaule

SHW

Haut-faule Band 3, Spalte 193-194

Hautfetzen

SHW

Haut-fetzen Band 3, Spalte 195-196

hautgoût

SHW

haut-goût Band 3, Spalte 195-196

Hauthemd

SHW

Haut-hemd Band 3, Spalte 195-196

Hautihn

SHW

Haut-ihn Band 3, Spalte 195-196

Hautjack

SHW

Haut-jack Band 3, Spalte 195-196

Hautlappen

SHW

Haut-lappen Band 3, Spalte 195-196

Hautmesser

SHW

Haut-messer Band 3, Spalte 195-196

Hautpickel

SHW

Haut-pickel Band 3, Spalte 195-196

Hautwunde

SHW

Haut-wunde Band 3, Spalte 195-196

Hautwurzel

SHW

Haut-wurzel Band 3, Spalte 195-196

Hautabschürfung

Meyers

haut·abschuerfung

Hautabschürfung ( Exkoriation, Erosion, Schrunde ), oberflächlicher Substanzverlust der Haut, durch den sie ihrer schützenden hornähnlichen …

hautbekleidung

DWB

haut·bekleidung

hautbekleidung , f. : ob wollene oder linnene hautbekleidung besser sei. Hufeland makrobiotik (1823) 2, 199 .

Hautbinner

MeckWB

haut·binner

Hautbinner -o- m. Verfertiger von Strohhüten: 'Rodolphus hotbindere' (1259); 'Johannes hotbindere' (1282) Beitr. Rost. 2, 3, 96.

haut als Zweitglied (30 von 65)

Bärenhaut

RDWB1

Bärenhaut f auf der ~ liegen idiom. - валять дурака идиом. , ничего не делать, бездельничать

Gänsehaut

RDWB1

Gänsehaut f umg. "гусиная кожа" разг. (только от холода); мурашки (от холода, от страха, от возбуждения) разг.

Glückshaut

RDWB1

Glückshaut f mit ~ geboren idiom. , in ~ geboren idiom. родиться в сорочке / в рубашке идиом. , разг. , счастливчик разг. , удачливый челове…

Kuhhaut

RDWB1

Kuhhaut f etwas geht auf keine Kuhhaut idiom. - что-л. невозможно себе представить / вообразить; что-л. и в дурном сне не приснится идиом. ;…

Lederhaut

RDWB1

Lederhaut f übertr. кожа как пергамент, сухая кожа (напр., лица)

Schleimhaut

RDWB1

Schleimhaut f слизистая, реже слизистая оболочка

Bad'haut

MeckWBN

bad·haut

Wossidia Bad'haut m. a. Spr. Badehut: '1 badehoet und 1 rot barret' (Wi 1551) Schill.-Lübb. 6, 27 b ; '3 badehode' (Wi 1546) ebda.

bärenhaut

DWB

baeren·haut

bärenhaut , f. pellis ursina, altn. biarnarfeldr, biörnskinn, biörnstaka. es musz davon in unserm alterthum manche sage umgegangen sein, der…

Bauernhaut

Wander

bauern·haut

Bauernhaut Eine Bauernhaut ist ein Futteral für einen grossen Schelm.

beinhaut

DWB

bein·haut

beinhaut , f. periosteum, dünne, die knochen umgebende haut.

bubenhaut

DWB

buben·haut

bubenhaut , f. der musz mit einem buben überzogen sein, der einen in einer bubenhaut will kennen. freie leute stecken in keiner bubenhaut. H…

Êselhaut

Adelung

esel·haut

Die Êselhaut , plur. inus. eine Art Pergamentes für Scheibtafeln, welches mit Öhl zubereitet wird; daher der Nahme aus Öhlshaut verderbt zu …

eselshaut

DWB

esel·s·haut

eselshaut , f. was eselsfell: trutz dir und pfui dich nur, du grober esel hinwider, in dein eselshaut, so oft du trotzt. Nasenesel 75 b ; si…

Fedderhaut

MeckWBN

fedder·haut

Wossidia Fedderhaut m. Federhut: Hans ... hett 'n Fedderhaut upsett't S. Neum. Volksm. 285.

fischhaut

DWB

fisch·haut

fischhaut , f. exuviae piscis, vgl. oben 1496, 3; im alterthum für kleider: von fremder vische hiuten bezoc wol getân. Nib. 354, 1 ; von vis…

gänsehaut

DWB

ganse·haut

gänsehaut , f. membrana anserina Stieler 803 , Steinbach 1, 720 , angewandt auf die menschenhaut, wenn sie durch kälte oder schreck zusammen…

gehirnhaut

DWB

gehirn·haut

gehirnhaut , f. hirnhaut. Adelung ; vergl. J. Paul unter gehirnbohrer, gehirnmark.

harnhaut

DWB

harn·haut

harnhaut , f. 1 1) allantoides, eine zur nachgeburt gehörige und zwischen dem amnion und chorion liegende haut. Nemnich 1, 174 . 2 2) die ha…

heidenhaut

DWB

heiden·haut

heidenhaut , f. unreinigkeit, die neugeborene kinder auf den köpfen mit zur welt bringen und die sich nachher in gestalt einer rinde oder ha…

Hêrzhaut

Adelung

herz·haut

Die Hêrzhaut , plur. die -häute, S. Adelung Herzbeutel .

hirnhaut

DWB

hirn·haut

hirnhaut , f. die haut, die die hirnmasse deckt, mhd. hirnhût: meninges hirnhäutlein Dief. 356 a ; man unterscheidet die obere und untere, a…

hirschhaut

DWB

hirsch·haut

hirschhaut , f. haut eines hirsches: wie der lithauisch könig Wüthold .. der die leut in bärenheut vernehet, und die hund an inen übet: wiew…

hornhaut

DWB

horn·haut

hornhaut , f. hornartige haut; namentlich auch cornea, eine haut im auge: die äuszere haut des auges, die dickste und stärkste augenhaut, ..…

hundshaut

DWB

hunds·haut

hundshaut , f. haut eines hundes. allgemein, für eine schlechte haut, schlechtes pergament: ( ablasz und bann ) der allein umb gelt wirt erd…