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duft

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

duft m.

Bd. 2, Sp. 1500
duft, m. selten f. wie bei Rädlein 895a und Steinbach 1, 303, vapor, ahd. duft Graff 5, 127, mhd. tuft Ben. 3, 127, in der Wetterau doft, n. duft. in den vocabularien des 15ten und 16ten jahrhunderts kommt es nicht vor, sie haben dampf dafür, nicht bei Luther, wiewol bei einigen andern seiner zeit, nicht bei Schönsleder und Stieler. Henisch führt es an, dann Rädlein, Frisch und Steinbach. auch im altsächs., altfries., ags. ist es nicht nachzuweisen, wie es im niederl., engl. und schwedischen fehlt: im niederd. ist es sehr selten (Frommann Mundarten 3, 375). dagegen zeigt sich im niederd. das adj. doof, duf, duffig in ausgedehnter bedeutung von dumpfig, feucht, glanzlos, dunkel, taub, verstockt, schwermütig; vergl. Brem. wörterb. 1, 232. 265. Schütze Holstein. idiot. 1, 231. Schambach 50, wozu auch das bairische beduft niedergeschlagen, traurig Schmeller 1, 358 zu gehören scheint. ferner das altsächs. dôf surdus, ags. und engl. deaf. das stammwort läszt sich nicht mit sicherheit angeben (Gramm. 2, 19), doch steht damit in verbindung taub, dumm, das griech. τυφλός und τῦφος. 11. ursprünglich scheint duft bedeckung oder einhüllung zu bezeichnen, daher die ahd. bedeutung gelu von dem das wasser bedeckenden frost, dem gefrorenen dunst: ferner von nebel, reif und der feuchtigkeit die sich im winter an bäume, pflanzen hängt, mhd. anehanc, bei Schmeller anduft 1, 359. Henisch übersetzt pruina 762. im dänischen ward früher auch finsterer dunst und mehlstaub damit bezeichnet. denn der tuft heiszt der wind so neben dem donnerkeil oder büxenkugel bläset. daher man die tuft nebel nennet, die den tuft und nebel im winter an die bäume blasen Mathes. 111a. das dich gottes tuft und luft schände! ein böser fluch und wunsch Henisch 762. aber botz duft! diese hudler haben die reben nit gebauet und brechen mir darzu die trauben zur unzeit ab Fischart Garg. c. 31. tuft duft, dunst nebel Rädlein 895a. duft die ausdünstung, exhalatio, sonderlich die nässe an steinenen kalten wänden in warmen örtern als in stuben, kammern, kellern Frisch 1, 210b. 22. feiner dünner dunst tenuis vapor, der sich in der luft entwickelt, der weiszlich und feucht aus wiesen aufsteigt, zuweilen staub. sît daz im diu marter brâhte bluotes tuft. Lohengrin 3699. die zeit dringt her aus küelem tuft, das spür ich wol an mangem luft. Wolkensteiner 34. 3, 9. erstlich, weil solch vergifter luft sich mehret durch unreinen duft. H. Sachs 4. 1, 1a. vons pulvers rauch und staubes duft. Fuchs Mückenkr. 3, 195. er speiet wol ein wenig feuer, der signor vor der schanze: war nur ein tuft, gieng in die luft; er musz anders lern tanzen Soltau 1, 496. es ist kein ungemach, es hat anfänglich ein schlecht und gering ansehen, gleich wie der duft, so vom land und wasser aufsteiget, dasz man seiner nit wahrnimmt, aber in der höhe des lufts also samlet das erschreckliche ungewitter davon erfolgen Lehmann 289. der gott und sein gefolge fliehn in schatten, wolken, dampf und düfte. Hagedorn 3, 131. da er (der renommist) aus Jena wich, hat er (der schutzgeist) die dünne luft um ihn herum verdickt in einen dunkeln duft; ein nebel flosz um ihn, der ihn dem blick versteckte, damit kein gläubiger den fernen weg entdeckte. Zachariä Renommist 1, 85. unsichtbar kam indesz Charmant im saal geflogen und hatt um seinen hals das schwarze horn gebogen. er öffnet es, und schnell zog draus ein schwüler duft, und tausend unglück flosz in die verderbte luft. ders. Schnupftuch 3, 303. noch kommt sie nicht, die sonne, gottes gesendete, noch weilt sie, die lebensgeberin. von dufte schauert es rings umher auf der wartenden erde Klopstock 2, 83. diesen unsterblichen leib gleich heiteren düften, aus denen sanfter schimmer sich gosz 7, 47. freund, welcher nordwind, schwarz von gifte, gieszt seines anhauchs bange düfte auf deines lebens schönste zeit? Gotter. wem dampft das opfer der bethauten flur? ihr duft der hoch in silbernebeln dringt, ist weihrauch den die ländliche natur dem herrn auf niedern rasenstufen bringt Salis 5. das vieh voll mutes strebet und schnaubt den frischen duft Voss 4, 269. da reckte sie die hand aus in die streifen der leichten wolken und des dufts umher Göthe 1, 6. der mond von einem wolkenhügel sah kläglich aus dem duft hervor 1, 75. aber was leuchtet mir dort vom felsen glänzend herüber und erhellet den duft schäumender ströme so hold? 1, 314. wir (die houri) sind aus den elementen geschaffen, aus wasser, feuer, erd und luft, unmittelbar, und irdscher duft ist unserm wesen ganz zuwider 5, 261. und an dem horizonte löst der schnee der fernen berge sich in leisen duft 9, 103. hier weht gar eine weiche luft: es grunelt so, und mir behagt der duft! 41, 169. erhoben zu den mittellüften, gespiegelt in besondern düften erscheint ein seltsames gesicht 41, 275. so pflegt man sich ein tempe auszubilden, wo, von des abends düften lind umweht, die unschuld sich in heiterm licht ergeht 45, 96. düfte beströmen die lachende flur Schiller 9a. zwei zinken ragen ins blaue der luft hoch über der menschen geschlechter, drauf tanzen, umschleiert mit goldenem duft, die wolken, die himmlischen töchter 50a. lasz, herr, des opfers düfte steigen 57a. schwimmt auch die wolke des grams um die heiter glänzende scheibe, schöner nur mahlt sich das bild auf dem vergoldeten duft. 93b. verhüllend will sich nebel um sie legen, doch bleibt vom nacken nieder zu den sohlen der zarte bau der glieder unverhohlen, und schönres noch erräth der blick verwegen. entzücken scheint sich durch sie hin zu regen und, vor entzücken, tiefres athemholen. und, seh ich recht? es kommt ein mund verstolen dem rosenantlitz aus dem duft entgegen. A. W. Schlegel sonett Io von Correggio. (sommerfaden) ein zeichen wie die lieb es braucht, o hoffnungen der hoffnungsreichen, aus duft gewebt, von luft zerhaucht Uhland Ged. 39. zuletzt verschwamm in duft das blut und das gewimmer Rückert Ged. 183. und bis zum himmel steigt der brand der düfte 401. vom sturm erschüttert musz in wolkendampf die luft ausgähren, bis sie sich verklärt in reinen duft. ders. Weisheit des Brahmanen 20. du bist des frühlings strauch, du bist des herbstes duft 28. was ist vor ihm der duft? ein weicher grusz der luft, der deine sehnsucht nur ins unbestimmte ruft 234. all des sommers duft und farben folgten in dein haus dir nach W. Wackernagel Neuere ged. 26. in des morgens duft und frische 359. die ballkleider der mädchen sehen aus wie duft. s. nebelduft. wasserduft. wolkenduft. 33. ausdünstung die auf die geruchsnerven wirkt, welche bedeutung es im niederdeutschen immer hat; vergl. Fromann Mundarten 3, 375. es kann auch ein widriger geruch darunter verstanden werden, wie z. b. schwefelduft, gewöhnlich aber ist ein wolgeruch damit gemeint. der duft der blumen erfüllt den ganzen garten, ein balsamischer duft kommt uns daraus entgegen. der duft der lilien betäubt, der duft der veilchen ist lieblich, der duft der nelken würzig. um, wenn der göttin mund den balsam von sich haucht, die geister durch den duft im lieben zu erfrischen. Günther 1061. die schönsten rosen sollen dir die ersten düfte des morgens und die letzten des abends entgegen düften Dusch. der veilchen duft wird dich nicht mehr erfreun Ew. v. Kleist 79. der west im rosengebüsch bläst süsze düfte zur flur ders. sommerblumen voll von duft Hölty 44. ihr blüten voll düfte, verweht nicht so schnell 175. Amand erwacht, erkennt an ihrem (der Titania) duft und rosenglanz, die nur allmählig schwanden, die göttergleiche frau Wieland Oberon 10, 12. Hymen schwebet herbei und herrliche düfte, gewaltig, strömen süszen geruch, alles belebend, umher. Göthe 1, 328. 58, 126. prangt mit den farben Aurorens, ranunkeln, tulpen und astern! hier ist ein dunkeles blatt das euch an dufte beschämt 1, 393. des glöckchens klang, der linden duft umfängt mich wie in kirch und gruft 41, 306. und die leichten winde bringen mir der düfte balsam zu Schiller 47b. die blätter glänzen und hauchen duft, doch können sie früchte nicht zeugen 89a. wenn mit der keuschheit auch die tugend davon fliegt, wie der duft aus der welken rose verdampft 112a. nur zephyrs laue frühlingsluft entlockt der rose den lieblichen duft. Kotzebue Dramat. spiele 2, 307. am busen barg sie rosen, sie spendeten würzigen duft Platen 8b. solche düfte sind mein leben, die verscheuchen all mein leid, blühen auf dem berg die reben, blüht im thale das getreid Uhland Ged. 72. neulich, im blütengefilde des frühlings, einen gebückten schleichenden suchenden mann sah ich und wunderte mich wie er, dem boden der flur heilkräftige wurzeln entwühlend, achtend nicht auf den duft noch auf den farbigen glanz, trockenen ernstes in schachteln den schatz, den erbeuteten, einschob Rückert Ged. 279. s.ambraduft. balsamduft. blumenduft. frühlingsduft. rosenduft. 44. uneigentlich und bildlich. grosze herren und deren räthe, wenn sie am meisten mit krieg schwanger gehen, tractieren und reden sie vom frieden, damit sie andern einen duft machen sie teuschen wollen Lehmann 237. man sagt auch einem einen blauen dunst vormachen. verbreite du vor hack und mack den duft der besten thaten Bürger 64b. dich umwallen des zauberschlafes düfte schon Gotter 3, 438. ebenso werden die gedichte Mariens von Frankreich durch den duft der jahre der sich zwischen uns und ihre persönlichkeit hinein zieht, anmuthiger und lieber Göthe 32, 176. scharfsinnige männer welche durch den duft der überlieferung hindurchschauen 43, 406. doch scheute ich mich auch nur eine zeile zu schreiben aus furcht der zarte duft inniger schmerzen möchte verschwinden 60, 251. sah in Ernstens augen den duft der schönen begeisterung Klinger 8, 59. der duft der ehrfurcht 10, 273. wann dir der recensent ein körnchen weihrauch streuet oder anderen duft dir entgegen qualmet Hölty 73. entschwebe wie ein goldner duft, mann gottes (Luther), deiner stillen gruft Voss 4, 58. endlich verdickte sich der schöne duft des träumens zu einem dicken nebel J. Paul Siebenk. 4, 157. selge blumen beben an des busens rund, die zum süszen mund duftesarme heben Arnim Schaub. 3, 114. es webt um meine wipfel noch der erinnrung duft Rückert Ged. 187. schleusz aus den rauhen odem der wirklichkeit und nur dem duft der träume gib dach und fach 370. die ros und lilie die im gedichte blüht, ist reiner glanz aus gott und duft aus dem gemüt. ders. Weisheit des Brahmanen 31. denn gleich dem rosz das knirschet in die zügel und scharrt und stampfet, spürt es morgenluft, so wittert er (Schill) zuerst der freiheit duft, da alles schlief, und schwang sich in den bügel. E. Geibel Ged. 278. s.schlummerduft. schwermutsduft. sterbensd. vergnügungsd. trübsalsd. 55. der staubartige überzug den pflaumen bei der reife erhalten, wovon sie angehaucht scheinen. er wischte den duft von den pflaumen, bevor er sie asz. bildlich, das zarte, frische vernichten, hat man das verändert, so ist der blaue duft abgewischt Göthe an Zelter 519. 66. reif an zweigen, überhaupt der an pflanzen hangende dunstniederschlag; vergl. duftbruch, worin duft noch jetzt diese bedeutung hat. so reifes duft und kalter luft gschwint uber sie (die blumen) ist plasen. Meisterlieder Berlin. hs. 23. nr. 222.
11220 Zeichen · 204 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    duftst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    duft , st. N. (a) Hw.: s. dupt

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    duft

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    duft Npw 106,43 s. thurft.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Duft

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Duft , des -es, plur. die Düfte, Diminut. das Düftchen, 1) überhaupt ein jeder Dunst, feuchter Dampf oder Nebel, bes…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Duft

    Goethe-Wörterbuch

    Duft 1 Geruch, meist angenehmer Art (auch betont ‘wohlriechender, süßer, lieblicher, zarter D.’ uä), oft als Stimmungsel…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Duft

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Duft. , bei Tiernamen Abkürzung für Kaspar Duftschmidt , geb. 19. Nov. 1767, gest. 17. Dez. 1821. Von seiner » Fauna aus…

  6. modern
    Dialekt
    Duft

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Duft [Tùft Hi. Horbg. Dü. Molsh. K. Z. Lobs. Wh. ; Demin. Teftlə Dü. ] m. 1. Duft, Geruch (selten). Was is t dënn das fü…

  7. Sprichwörter
    Duft

    Wander (Sprichwörter)

    Duft 1. Je grösser der tufft vnd anhang, je eher der Bawm zubricht. – Mathesy, I, 37 a . 2. Viel Duft 1 , übers Jahr vie…

  8. Spezial
    Duft

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Duft m. (-[e]s, Düfte) 1 (Wohlgeruch) bun tof m. , odur (-s) m. 2 (Parfüm) parföm (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit duft

93 Bildungen · 84 Erstglied · 3 Zweitglied · 6 Ableitungen

duft‑ als Erstglied (30 von 84)

Duft I

Idiotikon

Duft I Band 12, Spalte 740 Duft I 12,740

Duft II [III]

Idiotikon

Duft II [III] Band 12, Spalte 741 Duft II [III] 12,741

duft(e)

SHW

duft(e) Band 1, Spalte 1807-1808

duftkalt

SHW

duft-kalt Band 1, Spalte 1809-1810

Duftklopfer

SHW

Duft-klopfer Band 1, Spalte 1809-1810

duftamphore

DWB2

duft·amphore

duftamphore f. : 1911 Heym dicht. 1,215 Sch. 1939 E. Jünger marmor-klippen 79.

duftatmend

DWB2

duftatmend adj. : 1803 Baggesen ged. 1,120. 1888 Hart ges. w. 1,149 H.

duftaushauchend

DWB

duftaushauchend , adj. und adv. rund umblüheten ihn die akazien, duftaushauchend. Mörike Ged. 121 .

duftausströmen

DWB

duft·ausstroemen

duftausströmen . blühen ist geist und sein duftausströmen ist abermals streben in ein höheres element Bettine Tagebuch 67 .

duftbelegt

DWB

duft·belegt

duftbelegt , adj. hörst du den vogel der dort aus des waldes duftbelegtem dunkel mit heller liebevoller stimme seufzt? Arnim Schaubühne 1, 1…

duftberauscht

DWB2

duftberauscht adj. : 1823 Platen 3,130 K./P. 1898 Hart triumph 21.

duftbestaubt

DWB

duftbestaubt , adj. duftbestaubter pfauenspiegel Rückert 93 .

duftblau

DWB2

duft·blau

duftblau adj. : 1842 ders. 1, ergbd. 151 S. 1925 Gagern birschen ( 1931 ) 46.

duftbruch

DWB

duft·bruch

duftbruch , m. im forstwesen der bruch der äste eines baums durch die wucht des schnees oder glatteises; vergl. duft 6.

duftdrüse

DWB2

duft·druese

duftdrüse f. : 1936 Frisch du ( 1947 ) 120. 1962 Wendt liebesleben 135.

dufte I

RhWB

duf·tei

dufte I dufdə Zell-Senh : in der Wend.: Dat sieht d. aus recht sonderbar.

dufte II

RhWBN

dufte II Adj.: fein, recht, auch Trier-Stdt (-o-), Neuss . — Berlinismus!

duften

DWB

duf·ten

duften , düften , n. wie duft Frisch 1, 210 b . das wehen und düften und rauschen des frühlings J. Paul Siebenk. 4, 1 . dieser schöne abend …

duftend

DWB

duft·end

duftend , adj. und adv. ein von wolgerüchen duftendes haar. hier seh ich wie der morgen lacht der unter düftenden violen und beim gesang der…

Duftens

PfWB

duft·ens

Duftens n. : ' Geruch ', vgl. Duft 3 a, duften 1. Was e Duftes! 's hot mei Liebling sei Gewerzlad ufgemacht! [ Schandein Ged. 100]. Rhein. I…

dufterfüllt

DWB2

dufterfüllt adj. : 1873 Storm 3,269 K. 1950 Gaiser stimme 85.

duftfrühling

DWB

duft·fruehling

duftfrühling , m. so beklommen als leute erwachen, die in ihrem schlafzimmer einen pomeranzenbaum hatten, der sie in der nacht mit seinem du…

duft als Zweitglied (3 von 3)

Ambra-Duft

Adelung

ambra·duft

Der Ambra-Duft , des -es, plur. die -Düfte, in der dichterischen Schreibart, ein wohl riechender Duft, Wohlgeruch.

balsamduft

DWB

balsam·duft

balsamduft , m. Brockes 6, 44. 154. 8, 207 ; nie gefühlte frühlingsluft weht mich an mit balsamduft. Bürger 28 b ; paradiesische ufer im bal…

rosenduft

DWB

rosen·duft

rosenduft , m. duft der rosen. mhd. sagt man dafür rôsensmac, nd. auch rosengör. ten Doornkaat Koolman 3, 54 a . 1 1) eigentlich: ein gewand…

Ableitungen von duft (6 von 6)

beduften

DWB

beduften , vapore, odore aspergere: zu trücknen an dem kalten luft, weil es mit feuchte war beduft. H. Sachs I, 484 d ; von reif, schnee, ei…

dufte

Pfeifer_etym

dufte Adj. ‘gut, tüchtig, prima’, aus rotw. tof, dof (Ende 18. Jh.) und jidd. tow ‘gut’ sowie jidd. toffte (mit affektischer Verstärkung zur…

entduften

DWB

entduften , efflari, exhalari: ihrem ambrosischen haar entdufteten göttliche rüche. Stolberg 10, 380 ; wolgeruch entduftet dem heu.

urduft

DWB

urduft , m. : im rasen lastend sollst du dich betäuben am starken urduft, ohne denkerstörung, so dasz die fremden hauche all zerstäuben, das…

verduften

DWB

verduften , verdüften , verb. sich in duft auflösen, in gestalt des duftes verfliegen, fehlt mhd., auch nhd., erst bei Adelung versuch 4, 14…

Verduftung

GWB

Verduftung [bisher nicht publizierter Wortartikel]