Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)
brummen swV.
2 ‘ertönen (lassen)’ , von Blasinstrumenten (vgl. Eitschberger, Musikinstr., S. 166f.)
1 ‘brüllen, brummen, summen’: – vom Löwen: ein michel gebure [...] bringt zwen lewen an einer ketten geleitet sere bruͦmmende und sere eistlich gebarende Lanc 629,23; ein grimmig bere und ein bruͤmende loͤwe Mechth 5: 11,18; HvFritzlHl 8,10. – vom Teufel: das brummen und das grimmen und das bissen und das nagen, das er [Teufel] do tet in sinen banden, das ist unsprechlich Mechth 7: 39,44. – von Bienen und Hornissen: unz daz aineu [Biene] under in zwir oder dreistund geprumt oder gehumt gegen dem liehten tag BdN 289,15. 290,13. 290,14. si [Hornissen] prumment grausenleich mit irn stimmen ebd. 300,27 2 ‘ertönen (lassen)’, von Blasinstrumenten (vgl. Eitschberger, Musikinstr., S. 166f.): pusawmen und trumen̄ / hiessen sy da prumen̄, / horen und schalmeyen̄ HvNstAp 7330; als ain wahter, der mit aim herhorn prummet gegen dem tag BdN 289,17. – s.a. gebrummen stN.
MWB 1 1044,58; Bearbeiter: Tao