Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Bimse
Bims, Bimsstein m. Die heutige Bezeichnung des porösen grauen vulkanischen Glasgesteins, eine verdeutlichende Zusammensetzung (wie gleichbed. aengl. pumicstān, engl. pumicestone, nl. puimsteen), wird im 16. Jh. üblich. Vorher gilt einfaches ahd. pumiʒ (9. Jh.), mhd. bumeʒ und (synkopiert) pumʒ sowie bimʒ (mit Entrundung), frühnhd. Bims; vgl. auch mnd. pomes, pemesse, mnl. pomse, pums. Zugrunde liegt lat. pūmex (Genitiv pūmicis) ‘Bimsstein’, wohl in einer vlat. Form *pumice mit kurzem Stammvokal. Dieser auf das schaumartige Aussehen hinweisende, zu lat. spūma ‘Schaum, Gischt’ (s. auch abgefeimt…