Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
betragen
betragen , n. mores, vitae ratio, verhalten. aufführung: gutes, löbliches, schlechtes, seltsames, rätselhaftes betragen; ein nothwendiges betragen des vollkommensten wesens ( gottes ). Kant 6, 117 ; ach, dacht ich, hat er in deinem betragen was freches unanständiges gesehn? Göthe 12, 165 ; Werner behauptete, sein freund sei in seinem wesen gebildeter und in seinem betragen angenehmer geworden. 20, 132; diese leitete die stunden und tage des kindes zum leben, lernen und zu allem guten betragen. 21, 128; verständiges betragen bei hof und auf reisen. 48, 25; ein aufmerksames, männliches betragen.…