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ausbrechen

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DRW
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14 in 13 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch

ausbrechen

ausbrechen

I transitiv: etwas mit Gewalt herausbrechen
I 1 die Augen ausbrechen blenden
I 2 (Grenzsteine) herausreißen
I 3 (einen Weg) durchbrechen
  • ob ainer weeg, steeg, strossen durch die zeün oder anderer orthen ... machte und auspräch
    16. Jh. ÖW. VI 239 Faksimile
I 4 im Kleinen verkaufen
  • coopliede, die dat ghemeen goet valschen met vermenghinghe ende wtbreken met onrechter wichte ende mate
    oJ. MnlWB. VIII 878
I 5 ausleihen einzelner im Hofverband verbleibender Parzellen
II intransitiv
II 1 sich gewaltsam befreien
II 2 von Wasserläufen: über die Ufer treten
  • daz floß Wierborn daz sol man leyden ane schaden in den Glan; uber wen iz ußbrychet, der sal den herrn von dem berge iren schaden keren
    1387 ArchHessG.² 3 (1904) 147
  • 18. Jh. ÖW. VI 278 Faksimile
II 3 plötzlich entstehen
  • über dem aber, dass ... der maler darumb bey im ungestüm angehalten ..., ist diese böse that aussbrochen
    1601 Wendunm. II 456
II 4 ruchbar werden
  • da ist es ausgebrochen und hat sie [die Hexe] ihren verdienten lohn empfangen
    1658 SchweizId. V 333 Faksimile
II 5 ruchbar werden lassen?
  • wer iz sache, daz sich knechte ... in deme hoefe slugen, ..., sunent sie sich selber, so synt sie nyman schuldig; brechent sie uss und klagen dem faude, so sollent sie die besserung geben
    1387 Glanodernheim/ArchHessG.² 3 (1904) 147
III belangen?
  • zu recht stehen, wie hoch und warumb sie dieselbigen umb ihren empfangenen schaden aussbrechen würden, den ihnen zu erstatten
    1601 Wendunm. II 92

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ausbrêchen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Ausbrêchen , verb. irreg. ( S. Adelung Brechen ,) welches in doppelter Gattung üblich ist. I. Als ein Activum. 1. Durch …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    ausbrechen

    Goethe-Wörterbuch

    ausbrechen 1 plötzl, gewaltsam hervorbrechen; einsetzen, beginnen a von Naturerscheinungen, Krankheiten, Epidemien, Bran…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ausbrechen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Ausbrechen , in der Turfsprache das Verlassen der vorgeschriebenen Bahn durch das Pferd gegen den Willen seines Reiters.

  4. modern
    Dialekt
    ausbrechen

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    ausbrechen Band 3, Spalte 3,175–177

  5. Spezial
    ausbrechen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    aus|bre|chen vb.tr. 1 (herausbrechen) sbroché fora, spaché fora 2 (fliehen, entweichen) sciampé (-pa), rumpí fora 3 (plö…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ausbrechen

4 Bildungen · 0 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von ausbrechen 2 Komponenten

aus+brechen

ausbrechen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ausbrechen als Zweitglied (4 von 4)

hinausbrechen

GWB

hinaus·brechen

hinausbrechen regionalsprachl naus- ‘zur Brust h.’; vom Milchfluß DjG 3 2,36 Elsäss Volksl LiedPfalzgr 20 Syn GWB herausbrechen GWB hervorbr…

vorausbrechen

DWB

voraus·brechen

-brechen : ( kerl, ) der zu pferde ... vorausgebrochen ( durchgegangen, geflüchtet ) war Jean Paul w. 7/10, 239 H. —

zahnausbrechen

DWB

zahn·ausbrechen

zahnausbrechen , n. : der verfasser, welcher mehr geschicklichkeit im zahnausbrechen als schriftstellerisches talent verräth allg. d. biblio…