Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausbrechen
ausbrechen , evellere, egerere, erumpere, nnl. uitbreken, die transitiven bedeutungen 1—12 vorausgehend, die intransitiven 13—22 nachfolgend. vgl. ahd. arprechan, ûʒarprechan und ûʒprechan ( Graff 3, 263. 264 ). 1 1) den zahn, die zähne ausbrechen: ihnen die ausgebrochene zän zum paternoster an hals henken. Garg. 207 b ; schickte zu einem balbierer und liesze dem sohn ein par zähn ausbrechen. Schuppius 812 ; du must dir deinen weinzahn ausbrechen lassen. 2 2) ohnmächtigen und im krampf liegenden die eingeklemmten daumen: man bricht der jungen frau die daumen aus. Gellert 1, 84 . 3 3) bäumen un…