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Zunge

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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22 in 20 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Zunge

Bd. 9, Sp. 870
Zunge das Wort ist allg., u. zwar -uŋ, –oŋ [im Geb. der Schärfung -·ŋ.; Saarbg-Weiten -o·u.ŋ]; Dat. Westerw -o·ŋ.ən (aber veralt.); n. Benr.-L. toŋ, –u-, –·ŋ. [nfrk. Wippf, Ess -ŋə], Pl. -ŋə(n), –·ŋ.-, Dimin. -y·ŋ.əlχə(n), –i-, –ø-, –y·ŋ.χə, Nfrk. -·øŋ.kə, –ŋskə, –·ŋ.kskə f.: 1.a. wie nhd. bei Mensch u. Tier; ich han mer de Z. verbrannt Rip, Allg. (auch übertr.); ech häbb Bloəren op de T. Blasen auf der Z. Kref; ek höbb en belagte T. belegte Z. Mörs, Allg.; die Hohnt (das Huhn) hat et Fell open Z. es hat eine Hornhaut an der Z.spitze Aach; de T. utstipe, –steəke einem die Z. zeigen Kref, Allg.; zeig mer ens ding Züngelche zum kranken Kinde Rip, Allg.; de Hongk (Hund) schwett (schwitzt) öwer de T. nicht am Körper Elbf, Allg. Wend. u. RA.: De hät widder en schwere Z. ist nicht mehr nüchtern Kobl-Bendrf, Verbr.; de hät en Z. wie enen Lapp Dür-Weisw; de T. schleit Iser schlägt Eisen, dass. Eup. Der Faule schwēsst unger de Z. Jül-Calr, Sol, Emmerich. Dir moss mer emol de Z. schawe zu einem Kinde, das nicht essen will Siegld. Der Dud (Tod) op der Z. hun dem Tode nahe sein Bitb-Geichl. Er isst, as wenn e Deer (Dornen) of de Z. hätt isst zögernd, ohne Appetit Eif (o. O.). Durst, Hunger haben, dat de Z. zom Hals eraushängk Neuw-Dattenbg, Verbr.; Honger han bes onger de Z. Rheinb-Kirchh. De T. üt den Hals lope sehr schnell laufen Rees, — vür den H. rennen Sieg-Leuschd. De Z. vür de Mul arbede wühlend, angestrengt arbeiten Mülh-Rh. Steckt de Tong en de Nösegatter (Nasenlöcher) en bitt op de Tand (Zahn) wenn einer seine letzte Kraft hergeben soll Klev-Warbeyen. Öwer de T. kacke sich erbrechen Düss-Kaiserswerth, Mörs-Orsoy, Rees-Hamminkeln; ö. de T. driten Elbf; de hät de Arsch bedroge on scheiss üver de Z. Ahr. Die kinne mir gar neischt mache wie e dick Maul hinnewidder, dann han se die Z. for e Wedderdir (-tür) die können mir nichts anhaben Ottw-Wiesb. A.: Worover lachs dou? B.: Ower de T. A.: Dann stäk den Hond de T. in de Fott (After), dann lachste ower den Hond Mörs. — Rätsel: Ich wäss en Gärtche mit weisse Palisädcher, drin läft en rorer Gaul (roter Gaul, die Zunge); de läft un l. un kimmt nit raus Simm-Laub. Et steht onner Dach on get doch nass? Trier-Osbg. On (in) em Ställche sein 32 Gesellche on en rude Frau derbei? Mund, Zähne, Zunge Koch-Laub. — Scherzh. Zurufe unter der Jugend: Jong, wat has en T. em Mong! Schnitt se af un gef se dem Hong (Hund) Rheydt, mit geringen Var. Rip, SNfrk verbr., — wenn de H. se net mag, leg se dem Pastuər en et Schaf (Schrank) Sieg-Rheidt. Jöngke, du has e Töngke em Möngke wie e Höngke MGladb. Schusterjung, spitz die Z.! Saarbr-Bildstock. Jong, spetz dein Z., le (lege) se op e Stan (Stein) schlei (schlage) se brat (breit), trei (trage) se ham (heim) Saarbg-Söst, Bitb-NWeis, — spitz sie nit zu langk, sonst kimmt se unner die Schneidbank Bernk-Lückenbg. — Die Z. als Sprechorgan: Terbrek di nich de T.ə; wosse auk Hauchdütsch spreken met dine plattdütsche Schnute Ess. En geschleife (-schliffene) Z. ha gewandt sprechen können Aach-Stdt; en geläfig Z. hun Trier-Mettend; de hät jet onger de Z. ist redegewandt Bergh-Glessen. Da kaste dich de Z. us em Hals kalle er hört doch nicht drauf Dür-Langerwehe. Ne wölle Lapp op der Z. han schwer sprechen infolge Trunkenheit Düss-Stdt. — Die geschwätzige Zunge: Ma mänt, den hätt siwen Z.ən Trier-Wasserliesch. E watzt de Z. wie en Ederes (Eidechse) Mehring. De schwätz sich de Z. stambig Neuw-Dattenbg. Dem schleit sing T. dubbelt Elbf. E hät en Z., die geht em dreimol öm de Liv NEif. E hat Feier (Feuer) of de Z. Birkf-Erzw, — en feirig Z. Bitb-Neuerbg. Dem git de Z. wie e Lämmerschwänzche Kobl. Die am wennigste am Kopp hant, die hant am misten op der T. Düss-Ld. Fraulü holt nich eher de Mule, büs dat söj kein T.ə meh hät Ess. Rätsel. In einem Hause sitzen 32 weissgekleidete Mädchen und darunter ist eine Schwätzerin? Berg. — De hät en rowde Z. schnarrt das RKoch. — Enge de Z. lüəse einen zum Sprechen bringen Aach; aber: Die es niet op de Mond gefalle, sej hät de T. gelöst ist sehr schwatzhaft Rees. — Mech wor de T. ömgeschlage ich habe mich versprochen Kemp. — Met der T.ən anstuəten stottern, lispeln Wermelsk. — Die böse, lästernde Z.: De hät en spetze Z. MüEif, Verbr., — en uarig (arge) Z. WEif, — en gaschtig (garstige) Z. Bitb-Mettend, — en scharpe T. Wermelsk, MülhRh-Schmitzhöhe, Gummb-Bomig, — en geftig Z. Birkf-Herrst, Verbr.; dem sing Z. es su spetz wie en Sül (Ahle) Sol-Steinbüchel. RA.: En falsche Z. es schlemmer als e schärp Metz (Messer) MGladb, Erk; en kodde (böse) Z. schnick (schneidet) schärfer als et beste Metz Köln-Stdt. Doon (Dornen) un Destele steche jih (gäh), falsche Z.ə doch noch mih ebd. Wenn dei Z. en Brick wär, ging ich nit driwwer Saarl-Differten. hät et Hatt (Herz) (osen Herrgott) op de T. on den Düwel en de Mag (Magen) Kref, Mörs. — Die lügnerische Z.: De greischt (kriegst) de Z. ofgeschnitt, wennschte noch emol liescht (lügst) Merz-Losh. — Die verräterische, leichtfertige Z.: Dat wor ene Meßschlag van de T. das wäre besser nicht gesagt worden Kref, Klev. Ech han mer de Z. verbrannt Köln, Allg. Et brennt em op der Z. er hat eine Dummheit gesagt Sol-Pattschd; de hät e Peferkorn op de Z. Bergh-Blatzh. Du häs dich besser uf de Z. gebiss als dies auszuplaudern Simm-Laub, Verbr. — Do mot ich mich open Z. bīsse, um das zu verschweigen Aach-Breinig, Allg.; do wöt (wollte) ich me noch iəde (eher) de Z. afbīsse Dür-Langerwehe. Pass op, du schniggs (schneidest) dich ejen Z.! wenn du das sagst Aach-Breinig. Hal de Z. am (im) Zom nach dem Nhd. Saarbg-Wellen. — Der Mundfaule brengt widder de Z. nit erem Kobl-Bendrf, Simm-Buch (auch von einem, der schleppend spricht); de hält de Z. em Maul Bernk-Wintrich, May; se stihn widder en hale de Z. em Maul, als wenn se em Arsch ka Platz hädde Westerw. De hät wahl en leəre T. Geld-Hinsbeck; de hät de Z. leer em Maul Saarl-Hüttersd, Saarbr-Quierschd Scheidterbg. Dem es die Z. em M. angewachst Saarbr-Quierschd. De Kerl hät en stif T. Rees-Wesel. trett sek nit op de T. Elbf. weisst, dar er en Z. hot Zell-Senh. — Der Mannhafte, der sich nicht fürchtet, die Wahrheit zu sagen, hat Hor of de Z. Zell-Sohren, Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg, — Bort (Bart) op der Z. Bitb-Mettend. — Von der ehrlichen, offenen Haut sagt man: Wie of der Long, su of der Z. Trier-Stdt; wat der in der L. hat, hat er uf der Z. Saarl-Diefflen; von der L. of de Z. Neuw-Harschb, Merz. Vun der L. op de Z., dat sin de beste Lück (Leute); doch ehr Fründ wäde (werden) flögg se quick (quitt) Köln-Stdt. Et Herz op der Z. han Bitb-Rittersd, Verbr. — Z. u. das Gedächtnis: Ich han et (Woərt, de Nam) op der Z. (lige) Rip, Allg.; et läft mer of der Z. erum Bernk-Neumag; ech lag em de Woərt op de Z. ich half seinem Gedächtnis nach Sieg-ODollend. — Die Z. als Geschmacksorgan: En gut Z. hon eine feine Z., bei Kostproben Trier-Stdt; die Z. eines Feinschmeckers Sieg-Scheiderhöhe; hät en fein (fing) Z. (Züngelche, Zöngske usf.) Rip, Verbr.; de hät en dünn Z. oMos, Daun-Scheuern, Waldbr-Eckenhg, Eup-Herbesth. — Et schmik (schmeckte) as went mi en Engelke op et Töngske pesste Klev-Goch, Duisb-Hamborn. — Den hot alt mat der Z. derno gelekt vor Begier Bitb. — b. die Z. des Schlachttieres Allg.; de Z. mat dem Kehlkop Bitb-Mettend; de Z. met der Stross Saarbg-Schoden, Verbr. — 2. übertr. a. persönl. al Z. altes Weib Köln-Stdt. — b. sachl. α. die Lasche im Schuh, unter dem Schnürteil befindlich Allg. — β. Teil des Spinnrades (welches?) Kemp-SHubert. — γ. am Stielende des Sensenblattes Rees-Haldern. — δ. Dimin., das Zünglein an der Waage Verbr. — ε. Z. am Türschloss, der eigentl. Verschlussriegel Kreuzn-Sobernh, Kobl-Ehrenbreitst, Siegld-Helberhsn, Köln-Knappsack, Klev-Keppeln. — ζ. erhöhtes Hinterdeck bei den Rheinlastkähnen. — η. an Fahrzeugen. αα. am Wagen; Eisen am Langbaum zur Verbindung von Hinter- u. Vorderwagen Wittl-Bausend, Schleid-Nöthen, Sieg-Uckerath. — Der Teil, wo die Deichsel eingeschoben wird Bernk, Prüm-Densborn, May-Ochtendung, Ahrw-Fronr. — ββ. Laufstange am Bergschlitten (im Hauberg verwendet), welche den Bock mit dem Schemel verbindet; am oberen Ende ist ein Eisenstift eingelassen, an dem die Zugkette befestigt wird Siegld. — γγ. am Pflug; eiserner Bogen zur Verbindung von Hinter- u. Vorderpfl. Rheinb-Queckenbg; Pflugmesser, Kolter Goar-Morshsn, Prüm-Hallschlag, Rheinb-Wald, Bo-Volmershv, Sieg-Eitorf Fussh; Haken am Vorderpflug Prüm-Leidenborn, Sieg-Stield, Klev-Gaesdonk. — ι. mit Gras bewachsener Rain zwischen zwei Äckern Saarbr. — κ. Hautstreifen am Fingernagel Wuppert-Elbf Kronenbg. — λ. Eisenhut, Aconitum Eup-Stdt.
8698 Zeichen · 278 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ZUNGEswf. stf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    ZUNGE swf. zunge. goth. tuggô , ahd. zunka , lat. lingua Gr. 2,61. 3,400. gesch. d. d. spr. 353. Ulfil. wb. 179. Graff 5…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    zungeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    zunge , F. Vw.: s. tunge

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zunge

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Zunge , plur. die -n, Diminut. das Zünglein, das bewegliche Stück Fleisch im Munde, welches das vornehmste Werkzeug …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zunge

    Goethe-Wörterbuch

    Zunge [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Zunge

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Zunge , lat. lingua , bekanntes Organ des Geschmackssinnes, trägt besonders auch bei zur Bildung der Sprache, indem durc…

  6. modern
    Dialekt
    Zung(e)

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Zung(e) [Tsùə Hi. ; Tsù O. U. W.; Pl. –ə; Demin. Tsìl, Tsel U. W. ] f. 1. Zunge. ‘De Zung ist e klèn Glid, kann awer…

  7. Sprichwörter
    Zunge

    Wander (Sprichwörter)

    Zunge 1. An der Zunge des Bewerbes hüpft der Name des Geliebten. 2. An der Zunge erkennt man den Kopf (Menschen). 3. Auf…

  8. Spezial
    Zungef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Zunge , f язык , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zunge

607 Bildungen · 325 Erstglied · 281 Zweitglied · 1 Ableitungen

zunge‑ als Erstglied (30 von 325)

Zunge(n)brësten

Idiotikon

Zunge(n)brësten Band 5, Spalte 846 Zunge(n)brësten 5,846

Zunge(n)chnopf

Idiotikon

Zunge(n)chnopf Band 3, Spalte 753 Zunge(n)chnopf 3,753

Zunge(n)mumpfel

Idiotikon

Zunge(n)mumpfel Band 4, Spalte 233 Zunge(n)mumpfel 4,233

Zunge(n)rīter

Idiotikon

Zunge(n)rīter Band 6, Spalte 1705 Zunge(n)rīter 6,1705

Zunge(n)schaber

Idiotikon

Zunge(n)schaber Band 8, Spalte 19 Zunge(n)schaber 8,19

Zunge(n)schlag

Idiotikon

Zunge(n)schlag Band 9, Spalte 252 Zunge(n)schlag 9,252

Zunge(n)schlagen

Idiotikon

Zunge(n)schlagen Band 9, Spalte 327 Zunge(n)schlagen 9,327

Zunge(n)schlitzeⁿ

Idiotikon

Zunge(n)schlitzeⁿ Band 9, Spalte 817 Zunge(n)schlitzeⁿ 9,817

Zunge(n)schëlten

Idiotikon

Zunge(n)schëlten Band 8, Spalte 723 Zunge(n)schëlten 8,723

Zunge(n)seckel

Idiotikon

Zunge(n)seckel Band 7, Spalte 674 Zunge(n)seckel 7,674

Zunge(n)spitz

Idiotikon

Zunge(n)spitz Band 10, Spalte 698 Zunge(n)spitz 10,698

zunge als Zweitglied (30 von 281)

blatzunge

KöblerMhd

*blatzunge , st. F. Vw.: s. wazzer- E.: s. blatzen (1)

blœzunge

KöblerMhd

*blœzunge , st. F. nhd. „Blößung“, Entblößung Vw.: s. en-, ent- E.: s. blœzen, unge W.: nhd. DW-

getzunge

KöblerMhd

*getzunge , st. F. Vw.: s. er- E.: s. getzen W.: nhd. DW-

giezunge

KöblerMhd

*giezunge , st. F. nhd. „Gießung“ Vw.: s. be-, ent-, haven-, in-, ūz- Hw.: vgl. mnl. gietinge E.: s. giezen W.: nhd. (ält.) Gießung, F., Gie…

kreizunge

KöblerMhd

*kreizunge , st. F. Vw.: s. ver- E.: s. kreizen (2) W.: nhd. (ält.) Kreisung, F., Kreisung, Kreisbewegung, DW 11, 2163

meizunge

KöblerMhd

*meizunge , st. F. nhd. „Meißung“, Hauung Vw.: s. abe- E.: s. meizen W.: nhd. DW- L.: Benecke/Müller/Zarncke II/1, 132b (meizunge)

schiezunge

KöblerMhd

*schiezunge , st. F. Vw.: s. ver- E.: s. schiezen (1)

smitzunge

KöblerMhd

*smitzunge , st. F. Vw.: s. be- E.: s. smitzen

snitzunge

KöblerMhd

*snitzunge , st. F. nhd. Schnitzung Vw.: s. be- E.: s. snitzen

striuzunge

KöblerMhd

*striuzunge , st. F. Vw.: s. ge- E.: s. striuzen

stürzunge

KöblerMhd

*stürzunge , st. F. Vw.: s. bluot-, über-, ūz- Hw.: vgl. mnd. störtinge E.: s. sturzen, stürzen W.: nhd. (ält.) Stürzung, F., Stürzung, DW 2…

welzunge

KöblerMhd

*welzunge , st. F. nhd. „Wälzung“ Vw.: s. abe- E.: s. welzen W.: s. nhd. Wälzung, F., Wälzung, Wälzen, DW 27, 1441

wāzunge

KöblerMhd

*wāzunge , st. F. Vw.: s. ver- E.: s. wāzen?

Engelszunge

RDWB1

Engelszunge f mit ~ reden, mit ~ auf j-n einreden - терпеливо убеждать кого-л. в чем-л.

abelāzunge

KöblerMhd

abelāzunge , st. F. nhd. „Ablassung“, Erlass (von Abgaben) ÜG.: lat. remissio STheol Hw.: vgl. mnl. aflātinge, mnd. aflātinge Q.: STheol, Ev…

abesetzunge

KöblerMhd

abe·setzunge

abesetzunge , st. F. nhd. Absetzung, Entsetzung Hw.: vgl. mnl. afsettinge, mnd. afsettinge Q.: Rcsp (1409) E.: s. abe, setzunge W.: nhd. Abs…

abewelzunge

Lexer

abe-welzunge stf. devolutio Dfg. 178 a .

anereizunge

KöblerMhd

ane·reizunge

anereizunge , st. F. nhd. Anreizung Hw.: vgl. mnd. anerēssinge* Q.: Narr, Wyle (um 1410-1479) E.: s. anereizen, *unge? W.: nhd. Anreizung, F…

anreizunge

KöblerMhd

anreizunge , st. F. Vw.: s. anereizunge

atzunge

Lexer

atzunge stf. BMZ kost, speisung Ls. Chr. 2. 235,13. 499,21 ( für pferde ). Chr. 1. 171, 38 ; das dafür zu entrichtende geld ib. 2. 264,18. 2…

barmherzunge

KöblerMhd

barmherzunge , st. F. nhd. Mitleid, Barmherzigkeit E.: s. barmherzen, unge W.: nhd. DW- L.: Lexer 368c (barmherzunge), Hennig (barmherzunge)

begieʒunge

Lexer

be-gieʒunge stf. temelentia Voc. 1482.

beholzunge

Lexer

be-holzunge stf. beholzung Gr.w. 3,331.

beizunge

KöblerMhd

bei·zunge

beizunge , st. F. nhd. „Beizung“, Beizjagd Q.: MarcoPolo (2. Hälfte 14. Jh.) E.: s. beizen W.: nhd. (ält.) Beizung, F., Beizung, Beizjagd, D…

belzunge

KöblerMhd

bel·zunge

belzunge , st. F. nhd. „Pelzung“, Pfropfen (N.) Q.: Barth (Ende 12. Jh.) E.: s. belzen W.: nhd. Pelzung, F., Pelzen, Pfropfen, DW 13, 1539 L…

ber(e)nzunge

AWB

beren·zunge

ber ( e ) nzunge mhd. sw. f. ; vgl. mhd. berenbunge. beren-zunge: nom. sg. Gl 3,536,32 ( Wien 2524, 13. Jh. ). Bachbungen-Ehrenpreis, Veroni…

besatzunge

Lexer

besat·zunge

be-satzunge stf. befestigung. die tæber und besatzung Mh. 2,32. 39. 46. 47. 268. 274 etc. besetzung ib. 2,75. die vestigung oder besetzung b…

Ableitungen von zunge (1 von 1)

gezunge

BMZ

gezunge stn. sprache. ahd. gazungi Graff 5,683. Schmeller 4,271. ouch gibt des gezunge (: junge) gibt davon zeugnis Johannes der Kencelêr, d…