Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
WËTER stn.
a. swie daʒ weter tüeje, der gast sol wesen früeje MS. 2,228. a. nâch des gebote sich daʒ weter (: veter) muoʒ rihten unde kêren g. sm. 1544. daʒ si daʒ weter fuogte sô Parz. 750,6. als eʒ sich danne mit dem weter an rihtet Bert. 291.
b. daʒ weter wart gût, gevûge unde ouch linde Pass. K. 48,78. guot weter unde guoten wint sîn schepfer im bescherte H. Trist. 1570. alsô diu suoʒiu meien zît den trôr mit wunsches weter gît urst. 125,85. eʒ gevienc ze wetere wurde gutes wetter Iw. 34. — guote weter linde heten si ûf al der vart Mai 107,36. sumer, dîner süeʒen weter müeʒen wir uns ânen Nith. 2,1. der süeʒen weter gruoʒ Gregor. 3359.
c. wie daʒ weter ane gôʒ Diemer 186,4. ein swarz weter Iw. 33. daʒ weter wart alsô ungemach, sô grôʒ das. 33. 100. daʒ weter nam ende das. 46. des weteres nôt das. 33. ein starkeʒ weter (: veter) Türl. Wh. 120. a. sô bœse weter wir nu hân Parz. 448,29. diu linde schirmde in vor der sunnen und vor allen wetere (: etere) Heinz. 1, 1645. diu weter ûf dem geverte ir leben machten herte Mai 204,11. d. freie luft. her Clinsor an den luft gesaʒ, an daʒ weder durch gemach Diut. 1,351. sazte in an daʒ weter schîn in den sonnenschein myst. 56,13.