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unschlitt

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unschlitt n.

Bd. 24, Sp. 1330
unschlitt, n. (m.), thierisches fett, insbesondere 'arvina, quae operit vitalia' (2 Mos. 29, 22, fett am eingeweide Luther), nicht so sehr zur nahrung als zu gewerblicher verwendung bestimmt. AA. alter, verwandtschaft, formen, verbreitung, geschlecht. A@II. nichtgermanische u. altgerm. entsprechungen fehlen; das ags. part.-adj. unsilt (unslit) = ungesilt (Bosworth-Toller 888b, 1129a, 1113b) hat nichts mit unserem worte zu thun; das ags. gehört zum ungel-gebiete. unschlitt ist eine deutsche bildung, im Keronisch - Hrabanischen glossar noch nicht vertreten, doch seit dem 9. jh., nachdem der kienspahn durch die kerze verdrängt worden, (wohl als fachwort der alten viehwirtschaft) in den ahd. glossen reichlich bezeugt. A@IIII. verwirrende formenfülle hat die erklärung des mehr gesprochenen als geschriebenen wortes erschwert. A@II@11) R. Hildebrand bezeichnete u. und inselt (inschlit) als brüder (sprachunterricht10 260), und in der that kann die entwicklung von ingislahti (ahd. gl. 4, 79, 10; 3, 613, 22) > ingeslehte (ingeslethe 4, 79, 12), inslahti (3, 613, 22) > * inslehte, insleht, insliht, inslit (Philipp Lenz d. Handschuhsheimer dialekt 1, 19b) keine andere sein als die von * ungislahti > ungeslehte, unslahti, -sle(h)t, -sli(h)t (unsled ahd. gl. 3, 349, 16; unsliht 3, 615, 28 = unslith 3, 368, 33; 4, 208, 62; unslit 1, 332, 21; 324, 42 f.; 3, 290, 6; 294, 1; 311, 47; 356, 34; 613, 7 ff.; 615, 4; 616, 18; 4, 458, 25. unsilit 3, 676, 67). unschlitt ist also eigentlich dasselbe wie das später (nachdem die bed. von unschlitt sich verengert hatte) aufs neue gebildete ungeschlächte (sp. 849, Staub-Tobler 9, 39). inschlitt und u. stehen unzählichemal das eine für das andere; doch ist, wie die ahd. glossen lehren, inschlitt keineswegs nur eine durch ünslit vermittelte form von u., sondern beide bildungen stehen von anfang selbständig nebeneinander: ingislahti das eingeweide, 'die innerei' (Wiesbadener fleischerwort), intestina, minutal, minutium, minucia, ungislahti das zum essen nicht verwendbare vom geschlachteten, als gs. zum fleisch, zu guot geslehte (s.B I); dann sind beide wörter verschmolzen und auf die bezeichnung des eingeweidefettes eingeengt. A@II@22) auf die herausgestaltung des wortkörpers hat nichts so entscheidend gewirkt, wie der starke ton des präfixes (sp. 29). er verursachte die wortverkürzung (vgl. micker), die vereinfachung der consonantenverbindung im wortschlusse und drückte die stammsilbe fast zu suffixaler bedeutungslosigkeit (unschlt Fischer schwäb. wb. 6, 215) herab. A@II@2@aa) das präfix. α) schon im mhd. findet sich umlaut des präfixes: ünslit mhd. wb. 22, 405a; Lexer 2, 1938; Fischer 6, 215; die mundarten zeigen ihn oft: Staub-Tobler 1, 348; Schöpf 623; Lexer Kärnten 248; Ruckert 187; Hertel Thüring. 250; Spiesz Henneberg. 264; Follmann 520b; luxemb. 320a; Kramer idiot. d. Bistritzer dial. 5; siebenb. wb. 1, lix, 71; Tonnar-Evers Eupen 11a; Müller-Weitz Aachen 172. schriftsprachlich ist er im nhd. selten und veraltet: nslicht monumenta Boica 48, 1, 106 (1458, Nürnberger burggrafentum); nszlat Ercker beschreibung aller min. ertzt (1580) 20a; nschilt, nschlit Corvinus fons latinitatis (1646) 781, 869. β) umstlit Fischer schwäb. wb. 5, 995; vgl.umbgeschlecht Staub - Tobler 9, 38. γ) onslet Diefenbach gl. 528c. δ) urnschlitt Fischer 6, 215; ur-, or-, ū- u. v. a. mundartliche formen bei Staub - Tobler 1, 348; Fischer 6, 215 f.; siebenb. wb. 1, lix. ε) in- s. unten B II 1 und oben A II 1. A@II@2@bb) zwischen präfix und stammsilbe wird t eingefügt: untschlit S. Güthen beschreibung d. st. Meiningen (1676) 237; z: unzschlot obers. wb. 2, 600a; Lexer 2, 1938. A@II@2@cc) anlaut der stammsilbe ist gewöhnlich: sl, jünger schl; älteres scl: Lexer 2, 1938. ünstlit Mynsinger von falken 28; unstlyt Eberlin v. Günzburg 2, 10 ndr.; Diefenbach gl. 528c; unsztzlet Fr. Wilhelm sprichw. reg. f 1a. irrationales i oder e tritt zwischen sl: unsilit ahd. gl. 3, 676, 67; unselit Fischer schwäb. wb. 6, 216; Diefenbach gl. 528c. umstellung des l (unschelt Staub-Tobler 1, 348; els. wb. 1, 56a; Follmann 520b; obers. wb. 2, 600a; unschilt Diefenbach gl. 520c; Dentzler 2, 329b; nschilt Corvinus fons latinitatis 781, 869; unschuld Diefenbach gl. 12b u. mit ausfall des l onschət Follmann 520b; unscht Mathesius Sarepta 325, 8 ndr.; Agricola-Bech 72) ergab die md. formgruppe unselt (Diefenbach gl. 528c; n. gl. 336a; Schweinichen merkbuch 5; Minerophilus bergwerkslex. 679; Herttwig bergbuch 339b; 171a; öntselt Follmann 520b; önzelt, enzelt lux. wb. 320; siebenb. wb. 1, lix, 71; Kramer Bistritz 5; enseld Hertel Thüring. 250; vgl. inselt th. 42, 2141; Kretschmer wortgeogr. 513), unsel (arvina vett off unsel vocab. s. a. [J. H. Voss]; untzel Diefenbach gl. 528c; Schottel haubtspr. 1438; unschel Follmann 520b; önzel Müller-Weitz Aachen 172; äuszel Tonnar-Evers Eupen 11a; unselgrubet für unschlachtgrubet 'blatternarbig' Unger-Khull 611a nach unsel = urschel = urschlächt; wo die gebiete von unsel und ungel zusammenstoszen, tritt vermischung ein: ndrhein. üngsel Eupen 11a; ünksels Hönig Köln 158). A@II@2@dd) der stammsilbenvocal durchläuft die reihe a, e, i, o, u, ohne dasz diese reihenfolge die zeitfolge der entwicklung verbürgte: unslat Diefenbach gl. 528c; Pfeiffers Germania 9, 192; Sanders 2, 1413a; unschlat J. Albrecht rechenbüchlein (1534) d 2a; H. Denck vom gsatz gottes d 2b; Bühler Davos 1, 184; Staub-Tobler 1, 348; Fischer 6, 216; Lexer Kärnten 248; vgl. inslat Frommanns zeitschr. 3, 114a (durchweg als reducierter vocal, ohne grammatischen wert). unschlAet Forer fischb. 87b. unsled ahd. gl. 3, 349, 16; unslet, -schlet, -sleed (ee wohl ohne lautwert) Diefenbach gl. 528c; Lexer 2, 1938; mnd. unslet, unselt Lübben-Walther 442b; unslecht Frankf. archiv, Elsen v. Holzhusen inventar 1410; unsleth (1519) cod. dipl. Silesiae 20, 212; unszlet, unschlet d. hofordnung. 2, 61; 98 Kern; Luther 8, 316b (1562); Schade satiren 2, 261, 30; Braunschweig chirurgia 15a; Parac. 2, 27 c, 465; Mathesius Sarepta 110b; Hake bergchronik 82; Ercker beschr. aller min. ertzt 20a. Albinus bergkchronica 140; viehbüchlein 7; 31; fischbüchl. 28; 163; Alberus, Siber, Saurus-Melanchthon; obers. wb. 2, 600a; Autenrieth 144; mit buntem wechsel der consonantischen silbenbestandtheile Staub-Tobler 1, 348; Fischer 6, 215 f. unslit, unschlitt erscheint seit ältester zeit am häufigsten, so dasz es besonderer belege dafür nicht bedarf; kürze des vocals ist regel, der schreibungen wie unslieht, -schliet, nsliet (monum. Boica 43, 533); unslijt, -sleit, -schleyt Lexer 2, 1938; Diefenbach gl. 528c; österr. weist. 11, 722 nur scheinbar widersprechen. die schriftsprachliche schreibung tt, die schon früh auftritt (Zingerle mittelalterliche inventare 1, 25, 30; Keisersberg evangelibuch [1515] 33b; städtechron. 23, 327, 20; Wickram 3, 9, 17) und etwa vom 17. jh. ab regelmäszig wird (vereinzelt bleiben unschlit Lohenstein Arm. 1, 1104a; Rädlein 989a; Bahrdt leben 2, 342; unschlith esels adel 118; unschlid Schottel 295; unschlidt Hulsius-Ravellus 382a) kann man mit Paul (gramm. 1, 167) als ausgleich zu gunsten der kürze auffassen; assimilation (Wilmanns gramm. 13, 124; Staub-Tobler 1, 348) wird darin wenig mehr gefühlt. das i der stammsilbe ist nicht eindeutig und im einzelnen falle schwer zu entscheiden, ob irrationaler vocal, assimilation oder umlautsbezeichnung vorliegt. übrigens sind a, e, i bei geschlecht (s. th. 41, 3903) und seinen näheren oder entfernteren sippengenossen (z. b. hagel-, hinderschlächtig; vgl. besonders urschlächt) regelmäszig entwickelt. selten kommen o und u vor: unslot Diefenbach gl. 528c; Pfolspeundt bei Heyne wb. 3, 1148; obers. wb. 2, 600a; vgl. inslot. unslutlicht Marienburg. treszlerbuch 55, 7 Joachim; vgl. oben unschuld, unschüt. A@II@2@ee) ht, cht des auslauts ist ahd. und mhd. reichlich erhalten und lebt in der nhd. schriftsprache bis ins 18 jh. (Mathesius Sarepta 60b; Sebiz feldbau 12; Fischart bienenkorb 16a; Lehmann floril. 3, 213; El. Charlotte v. Orleans 3, 695; 6, 187; J. G. Schmidt rockenphilosophia 1, 320; J. G. Neukirch anfangsgründe z. t. poesie 340; v. Fleming soldat 362b; Steinbach 2, 898), in mundarten bis heute (Staub-Tobler 1, 348; Crecelius 849). anderseits konnte der, wie ahd. schreibungen lehren, frühe ausfall des h die umlauthindernde wirkung von ht aufheben. durch abfall des t kommen ch, g, k an den silbenschlusz: Staub-Tobler 1, 348; Fischer 6, 215 f.; elsäss. wb. 1, 555a; 2, 933; 2, 949; Lenz zeitschrift für deutsche mundarten 10, 306; Gebhardt Nürnberg 67; Spiesz Henneb. 264; Baumann quellen zur geschichte des bauernkrieges 1, 492; Bürster 203, 220. auch ch, g, k können abfallen: Staub - Tobler 1, 348; Fischer 6, 215 f. über tt s. oben d. A@II@2@ff) unslechte monumenta Boica 60, 583a (in den angeführten stellen kommt die form nicht vor) hat vielleicht die früh eingebüszte dreisilbige form (ahd. unslahti) erhalten. A@IIIIII. das verbreitungsgebiet von unschlitt wird durch einige hauptsynonyma besonders eingeschränkt. zunächst im nordwesten durch ungel < lat. * ungu(entu)lum, das mit der kerzenfabrikation durch die Angelsachsen entlehnt ward u. sich über nl., nd. und md. gebiet verbreitete: ags. ungel, m. Bosworth-Toller 1108b; mnl. ongel, n., m., wb. 5, 578; nl. ongel, n. f., wb. 10, 1604; Molema Groning. 303b; ungel, unger Doornkaat - Koolman 3, 470b; ungel niederrhein. Diefenbach gl. 528c. Apherdianus tyrocinium 95; ongel, n., Leihener Cronenberger wb. 89a; mnd. ungel, n., wb. 5, 46; Strodtmann Osnabrück 264; Bauer-Collitz 107, 179; Woeste westfäl. 280b; im gebiete von Schwalenberg östlich bis an die Weser reichend, nd. jahrb. 32, 166; ungel, f., n. Vilmar 424 aus Niederhessen, bes. der umgebung von Kassel; vgl. unguizol ahd. gl. 3, 392, 39 (lingua ignota der h. Hildegard); schriftsprachlich in der gemma Coloniae 1512 unter seuuum, bei Apherdianus a. a. o., in hess. quellen bei Vilmar a. a. o., als landschaftlich bei Campe u. Hübner-Rüder zeitungslex.31 4, 707a bezeugt; in den nordwestlichen, ans nl. grenzenden gebieten gehört ungel auch der gebildeten umgangssprache an. über contamination von unschlitt und ungel s. oben II c ende. das seit dem 16. jh. aus dem nd. vordringende syn. talg (ags. tælg, mengl. talgh, engl. tallow, mnd. nd. talch, nl. talk, n. schwed. talg: Falk-Torp 1243), bes. vom ungeschmelzten fett gesagt (Heynatz antibarb. 2, 528) hat schriftsprachlich den meisten boden gewonnen und ist in der umgangsspr. weit nach süden gewandert (Kretschmer wortgeographie 512). den umgekehrten weg hat unschlitt genommen; es ist nicht nur oberdeutsch, sondern ebensogut (unselt) md. und reicht ins nd. hinein (mnd. unselt, unslet Diefenbach n. gl. 336a, untzel kennt Schottel, der nomenclator lat. germ. in usum schol. Hamburgensium [1634] 169 stellt unschlitt vor tallig und übersetzt sevum a renibus nierenunschlitt, sevum liquefactum geschmaltzen unschlitt; für die Berliner umgangsspr. Brendicke 187a), die schriftsprache verzichtet auch in md. und nd. gebieten auf unschlitt nicht (Luther, Göthe, Holberg, B. Goltz), sprichwörter, redensarten und zusammensetzungen erhalten das wort lebendig. weiteres bei erörterung der syn. unterschiede B II. A@IVIV. das geschlecht ist in ä. spr. durchaus, in n. spr. meistens das n.; m. neben n. bieten von mundarten die schweizerische und elsässische, das m. allein die Kärntner, luxemburgische und Eupener. schriftsprachlich erscheint das m. z. b. bei J. Prätorius glückstopf (1669) 293, Abr. a St. Clara etwas für alle 2, 355; Schedel waarenlex. (1834) 2, 565; Hoyer-Kreuter technol. wb. 1, 792; erst in neueren wbb. ist das sich ausbreitende m. verzeichnet (Sachs - Villatte, Heyse). die unslit a candela de seo aus altem sprachbuch (1424) Bayerns mundarten 2, 386. A@VV. der plur. fehlt (Schottel haubtspr. 295) und ist nur scheinbar in den formen unschlächten, -schlechten, -schlichtern vorhanden, die für unschlacht, unschlächte (s. d.) = urschlacht stehen; Fischer schwäb. wb. 6, 304; Pfister ergänz. 1, 26. vgl. Staub-Tobler 9, 26. BB. bedeutung und gebrauch. B@II. die eigentliche bed. ist in dem gs. zu gutem geschlächt, den besten stücken des geschlachteten, begründet. s. guot geslehte in der ersten th. 41, 3900 unter geschlächt angeführten Hadloub-stelle (für die zweite weist das schweiz. id. 9, 38 eine andere bed. nach). es sind also u. geringere theile der schlachtung, von denen das fleisch ausdrücklich unterschieden wird: jeder verständige wisse, dasz sich das u. nach dem fleisch und das fleisch nicht nach dem u. richten müsse (1467) Fischer schwäb. wb. 6, 215; des fleisches, auch unschlichts (1554) ebda 216; fleisch und unszlit Eyering proverb. copia 1, 210. eingeengt: abdomen, adeps, arvina, auxugium, pinguedo, sebum (ahd. gl. oben A II 1, Diefenbach gl. 528c; am häufigsten sebum und arvina); nicht zum essen Staub-Tobler 1, 348 (gs. schmalz, schmutz, feiszi). unschlitt, inschlitt, talch, also nennet man das fett, so in den thieren um die nieren und gedärme lieget, bey deren schlachtung oder auswürckung besonders ausgehalten, und so lange es nicht geschmoltzen ist, grünunschlitt genennet wird allg. haushalt. lex. (1749) 3, 611. ähnlich ungeschlächt Staub-Tobler 9, 39. es handelt sich durchweg um das fett von thieren, bes. der rinder, schafe, ziegen, hirsche, esel. von pflanzenfett wird u. bei dem erzeugnis des unschlittbaums gebraucht; s. E. auf den menschlichen körper wird u. nur in den zss. unschlittbruch, -drüse, -geschwulst angewandt. B@IIII. synonyma. B@II@11) inschlitt, ahd. ingislahti (intestina th. 41, 3900; Diefenbach gl. 305b; minutal ahd. glossen 4, 79, 10; 4, 151, 20), ingeslethe (minutal 4, 79, 12), inslahti (minucia 3, 613, 22) fällt der bed. nach ursprünglich mit u. nicht zusammen (vgl. oben A II 1, ingesneiti ahd. gl. 3, 615, 11; 4, 205, 46, gislaihte Diefenbach glossar. 523a), wird seit ausgang des mittelalters (inslet 528c; Lexer 2, 1938) wie in mundarten damit vermengt. Fischer schwäb. wb. 6, 215 f.; insləd, inschləd, inslt, inschlt Schmeller 1, 113; Frommanns zs. 3, 114; 6, 172; Bayerns mundarten 2, 119; Gebhard Nürnberg 67; Lexer Kärnten 249; Schöpf 623, 783; Lenz Handschuhsheim 19b; Schmitz Eifel 1, 226; Askenasy 95, 115, 116; Kehrein Nassau 208; Hommer Westerwald 86; Crecelius 849; Hertel Thüringen 250; obers. wb. 2, 600a; cod. dipl. Silesiae 20, 160; Weinhold 38b; siebenbürg. wb. 1, lix. vgl. th. 42, 2138; 2141. die formen entsprechen in ihrer mannigfaltigkeit ganz den oben A II aufgeführten von unschlitt; wieder steht ein neues in-, în-, eingeschlecht neben dem älteren wort (th. 41, 3900; Staub-Tobler 9, 38; Fischer 2, 611). in der bed. wird kein unterschied mehr gemacht: inslicht, alii scribunt unschlit, sebum Besold thesaurus (1697) 1, 447b; unschlitt, inschlitt, talch heiszet das ausgelassene fette, so bey den thieren um die nieren und gedärme gelegen Zinck öconom. lex. (1744) 3021; Lessing 7, 382 über Logau s. th. 42, 2141; 'unschlitt nicht inselt, besser talg' Braun orthogr. gramm. wb. (1793) 271b; 'unschlitt (verderbt inschlitt oder inselt) ist zwar nicht allgemein bekannt, wird aber doch besonders von geschmelztem talge auch in hd. schriften, und zwar lieber als talg selbst ... gebraucht' Heynatz antibarb. (1797) 2, 528. B@II@22) talg (vgl.A III) wird als steif gestandenes, festes, hartes fett, von Weigand syn. 3, 764 f. dem schmierfett (u. arvina ahd. gl. 1, 332, 21; 324, 42; 3, 294, 1; 311, 47; 613, 9; 615, 4; 615, 28) entgegengestellt (vgl. th. 111, 98; Kretschmer wortgeographie 512), ein unterschied, der vielfach verwischt ist: mit dem talcke oder unsslit Thurneysser m. alchymia (1583) 8; es wird aber bey uns das unschlit talck genennet Ettner med. maulaffe (1719) 147; guten talch oder unszlet laden fettwerden viehbüchlein 53; mitsamt dem talk und unschlitt (dasselbe?) Heppe lehrprinz (1751) 420; unschlitt in d. weidmannsspr. 'nebenbenennung für den talg des hirsches' Behlen forst- u. jagdkunde (1840) 6, 111; palmitin und stearin sind feste fette, sie kommen vorzugsweise im talge (unschlitt) des rindes vor Schwerz practischer ackerbau (1882) 739; talg oder u. G. Keller 5, 82. sonst ist der unterschied vorzugsweise geographisch. vgl. die zusammensetzungen unschlitt- und talg-baum, -drüse, -licht, -liesen u. s. w., nierenunschlitt, -talg u. s. w. B@II@33) spint, feste, kernige fettmasse. s. th. 101, 2549 spint 1; ao. 1311 wurde in R. der satz gemacht, dasz von unschlitt, schmeer, spint etc. das pfund 9 vierding haben sollte Gemeiner Regensb. chron. 1, 478; Höfler 663, auch ohrspint. veraltet und mundartlich. fett, speck, spint Weigand syn. 1, 433. B@II@44) liesen, plur., vgl. liese 2; mnl. liese bauchfett von schweinen, adeps, abdomen Kilian; Franck-van Wijk 386; eingeweidefett von gänsen, gänseliesen Kretschmer wortgeographie 328, wo die verbreitung des wortes im nd. angegeben ist; talgliesen, liesen das zerschnittene fett bei der talggewinnung Meyer conversationslex. 165, 661a. von Campe, Valentini, Mozin, Lucas, Sachs-Villatte verzeichnet, aber sonst im nhd. noch wenig beachtet. lîsen, flîssen fett des schweines am bauche = schmer Frischbier 2, 31a. fliesen für flomen Heynatz antibarb. 1, 414. B@II@55) griebe als das noch nicht zerlassene fett, s. griebe sp. 251 aus els. quelle des 16. jhs. B@II@66) flom(en) (vgl. flaum1 th. 3, 1735; fleme 1768; Kretschmer 328; Schade 207b; Falk-Torp 240; synonym fliesen u. a.: siebenb. wb. 2, 392b; 406b) bauch- u. nierenfett der schweine, gänse, fische. B@II@77) micker (th. 6, 2170; 5, 1368) das in der mitte des rindsgedärmes befindliche fett Höfler 423a; Staub-Tobler 4, 123; els. wb. 1, 661a; brustu., rückenu., herzschmalz Fischer schwäb. wb. 4, 1659; Lenz Handschuhsheim 31; Kretschmer 328. B@II@88) filz unausgelassener speck Castelli 133; ausgelassener schweinespeck Schranka (1905) 50; Kretschmer a. a. o., wo auch kappelfett (aus Olmütz) angeführt wird. etwas ferner liegende wörter wie wamme sollen nicht berücksichtigt werden. B@II@99) schmalz wird ausdrücklich von unschlitt unterschieden: wir aber machen ein underscheid zwischen der fettigkeit und nennen das zarte feiszt, so bald beim fewr zergehe ... schmaltz, als der gänsz, enten, hüner und schweinen schmaltz ... wir heiszen aber das hart feiszt von dem gehörnten vihe ... unschlitt H. Bock kreuterbuch 438b; schmaltz ist pinguedo und wirdt von dem unschlitt unterscheiden, welches adeps genennet wird. dann das schmaltz kompt von den thiern her, welche ein feuchte natur haben, als von schweinen, schmiltzt leichtlich und gestehet langsamb widerumb ... das unschlitt aber oder adeps kompt her von groben thiern, als von rindern, geyszen und dergleichen, und schmeltzt sich langsam, gestehet aber bald Lonicerus kreuterb. 578. daher: es sol kein metzger kein smaltz under unslit thun (1509) els. wb. 2, 933b. feiszt, feiszte, feiszten: das feiszt als übergeordneter begriff oben bei H. Bock; ähnlich fett; feiszten neben u. Megenberg unter feisztin th. 3, 1473 J. Dryander der ganzen arzenei gemeiner inhalt (1542) 14a; die feyste und das unschlit Züricher bibel (1531) Sirach 47a; die feyszte (beim schwein), darausz unschlitt gemacht ist, ... würt leichtlich zerlassen Eppendorff Plin. 218; der 4 jährige hirsch leget aufs u. und feist und wächset in die breite Göchhausen notabilia venatoris 33; rindfeiszte oder rinderin unschlit (1563) Staub - Tobler 1, 1074; stierefeiszte oder u. Zahler krankheiten im volksglauben des Simmenthals 72a. schmer (s. d. th. 9, 1030, 1) unausgelassenes fett bes. vom schwein (Fischer 5, 994), oft neben u.: Berthold v. Regensburg unter schmer 1; Fischer a. a. o.; Staub-Tobler 1, 348; Kretschmer wortgeographie 328, 3; unschlit, schmAer und andere garstige feisztigkeit Stumpf Schweizerchron. 276b; schmaltz, u. und schmeer liefern Hohberg georg. 1, 80. schmutz (s. d. 1), als eszbares thierfett dem u. entgegengesetzt Staub-Tobler 1, 348. B@II@1010) stearin und paraffin verdrängen seit dem 19. jh. bes. in der kerzenherstellung den u. B@IIIIII. verwendung. B@III@11) als opfer: und sol ... opferen ... alles unschlit, das inwendig ist Züricher bib. (1531) 3. Mos. 3, 3; Lohenstein Arm. 2, 628a; 2, 297b. B@III@22) als speise: die ganze gesellschaft frühstückt mit weintrauben, melonen, stinkendem, mit ochsenschmalz, vulgo u., bereitetem brot Grillparzer 20, 157 (griech. reise); von u. und schimmelbrot will ich leben, wenn ich's dem kerl verzeih', dasz er mich belauert hat Fontane I 6, 12; vgl.gemüse, welches wie pures u. roch K. Fr. Bahrdt gesch. s. lebens 2, 342. B@III@33) heilkundlich: Ortolf v. Bayrland (1477) 31b; H. Braunschweig liber pestilentialis 33c; holderbletter, in geyszen unschlit gerOest, ubergelegt, stillet desz podagrams schmertzen Lonicerus kreuterb. 64a; schäffin u. Gäbelkover 1, 163; hammelen u. Ryff sp. d. gesundtheit 115a; weinrauten mit ... rindern u. temperirt wie ein salbe heylet allerley grind Tabernämontanus 401; u. von eim stier ... heilet das ornickele Gesner-Herold-Forer 19; das u. von einem esel ... bringt die haar und farb (an den wundmälern) wieder Heyden Plinius 227; vom hirsch Wickram 7, 319, 586; Kirchhof wendunmuth 2, 230; das hirtzen marck und u. würd zu sälblin und pflaster gepraucht Sebiz feldbau 588; Mart. Böhme roszarzney 29; v. Fleming t. jäger 94; Döbel jägerpractica 1, 17; Kretschmer wortgeographie 615. vgl. hirschtalg. B@III@44) im hausgebrauch (vgl. 5): als wagenschmiere Tucher baumeisterb. 116; zum überziehen der eier Gottsched das neueste 5, 616; als pomade allg. d. bibl. 89, 461; als schuhschmiere Gotthelf 2, 103 u. s. w. B@III@55) gewerblich: als unslit, daz von den rindern gesammet ward, daz musten die flaischhacker ausloszen städtechron. 2, 314; Montanus schwankb. 495, 17 B.; auszerhalb der stadt haben sie eigene gebäw .. zum u. schmeltzen H. Abermann hist. beschreibung (1619) 3, 101; zur herstellung von seife Mathesius Sarepta 122a; um blei zu reinigen J. F. Stahl gewehrgerechter jäger 46; in der gerberei Karmarsch-Heeren 5, 333, bleistiftfabrication 1, 638 u. s. w. besonders in der kerzenbereitung (die wie seifeherstellung auch hausgewerblich betrieben wurde; die weiber ziehen lichte, indem sie die dacht vermöge der darzu gehörigen lichtbreter mit warm zerlassenen u. überkleiden Amaranthes frauenzimmerlex. 1158): Nicolai reise 9, 91, beylage 6, 3; Fischer 6, 215; zur beleuchtung im bergwerk Lori bergrecht 169, 432; Mathesius Sarepta 60b; ausgew. werke 4, 325, 8; Agricola-Bech 73; 72; Herttwig bergbuch 171a; 399b; vgl. unschlittkerze, -licht, -stummel, -stumpf u. s. w. und aus der literatur: unzählige illuminationsgerüste stehen fertig ... es ist kein u. mehr in der stadt aufzutreiben Caroline 2, 291 W.; J. D. Falk satiren 1, 17; G. Keller 5, 82; Rosegger I 5, 108. im gs. zu öl, anken N. Manuel krankheit der messe 229, 8 B.; das unschlith wird zu viel und mancherley dingen gebraucht; aber uber disz so werden auch an theil orten herrliche liechter darausz zubereitet .. und es ist viel besser als das öl; auch ist sein glanz oder schein viel heller und klarer dann der andern liechter esels adel 118; reiche leute brennen wachs und u., aber der gemein hauff muosz sich mit öly beleuchten H. Bock kreuterb. 427b; Fr. Alvares (1593) 416; B. hat ihnen (Tiecks) oft die wachslichter ausgeputzt und gesagt, sie sollten u. brennen Wilh. Grimm an Jacob 147; an stelle des (bei grubenbeleuchtung) im gebrauch stehenden unschlitt hat man parafin einzuführen versucht Karmarsch - Heeren 1, 417. B@III@66) als handelsartikel: handelsrechnungen d. d. ordens 122, 17 Sattler; Gargantua 298 neudr.; Rabener 3, 109; Zschokke 2, 20. B@III@77) man miszt nach leib (unslitleip ahd. gl. 3, 613, 7; vgl. schmerleib 1, Staub-Tobler 3, 954 'das in brotlaibform zusammengerollte fetteingeweide eines schweines'), kopf (vier kopfe unslits monum. Boica 42, 7, 1352), stock (ain st. unslitt Zingerle mittelalterl. inventare 25), stein (ein stein u. A. Riese rechenbuch [1581] 22a; lapides unguenti Frisch 2, 409b; eynen steyn licht von unslit Marienburger treszlerb. 296, 22 Joachim), pfund, centner (Fischer 6, 215), gewicht (unschlittgewicht klumpen u. von 5 bispfund Schrader d. franz. wb. 1, 1453). B@IVIV. literarische belege im engeren sinne; u. im bild, vergleich; sprichwörter, redensarten; personification: eben als da man unschlitt in ein form güszet, so nimmet das unschlit die selbig form an sich Keisersberg evangelibuch 33b; 168c; narrensch. 76a; Luther tischreden 43b th. 6, 873, 16 b; die wisel ist des unschlits uber die masz begirig S. Franck sprichw. (1541) 2, 18a; ausz lieb gegen das unschlit leckt die katz den leuchter Petri k 2a; Wander 4, 1474; ja der künstlich-kluge sinn ist von ihnen abgefaren schön in grünen jünglingsjaren, wie ein auszgelöschtes liecht, dem kein unschlit noch gebricht Rompler v. Löwenhalt erstes gebüsch s. reimgetichte 95; ungeartete zärtlinge, derer leiber nach bisam rchen, die gemüther aber nach unschlit stincken Lohenstein Arm. 1, 1104a; das macht sein admirabler degen, der kann die feinde panzerfegen, dasz sie nach seines herzens wunsch zerschmelzen müssen wie das unschlitt, wann es nur das feuer riecht, sich bald in einen klump verkriecht Weichmann poesie der Niedersachsen 6, 391; gefühllos ist ihr herz wie u. M. Mendelssohn 6, 312; nach Plautus capt. 2, 2, 39: reiche eltern, aus welchen er u. kochen könne Meyfart christl. erinnerung (1636) 227 bei Windel in Kluges zeitschr. f. d. wortf. 9, 288; Lessing 4, 96, 23 übersetzt die Plautusstelle wie steht es denn um seinen beutel? ist er fett? — er könnte u. daraus kochen; ein prophet gilt nichts in seinem vaterlande ... weil bei einer näheren bekanntschaft mit den herrn der nimbus von ehrwürdigkeit und heiligkeit wegschwindet, den uns eine neblichte ferne um sie herum lügt; und dann sind sie ganz kleine stümpfchen u. (Liebetraut gegen Olearius) Göthe 8, 39, 9 W. (Götz v. Berl.); von weiten sind se jrosze kirchenlichter un nahebei sind se nischt wie'n kleenet stimpken u. Brendicke 187a; ein pfennigslicht, raisonirte man, von u. brennt gewöhnlicherweise nicht so hell als eine wachskerze, die ... auf einem schlosse wie Ferney aufgesteckt ist K. Fr. Cramer Neseggab 3, 237; und dann schmolzen ihre herzen stracks in einander wie unschlitt und wachs Kortum Jobsiade 3, 57. Hebbel briefe 4, 281; mutter Unschlitt, des schlächters frau (goodwife Keech) A. W. Schlegel Shakesp. 6, 227 (Heinr. IV. 2, 2, 1); aussehen (weisz sein, rote backen haben) wie das Gmünder (Ellwanger, Mengemer) u. Fischer schwäb. wb. 6, 216; vgl.am unschlittwagen verschrocken sein unter unschlittgesicht. CC. zusammensetzungen. die älteste ahd. unslitleip unter B III 7:
27068 Zeichen · 690 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unschlitt

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Unschlitt , des -es, plur. car. ein nur in manchen Sprecharten, besonders Ober-Deutschlandes, übliches Wort, den Tal…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Unschlitt

    Goethe-Wörterbuch

    Unschlitt [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Unschlitt

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Unschlitt , s. Talg .

  4. modern
    Dialekt
    Unschlittn., m.

    Pfälzisches Wb.

    Un-schlitt n., m. : 1. 'festes, minderwertiges Fett, bes. von Rindern, Schafen, Ziegen; Nieren-, Darmfett, Talg', Inschl…

  5. Sprichwörter
    Unschlitt

    Wander (Sprichwörter)

    Unschlitt Wegen des Unschlitts leckt die Katze den Leuchter.

  6. Spezial
    Unschlitt

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Un|schlitt n. (-[e]s,-e) (Talg) sëi m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unschlitt

56 Bildungen · 56 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unschlitt

un- + schlitteln

unschlitt leitet sich vom Lemma schlitteln ab mit Präfix un-, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

unschlitt‑ als Erstglied (30 von 56)

Unschlitt+äcker

PfWB

Unschlitt + -äcker Pl. : ehem. FlN, a. 1740/49: Unschlittäcker [GdArch. NW-Mußb, Schuldbuch S. 544]. —

unschlittamt

DWB

unschlitt·amt

unschlittamt ( in Nürnberg, wohin die fleischer ihr u. abliefern u. woher lichtzieher u. seifensieder ihr u. beziehen muszten ) Adelung , Kr…

unschlittartig

DWB

unschlitt·artig

-artig Kurz an Mörike, briefwechsel 35 . anderseits brandunschlitt ( Staub-Tobler 1, 348 ), brust-, grün-, nieren-, rücken-, geisz-, hirsch-…

unschlittgeld

DWB

unschlitt·geld

-geld abgabe von unschlitt Fischer 6, 216 ; vergütung für beleuchtung an bergleute Jacobsson 4, 487 a ; unseltgeld Minerophilus bergw. lex. …

unschlittgesicht

DWB

unschlitt·gesicht

-gesicht ( vgl. talglümmel , -valten Schambach 224 a ) H. P. Sturz 2, 407 ; inschelgesicht Askenasy Frankfurt 143 . bist am unschlittwagen v…

unschlitthausz

DWB

-hausz sebaria Kramer (1700) 1, 641 a ; unschlittsherr ( beim u.- amt ) allg. haush. lex. (1749) 2, 444 a ; unschlittkerze Lexer 2, 1939 ; F…

unschlittig

PfWB

unschlittig Adj. : ' den Geschmack von Unschlitt, schlechtem Fett habend '. Es schmeckt inschelich [ RO-Semb ].

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „unschlitt". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/unschlitt/dwb?formid=U09660
MLA
Cotta, Marcel. „unschlitt". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/unschlitt/dwb?formid=U09660. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „unschlitt". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/unschlitt/dwb?formid=U09660.
BibTeX
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