lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

griebe

mhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
16 in 14 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
76
Verweise raus
48

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

griebe f.

Bd. 9, Sp. 250
griebe, f. herkunft und form. 11) die grundbedeutung ist nicht sicher zu ermitteln. ahd. griupo, griebo, criebo, criube meist glossiert mit cremium (gremium) Graff 4, 310; Diefenbach 156b; nov. gloss. 118b; Schmeller 1, 983; noch bei Er. Alberus cremum vel cremium ein grieb diction. (1540) 8b; doch steht der sinn dieses wortes nicht fest; jedenfalls hat gr. ursprünglich den begriff des ausgedörrten in einem weiteren kreise umschlossen als heute; vgl. griupo gremium vel siccamina lignorum Graff a. a. o.; vgl. auch cremium greuen vel droghe ding (lat.-nd. wb. v. 1471) Diefenbach nov. gloss. 118b; doch dürfte auch die bedeutung 'ausgelassener fettwürfel' bis ins ahd. reichen, vgl. gremium est caro in patella frixa; vulgo dicitur grbe zs. f. d. w. 5, 7; in diesem sinne auch glossiert mit frixura Diefenbach 248b; vgl. weiter fegedo grieben Hoffm. v. Fallersleben sumerl. 42b. dasselbe wort liegt anscheinend vor in griupo, pfanna, frixorium Graff a. a. o.; griupo, grieffe frixorium Diefenbach 248b; hierher wohl auch strigilis gruib nov. gloss. 350b (andere glossare haben raste, rostpfanne). demnach scheint der begriff des dörrens, röstens ursprünglich und das subst. verwandt mit ahd. *grapjan frigere (gigroubit wirdit oleo frigatur, kacraupit frixum Graff 4, 360; cacraupta frixam Schmeller 1, 983), was auf ein stv. *griuban frigere, coquere wiese, vgl. Grimm gramm. 2, 987; doch hat das ahd. daneben und häufiger *raupjan rösten (Graff 4, 359), was ein grundverbum *(ga)riuban erschlieszen liesze. zu erwägen ist verwandtschaft von altengl. gréofa topf Bosworth-Toller 488b, mnd. grôpen topf Kluge 7 181a. sonst fehlen parallelen in andern german. dialecten; engl. greaves, n. grever, schwed. grefvar sind junge entlehnungen aus dem nd. 22) dem ahd. griupo entsprechend treten obd. bis in die heutigen maa. formen mit ü oder eu auf: grüben, gräuben Staub-Tobler 2, 686; gröübi Greyerz berndeutsch 12; gröube, groibe Schmidt straszb. 44; schwäb. dialectformen bei Fischer s. u. bedeut. 1, bair. bei Schmeller ebd.; grüben Avé-Lallemant gaunertum 3, 203; ebenso in älterer zeit: mit spek und greuben Wittenweiler ring 35c 18; vgl. 35d 2; cremium greuben, kresche Dentzler nach Staub-Tobler 2, 686; grúbe, greub, grewben Diefenbach 156b; grüb, gruobe nov. gloss. 118b; weitere belege besonders unter bedeutung 1. 33) formen mit f (grammat. wechsel) herrschen in gewissen md. gebieten, besonders im obersächs., thür., unterfränk.; vgl. die nachweise für die modernen maa. unter bedeutung 1; die griffen Lindener (s. u. bedeutung 3); griefe Mathesius (s. u. 1, 2); greifen Coler nach Frisch 1, 372a; da gehet er her wie ein schemen, wie eine griefe und todesgerippe Herberger herzpostilla (1613) 1, 362; die griefen fressen Pape bettel- u. garteteufel G 2a (s. u. 1); grife, griffe, griefen cremium Diefenbach 156b; griffen gremium 269c; grieffe frixorium 248b; griffe cremium nov. gloss. 118b; dann auch im nd., belege s. u. 1; greue van smulteme vleche cremium Diefenbach nov. gloss. 118b; vgl. altengl. gréofa? siehe oben 1. 44) das alte mascul. hat sich bis heute dialectisch gehalten, namentlich in westdeutschen maa.: greif, m., lux. ma. (1906) 152b; Gangler 189; der griewen Schmitz Eifel 1, 225; der griebe Follmann 217a; auch schweiz. noch gelegentlich als mascul. Staub-Tobler 2, 686; ebenso im bair., s. u. 1. bedeutung. 11) in den heutigen maa. allgemein für die festen überbleibsel von ausgelassenen fettstückchen, dann überhaupt für kleine stückchen gekochten oder gebratenen fettes: gräuben Staub-Tobler 2, 686; kriap, krièp, krîp, meist plur. krièpə, krièwə, krîwə Martin-Lienhart 1, 267b; plur. griəwen, gruiwen, gruəwen grəiwen Fischer 3, 828; kriiwə Meisinger rappenau. 78; der (?) griəbm, groibm, gruibm Schmeller 1, 983; der greben, die griebe Unger-Khull 305b, 306b; grief'n, plur. griewen oder grieben Ruckert unterfränk. 64; griefa die geschnittenen speckwürfel in den würsten Sartorius Würzburg 49; plur. grieben gewürfelter speck in würsten Autenrieth 57; grëiwe Crecelius 436; griebe Vilmar 137; der griebe Follmann 217a; griefe Reinwald henneberg. 1, 54; griefe Müller-Fraureuth 1, 441; griefe, grēfe Hertel salz. 17; gréfe, grífe, gréwen, jréwe thür. 110; jrêwe Liesenberg Stieger ma. 147; jrîwe Jecht mansfeld. 44b; griewe Weinhold schles. 30; der greif lux. ma. (1906) 152b; plur. grīewən Leihener cronenberg. 47b; grev, griev, plur. grewe, grieve Hönig köln. 68b; greīwe Bauer-Collitz 41a; graiwe Woeste 84a; plur. greven, grieven Strodtmann 76; grêbe, grêwe Schambach 68a; plur. grewen Dähnert 160b; grêb'n Danneil 69b; griebe, nd. grêwe Frischbier 1, 252; jröw Fischer samländ. 53; plur. greven brem. wb. 2, 541; grêfe Doornkaat-Koolman 1, 671; plur. greven, grevels Stürenburg ostfries. 75b; auch im ungar. colonisationsgebiet grîf, plur. grîven Schröer 385; plur. grAewen Haltrich 43b; grâib'n Kramer bistritz. 36. so seit alters: sein bückler waren heisz fladen, mit grieben wol bestecket Keller erzähl. 591, 8; all den, die faisten kuchen lieben, die rosel-würst mit faisten grieben H. Sachs 3, 25 Keller; erbesz mit greben Grimm weisth. 2, 480; als unslit, daz von den rindern gesamet ward, daz musten die flaischhacker auslosen, und ir lon darumb warn die griben städtechron. 2, 314 (Nürnberg); auch für das noch nicht zerlassene fett, aus dem die grieben kommen: ein rint, das so guot ist, das es ... by 60 oder 70 pfund unslitz oder grieben hat Schmidt elsäss. 154b (quelle des 15. jh.); die geiss häd 50 pfd grüben g'han Staub-Tobler 2, 686; vielgebraucht in bildlichen wendungen: der bapst habe aus Engelland jerlich neun tonne goldes gehabt, ... warlich die griebe mocht Constantinus erben zu Rom den kot (l. kol) fett machen Luther 50, 78 Weim.; das auch die fursten und hern, die auf yhrer seiten sündt, nichts von yhn (den geistlichen) hilten, wo sie nicht eine gute griben auf yhren kol dovon hetten 19, 274; figürlich für geld: der sich vor nit wol mocht erneren, also wol tuot (erg. man?) im in die hand schüben, daz im in die taschen vallent die grüben teufels netz 8980, (die verschwender) schmeltzent die güter, äcker und matten ... und alles das si habent, dasselb verkoufent sie und legent die grieben in den seckel Keisersberg postilla 2, 49b; der mann hät grüben ist reich; doch auch: hat schulden Staub-Tobler 2, 686; darum gehets im entlich nach unserm deutschen sprichwort, das er den hunger schmelzen und die griefen fressen musz Pape bettel- und garteteufel G 2a; ên zu greiwe schlôen verhauen lux. ma. (1906) 153a; sech d greiwe vun der zopp huele lôssen borniert sein ib.; das sind alti grüben alte geschichten, auch: alte schulden Staub-Tobler 2, 686; he het dem dîwel de grêwe ûtfrête hat einen schmierigen fetten mund Frischbier 1, 252; im älteren hess. für: eine kleinigkeit, etwas wertloses: einen baum für eine speckgriebe verkaufen Vilmar 137; im vergleich: meyne tage seynd vorgangen wie ein rauch und mein gebeyn seynd dorregebraten wie ein gribe Luther 1, 195, 8 Weim. (ps. 102, 4); meine bein dorrten als die grieb nürnberg. bibel (1483) 285b; vordorden als gryven halberst. bibel (1522); unter einwirkung dieser bibelstelle: sie sehen aus wie dürre todesgerippe und auszgebratene griefen Herberger herzpostilla (1613) 1, 18; flüsz und die schwindsucht wirt dich plagn, das du ausz dorrest wie ein grieb H. Sachs 3, 519 Keller; ich dorre vor diesen tiefen gedanken aus wie ein griefe oder scherbe Mathesius 133. psalm B 4b; noch heute im schweiz. dürr wie-n-es greubi Staub-Tobler 2, 686; auch mhd. schon, wohl ebenfalls im zusammenhang mit der bibelstelle: zuo eren dime zarten erdorreten libe, der an dem crútze dorrete alsam ein griebe Seuse dtsch. schr. 491, 20 Bihlmeyer; wenn er gezürnet mit dir, ... er machet dich türr alz ein gruib v. d. Hagen gesamtab. 1, 489, 3; ich wil in so fein ausz beraiten ... und machen also dürr als ist ain grbe in ainer pfannen Albr. v. Eyb 2, 40, 6 Herrmann; auch anders gerichtete vergleiche sind geläufig: er smalz alsam ein griebe obe der minne vuwer hie pass. K. 517, 82, ähnlich 498, 72; von dem manne, der ein unflætic wîp hat: er smilzit als ein griebe, leides wirt im niemer buoz Martina 133, 70; es wär kein wunder, einer verschmelz wie ein grüb in einer pfannen Frisch 1, 372a; die würtz sind steinhart wie die griben H. Sachs 21, 43 Keller-Götze; so lang künig David ... von Saul ... umbgetrieben ward wie ein grieb in einer pfannen Fischer schwäb. 3, 829 (quelle des 16. jh.); in heutiger ma.: der ist unruhig wie die griebe in der pfanne; dem steigt die hitze wie die gr. in der pfanne er wird schnell zornig ib.; vergôe wei e greif an der pân lux. ma. 153a. 22) in naheliegender übertragung von allerlei gerichten und genuszmitteln, die wie grieben aussehen oder ähnlich hergestellt werden: in butter oder schmalz geröstete brot- oder weckwürfelchen Vilmar 137; ebenso bei Staub-Tobler 2, 686; we de heten gicht heft, de schal stoten ruden unde salvien, unde seden dat in botteren, wente dat yt greven werden Schiller-Lübben 2, 145b; 'grieben auch von einer art mit zucker zugerichteten arzeney und herzstärkung: herzgrieben oder kraftgrieben' Frisch 1, 372a; zuckerplätzchen, bonbon schlechthin: zeltlein, marsellen und grieben zu machen capitelüberschrift bei Hohberg georg. cur. (1715) 3, 193; der zuckerbacher ... bacht ... kraft- und andere grieben Abr. a St. Clara etw. für alle 2, 786; zu Nürnberg in der apotecken macht man ein confect, das heiszt confect für die pestilentz, seind rote lange griben J. Thucher bericht d. meerfart 29; vgl. auch kriebe th. 5, 2205. 33) der rückstand, die schlacke, die beim ausschmelzen, reinigen, sieben eines stoffes zurückbleibt: grüben, was sich unten im gefäsz von einer geschmolznen materie setzet Frisch 1, 372a; das oberste vom waldpech ist schaum, das mittlere das beste, das unterste die griefen ib. aus Mathesius Sarepta; dazu pechgriefen Müller-Fraureuth 1, 441; die greven der lichtzieher ... geben ebenfalls eine sehr schätzbare düngung Thaer grundzüge d. rat. landwirthsch. 2, 224; welche (zinnteile) aber im geschütt, schlacken, grieben korns oder stuffweis ... in der tamerdt oder gebirg gefunden werden Thurneysser magna alchymia (1583) 140; darzu keine grieben ... neben dem kalch für guten kalch einmässen, sondern alle grieben vom kalch auswerfen Reyscher samml. d. würtemberg. gesetze 13, 203 (a. 1665); vgl.kalkgräuben unbenutzbare reste des kalks Staub-Tobler 2, 686; schlacken beim ausschmelzen von harz (harzgräuben), eisen- und bleischlacke; schlackenartige steine, welche beim sieben von straszenkies oder sand zurückbleiben ib.; harte überbleibsel von kohlen Martin- Lienhart 1, 267b; bauschutt: 10 ß umb griuben, daz sint zerbrochen ziegel Fischer schwäb. 3, 829 aus Augsburger baumeisterrechn. von 1369; lebersteine, gallensteine, grieben sind alle thonigen und kieseligen concretionen oder drusen, die einen baustein unbrauchbar machen Fraas nutzbare minerale 128; griebe: die dolomitischen steinmergel auf der grenze zwischen den bunten mergeln und dem stubensandstein Fischer schwäb. 3, 829; hierher auch greupi, n., eine ader ganz unfruchtbaren erdreichs in einem sonst guten boden Stalder 478 ? gelegentlich mehr oder minder scherzhaft für 'excremente': die erwuschet ein grossen scheyszhafen ... und schlegt den guoten kürschner für sin schnautzen, das im die griffen an der goschen kleben Lindener katzipori 160 Lichtenstein; man geb in acht tagen weder trank noch speis, darnach sie über ein seutreck weis, ... und sie davon nit lasse frei, die weil ein griblein dinnen sei fastnachtsp. 184, 4 Keller. 44) von 1 übertragen auf einen gesichtsausschlag, der namentlich bei kindern an mund und kinn auftritt, herpes labialis; besonders in gewissen, vielfach scherzhaft gemeinten wendungen: der hat grieben geleckt, hat die grieben beim schlächter geholt Höfler krankheitsnamenb. 201; grieben ums maul haben Weinhold schles. 30; er hat griefen genascht Müller-Fraureuth 1, 441; Hertel thür. 110; salz. 17; er hat (seiner mutter) griewen gestohlen Martin-Lienhart 1, 267b; lux. ma. 153a; Müller-Fraureuth a. a. o.; er hat em här (pfarrer) de grieben us der pann geholt Follmann 217a; ĕ hott mëad dĕm paff grëìwe geasse Crecelius 436; vgl. Pfister nachtr. 84; dou hiestem pastōren de griewen läket Bauer-Collitz 41a; der hat beim schinder grieben gefressen u. ä. Fischer schwäb. 3, 829; e drît grAewen fîl Haltrich 43b; häst du grüben verschütt? Staub-Tobler 2, 686; hest grêben freten? mecklenburg.; hierher wohl auch: er merket den possen als der bader die böse grüwen Theobaldus Schlackowaldensis hussitenkrieg (1623) 2, 122. in ähnlicher übertragung auch vom augenschmalz: gramia groipen Diefenbach 268b; mein augen sint gespückt mit grüeben fastnachtsp. 74, 1; ir augen stacken grieben vol H. Sachs 22, 337 Keller-Götze; vgl. Fischer schwäb. 3, 829; scherzhaft auch für trockenen nasenschleim Staub-Tobler 2, 686. 55) figürlich: im wachsthum zurückgebliebener mensch Weinhold schles. 30; ebenso, auch: maliciöse person Albrecht leipz. 125; kleine person, besonders von kindern: enne putzige, giftge, wutge griefe; auch: schwächling Müller-Fraureuth 1, 441; scheltwort für kleine kinder: du kleine griebe; kränkliches, empfindliches weibsbild Martin-Lienhart 1, 267b; magerer, schmächtiger mensch, besonders kind: ūsg'sēh wie ne grüb bleich, mager aussehn Staub-Tobler 2, 687; a groipn unansehnlicher mensch Stelzhamer ausgew. dicht. 1, 345, 9 Rosegger. 66) anderes vereinzelt: im alem. gräubi, n., auch für kernhaus des obstes Staub-Tobler 2, 686 (vermengung mit gräubschi, s. griebs); elsäss. schöne, zum werfen geeignete steine, auch: ohrfeigen Martin-Lienhart 1, 267b; preusz. der runde muskel über dem after des pferdes, aus dem der schweif tritt Frischbier 1, 252.
13982 Zeichen · 276 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GRIEBEswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    GRIEBE ( ahd. griupo ) swm. griebe, überbleibsel von dem ausgeschmelzten speck. wol von einem stv. griube group; Gr. 2,9…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Griebe

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Griebe , plur. die -n, ein nur in den gemeinen Sprecharten übliches Wort, gröbliche überbleibende Stücke aller Art z…

  3. modern
    Dialekt
    Griebef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Griebe f. : 1. a. 'ausgelassener Speckwürfel', Grieb (grīb), Pl. Griewe (grīwə) [verbr. WPf NPf nördl. VPf mancherorts m…

  4. Spezial
    Griebe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Grie|be f. (-,-n) (Fettgrammel, Rückstände beim Einsieden von Tierfett, Rückstand von ausgelassenem Speck) füscia (füsce…

Verweisungsnetz

81 Knoten, 83 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 7 Hub 1 Kompositum 65 Sackgasse 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit griebe

60 Bildungen · 59 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von griebe

griebeln + -e

griebe leitet sich vom Lemma griebeln ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von griebe 2 Komponenten

gri+ebe

griebe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

griebe‑ als Erstglied (30 von 59)

griebeln

DWB

griebeln , vb. , seitenform zu kribbeln th. 5, 2202: es wiebelte und griebelte und krappelte und zappelte wie eine mausz im schmalzkiebel al…

Griebenhals

SHW

Grieben-hals Band 2, Spalte 1461-1462

Griebenmaul

SHW

Grieben-maul Band 2, Spalte 1461-1462

Griebenweck

SHW

Grieben-weck Band 2, Spalte 1461-1462

Griebenbutter

RhWB

grieben·butter

Grieben-butter Lennep-Remschd Hasten ; jrē:vəlts- Sol-Witzhelden f.: Butterbrot mit Schmalz.

Griebendüppen

RhWB

grieben·dueppen

Grieben-düppen (s. S.) Allg. n.: Schmelztiegel. RA.: He es dem Pastur em Gr. gewes hat Mundausschlag Gummb , Sol ; se as sanger Mam an't Gr.…

griebendürr

DWB

grieben·duerr

griebendürr , adj. : alle ding waren auss mangel regens und übriger hitz grübendürr Seb. Franck chronica 1, 580 ; 'griebedürr sehr üblich im…

Griebenfett

PfWB

grieben·fett

Grieben-fett n. : 'Fett von ausgelassenem Speck', -fett [ LU-Altr ]; vgl. Griebe 1 a. Rhein. II 1398 . —

griebenfräszig

DWB

grieben·fraeszig

griebenfräszig , adj. : unnd fürnemlich bei dem kottfleisch ... da halt man ordenlich etlich tag dem s. Schweinhardo gribenfressige, maulsch…

griebe als Zweitglied (1 von 1)

Hungergriebe

Wander

hunger·griebe

Hungergriebe Hungergrebn schmelfen. ( Oberharz. ) Grieben = die von ausgebratenem Fett bleibenden Rückstände.