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Tisch

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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22 in 21 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Tisch

Bd. 8, Sp. 1205
Tisch das Wort ist allg. bis auf das Klevld., wo Tafel (s. d.) herrscht, doch dringt auch hier dš, des ein; Rhfrk deš, selten -i-; Mosfrk -e- [WSaarbg, WTrier, WBitb -ø-; Westerw durchweg -ø-; Siegld -e-, –ø-; Rip -e-, –ei-, –ē- u. -ø-, –øy- u. --; OBerg, Wermelsk, Mettm -ø- [Gummb-Stdt -y-]; Lennep, MülhRuhr, Ess -i-; SNfrk --, auch Mörs, Geld [in Kref-Stdt -ȳə-, Pl. døšə; in Kemp, Mörs --, Pl. døšə]; Klevld (wo nicht Tafel) n. der š s-Linie des; Pl. -ə(n) [Rhfrk wie Sg.; Bitb, Prüm, OBerg -šər]; Demin. -šəlχə(n), selten -šχə(n), –škə [im SNfrk zu dš døškə] m.: 1. wie nhd.; die Teile des Tisches: Plate, Zarge, Kante, Ecke, Bein (Stempel, Stickel, Stalen, Stollen), Schublad (Kasten, Schoss, Treck, Tirang) (s. d. W.); en dännen, eichen, böchen, steinen D.; ene ronde, lange, dreieckige D., Klapp-, Utttrecksd.; ene Stuvven-, Köchen-, Wirtshus-, Laden-, Nachtsd; ene Wäsch-, Näh-, Kenderd-; Katzendeschelche (s. d. W.); am, vür, henger dem D. setze; ovve, ongen am D.; sech an (ze) D. setze; vam D. gohn; onger dem D.; den D. decke, gerēt mache, rēən; afdrage (leddig mache), fege Rip, Allg (s. d. W.). RA.: bes. über den T. als Stätte der Mahlzeiten (der Morgens-, Meddags-, Ovendsd.). Do send ze vill D.ə em Hus zu viel Esser Dür-Gürzenich. Do werd ufgedrahn, dat sich de D. beit (biegt) Rhfrk, Allg. Der isst, wat de D. brengt er ist nicht wählerisch Rhfrk, Allg. Weə neit ett (isst), wat den D. vermeldt, deə mott eəte, wat heə mötgebreit hät Kref. Den D. setten (setzen) helpen beim Umzug helfen. A.: bim Ömtrecken helpe ek. B.: dann pass äwwer op, dat der D. richtig gesatt wüərd, A.: wieso der D.? B.: ek mēn, dat e faste steht, nich wackelt. A.: es dat dann so wichtig? B.: ja, Jong, dat es et Allerwichtigste. A.: woröm dat dann? B.: dat süht mer am besten am Schnapsgläs-chen; wann dat voll om D. steht, un nicks drüəwer löppt, dann steht der D. richtig es muss also ein Schnaps dabei traktiert werden Gummb. Wer han ene goə D. voll Eəter (Esser) SNfrk, Allg. Ene gode D. führe nach dem Nhd. Rip, Allg. fehren zwing (2) D.ər (einen für die Dienstherrschaft, einen fürs Gesinde), schäfen (schöpfen) awwer och alt hihr Zopp mat Wasser esu got wie mir annern Bitb-Seimerich. Dor sall gene Geck komme, den dich den D. opdöscht, wie dou'əm dich gedrömmt (geträumt)! Geld. Do es der D. gedeckt! er hat gut in eine vermögende Familie eingeheiratet Saarbr, Allg. Wer geht D.ə lecke (Tellere schlecke), moss och D.ə decke wer sich einladen lässt, muss wieder einladen Dür, Jül; et Tellerke geht lecke on mott et Döschke decke MGladb. Den D. gedeckt fannen (finden) gut einheiraten Bitb, Allg. Den Hond hot den D. gedeckt! zu einem Jungen, der das Hemd aus der Hose hängen hat Trier, Bergh, Elbf; en hät dem Honn den D. g. Saarl, Merz, Saarbg, Trier, Bergh, Elbf; der Katz es der D. g.! Geilk-Puffend. Et gäht neist iwer de Propertät, sot de Frau, dur hot se den D. mat dem Besem ofgekehrt Bitb, Geld. Rennlechhēt es de Höətsak (Hauptsache), sät der Bur, Jong, hoəl der Bessem on feəg der D. af! Heinsb. Räne D. mache alles aufessen, was aufgetragen ist; Misshelligkeiten völlig bereinigen, aus der Welt schaffen Rhfrk, Allg. D. ong ka Stuhl hon se behall alles ging verloren Saarbr, Allg. lött en Läppken achter den D. fallen ist ein Dieb Mörs. Ohne Setz am D. schmeck kei Fleisch noch Fesch Köln-Stdt. De setz am D. we en Sau am Trog ebd. Wieren all reich, wieren all gleich; wieren all un em D. gesessen, we brächt en dat Essen? Trier-Schleidw. Wie sot (sagte) de Man: fer ze schaffe sein ich əllān an (und) um D. kreən ich kan Plaz Bitb-NWeis. Wenn de Mädche am D. net eisse, dann eisse se henger de Hangk (insgeheim) Dür-Lucherbg. Am D. stellt er noch seine Mann er leistet zwar wenig, isst aber doch ganz tüchtig Rhfrk. Du bös och am D. der iərschte, beim Wörke (Arbeiten) ävver et lest! Monsch, Allg. Döchtig ajen D. es wocker (wacker) aje Werk; dubbel ajen D. gef Ferkesflit (-fleiss). Wie an der D., suə met de Häng (Händen) Heinsb-Porselen. Den häbb ek liewer op de Mes (Mist) as an den D. Duisb. An den D. on en et Bett hört et Blüə-sinn (Blödesein, Schüchternsein) op Geld, Kemp. En schönn Gesich, en netten Mann sitt an en D. (sett en op den D.) un et dovan! ein hübscher Leichtfuss ist für die Ehe nichts wert Ess, Gummb. Et geht an den D. zum Essen; et es Zeck für an den D. Rip, Allg.; die bere (beten) an de D. Tischgebet vor dem Essen (vun dem D. nach dem Essen) Rhfrk. An dene ehrem D. kan sich ach kener mäste da wird knauserig gewirtschaftet Rhfrk, Allg. Der gäht an de D. bie en Sau (Ferken) an de Trog ohne Tischgebet Neuw, Allg. Mer hon viel Leit, wenn's an de D. geht, awwer kän for die Arwet von einer Familie, die entweder viele Kinder od. v. alte u. kranke od. gar träge Leute hat Rhfrk. Wann drei an em D. setze, fend och der vierde Plaz Eif. Op en korzen D. setzen am Kopfende, an der Schmalseite Bitb-Wilsecker; op den D. mache den T. decken Rip, Allg., — reən (reiden) OBerg; op ene gode D. hale dass es etwas Ordentliches zu essen gibt Rip, Allg.; doə koəm ordentlich jet op der D. MGladb, Allg. A.: Wat esse mer? B.: Wat uf der D. kimmt Simm, Allg. Niet ehr sägge: en Fesch, bes dat dou en häs op en D.! Rees-Brünen De kret wat met der Schnute op den D. wer zu spät zum Essen kommt, muss vorliebnehmen mit dem, was übrigbleibt Elbf. Of em D. kart mer (esst mer), net unnerm D. wenn etwas hinunterfällt Saarbr. Met Gewalt brengt mer de Esel of de D. Kobl. Wann de Katz erus es, dann danze de Müs op Desch on Bänk Dür, Allg. Wenn e Kengk op der D. kike kann, dann sät mer wahl: et hat hondert Daler gekos MGladb-Giesenk. Ih eich dreimol op den D. schlinn (schlage), gäist dou drinner raus! Scherz, man lässt den andern sich unter den T. setzen u. schlägt nur zweimal, so dass der andere also unten hocken bleiben muss Trier-Schleidw. Awei gihn eich ham, beschmöre meich möt Lahm (Lehm) o lege meich op den D., da mānt mein Mamm, eich wär e Fesch Trier-Stdt, Mosfrk verbr. Et es nörges beəter als bei Moders D. MGladb, Erk. Kriən ich üch net em Bösche, kr. ich üch hengerm D.ə! zu Kindern, die der Strafe entlaufen sind Waldbr-Wildbg. Grellen, sät der Schnider, do bet (biss) hei en den D. Mörs. Et es Tid nom D. Essenszeit; kommt gefällegs nom D. SNfrk, Allg. Klen Kenger on Ape (Kinder u. Affen) lure be anger (Leuten) övver der D., wat se eəte zu Neugierigen MGladb-Hockst. Wenn de Katz erus es, danze de Müs över jen D. Aach, Allg. Över denen ihre D. soll mer net emol gohn so unreinlich ist er Schleid-Hellenth. Ich glab, der huppst noch iwwer drei D. ist noch kräftig u. gewandt. Ene Furz onger der D. es noch anständiger äs ene Räpsch (Rülps) üver der D. Heinsb. De Wing (Wein) brengk einer unger der D. so leicht macht er einen trunken Köln, Allg. De fönfte Mann hört onger den D. zu fünfen ist es nicht mehr gemütlich Sol. Se setze Melch un Botter onger de D. in dem Weck ist nur wenig M. u. B. Eusk-Dirmerzh. Ik sin Hear im Hus, sag de Mannes, do sot he ounerm D.ən Mülh-Ruhr, Heinsb. Wer heiratsfähig ist, aber noch bei seinen Eltern wohnt, streckt de Bene unger Moders D. Lennep. Eine herrische Frau üs kein Frau, üm öhr Beinen ouner annerlüts D.ən te steke MülhRuhr (s. weiter bei Bein). Me soll net länger als drei Dag de Föt onger angerlüts D. sette (steəke) SNfrk (s. weiter bei Fuss). Dat bruch mer net onger D. on Bänk ze stüsse (däue) braucht man nicht zu verbergen Aach. Möt dem Buck (Bauch) vür den D. noch eben glatt wegkommen Kref. Van em schüne D. iss mer net! wenn ein Mädchen einen schönen Leichtfuss zum Bräutigam hat Bo. Gej könnt de Katt jo nit van den D. halden! gesagt, wenn nur wenige am T. zum Essen sitzen Mörs. De geht vam D. nom Wösch (Wisch) vom Essen gleich zum Klo Kref-Fischeln, MGladb-Rheind, Bergh-Glessen. We sech te (zu) D. sette well, mott gearbet han SNfrk. — Rätsel. Et hot veier (4) Bän on kann net gohn? Tisch, Stuhl Bernk-Burgen. — Volksbrauch. In früherer Zeit wies die dicke Tischplatte in der Mitte drei »kumpgrosse« Vertiefungen auf, aus denen mit dem grossen Löffel die Zopp in die am Rande befindlichen tellerartigen Eindellungen geschöpft wurde Rip, Nfrk. Beim Einod. Umzug steht der D. noch net faste; bis der Einziehende (Bas) enen utgüt (ausgiesst), würd D.röcken gespillt, d. h. der Tisch wird hin- u. hergeschoben Gummb. In Altk. werden am ersten Sonntag nach dem Einzug od. einem späteren S. Nachbarn u. Verwandte zum Einzugskaffee eingeladen; in Altk-Hamm rücken die Nachbarn den Küchentisch dahin, wo er in Zukunft stehen soll, dann folgt der Schmaus; in NFischb rückten früher die Burschen u. Mädchen der Nachbarschaft den T. im Wohnzimmer in eine Ecke u. hielten ihn besetzt; die Hausleute mussten für Speise u. Trank sorgen, sonst trugen die jungen Leute den T. in die Nachbarschaft u. gaben ihn nicht eher frei, bis sie bewirtet waren; in Bachenbg brachten die Nachbarn früher Geschenke mit: Kaffee, Zucker, Eier; Wohlhabende schenkten auch Porzellan, Tischdecken u. dgl.Volksglaube. Wer an der Ecke vam D. sett, kret en sewen Johr kenen Mann (ken Frau) Barm. Wer vörm D.been sett, kriet en böse Schwiegermotter Gummb. — Flie(g)ənder D. früher ging in armen Orten der Lehrer in der Kost um, er bekam von den Eltern für jedes schulpflichtige Kind das Essen Hunsr. — Der Arbeitstisch des Schneiders, auf dem er sitzt; de kütt op der D. kommt zu einem Schneider in die Lehre Rip. — 2. D.ə on Stöhle ein Gericht aus Möhren, Bohnen, Kartoffeln, gemischt mit Milch od. Buttermilch, auch Stöhl un Bänk SNfrk.
9523 Zeichen · 261 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TISCHstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    TISCH stm. tisch, besonders speisetisch. ahd. tisc, disc Graff 5,461; gr. lat. discus . dat. tisse Basel. recht 17,2. di…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tísch

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Tísch , des -es, plur. die -e, Diminut. das Tischchen, Oberd. Tischlein. 1. Eigentlich, ein erhöhetes Blatt oder ebe…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tisch

    Goethe-Wörterbuch

    Tisch [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tisch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Tisch , ursprünglich ein einfaches aus Brettern und tragenden Stützen bestehendes Möbel, das zuerst als Speisetisch dien…

  5. modern
    Dialekt
    Tisch

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Tisch Band 3, Spalte 3,1770–1773

  6. Sprichwörter
    Tisch

    Wander (Sprichwörter)

    Tisch 1. Am tisch sei frölich, nicht hader mach, zu afterred sey nicht vrsach. Lat. : Absint a mensa, detractio, murmur …

  7. Spezial
    Tisch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Tisch m. (-[e]s,-e) 1 mësa (mëses) f. 2 (Esstisch) mësa (mëses) f. 3 ‹fig› (Tischrunde) mësa (mëses) f. ▬ am Tisch ansto…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tisch

953 Bildungen · 411 Erstglied · 538 Zweitglied · 4 Ableitungen

tisch‑ als Erstglied (30 von 411)

Tischbank

SHW

Tisch-bank Band 1, Spalte 1539-1540

Tischbein

SHW

Tisch-bein Band 1, Spalte 1539-1540

Tischbesem

SHW

Tisch-besem Band 1, Spalte 1541-1542

Tischblatt

SHW

Tisch-blatt Band 1, Spalte 1541-1542

Tischdecke

SHW

Tisch-decke Band 1, Spalte 1541-1542

Tischeck

SHW

Tisch-eck Band 1, Spalte 1541-1542

Tischecke

SHW

Tisch-ecke Band 1, Spalte 1541-1542

Tischfuß

SHW

Tisch-fuß Band 1, Spalte 1541-1542

Tischgebet

SHW

Tisch-gebet Band 1, Spalte 1541-1542

Tischkante

SHW

Tisch-kante Band 1, Spalte 1541-1542

Tischkasten

SHW

Tisch-kasten Band 1, Spalte 1541-1542

Tischplatte

SHW

Tisch-platte Band 1, Spalte 1541-1542

Tischtuch

SHW

Tisch-tuch Band 1, Spalte 1541-1542

Tischwein

SHW

Tisch-wein Band 1, Spalte 1541-1542

Tischaufsatz

Campe

tisch·aufsatz

Der Tischaufsatz , — es, Mz. — sätze , ein zierlicher Aufsatz auf einen gedeckten Tisch zu setzen. S. Tafelaufsatz . »Aller Hausrath, Tafel …

Tischband

RhWB

tisch·band

Tisch-band Koch n.: D.bänn eiserne Bänder um die Backmulde, den Moldesch.

tischbank

DWB

tisch·bank

tischbank , f. , bank vor einem tisch: von Wodans tischbank schauen wir herab. F. Dahn Bissula 374 .

tischbecher

DWB

tisch·becher

tischbecher , m. modiolus Stieler 74 : da manglete meines obristen groszer verguldter tisch - becher. Simplic. 1, 296, 7; altfränkische silb…

Tischbedarf

Campe

tisch·bedarf

Der Tischbedarf , — es, Mz . u. Alles, was man zum Tische und bei Tische bedarf, sowol den Tisch zu decken, zu bedienen, als auch ihn mit Sp…

tischbedienung

DWB

tisch·bedienung

tischbedienung , f. bedienung bei tisch; zur sache sieh Weinhold die d. frauen 2 2, 191. Schultz höf. leben 2 2, 424.

Tischbei(n)

Idiotikon

Tischbei(n) Band 4, Spalte 1297 Tischbei(n) 4,1297 u.

tischbein

DWB

tisch·bein

tischbein , n. was tischfusz Rädlein 879 a : o wie het er d' füesz am tischbei unte verschlammert? Hebel (1843) 1, 51 ; gefüllte säcke lehnt…

Tischbeiniana

GWB

Tischbeiniana [bisher nicht publizierter Wortartikel]

tischbereitung

DWB

tisch·bereitung

tischbereitung , f. das bereiten des tisches (1, a ): wir machten an ein andern ort ein schöne tischbereitung. Murner En. (1559) H 6 a .

tisch als Zweitglied (30 von 538)

botisch?

KöblerMhd

*botisch? , Adj. nhd. „Boten...“ Vw.: s. zwelf- E.: s. bote W.: nhd. DW-

ertisch

KöblerMhd

*ertisch , Adj. nhd. „irdisch“ Vw.: s. un- E.: s. erde W.: nhd. (ält.) erdisch, Adj., erdig, DW2 8, 1671 (erdig)

kantisch

KöblerMnd

*kant·isch

*kantisch , Adj. nhd. kantig Vw.: s. sē- Hw.: s. kantich E.: s. kant (2), isch

mutisch

KöblerMnd

*mutisch , Sb. nhd. Mütze, Kopfbedeckung, Haube Hw.: s. mutze E.: Herkunft ungeklärt?

pockenarstisch

KöblerMnd

*pockenarstisch , Adj. nhd. Pockenarzt betreffend Hw.: s. pockenarstische E.: s. pockenarste, isch

prēdikantisch

KöblerMnd

*prēdikantisch , Adj. nhd. Prädikanten betreffend Hw.: s. prēdikantische E.: s. prēdikante, isch

spöttisch

KöblerMhd

*spöttisch , Adj. nhd. „spöttisch“ Hw.: vgl. mnd. spöttisch E.: s. spot W.: nhd. spöttisch, Adj., spöttisch, DW 16, 2705

stiftisch

KöblerMhd

*stiftisch , Adj. Vw.: s. hōch- E.: s. stift (1)

tentisch

KöblerMhd

*tentisch , Adj. nhd. „übermütig“ E.: s. tenc (?)

vȫrsātisch

KöblerMnd

*vȫrsātisch , Adj. nhd. vorsätzlich Hw.: s. vörsātischen E.: s. vȫrsat, isch Son.: langes ö

vȫtisch

KöblerMnd

*vȫtisch , Adj. nhd. „füßig“ Vw.: s. blā- E.: s. vōt, isch Son.: langes ö

wētisch

KöblerMnd

*wētisch , Adj. nhd. witzig Vw.: s. wān- E.: wēten (1)?, isch

ēhaftisch

KöblerMnd

*ēhaftisch , Adj. nhd. echt, rein, ehelich geboren Vw.: s. ūt- Hw.: s. ēhaftich E.: s. ēhaft (1), isch

ūtisch

KöblerMnd

*ūtisch , Adv.? nhd. nach außen gerichtet?, auswärts? Vw.: s. wedder- E.: s. ūt (2), isch

tätisch

BWB

-tätisch Band 3, Spalte 3,1285

Hochzeitstisch

RDWB1

Hochzeit·s·tisch

Hochzeitstisch m стол в каком-л. магазине, на котором будущие молодожёны расставляют или размещают те вещи, которые они хотели бы получить в…

Nachtisch

RDWB1

Nachtisch m третье, сладкое, десерт als Nachtisch wurde Eis serviert - на третье / на десерт / на сладкое подали мороженое

Stammtisch

RDWB1

Stammtisch m (Lakune) традиционное застолье; регулярные обеды в одной и той же компании; традиционные встречи с друзьями, коллегами; традици…

Wühltisch

RDWB1

Wühltisch m (Lakune) auch Grabbeltisch стол или контейнер в магазине для уценённых товаров, в которых посетители могут рыться

A(n)richttisch

Idiotikon

A(n)richttisch Band 13, Spalte 1922 A(n)richttisch 13,1922

ABC-Tisch

Idiotikon

ABC-Tisch Band 13, Spalte 1914 ABC-Tisch 13,1914

abendtisch

DWB

abend·tisch

abendtisch , m. einem den abendtisch geben, ihn abends mitessen lassen.

abgöttisch

DWB

abgot·tisch

abgöttisch , nnl. afgodisch, gleichviel mit abgötterisch, doch üblicher: fleucht die abgöttischen. weish. Sal. 1, 5; lasset euch nicht verfü…

abgötisch

KöblerMhd

abgötisch , Adj. nhd. abgöttisch Hw.: vgl. afgȫdisch Q.: Kirchb (1378/1379) E.: s. abgot W.: nhd. abgöttisch, Adj., abgöttisch, DW 27, 1441,…

Ablāsstisch

Idiotikon

Ablāsstisch Band 13, Spalte 1920 Ablāsstisch 13,1920

Abnetztisch

Idiotikon

Abnetztisch Band 13, Spalte 1921 Abnetztisch 13,1921

Ableitungen von tisch (4 von 4)

bētisch

MNWB

bētisch , bētesch , adj. , bissig, auch übertragen hētisch unde b. gehässig und bissig, giftig.

Vertisch

RhWB

Ver-tisch: fərdøš, –e- Podest, Podium Berg (= Vortisch?).

vertischen

RhWB

ver-tischen: eine Wand v., mit Holz bekleiden Elbf .

Vertischung

RhWB

Ver-tischung Berg f.: Treppenabsatz, Podest.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tisch". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tisch/rhwb?formid=T02140
MLA
Cotta, Marcel. „tisch". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tisch/rhwb?formid=T02140. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tisch". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tisch/rhwb?formid=T02140.
BibTeX
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