Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwefelbande f.
schwefelbande , f. schlimme oder liederliche gesellschaft, gesindel, besonders in niederer sprechweise und mundartlich, s. Seiler 266 a . Spiesz 230 (schwâwelbande). Jecht 102 a (schwäwelbanne). Albrecht 209 b ; soll ursprünglich spottname einer Jenaischen studentenverbindung Sulphuria gewesen sein, die verrufen war, weil sie nicht satisfaction gab. liegt nicht vielleicht die vorstellung höllische oder teufelsbande im sprachgebrauch zu grunde? vgl. auch die wendung sie hängen (halten) zusammen wie pech und schwefel (schwefel 6, a ). selten in der schriftsprache: die ganze napoleonische schwefe…