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schaub

nhd. bis sprichw. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schaub m.

Bd. 14, Sp. 2294
schaub, m. garbe, bündel, strohbund, stroh. eine gemeingerman. bildung zu schieben, also eigentlich etwas zusammengeschobenes. goth. nicht bezeugt, altn. skauf, n., ags. scéaf, m., engl. sheaf, mnd. nnd. schôf, niederl. schoof, ahd. scoub, mhd. schoup. vgl. Weigand 2, 554. Kluge 296b. die schreibung schwankt besonders in bezug auf den vocal: ahd. scoub, scuOeb, scob, schovb, scoup, scoef, scubo Graff 6, 410, mhd. schoup, schoub, schop, schâb, schaub Lexer handwb. 2, 775 f., glossus scoup, schoub, schaup, staup (l. scaup?), schab, ain scheib, schawb Dief. gloss. 266b. der plural lautet dem entsprechend schöube, schöbe, schäbe, schebe, scheibe, doch auch ohne umlaut schoube, schobe. in neueren mundarten finden sich auszer schaub besonders die formen schoub Hunziker 230, schôb Zingerle 50a. cimbr. wb. 228, schâb kärntn. Lexer 215, tirol. Hintner 212. Frommann 6, 198, östr.-schles. 5, 476, henneb. Spiesz 208; beides neben einander bei Schöpf 594. Schmid 453. eigenthümlich ist die oberd. form tschaup mit durchgehendem au und zuweilen gesonderter bedeutung. Lexer 215. Frommann 3, 92 (tirol.). 6, 409, 33 (canton Bern). vgl. tschäupli Schmid 453. niederd. durchgehends schôf, nur lipp. schauf Frommann 6, 477, mecklenb. schauw Mi 75a, schôf auch im benachbarten rheinfr. Frommann 6, 18. 280, 11. bei Spiesz 208 und Kleemann 18b ist das wort als neutr. bezeichnet. neben schaub begegnet eine weiterbildung schaube, f. (noch bei Rückert, vergl. 1, a. 4, a. b. d. 5, a), und schauben, schwaches masc., oberd. schaupe, schaupen bez. tschaupen. Frommann 2, 239 (nordböhm.). 6, 409, 33 (canton Bern). vgl. besonders 4. Bedeutung. 11) die ursprüngliche bedeutung ist, nach ausweis der etymologie und der andern altgerm. dialekte, 'garbe', so ahd. scoef, garba, glossiert mit manipulus Graff a. a. o. Frisch 2, 165a. ebenso mnd.: ome (Joseph) dromede, wo dat syn schoeff stunde. quelle bei Schiller-Lübben 4, 129a; so schal de rad unser stad dar van hebben den elfften schoff to thegeden. ebenda. vgl. Kleemann 18b (bohnen-, erbsen-, wickenbund mit körnern). Vilmar 343 (gebund erbsen, linsen, wicken u. dergl.), von gröszern, nicht ausgedroschenen kornbunden Schütze 4, 58. Frommann 6, 477 (Lippe), meist indes von ausgedroschenen garben Schöpf 594. Höfer 3, 73 u. ö.; bund stroh: fasciculus straminis longioris Frisch 2, 165a, insbesondere erbsenstroh Spiesz 208, roggenstroh Stalder 2, 310: ein schaub stroh, ein roggen-, weizenschaub u. ä. Hunziker 230; item xiiij ß umb holcz und schaube. rechenb. von 1428; wenn sie (die 'nachtmeister') das (closett des gefängnisses) raumen, so gibt man inen .. ire recht darzu .. auch schebe und stro und liecht. Tucher baumeisterbuch 113, 20 Lexer; ein fuder stroh per 16 pfen., ein fuder schäb 32 pfenning (zehnten). Hohberg 1, 55a. hier von stroh geschieden als das lange, gerade stroh, wie es namentlich zu strohdächern verwendet wird (vgl. unten): die fraw erschrack, die flasch zustopfft, und warff sie under einen schaub. B. Waldis Esop 4, 66, 51 (vgl. 163). verwendung. 1@aa) zum dachdecken, vergl. schaubdach Dähnert 411b. Woeste 231a: was sie (die laube) gedaht mit schouben des nâm wir vil kleine war. Seifr. Helbling 8, 848; nym darnach sanctum Bernardum für dich, sich wie sin closter was mit schouben gedeckt, wenn etwan buwet man vor zyten clöster mit groszer einfalt, die woren von holtz, von leymen und des glichen gemacht und mit strow oder scheuben gedeckt. Keisersberg bilger 62c; die geld-greitigen, die zu hof gern ein lehen hettent, die leident sich als ein schaub uf einem dach. quelle bei Frisch 2, 165a; einhundert und zehn gebundt decke scheube gemacht. rechn. von 1555 bei Vilmar 343; schles. dafür schaube, f. (sonst schaub, m.). Weinhold 81a; vgl.schaube, die, fasciculus straminis, quo casa rusticorum tegitur. Steinbach 2, 393; ebenso bei Rückert: als ob ein nächt'ger blitz ich, ein verderber, aus wolken zuck', und meinen strahl nur schiesze, um anzuzünden hier dein dach von schauben. 1, 288; beglückt, wer wenn des winters stürme schnauben, und schauer durch die öden räume zucken, froh flüchten darf und heimlich unterducken wohl unter eines strohdachs warme schauben. 1, 304; dem sperling beut des strohdachs morsche schaube ein nest, ein brautgemach dem buhlenden schalke. 2, 291. 1@bb) als erstes lager für eine leiche: auf dem schôf (totenbette) liegen. Woeste a. a. o. Frommann 6, 18. 280, 11 (rheinfr.). 1@cc) redensarten: hildesh. hei köhrt as en schoof stroh. Firmenich 1, 185, 19. niederd. correspondenzbl. 10, 43. 13, 46. vgl.er ist so dumm, wie bohnenstroh, und östr. bâmschâbl, dummkopf. Schöpf 594. Frommann 5, 476 (eigentlich der strohwisch an einem baume); mnd. enen ût dem schove tên, vor den andern auswählen. Schiller-Lübben a. a. o. brem. wb. 4, 668 f. 22) ein kleines strohbündel, strohwisch. 2@aa) als rechtssymbol in mannigfacher bedeutung; vgl. Grimm rechtsalterth. 195 f.: das das gotzhuss Metloch macht hab uff s. Michaelstag ein schauff uff zu stecken biss zehen uren vor mittage, hab allein das gotzhus zu syner notturfft botter, kese, eyer und anders zu keuffen. Grimm weisth. 2, 77; undt ob sie ein schaub darstelten, der reden könte, dem soll man recht sprechen als ob sie selbst persöhnlich zuegegen weren. 2, 162; hauptsächlich werden strohwische aufgesteckt: 2@a@aα) um ein grundstück zu hegen, d. h. sein betreten zu verbieten, vgl. wisch und hegewisch. in diesem sinne noch jetzt verwandt zur bezeichnung verbotener wege. vgl. Schmid 453. Birlinger volksth. aus Schwaben 2, 194, 18, oberd. bâmschâbl, bildlich, s. 1. 2@a@bβ) zur andeutung der besitzergreifung. dabei werden sie angebrannt (vgl. c) und umgekehrt; vgl. ob ich schoube umbe kêrte, sô wurde ruozec mir mîn vel. Parz. 146, 26. 2@a@gγ) um etwas als verkäuflich zu bezeichnen, vgl. Grimm rechtsalterth. 196. 2@bb) als weinhauszeichen: und weren vor einem huse schovbe und wer nihd wines in dem huse, so weren die schovbe alle unnúze und mohden die lude sprechen, 'warumbe betriegen uns die in dem huse sind?' zeitschr. f. d. alterth. 6, 531. 2@cc) brennende strohwische als fackel und brennmaterial: fax .. hd. schaup, schovpp, schaub, schabe, schauffe. Dief. gloss. 228b; eyn blas van stro, vakchell, schöb, schaub. nov. gloss. 169b; ob sîne kerzen wâren schoup? Parz. 191, 18; manegen kerzînen schoup truogen knappen vor den rîtern dan. 641, 16; dâ wære ein kerze wol enzunt von den ganstern unde ein schoup. Konr. v. Würzburg Engelhart 4781; da lohete holtz und schoup. Herbort v. Fritzlar troj. krieg 16131; mit naʒʒen schouben liuhtet man ê ... ê iuch iemer mîn hulde werd ze teile. Reinfr. v. Braunschweig 5072; man solt si verbrennen mit schoben. des teufels netz 11691; lauff, hau das holtz, wer dich der kelt, und haitz ein mit den schâben. Osw. v. Wolkenstein 70, 3, 17; und ist mit lieb nit herab zu bringen und musz neur mit eim schaub auszsengen. fastn. sp. 187, 28; der fuchsz lieff, sucht, bisz das er findt einen schaub stro, beim fewr anzündt. B. Waldis Esopus 1, 59, 18; reht als der mit ainem prinnenden schaub füer über vil kerzen und die snell nâch ainander entzünte. Megenberg 78, 1; diu minnend sêl geleicht ainem dürren schaub, der zehant verswint in der flammen. 279, 1; der probst von st. Gallen ... mag richten von den guotern des hofs untz uf die nacht ob er wil, also das man im mit einem schoub entzundet, ob er wil, also spot mag er richten. Grimm weisth. 1, 319; ob man joch von späti wegen by einem brennenden schoube muoste richten. 3, 740, 18; unnd ob man inen nit allen bim tag gerichten mag, sol man den gesten bym schoub richten. 4, 315 (weitere belege im register, s. v. licht). schaub als ausdruck für brand, brandstiftung: item weisen die scheffen m. gn. h. lantgraven von Hessen vor den öbersten herrn zu richten uber halss und bauch, und m. gn. h. von Trier den schaup. 1, 586; und stehet der schauff oder brannt des obgenannten dorfes der obgemelten herrschaft und gebrüdern von Stein und ihren erben zu. 594 anm.; es ist nicht not das man der sonnen helff mit facklen und mit schauben, denn sie lüchtet on das. Keisersberg sünden des munds 12c; do pracht man prinnend schab zu zinden, dann es was gar finster. d. städtechr. 22, 63, 15; auch soll niemand des nachts mit brennenden schauben auf der gasse gehen, auch keiner einen schaub aus seinem hause geben. statuten von Ilmenau (1668) § 31; von unten her zündet einen schaub stroh an. polit. feuermäuerkehrer cap. 36. 2@dd) metaphorisch gebraucht man schaub z. b. zur bezeichnung eines mageren, dürren menschen: ain magern haisset man ain schaub. Cl. Hätzlerin 2, 13, 59; vgl.daz man mir siht dorren den lîp als einen swachen schoup. Reinfr. v. Braunschweig 3347; er (Albrecht Dürer) war ausgedorrt wie ein schaub. W. Pirkheimer bei Strobel verm. beitr. 107; überhaupt um etwas leichtes, unfestes zu bezeichnen: der (schlag, der) ûf gein dem kinne truoc und die fintaile zecloup, sam eʒ wære ein dürrer schoup. Heinr. v. d. Türlin crone 9748; ir reu und beicht ist ring und leicht gleich als der schaub. Schade sat. u. pasqu. 2, 161, 57. daher mhd. auch zur verstärkung der negation: swâ stat oder burc verbran, dâ verlôs er ninder schoup. Wolfram Willeh. 244, 27. 33) schaub für 'stroh' überhaupt, als stoffbezeichnung: schaub (der) das lang und gerad rogken strouw darausz man schinhüt, bynkörb und badhüt machet, stramen. Maaler 348c, vgl. Frisch 2, 165a; daʒ (haus) was nider unt niht hô, gedaht mit schoube unt mit strô. Eraclius 2062, sie machten an den stunden von rinden und von loube, ûʒ schilfe und ûʒ schoube eine hütte grôʒ und wît. Heinr. v. Freiberg Tristan 3330; der mocht mich in dem laun finden, ich wollt im den schlot mit schaub anzinden. fastn. sp. 789, 13. hier steht der sing. ganz gleichbedeutend mit dem plur. (s. 1, a. 2, c); es sall auch ein jglicher sich mit schauwe und stroe versehen. bekanntmachung v. 1. mai 1519 im Frankfurter stadtarchiv; also wachten 2 gesellen in der walckmül und erschussen zwen, der ain belaib an der statt ligen und hett lang spän und schaub an dem arm. d. städtechron. 22, 178, 17; mach ein klaid aus flax und wollen, hut, und tach aus schaub und stroh. Rompler reimged. 198. bei Stalder 2, 310 bedeutet schaub auch bast von lindenholz, womit man z. b. fugen in einem schiffsboden ausstopft. 44) andrerseits wird schaub in der bedeutung 'bündel, büschel, haufen' u. ä. auch von andern gegenständen gesagt. 4@aa) von reisholz u. dergl., namentlich mundartlich. vgl. Zingerle 50a. Mi 75a. Frommann 2, 196 (hildesh.). 3, 92 (tirol.), bündel von belaubten erlen- oder eschenzweigen Lexer 215. Frommann 6, 198, von holzreisig Schöpf 594, hess. schaube, schauwe, f., bündel reiser Vilmar 343. 4@bb) bund, bündel überhaupt, congeries rerum ligatarum. Frisch 2, 165a, so mnd. en schoff bekene, ketele, pile Schiller-Lübben 4, 129b ('gebind. bei dem grünen kistenglas wird eine anzahl von 6 tafeln einer gewissen grösze ein schoff genannt'). ein schoup îsens, s. Lexer handwb. 2, 776, eine schaub voll gläser, vitrorum fasciculus, stramine colligatus et obvolutus. Frisch 2, 165a, zu Mathesius Sarepta 203b: da nun schon ein khür rein glasz, oder der ein gantze schaub vol gefertigt sein. 4@cc) dichter büschel von haaren oder federn, so oberd., meist in abweichender form: kärntn. tschaup Lexer 215, schaupen Frommann 2, 239, oberöstr. schübel, haufen, menge, namentlich büschel haare, wolle u. ä. 2, 92, 40, canton Bern tschupp, tschûpe, büschel haare, schopf, tschaupen, busch; tschaup, schubchen, federbüschel bei vögeln. 6, 409, 33; (der löwe hat) ein langen schwantz, an welches end ein schaupen haar ist. Forer thierb. 102b. 4@dd) haufen, menge. bern. tschupp, tschûpe; daneben tschaupe, schaar. Frommann 6, 409, 33, oberöstr. schübel 2, 92, 40, nordböhm. tschaupe, schaar, z. b. vögel. 2, 239; so auch im niederd.: mecklenb. schauw, schaar von thieren, auch menschen. Mi 75a, dithmars. en schouf höiner, nd. correspondenzbl. 7, 55. von menschen, mnd.: vorder leyt de margrave mer fromedes volckes halen, to lesten kemen de Westvelinge in groten schoven. quelle bei Schiller-Lübben 4, 129b. 55) mundartliche besonderheiten, deren zugehörigkeit zu schaub meist zweifelhaft ist: 5@aa) hess. schaube, f. notbrücke. Vilmar 343. 5@bb) eine art ostindisches zeug, auch baffetas. Jacobsson 7, 190b. 5@cc) bezeichnung eines ungebildeten frauenzimmers. Schmid 453. 5@dd) ein kind, welches von der confirmation ausgeschlossen wird, vgl. schauben. Stalder 2, 310.
12594 Zeichen · 360 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schaub

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Schaub , des -es, plur. die -e, ein nur im gemeinen Leben einiger Gegenden, besonders Oberdeutschlandes, übliches Wo…

  2. modern
    Dialekt
    Schaub

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    † Schaub II f. 1. Frauenrock. ‘Palla Schaub, huseck, frawen mantel’ Gol. 218. 2. Talar von Männern. ‘und het ein sammet …

  3. Sprichwörter
    Schaub

    Wander (Sprichwörter)

    Schaub Swer mit nazzen schauben 1 ein schnellez vüer enzünden wil, der darf wol spaeher hitze. – H. von Meissen, Leiche,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schaub

153 Bildungen · 128 Erstglied · 22 Zweitglied · 3 Ableitungen

schaub‑ als Erstglied (30 von 128)

Schaub I

SHW

Schaub I Band 5, Spalte 209-210

Schaub II

SHW

Schaub II Band 5, Spalte 209-210

schaubeln

SHW

schaub-eln Band 5, Spalte 211-212

Schaubach

Meyers

schau·bach

Schaubach , Adolf , Alpenforscher, geb. 30. Jan. 1800 in Meiningen, gest. 28. Nov. 1850 als Lehrer an der Stadtschule daselbst; bekannt als …

Schauballen

DRW

schaub·allen

Schauballen, m. Ballen des Färberwaids, der verbotenermaßen den Waidhändlern zur Ansicht vorgelegt wird sollen sie [weytbauern] keine schaup…

Schaubank

DRW

schau·bank

Schaubank, f. Verkaufstisch, auf dem die ¹Schau (II) stattfindet vgl. Bank (II) schaw und sigelbanckh 1665 SchwäbWB. V 718 Faksimile

schaubar

DWB

schau·bar

schaubar , adj. was geschaut werden kann, visibilis, spectabilis, visu dignus. Stieler 1744 , quod omnibus tanquam integrum et benefactum mo…

schaubband

DWB

schaub·band

schaubband , n. band aus stroh. Schm. 2, 353 : dar nach schol er ( der amtmann ) in ( den dieb ) nemen und füern ... zu der valtorsäul gein …

schaubboszen

DWB

schaub·boszen

schaubboszen , verb. in unaufgebundenen garben dreschen; bildlich, miszhandeln. Schm. 2, 353 .

schaubbrett

DWB

schaub·brett

schaubbrett , n. ein hölzerner schieber vor der öffnung des mehlkastens einer mühle, den man zwischen zwei leisten senkrecht auf und nieder …

schaubdach

DWB

schaub·dach

schaubdach , n. strohdach: schaubtach (das) mit strouw oder schaub deckt, casa contecta stramine, tugurium. Maaler 348 c . Frisch 2, 165 a ,…

schaubdecker

DWB

schaub·decker

schaubdecker , m. dachdecker, der strohdächer macht ( vgl. schaubdach): Conrad von Vilwil schaubdecker. Frankf. werschaft (1426).

Schaubdorf(f)

Idiotikon

Schaubdorf(f) Band 13, Spalte 1502 Schaubdorf(f) 13,1502

schaubediente

DWB

schau·bediente

schaubediente , m. am Niederrhein deichbeamte, besonders die zu der jährlichen deichschau (schau 1, d ) bestellt sind. Jacobsson 7, 190 b .

Schaubefehl

DRW

schau·befehl

Schaubefehl, m. Vorschrift für die Beschau, hier: von Leinwand es sollen auch die schau vndt zeichenmaister fleissige aufsehung thuen, darmi…

schaub als Zweitglied (22 von 22)

Bōne(n)schaub

Idiotikon

Bōne(n)schaub Band 8, Spalte 34 Bōne(n)schaub 8,34

Flëchtschaub

Idiotikon

Flëchtschaub Band 8, Spalte 34 Flëchtschaub 8,34

Folle(n)tschaub

Idiotikon

Folle(n)tschaub Band 8, Spalte 33 Folle(n)tschaub 8,33

hainschaub

DWB

hain·schaub

hainschaub , m. strohwisch an einem umhegten orte (hagen 2 sp. 150), als verbot gegen das betreten desselben. Jacobsson 2, 188 b . sonst auc…

Maischaub

DRW

mai·schaub

Maischaub, m. wie Mai (II 1 a α) bdv.: Schaub (II 3) so wilch burger, dem zo zappen geburt, wijn zappen weulde, dye sal eynen meyschoiff off…

Nā(ch)schaub

Idiotikon

Nā(ch)schaub Band 8, Spalte 34 Nā(ch)schaub 8,34

Rëbschaub

Idiotikon

Rëbschaub Band 8, Spalte 34 Rëbschaub 8,34

Weize(n)schaub

Idiotikon

Weize(n)schaub Band 8, Spalte 34 Weize(n)schaub 8,34

Zobelschaub

Wander

zobel·schaub

Zobelschaub Zobelschaub vnd gülden kleidt wird offt gfüttert mit hertzeleidt. – Waldis, I, 9, 103.

Zëhende(n)schaub

Idiotikon

Zëhende(n)schaub Band 8, Spalte 34 Zëhende(n)schaub 8,34

Ūsschaub

Idiotikon

Ūsschaub Band 8, Spalte 33 Ūsschaub 8,33

Ableitungen von schaub (3 von 3)

beschauben

RhWB

be-schauben: -ō:w-, einen b., übervorteilen Wittl-Meerf .

schaube

DWB

schaube , f. langes, weites, bis auf die füsze gehendes oberkleid für beide geschlechter. das wort stammt aus dem roman. ( italien. ) giubba…

verschauben

RhWB

ver-schauben: etwas v., verschieben; sich v., Allg. RA.: Wat de hück (heute) dunn kanns, verschuf nit op morge! Köln-Stdt .