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saft

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

saft m.

Bd. 14, Sp. 1638
saft, m. succus, ahd. saf (gen. saffes), saph n. Graff 6, 63, mhd. saf n., daneben später mit antritt von t sapht, safft n., safe, saff, safft, saf Dief. 564a, ags. säp n., engl. sap, altn. eine vielleicht verwandte bildung safi m., schwed.n. saft m., ndl. sap n., mnd. sap n. das nd. sap ist vielfach durch das hd. saft verdrängt worden. die beispiele für die form mit t treten mhd. erst spät auf: rîche blüete manicvalt vrühtic saft ûʒ grüenem zwîg erwecket. minnes. 3, 219b Hagen (s. unten unter 5, d). noch Megenberg z. b. hat überwiegend saf, vereinzelt saft: wer sein saft trinket ... der verleuset seinen unkäuschen gelust gar vast. 312, 9. nachher aber verschwindet die form saf; vereinzelt in oberd. dialekten: das saf Hunziker 214. im nhd. ist das alte neutr. durch das masc. verdrängt. im 16. jahrh. werden beide geschlechter neben einander gebraucht. auch im 17. jahrh. kommt das neutr. zuweilen vor: der spinnen schädlichs saft. Opitz 3, 184. altn. safi kann mit lat. sapio, sapa, sapor, ags. sefa, seofa, m. einsicht, ahd. intsebjan zusammengestellt werden, s. Fick4 1, 557; dagegen bleibt das verhältnis von ags. säp, ahd. saf zu dieser sippe unklar; eine entlehnung von lat. sapa, die man vermutet hat, ist nicht anzunehmen. Bedeutung. 11) saft der pflanzen, der das frische wachsthum begleitet und fördert: die dornen, so noch in einander wachsen, und im besten safft sind. Nahum 1, 10; das die beume des herrn vol saffts stehen. psalm 104, 16; ob aber nu etliche von den zweigen zubrochen sind, und du, da du ein wilder olbaum warest, bist unter sie gepfropffet, und teilhafftig worden der wurtzel und des saffts im olbaum. m. 11, 17; im frühlinge, wenn der saft in die bäume tritt. die bäume stehen in vollem safte. Adelung; sie (die bäume) zu thränen gar verkehren allen ihren grünen safft, drumb nur gumm, und gelbe zähren auszen auff den rinden hafft. Spee trutzn. (1649) 290. in bildlicher anwendung: denn deine hand war tag und nacht schwer auff mir, das mein safft vertrocknete, wie es im sommer dürre wird. ps. 32, 4; die schlacht geht frisch, die schwerter stehn im saft. Uhland Ernst von Schwaben 106. auch vom honigsaft der blüten, der speise der bienen: der baum, ein speisemarck der bienen, trägt laub und edlen safft. S. Dach in den ged. des Königsb. dichterkr. 70; unter des grünen blühender kraft, naschen die bienen summend am saft. Göthe 1, 90. saft in pflanzenfrüchten, bildlich: o! welch ein glanz aufblühnder jugendkraft! wie eine pfirsche frisch und voller saft! 41, 85. 22) säfte, welche aus den pflanzen und ihren früchten gewonnen werden. 2@aa) saft von kräutern und blumen, besonders als arzneimittel verwandt: des (venichel-)krautes saf und sein pleter und sein wurzeln sint guot zuo erznei. Megenberg 400, 32; (die schlangen) getürrent diu glider niht gerüeren, diu mit dem saff (gewisser kräuter) geriben sint. 276, 2; so ainer aber geschlagen ist, unders angesicht, dʒ er blob mal gewint, so nimm das safft von der wurtzlen, die man nent wilder saffren wurtzel. Hier. Braunschweig chir. 83; dieser safft (des laserkrauts) ist gut wider die vergiffte pfeil, und widerstehet, aller gifftigen thier stichen und bissen, beyde eingenommen, getrunken und auch übergelegt. Tabernaem. (1664) 210 B; den schwangern frawen aber ist er (der serapinsaft) schädlich, dann er tötet die frucht, derowegen man dieses safft mit bescheidenheit gebrauchen soll. 212 G; nimb den safft von neuem corianderkraut. Seuter rossarzn. 208; ein safft aus der apothecke, oder den man auslecken musz, ecligma, electuarium. Frisch 2, 142a; zaubermittel der hexen: ein gutes glas von dem bekannten saft. Göthe 12, 128; sie musz als arzt ein hokuspokus machen, damit der saft dir wohl gedeihen kann. 129. gift aus giftigen kräutern: hier ist ein saft, der eilig trunken macht. 44. der mohnsaft als schlaftrunk: (der bedrängte mensch) preszt den kostbaren saft aus dem orientalischen mohn. Schiller 1, 157. 2@bb) saft aus obst und beeren, vor allem dick gekochte flüssigkeit, eingemachter saft; doch auch ausgepreszter saft: wenn noch ein reicher sich in seinen federn strecket, greifft er (der arme) zu käsz, und brod, das ihm viel besser schmecket, als eingemachter saft, als ingber und suckat. Rachel sat. ged. 46; hier lachet ein füllhorn goldener äpfel euch an: nehmt den säurlichen saft in euer vermähltes getränk (in wasser und wein) auf. Ramler 1, 24. 2@cc) insbesondere saft der weintraube: die kelter preszt den reifen saft aus den im druck zerquetschten trauben. Hagedorn der wein (1. fassung) str. 35, später geändert: die kelter preszt den süszen saft und seufzt, wenn manche wasser trinken. werke 3, 122; gestern, brüder, könnt ihrs glauben? gestern bey dem saft der trauben, (bildet euch mein schrecken ein!) kam der tod zu mir herein. Lessing 1, 64; die sonne kocht für dich (den menschen) die traube, deren saft den finstern schwarm der sorgen von dir scheucht. Hölty 120 Halm; noch macht der saft der purpurtraube des menschen krankes herz gesund. 203. dafür auch saft der rebe: darumb schenk ein den edlen saft von reben. Gödeke u. Tittmann liederb. 144; damit ich singen lerne, soll mir der saft der reben itzt mut und töne geben und neue kunst verleihn. Hagedorn 3, 101; es stürzte sich ins glas der rothe saft der reben. Zachariä schnupftuch 4, 233; und ihr, genährt vom fett der länder, schwindet und siecht beim saft der besten reben ab. Mastalier ged. (1782) 169. ebenso saft der ambrosischen beere: Thraciens schäfer, vom saft der ambrosischen beere geletzet, sang den wohlthätigen gott. Ramler 1, 21. saft des weines: der wein musz erst gekeltert werden, eh' als sein süszer safft das trauren von uns rafft. S. Dach in den ged. des Königsb. dichterkr. 38. endlich auch einfach saft gleich wein: da (in Ungarn), wo das reinste gold den Deutschen nützlich wird und ihr so lieber safft am stärksten wird geschmecket. Logau 1, 191, 99; dann betrachtet sie oft des schäumenden mostes bewegung, gieszt das fehlende zu, damit die wallenden blasen leicht die öffnung des fasses erreichen, trinkbar und helle, endlich der edelste saft sich künftigen jahren vollende. Göthe 1, 342. nur im gegensatz zum wein ist der ausdruck saft für wasser verständlich: mir schmeckt der klare safft. mir schmeckt das reine nasz, das ohne keller frisch, das gut bleibt ohne vasz. Logau 1, 51, 4. 2@dd) saft der birke: man bohrt die birke im frühjahr an und bereitet von dem ausflieszenden saft den birkenmeth. 2@ee) die aus mancherlei pflanzen, beeren und hölzern gepreszten oder ausgekochten säfte werden auch als farbstoff verwandt, z. b. saft von Brasilienholz, von indianischem holz. 33) säfte der erde, besonders von mineralsäften: erd - säffte, mineralia, berg - säffte, succi metallici Frisch 2, 142a; auch die dicklichen in der erde befindlichen flüssigen körper, z. b. steinöhl, bergtheer u. s. f. heiszen bey einigen auch nach ihrer erhärtung erd- oder bergsäfte. Adelung; weiszer milchigter saft, woraus eisen zu schmelzen. Jacobsson 3, 483a; so nimmt der agtstein auch, bevor der harte stein aus weichem saffte wird, das ungeziefer ein. Withof acad. ged. 1, 74. aber auch von der befruchtenden feuchtigkeit des erdbodens: und etlichs fiel auff den fels, und da es aufgieng, verdorret es, darumb, das es nicht safft hatte. Luc. 8, 6; die felder alles ihres inhabenden saftes und kraftes berauben. Hohberg 2, 22a. 44) thierische säfte: ich will der spinnen schädlichs safft, der bleichen nattern böse krafft, die gelben molch' und scorpionen zu essen meiner nicht verschonen. Opitz 3, 184. saft des fleisches, bratens; der saft der seemuscheln, besonders der purpurschnecke, ein bekannter farbenstoff: ingleichen haben wir das wort purpur gebraucht, um das reine in der mitte stehende roth zu bezeichnen, weil der saft der purpurschnecke ... zu dem höchsten puncte der culmination zu bringen ist. Göthe 52, 249; man darf sich unter purpur nicht eine einzelne farbe denken, sondern die ganze gattung der färberei mit dem safte der seemuscheln. Becker weltgesch.4 1, 112; o dies mädchen allein ist werth, dasz reiche gewänder ihr mit köstlichem saft doppelt der Tyrier tränkt. Geibel 5, 147. 55) säfte im menschlichen körper. 5@aa) allgemein von den aus der nahrung kommenden, kraftgebenden flüssigkeiten: der safft von den verdauten speisen, chylus Frisch 2, 142a; das häusliche, beschränkte leben ist das grab alles groszen, es nagt die besten säfte von dem herzen, und du magst nicht weiter aufschieszen. Klinger theater 2, 47; wir verbessern unsre säfte durch schmackhafte gemüse. Göthe 56, 188; und wie kann da, wo man immer auf dem stuhle verdauet, und durch eine starke anstrengung der seele die rohen säfte nach dem gehirn zieht, diese läuterung (des nahrungsgeistes) gehörig geschehen? Möser patr. phant. (1820) 3, 128; (ein schädlich gift macht) das kein gelenck' und gliedtmasz weder krafft noch sterke hat, die adern keinen safft noch blut nicht mehr, kein marck nicht die gebeine. Opitz poet. 45 neudruck; durch die gewissens-qual entgieng mir meine krafft, von deiner schweren hand verlohr ich allen safft. P. Fleming 17; behender ist der reiz, der aus geruch entsteht und in das tiefe mark durch alle säfte geht. Withof acad. ged. 1, 79; der mattre lauf der säfte. Wieland 17, 42 (Idris 1, 57). 5@bb) insbesondere vom blute, mundartlich derb: einem auf die nase schlagen, dasz der saft herrinnt. Schöpf 575; aber auch in edler sprache: blut ist ein ganz besondrer saft. Göthe 12, 88; näher bestimmt in gemeiner rede der rothe saft: drey wichtige streiche uber den rukken hinab gab, dasz der rothe safft darnach lieffe. Salinde 75; soll ich hingehen, und diesem abgerichteten schäferhund die gurgel zusammen schnüren, dasz ihm der rothe saft aus allen schweis-löchern sprudelt? Schiller räuber 2, 3 schauspiel; herr Tilly, seht euch um, seht, wie der Schwede stehet, dasz euch der rothe saft über die backen gehet. Opel u. Cohn 263, 74. 5@cc) saft des lebens, milch: so ruht doch er (der säugling) an meinem herzen, und trinkt den oft mit thränen vermischten saft des lebens aus meiner brust. Klinger werke 4, 146. 5@dd) die thränen werden der augen saft genannt: herzen jâmer ougen saf gap maneger werden frouwen die man weinde muose schouwen. Parz. 319, 16; dâ von diu minneclîch geschaft von des herzen triuwe enphie der ougen saft. Lohengrin 3042 (handschr. B). 66) in abgeblaszterer bedeutung steht saft namentlich in verbindung mit kraft zur bezeichnung der gesundheit, frische u. dgl.: mit groszer mattigkeit so wol ausz schrecken als mangel krafts und safts. Philander (1650) 2, 738; bis er an saft und kraft und geld und gewissen, und gutem namen bankrut wird. Schiller räuber 2, 3 schauspiel; dahin ist mein gesicht, mein hertz, muht, saft und krafft: hab ich sie aber noch, seind sie gantz mangelhafft. Weckherlin 152; allein die böse seuche kam in meines staates glieder, die ihnen saft und kraft benahm; und alles lag danieder. Blumauer Äneis 1, 98. 77) übertragen redet man auch von dem saft einer sache, als ihrem innersten kern, wert und gehalt; den übergang zu diesem sprachgebrauch vermittelnd: das (die schriftauslegung der sophisten) ist doch nit andersz, denn unsz die schalen von der nusz, die hulssen von den drawben, die kleyen von dem mel geben. es were besser, beydes miteynander, odder allein den kernen und safft unnd mel geben, wie sichs gepurt tzum newen testament. Luther 8, 346, 32 Weim. ausgabe. die quinta essentia wird verdeutscht als das fünfte wesen, der saft und kraft eines dings. Kirsch 1, 910a. saft in diesem sinne wird solchen sachen beigelegt, die als kräftig, kernig, wirkungsvoll, genuszbringend u. s. w. bezeichnet werden sollen: alsô bluote der von Prâbant nâch sînes stammes saffe. Lohengrin 3817; ach, dasz die innre schöpfungskraft durch meinen sinn erschölle! dasz eine bildung voller saft aus meinen fingern quölle! Göthe 2, 191. besonders von saft und kraft der rede, der worte u. s. w.: Christus gebe solchem seinem wort safft und krafft in ewer hertzen. Luther 6, 1b; wort .. die weder krafft noch safft haben. 170a; worte die in anderer (als der deutschen) sprache saft und kraft würden verlieren. Schottel 1111; vielmehr haben alle europeische sprachen viele wurzelen, wörter, saft, kraft und geist aus dieser reinen uralten haubtsprache der Teutschen. 123; wissen so viel zu erzehlen, dasz es wunder scheinet, welchem allem doch kraft und saft mangelt. Philander (1650) 2, 524; brief ohne saft und kraft. Rabener 3, 66. 88) saft als technischer ausdruck in eisenhütten: so werden die kleinen kugeln genannt, die bei dem zerren des eisens von dem winde in die höhe getrieben werden. Jacobsson 3, 482a.
12739 Zeichen · 223 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    saftstn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    saft stn. s. saf.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    saftM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    saft , M. Vw.: s. sap L.: MndHwb 3, 7 (saft)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Saft

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Saft , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die Säfte, Diminut. welches doch nur in der zweyten Bedeutung übli…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Saft

    Goethe-Wörterbuch

    Saft auch -ff- A im Bereich der organischen Natur 1 in Organismen enthaltene (selten auch von ihnen ausgeschiedene) Flüs…

  5. modern
    Dialekt
    Saft

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Saft , Safz [Sàft allg.; Sàfts Betschd. ] m. Saft. Rda. Ke i n Kraft un d ke i n S. ha be n von schwächlichen Menschen, …

  6. Sprichwörter
    Saft

    Wander (Sprichwörter)

    Saft 1. Der Eine macht Saft aus den Beeren, der andere räuchert mit ihnen. – Altmann V, 124. 2. Der Saft der Reben, der …

  7. Spezial
    Saft

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Saft m. (-es, Säfte) 1 (von Früchten) süch (süc) m. 2 (Pflanzensaft) linfa (-fes) f. 3 ‹fig› (Lebenssaft) linfa vitale f…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit saft

206 Bildungen · 115 Erstglied · 83 Zweitglied · 8 Ableitungen

saft‑ als Erstglied (30 von 115)

Saftheini

SHW

Saft-heini Band 5, Spalte 27-28

Saftholz

SHW

Saft-holz Band 5, Spalte 27-28

Saftladen

SHW

Saft-laden Band 5, Spalte 27-28

saftbälgchen

DWB

saftbälgchen , n. ein häutchen, welches den samensaft der pflanzen einschlieszt. Campe.

Saftbirn

Campe

saft·birn

Die Saftbirn , Mz. — en . 1) Eine saftige Birn. I engerer Bedeutung, eine Art Sommerbirnen. 2) Eine Abart der Hölpner.

saftblau

DWB

saft·blau

saftblau , adj. eine aus lackmus und indigo bereitete farbe bezeichnend; auch das neutr. als substantiv. Jacobsson 7, 141 a .

saftblume

DWB

saft·blume

saftblume , f. eine blume, in welcher honigsaft abgesondert wird.

saftbraun

DWB

saft·braun

saftbraun , adj. von einer, besonders aus nuszschalen gewonnenen farbe.

saftdecke

DWB

saft·decke

saftdecke , f. die natürliche schutzvorrichtung zur reinerhaltung des honigsaftes in den blumen.

saften

DWB

saf·ten

saften , verb. , von saft gebildet, wie mhd. saffen von saf, nd. sappen von sapp. 1 1) transitiv. 1@a a) mit saft erfüllen: von waʒʒer boume…

Saftenbrot

PfWB

saften·brot

Saften-brot n. : 'Brotscheibe mit Obstmusaufstrich', Safdebrout [ LA-Nd'hochstdt ]; vgl. Saftenfladen . Hess.-Nass. III 13. —

Saftentwicklung

GWB

saft·entwicklung

Saftentwicklung botan: zu ‘Saft’ A1b [ betr § 185 von HFLinks ‘Elementa philosophiae botanicae’ ] wird..dem Pericarpium [ Samengehäuse ] ein…

Safteteⁿ

Idiotikon

Safteteⁿ Band 7, Spalte 368 Safteteⁿ 7,368

saft als Zweitglied (30 von 83)

besaft

Lexer

bes·aft

be-saft part. v. beseffen BMZ bes. tuon saftig machen Jer.

Birche(n)g(e)saft

Idiotikon

Birche(n)g(e)saft Band 7, Spalte 367 Birche(n)g(e)saft 7,367

Birche(n)saft

Idiotikon

Birche(n)saft Band 7, Spalte 366 Birche(n)saft 7,366

Bire(n)saft

Idiotikon

Bire(n)saft Band 7, Spalte 366 Bire(n)saft 7,366

birkensaft

DWB

birken·saft

birkensaft , m. succus betulae. man bohrt die birke im frühjahr an und bereitet von dem ausflieszenden angenehmen saft den birkenmeth.

Bërgsaft

Idiotikon

Bërgsaft Band 7, Spalte 366 Bërgsaft 7,366

Chirsisaft

Idiotikon

Chirsisaft Band 7, Spalte 365 Chirsisaft 7,365

Chüttensaft

Idiotikon

Chüttensaft Band 7, Spalte 365 Chüttensaft 7,365

Ente(n)bersaft

Idiotikon

Ente(n)bersaft Band 7, Spalte 366 Ente(n)bersaft 7,366

erdsaft

DWB

erd·saft

erdsaft , m. succus terrae, bitumen, erdharz, erdpech: auch die mineralien, erdsäfte, metall und edelgestein bestehen auf die länge nicht im…

Fënchelsaft

Idiotikon

Fënchelsaft Band 7, Spalte 365 Fënchelsaft 7,365

G(e)saft

Idiotikon

G(e)saft Band 7, Spalte 367 G(e)saft 7,367

gehirnsaft

DWB

gehirn·saft

gehirnsaft , m. wie nervensaft ( Michaelis 2, 171 ), fluidum nerveum, die lebensgeister Adelung ; vgl. u. gehirnäther, auch Schiller an Körn…

gelenksaft

DWB

gelenk·saft

gelenksaft , m. feuchtigkeit die sich aus den gelenkdrüsen absondert und die gelenke schlüpfrig erhält, auch gelenkschmiere, gliedwasser. Ad…

gerstensaft

DWB

gersten·saft

gerstensaft , m. , vgl. gerstentrank , -wasser. 1 1) der schleimige saft aus gekochter gerste oder gerstengraupen, ptisana, gerstensaft, ger…

gesaft

DWB

ges·aft

gesaft , n. , coll. zu saft. 1 1) vom pflanzensaft: 1@a a) nim das gisafft von endivia. Schmeller 2 2, 232 aus cod. germ. Monac. 144, f. 6 a…

Ableitungen von saft (8 von 8)

besaft

Lexer

be-saft part. v. beseffen BMZ bes. tuon saftig machen Jer.

besaften

DWB

besaften , humectare, ansaften. Stieler 1664 .

entsaften

DWB

entsaften , succo privare. Stieler 1664 , mhd. entsaffen: jâ kan ëʒ fröudensaffes mich entsaffen. Hadamar von Laber 375 . nhd. ich strecke n…

gesaft

DWB

gesaft , n. , coll. zu saft. 1 1) vom pflanzensaft: 1@a a) nim das gisafft von endivia. Schmeller 2 2, 232 aus cod. germ. Monac. 144, f. 6 a…

safte

Lexer

safte prät. saften swv. s. seffen.

unsafte

MNWB

° unsafte , subst. : krankhafte Veränderung, „ Desse suke de hir sint van des ghehirnes unsafte aldus ghenant de komet van deme ghehirne ” (…

Ursaft

Campe

○ Der Ursaft , — es, Mz. — säfte , der erste, vorzüglichste Saft, oder der Saft aller Säfte, aus welchem sich die übrigen Säfte bilden. »Öff…

versaften

DWB

versaften , verb. saft verlieren, succo privari, exsiccari. Stieler 1664 .