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nebel

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

nebel

Bd. 13, Sp. 474
nebel , m. nebula. goth. (nibls?) nicht nachzuweisen; ahd. nëbul (statt nëbal, nëpal), nëpol, nëbil, nëbel, mhd. nëbel, alts. nëbhal, altn. nifl, ags. nur das adj. nifol, dunkel; altfries. nevil, mnd. nevel, neffel, nd. nevel, oberd. neben nebel auch nebbel, neppel (Schm. 1, 1713 Fromm. Lexer kärnt. wb. 196. Schöpf 464. vergl. Weinh. bair. gr. § 123) und nibel s. unten 5. der lautverschiebung gemäsz stimmt das wort mit griech. νεφέλη wolke, das mit νέφος und lat. nubes, nebula, altslav. nebo (himmel) zu sanskr. nabhas (nebel, dunst, gewölk, luftraum, himmel) gehört, über dessen mutmaszliche wurzel man vergl. Curtius3 276. Fick2 109 f. Kuhn zeitschr. 16, 57 ff. verwandt ist wol auch das ags. nip n. nebel, wolke, von nîpan dunkel, finster sein oder werden (Leo 299, 40), sowie goth. ganipnan betrübt werden, trauern. Bedeutung und gebrauch. 11) im eigentlichen sinne: eine menge von wasserdämpfen, die in tropfbar-flüssigem zustande unmittelbar an oder über der erdoberfläche schweben und die luft mehr oder weniger undurchsichtig machen: der nebel kümt von wäʒʒrigem grobem dunst. Megenberg 95, 14; der dampfende nebel. Klopstock Mess. 2, 275. 281; die nebel der nacht. Gerstenberg verm. schriften 2, 255 (s.nacht und nebel sp. 152); gegen wind und nebel fahren (vergl. nebelwind). Zelter an Göthe 572 (4, 434); die gefilde ... deren äther kein gewitter und kein nebel trüben kann. Bürger (1778) 71; im nebel tief verborgen liegt um mich her die welt. d. j. Göthe 1, 268. Mit näherer bestimmung: 1@aa) der feuchte, nasse, kalte, frostige, der leichte, dichte, der weisze, graue, trübe, schwarze nebel u. dgl.; der nebel steigt auf, erhebt sich, steht, hängt, schwebt, wallt, wogt, zieht, zerreiszt, flieht, senkt sich, fällt u. dgl., oder auch im plur. die nebel steigen auf u. s. w.; dawider hilfft ein dicker nebel. Sir. 43, 24; wir kamen in einen dicken nebel, welcher unsere kleider fast durch und durch annetzte. Lohenstein Armin. 1, 565a; schwartze nebel und wolken. 571a; die sanften nebel. Geszner 1, 73; der nebel grauer schleier deckt luft und erde nicht mehr zu. Haller ged. 1; wenn Aurorens glanz mit grauen nebeln ficht. Wieland Idris 3, 114; weiche nebel trinken rings die thürmende ferne. Göthe 1, 86; aus dieses thales gründen, die der kalte nebel drückt. Schiller 11, 334, vgl. nebelthal; dem wandrer ähnlich, der in dichten nebeln irrt. Gerstenberg 2, 266; dazu kam noch ein nebel, dick zum greifen. Wieland Klelia u. Sinib. 3, 350; der starrende frost und der tauende nebel. Voss Od. 5, 467; von den segeln tropft der nebel. Freiligrath (1870) 1, 66; als morgens fiel ein nebel on. H. Sachs 9, 383, 1; aber ein nebel gieng auff von der erden und feuchtet alles land. 1 Mos. 2, 6; er zeucht die nebel auff vom ende der erden. Jer. 10, 13; die nebel, die sich aus teichen, bächen, flüssen und seen erheben, steigen alsdann in die höhe, versammeln sich zu wolken, gehen .. als regen nieder. Göthe an Zelter 616 (5, 106); leichte einzelne nebel stiegen aus den felsritzen aufwärts. werke 16, 240; und wie ich stieg, zog von dem flusz der wiesen ein nebel sich in streifen sacht empor. 1, 1; der sanfte nebel, der von einem teiche herauf steigt und über das schweigende thal zieht. d. j. G. 1, 282; wenn hinauf der nebel strömt am hügel. Schiller 1, 266; frostige nebel steigen, welche berg und kuppe trüb umziehn. Platen (1847) 1, 18; da hangen trüb die nebel noch. Freiligrath (1870) 3, 109; nebel, der auf dem see stand. Göthe 16, 228; die nebel die sich bewegen und sich an einigen orten brechen. 16, 249; wie ums gebirg die grauen nebel schweben. Schulze poet. w. (1855) 3, 229; wildes moor, um das ein giftger nebel (vergl. nebelgift) schwebte. 303; der nebel graues wehen vergönnt den rittern kaum die streitenden zu sehen. 7, 5; wie die nebel flattern, vom herbstwind aufgejagt aus dunklem moor. Lenau (1880) 1, 52; nebel wallen, wolken fliegen. Scheffel waldeinsamkeit 28; vom Bodensee her wogten die nebel übers Ries und verdeckten land und leute. Ekkeh. 1; weiszer nebel wallte am boden. Freytag ahnen 1, 56; gleich leichten nebeln, die am hügel ziehn. Schiller 6, 383; hie und da zogen leichte nebel. Göthe 16, 228; wir sahen dem nebel zu, der sich nach und nach verzog. 235; eh sich der himmel zeigt und sich die nebel setzen. Haller 34; wann Phöbus helles licht durch flüchtge nebel strahlet. 43; da flohen die nebel und gaben der erde den lachenden äther. E. v. Kleist 2, 4; Phöbus kommt, der nebel fliehet, und im nebel bist du hin. Göthe 1, 58; die nebel zerreiszen, der himmel ist helle. 1, 73; ergraut ist schon die welt, die luft gekühlt, der nebel fällt. 12, 62; (du) siehst morgens um und über dich ob nebel fallen, ob sie steigen. 4, 119; wenn der nebel fällt zur erden, wird bald gutes wetter werden; steigt der nebel nach dem dach, folgt bald groszer regen nach. Wander sprichw. 3, 978. 1@bb) nach den jahreszeiten und monaten: frühlings-, herbst-, winternebel, märznebel u. s. w.; dan esz vil näbel im merzen gehabt. Bürster 90; so viel nebel im märz, so viel wetter im sommer. Simrock sprichw. 367; nebel im januar macht ein nasses frühjahr. 275, vgl. Wander 3, 977 f. 1@cc) als mittel den nebel zu vertreiben galt früher das läuten der glocken (vergl.wetterläuten): wie dann sonst gemeinlichen beschicht, das man morgens wider den nebel zu leuten pfligt, den zu vertreiben. Zimm. chron. 1, 282, 11; ebenso dem nebel leuten. 284, 27. vergl. nebelglöcklein. im kärntischen Möllthale suchen die kinder den nebel durch folgenden reim zu verscheuchen (Lexer 197): nebel nebel ziech auf! über die högsten köpf (bergspitzen) auf! süst kümmt der wind mit ros und wagen, der werd den nebel bald oben haben. 22) häufig wird nebel vergleichend oder bildlich verwendet. 2@aa) vergleichend: ich vertilge deine missethat wie eine wolken, und deine sunde wie den nebel. Jes. 44, 22; unser leben .. zergehet wie ein nebel, von der sonnen glantz zutrieben, und von irer hitze verzeret. weish. Sal. 2, 4; wie nebel durch den weiten raum flog auf das mägdlein durch den baum. Stilling jug. (1780) 31; denn dahin flohn sie bei deiner ankunft, wie vorm glühen der sonne nebel fliehen. d. j. Göthe 1, 87; lassen sie entfernung nur entfernung sein, einen nebel, der sich zwischen gegenstände zieht und ohne sie zu ändern, ihre gestalt unkenntlich macht. 1, 243; bedauern wir den guten mann, dem diese sorgen, diese qualen wie ein beweglicher nebel unablässig vorschwebten. werke 22, 115; 2@bb) bildlich für etwas, das dem körperlichen oder geistigen blicke die aussicht und einsicht trübt, das täuschende, betrügliche, ungewisse, unklare, irrthümliche, auch das betrübende und beklemmende, in vielfachen beziehungen: einem ein nAebel für die augen machen oder etwas verfinsteren oder vertüncklen, offundere tenebras alicui rei. Maaler 301b; den nebel vor den augen hinweg thun, in faciem dicere quod res est. Denzler 210b; wann sich jemand vor der offentlichen unehre und schande fürchtet, so machet er denselben einen nebel für die augen, dasz er gedencket, ort und stäte sei darnach, dasz es niemand leichtlich erfahre. Schuppius 509; wie viel nebel sind von meinen augen gefallen, und doch bist du nicht aus meinem herzen gewichen, alles belebende liebe! Göthe 44, 11; wer treibt von meinen augen den nebel, der auf der vorwelt wundern liegt? Wieland Oberon 1, 1; auf, und wag es die nebel, die dein gesichte verfälschen, abzuschütteln. suppl. 2, 397; unmuths-nebel Brockes 4, 347; zweifel-nebel 7, 151; ist dieses der gepriesne schimmer, den wahn und zweifel je und immer mit dickem nebel überstreut? Drollinger 21; doch nein! des zweifels nebel brechen. 24; dein glücklicher verstand durchdringt .. den nebel grauer vorurtheile. Hagedorn 2, 15; mit deinem strale die dicken nebel in dem thale des aberglaubens zu zerstreun. Gökingk 1, 11; da zerrinnt vor dem wundernden blick der nebel des wahnes. Schiller 11, 88; der nebel der barbarei, des finstern aberglaubens verschwindet (durch die schaubühne). 3, 521; o, dasz die hoffnung erst, die kaum durch nebel bricht, in hellen mittag sich verkläre! Gotter 1, 243; in nebel hüllt die geschichte die that des meisters. Klopstock 2, 29; da spottet' ich der nebel von grillenfang und gram. Matthisson (1797) 22; den traurigen, dem nebel einhüllen die seele. d. j. Göthe 1, 292; wenn ihre gesichtszüge sich aus dem nebel der imagination nicht losmachen können. 1, 373 (an Kestner); mystischer nebel Voss antisymb. 1, 269; im nebel späterer geschichtfälschung. 1, 34; bemühung, den nebel der verwirrten begriffe zu zerstreuen. Kant 8, 369; im dicken nebel der ungewiszheit leben. Wieland 24, 58; welche ... ihr leben im starren nebel der dumpfheit .. hinträumen. 14, 396; der nebel der täuschungen sank. Dahlmann franz. revol. 458; wenn schmerz in seinem (des gatten) busen wüthet .. wirst du mit heiterem gesichte erquickend, gleich dem sonnenlichte, durch seines grames nebel sehn. Schiller 3, 166; da fiel der heisze nebel ihrer seele in einem leisen thränenregen nieder. J. Paul Qu. Fixl. 62; und diese (hoffnungen und aussichten) werden, da die vorigen sogar im weiten nebel der zeit zuletzt wahr geworden, wol noch leichter sich jetzo erfüllen, wo der nebel gefallen ist und als thau in den blumen liegt. nachsommervögel 224; voll hoffnungen, heute sein immer in weisze nebel hinein laufendes leben aufzuhellen. Tit. 2, 224; nebel der über seiner zukunft lag. Engel L. Stark 297; jetzt erlauben sie mir .. das gute mädchen zu beruhigen und den kalten nebel wegzuhauchen, der zum erstenmale sich zwischen unsere herzen lagerte. Kotzebue dram. sp. 3, 173; das frühglöcklein war lustig durch dunst und dampf erklungen, wie das wort eines verständigen mannes durch verfinsternden nebel der thoren. Scheffel Ekkeh. 1. 33) etwas nebelähnliches. 3@aa) dampf, dunst: das glas (punsch) mit seinem heiszen nebel. J. Paul Hesp. 3, 56. 3@bb) rauch, duft: und sol das reuchwerg auffs fewr thun fur dem herrn, das der nebel vom rauchwerg den gnadenstuel bedecke. 3 Mos. 16, 13; ambra-nebel Brockes 6, 54; der höhenrauch heiszt auch der trockene nebel. 3@cc) spanischer nebel oder katzennebel, fein aus dem mund gestäubtes wasser. Schm. 1, 1713 Fromm. 3@dd) staubwolke: wann häufig der staub ist rings um die wege, dasz sich sofort von dem staub aufwölkt ein finsterer nebel. Voss Il. 13, 236. 3@ee) dünnes, leicht verhüllendes gewand, flor, schleier, oft nur vergleichend neben flor (vergl.nebelflor, nebelschleier): die schönen gehn halbnackt, und nur ein weiszer flohr, ein weiszer nebel legt sich bescheiden vor. Uz 2, 166; entzückten ihn andere reizungen, die unter dem nebel eines dünnen flors seinen augen nachstellten. Wieland 12, 187; umsonst hebt ihre brust, gleich einem doppelhügel von frischem schnee, um den ein nebel graut, den dünnen weiszen flor. Oberon 3, 44; im nachtgewand, das wie ein nebel kaum den schönen leib umwallt. 5, 13. 3@ff) astronomisch und medicinisch wie nebelfleck: Herschel unterschied ... glänzende nebel, schwache nebel u. s. w. Meyer konversationslex. 11, 967a; der nebel, hornhautfleck. encycl. wb. der med. wissenschaften 17, 37; des pocks gall gelegt auf die augenprâwe, vertreibt der augen nebel und hilft zuo der augen clârheit. Megenberg 128, 11. 3@gg) botanisch liebe im nebel, passiflora foetida (th. 6, 927). Holl pflanzennamen 275a. 44) mundartlich für rausch (vergl.benebeln th. 1, 1467) Schm. 1, 1713 Fromm. Lexer kärnt. wb. 196. Schöpf 464: er hat einen kleinen nebel. Gotthelf geldstag 69. 55) schweizerisch der nibel ein herbes, sauersichtiges, gleichsam neblichtes, umwölktes gesicht, eine schmollende person. Stalder 2, 236. Tobler 332b.
11714 Zeichen · 262 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NEBELstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    NEBEL stm. lat. nebula . ahd. nur in compositis, vgl. Gr. 2,98 fg. Graff 2,996. der nebel. nebula nebel sumerl. 28, 7. v…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nêbel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Nêbel , des -s, plur. ut nom. sing. eine Menge wässeriger, durch die Kälte verdickter Dünste in der untern Luft, wel…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nebel

    Goethe-Wörterbuch

    Nebel ca ein Viertel der Belege im Pl, -s B4,282,2 1 konkr, als Wetterphänomen a wäßriger Dunst in (unteren) Luftschicht…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nebel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Nebel , nennt man den sichtbaren, zu gewissen Zeiten unmittelbar über der Oberfläche der Erde sich erhebenden Dunst, aus…

  5. modern
    Dialekt
    Nëbel

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Nëbel [Nápl S.; Náwl Su. Ensish. NBreis. Co. Ingersh. Bf. Geisp. ; Nawl M. K. Z. Han. Wörth Betschd. ; Næwl Str. Sufflen…

  6. Sprichwörter
    Nebel

    Wander (Sprichwörter)

    Nebel 1. Auf Nebel stark füllt Tod den Sarg. – Simrock, 7449 a ; Orakel, 10, 76. Natürlicher Zusammenhang zwischen unges…

  7. Spezial
    Nebel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ne|bel m. (-s,-) ‹meteor› ciarü (-s) m. ▬ der Nebel lichtet sich le ciarü se desfanta; bei Nacht und Nebel de nöt y tl c…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nebel

301 Bildungen · 263 Erstglied · 36 Zweitglied · 2 Ableitungen

nebel‑ als Erstglied (30 von 263)

Nebelhexe

SHW

Nebel-hexe Band 4, Spalte 941-942

Nebelhorn

SHW

Nebel-horn Band 4, Spalte 941-942

Nebelkappe

SHW

Nebel-kappe Band 4, Spalte 941-942

Nebelleute

SHW

Nebel-leute Band 4, Spalte 941-942

Nebelmann

SHW

Nebel-mann Band 4, Spalte 941-942

Nebelnarr

SHW

Nebel-narr Band 4, Spalte 943-944

Nebelregen

SHW

Nebel-regen Band 4, Spalte 943-944

Nebelwolke

SHW

Nebel-wolke Band 4, Spalte 943-944

Nebelabend

GWB

nebel·abend

Nebelabend zu ‘Nebel’ 1aα Herbstverkündende N-e mit den schönsten Mondnächten B20,141,21 ChStein 16.8.08 Lydia Quaas L.Q.

nebelalter

DWB

nebel·alter

nebelalter , n. zeitalter des nebels, der verfinsterung: du aus norden, im nebelalter jung geworden, im wust von ritterthum und pfäfferei. G…

nebelarm

DWB

nebel·arm

nebelarm , m. arm einer nebelgestalt: als knabe schon .. gewahrt' ich oft zwei neblichte gestalten, die weit ausstreckten ihre nebelarme. H.…

nebelartig

GWB

nebel·artig

nebelartig zu ‘Nebel’ 1aα: nebelähnlich; einmal (im Bildzshg) mBez auf einen Kometenschweif Bei dem Höherauch, einer n-en Erscheinung auf de…

nebelaue

DWB

nebe·laue

nebelaue , f. neblichte aue: der nebelaue den rücken kehren. Freytag ahnen 1, 130 ; gestirne zogen dort in weit entfernten gleisen, sie dran…

Nebelbätze

PfWB

nebel·baetze

Nebel-bätze f. : 1. 'veraltete Frauenhaube', Newwelbätz, Näwwel- [LU-Alsh LA-Venn Land BZ-Gleisz/Gleishb GH-Bellh Minf]; vgl. Nebelkappe 1 a…

nebelbank

DWB

nebel·bank

nebelbank , f. in form einer bank sich lagernder nebel: ihm kam es vor, als sei der garten und der himmel und alles eine weichende aufgelöse…

nebelbeere

DWB

nebel·beere

nebelbeere , f. name der blauen brombeere ( rubus caesius ), der groszen heidelbeere, rauschbeere ( empetrum nigrum, vaccinium uliginosum ).…

nebelbegraben

DWB

nebel·begraben

nebelbegraben , partic. im nebel begraben: die thurmspitzen der nebelbegrabenen städte. Bettine briefw. 1, 243 .

nebel als Zweitglied (30 von 36)

A(n)windchnebel

Idiotikon

A(n)windchnebel Band 3, Spalte 716 A(n)windchnebel 3,716

Alpchnebel

Idiotikon

Alpchnebel Band 10, Spalte 238 Alpchnebel 10,238 u.

Bindchnebel

Idiotikon

Bindchnebel Band 3, Spalte 715 Bindchnebel 3,715

Brüechchnebel

Idiotikon

Brüechchnebel Band 3, Spalte 715 Brüechchnebel 3,715

Burgerchnebel

Idiotikon

Burgerchnebel Band 3, Spalte 715 Burgerchnebel 3,715

Bündnerchnebel

Idiotikon

Bündnerchnebel Band 3, Spalte 715 Bündnerchnebel 3,715

Būre(n)chnebel

Idiotikon

Būre(n)chnebel Band 3, Spalte 715 Būre(n)chnebel 3,715

Chnebel

Idiotikon

Chnebel Band 3, Spalte 713 Chnebel 3,713

Chrīschnebel

Idiotikon

Chrīschnebel Band 3, Spalte 715 Chrīschnebel 3,715

Êrdnêbel

Adelung

erd·nebel

Der Êrdnêbel , des -s, plur. ut nom. sing. ein niedriger Nebel, der sich nahe an der Oberfläche der Erde aufhält.

G(e)chnebel

Idiotikon

G(e)chnebel Band 3, Spalte 716 G(e)chnebel 3,716

Garbeⁿchnebel

Idiotikon

Garbeⁿchnebel Band 3, Spalte 715 Garbeⁿchnebel 3,715

Gardichnebel

Idiotikon

Gardichnebel Band 3, Spalte 715 Gardichnebel 3,715

Geisle(n)chnebel

Idiotikon

Geisle(n)chnebel Band 3, Spalte 715 Geisle(n)chnebel 3,715

Holderchnebel

Idiotikon

Holderchnebel Band 3, Spalte 715 Holderchnebel 3,715

Januarnebel

Wander

januar·nebel

Januarnebel Januarnebel bringt Märzenschnee. ( Arnsberg. ) – Boebel, 74. In Polen: Januarnebel bringt feuchtes Frühjähr. ( Reinsberg VIII, 6…

Märzennebel

Wander

maerzen·nebel

Märzennebel Märzennebel (s. Nebel). 1. Ein Märzennebel tragt so lang als wie ein' alte Sau. ( Oberösterreich. ) – Baumgarten, I, 45. Man nim…

Meernêbel

Adelung

meer·nebel

Der Meernêbel , des -s, plur. ut nom. sing. ein dichter und finsterer Nebel, welcher sich oft auf dem Meere sehen lässet, und gewisse große …

morgennebel

DWB

morgen·nebel

morgennebel , m. nebel zur morgenzeit: um den fusz der alpe zog ein morgennebel. J. Paul Qu. Fixl. 53 ; indesz vielleicht dein auge längst n…

nachtnebel

DWB

nacht·nebel

nachtnebel , m. 1 1) nächtlicher nebel: dasz dir nit die nachtnebel klein deine augen vertunkeln than. H. Sachs 4, 3, 13 b ; nachtnebel lag …

Reitelchnebel

Idiotikon

Reitelchnebel Band 3, Spalte 716 Reitelchnebel 3,716

Stinknebel

Wander

stink·nebel

Stinknebel Des Stinknebels Gewalt macht's Wetter rauh und kalt. – Bair. Hauskalender.

Sūrchnebel

Idiotikon

Sūrchnebel Band 3, Spalte 716 Sūrchnebel 3,716

Ableitungen von nebel (2 von 2)

benebelung

DWB

benebelung , f. die unenthaltsamkeit im trinken, die bis zur benebelung der sinne geht. Kant 10, 176 .

urnebel

DWB

urnebel , m. in kosmogonischen vorstellungen, ur- C 4 c; vgl. urweltnebel : in dem leuchtenden u., aus welchem ... die ... sonne bestand Sch…

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APA
Cotta, M. (2026). „nebel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nebel/dwb?formid=N03518
MLA
Cotta, Marcel. „nebel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nebel/dwb?formid=N03518. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nebel". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nebel/dwb?formid=N03518.
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