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Dreyer

mnd. bis Lex. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Dreyer

Bd. 5, Sp. 203
Dreyer, 1) Otto, prot. Theolog, geb. 4. Dez. 1837 in Hamburg, gest. 3. Mai 1900 in Meiningen, wurde 1863 als Hilfsprediger nach Gotha gerufen, später Pfarrer und Superintendent daselbst, 1891 Oberkirchenrat in Meiningen. Unter seinen Schriften nennen wir: »Fester Glaube und freie Wissenschaft« (Gotha 1869); »Glaube, Liebe, Hoffnung«, Predigten (das. 1870); »Undogmatisches Christentum. Betrachtungen eines deutschen Idealisten« (4. Aufl., Braunschw. 1890); »Zur undogmatischen Glaubenslehre«, Vorträge (Berl. 1901). 2) Max, Schriftsteller, geb. 25. Sept. 1862 in Rostock, besuchte das Gymnasium und die Universität seiner Vaterstadt, widmete sich zuerst dem Studium der Theologie, dann der deutschen Philologie, Geschichte und Philosophie und trat in die Lehrerlaufbahn ein. Von 1885–86 war er Probekandidat in Malchin und 1886–88 wissenschaftlicher Hilfslehrer in Frankfurt a. M. 1888–98 war er als Redakteur der »Täglichen Rundschau« in Berlin tätig und lebt seitdem daselbst als freier Schriftsteller. Außer durch Novellen und Skizzen hat sich D. vor allem durch seine dramatischen Werke einen Namen gemacht. In seinen Dramen: »Drei« (Berl. 1892), »Winterschlaf« (das. 1895); »Hans« (das. 1898), »Der Probekandidat« (das. 1899, 6. Aufl. 1901), »Der Sieger« (das. 1901); »Das Tal des Lebens« (das. 1903) sowie in den Komödien: »Eine« (das. 1896), »In Behandlung« (das. 1897) und »Großmama« (das. 1897) hat er oft bedeutende Probleme durch fesselnde Darstellung der Handlung, eigenartige Charakterzeichnung und gute Milieuschilderung zur Anschauung gebracht.
1563 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dreyerM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    dreyer , M. Vw.: s. dreiære* L.: MndHwb 1, 472 (dreyer)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dreyer

    Adelung (1793–1801)

    Der Dreyer , des -s, plur. ut nom. sing. eine Zahl von dreyen, drey Einheiten als ein Ganzes betrachtet. Besonders wird …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dreyer

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Dreyer , Johann Mathias, geb. zu Hamburg 1716, gest. 1769, Dichter, nicht ohne Witz, berüchtigt durch seine schmutzigen …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dreyer

30 Bildungen · 5 Erstglied · 25 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von dreyer

dreyen + -er

dreyer leitet sich vom Lemma dreyen ab mit Suffix -er, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

dreyer‑ als Erstglied (5 von 5)

Dreyerhêrr

Adelung

dreyer·herr

Der Dreyerhêrr , des -en, plur. die -en, ein Mitglied eines Collegii von drey Personen. Besonders führen diesen Nahmen zu Basel die Rentmeis…

Dreyerley

Adelung

dreyer·ley

Dreyerley , adj. indeclin. et adverb. von acht verschiedenen Arten und Beschaffenheiten. Ich habe es ihm auf dreyerley Art gezeiget. Zuweile…

dreyer als Zweitglied (25 von 25)

dōrndreyer

KöblerMnd

dōrndreyer , M. Vw.: s. dōrndreiære*

kāredreyer

MNWB

kare·dreyer

° kāredreyer nur als Nom. pr. Pauel K. (Flensburg: Holmberg Handwerkerbez. 230).

kāredreyer

KöblerMnd

kāredreyer , M. Vw.: s. kāredreiære*

Lorrendreyer

Adelung

lorren·dreyer

Der Lorrendreyer , des -s, plur. ut nom. sing. in den Niederdeutschen Seestädten, ein Schiffer, welcher die obrigkeitlichen Zölle unterschlä…

schȫteldreyer

KöblerMnd

schȫteldreyer , M. Vw.: s. schȫteldreiære*

schȫtteldreyer

KöblerMnd

schȫtteldreyer , M. Vw.: s. schȫteldreiære*