Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mutwille m.
mutwille , m. , ahd. muotwillo, mhd. muotwille, in mehreren bedeutungen, die sich aus dem allgemeinen begriffe eines zu etwas treibenden oder bewegenden willens ( vergl. mut II, 3, sp. 2783) entfalten. für die schwache form des sabst. findet sich auch die starke mutwill: mutwel d. städtechron. 17, 28, 30 ( s. die stelle unten 2); mutwil Luther 1, 296 b ( s. unten 1); eines schnell verschwundenen mutwills halben. Fischart ehz. 71 ; vielleicht wird sich ihm alsdann in diesem elenden zustande der muthwill aus dem kopf verlieren. Göthe 34, 363 ; doch, diesen muthwill könnte man auf rechnung seines…