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Mühle

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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12 in 12 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Mühle

Bd. 5, Sp. 1358
Mühle das Wort ist allg., wobei einige Geb. noch -lən < lat. molina bewahren; Rhfrk mīl [-i- um Wend-Ausw Berschw Gronig Marping; -e- Berglangenb; -i- um Ottw-Gennw Uchtelfang]; Mosfrk mi·l., im O. nach Goar-Dommershsn Kratzenbg Morshsn Langschd Boppard hineinreichend [doch Trier (Mos), Wittl, Bernk (Mos), Bitb -ī-; WBitb an der Sauer mīlən; WBitb (sonst), WPrüm mi·l.ən]; Siegld ml(ə), –ē- [Wilden Willersd Wilgersd mīl; Würgend -ȳ-; Burb -i-; Hellert, Fischbacht, Freudenbg -y-]; OBerg, Lennep (u. -lə) mȳəl, Dat. Sg. vielfach mølən [Lennep-Dabringhsn myl; Dhünn -ø-; Radevormwald Heidersteg mȳələ]; Barm, Elbf, Mettm, Düss-Ld m:l u. -lə, Dat. mø·l.ən; Sol m:lə; nach dem Rheine zu mø:l., Dat. -·l.ən; Rip my·l., –ø-, Dat. vielfach neben my·l., –ø- noch -·l.ə(n) [Malm-Weywertz m:lə; Malm, Schleid, Monsch, Aach (--, –ȳ·ə.-) mø·l.ə]; Eup m·ə.lə; SNfrk mȳələ, Pl. -lə(n) u. -ləs, Demin. mø·l.kə, -- [Heinsb-Millen Saeffelen Süsterseel mlə; Grevbr-Aldenhv mȳəl; MGladb-Viersen, Kemp-Breyell mø·l.ə]; Geld, Mörs mlə, Pl. -ləs m., f. [Geld-Nieukerk Sevelen -ȳə-; Mörs-Xanten -ø-; Binsh --; Bönninghardt Kamp Marienbaum --]; Klev mlə m. [Calcar Goch (u. --) Keppeln Üdem Üdemerbruch --; Wissel ml]; n. Ruhr ml, –-; Ruhr møylə, Pl. -lə(n), –ləs (s. o.); Demin. -lχə(n), –lkə, –ltjə f. [m. s. o.; n. Bitb-Neuerbg]: 1. wie nhd., vor allem die Mahlmühle (Schäll-, Schrottm.) als Mahlm. von der Schneid-, Kaffee-, Peffer-, Salz-, Olichs-, Knochen-, Papier-, Pulver-, Loh-, Flocken-, Foll-, Walk- (letztere zum Follen, Walken der Tuche; e jem Mölle Walkmaschine Aach), Schleif-, Butz- (Putz-), Foch-, Wann-, Grütz-, Drauwen- unterschieden; ausserdem Wasser-, Wend-, Dampm. [Baurem. bäuerliche Genossenschaftsm. Hunsr; en enlöpige (einläufige) M. kleine Mahlmühle mit einem Mahlgang Gummb]; ovven en der M. im obern Stock, wo das Malgut eingeschüttet wird, onnen en der M. im untern Stock, wo die Malgänge das Mehl liefern; de M. geht, löf, lit stell Rip, Allg.; an (in) de M. dohn die Frucht dem Müller übergeben, dass sie gemahlen werde Bitb, Allg.; de Bach de M. ofduhn die M. in Bewegung setzen Goar. — Bei der Wassermühle wird der Bach oder das Wehr (Ärk) gestaut; er fliesst, nachdem das Schütz aufgezogen ist, in den M.dich (Klus) [mahlt der Müller mit dem Wasser, wie es grade kommt, ohne in der Klus angesammelt zu werden, so millt er met gohnde(r) Bach; droht der Kl. durch schwere Regengüsse Gefahr, so zieht er zum Schutze von Damm u. M. de Flotzappe, das Notwehr, he treck de Flot; das Notwehr besteht aus einer durchlöcherten Querstange, an der mittels Ketten die Fallklapp hängt; mittels eines Hebels, den er in eins der Löcher der Querstange steckt, dreht er diese beiseite, u. die schwere Klappe wird aus dem Klusenlett (-schlamm) gehoben]; zieht der Müller den Zappe am Schötz zum M.rade hin, so setz he de Klus op oder he geht et Wasser holle; über eine Holzrinne (Wasserkall) fliesst das Wasser durch die Wasserklapp (Bodenluke in der Kalle, durch eine Vorrichtung zu öffnen u. zu schliessen) in die Radschaufeln. Das unter- oder oberschlächtige Wasserrad, im Waterhus laufend, besteht aus dem Wellbaum (Ass), auf beiden Enden sind Zappen engedrevven, mit Bäng (Bände) gebunden, auf Lagern (Katzensten) ruhend; in die Achse sind Arme, en Kröcks (Kreuz) ausgehende vierkantige Hölzer, engezappt; auf ihnen sind die Felgen, der Boddem, der (Rad)kranz mit den Schufeln (Stussch.) angebracht; am Wellbaum sitzt das Kammrad (Sternr.), das halb in der Kammkaul läuft; das Kammrad setzt das wagrecht sich bewegende Kronenrad in Bewegung, dessen Achse Königsständer heisst; das Kronenr. setzt den Königsstock (et Retz) in Bewegung, dieser die Gäng; die Spitze der Gangachse (des Retz), Körner oder Piddel genannt, dreht sich im Pott (Lagerkes-che –kistchen) (in die schweren Eichenbalken eingelassen, eine kleine Gusseisenkiste u. in diese et Schöttelche mit Blei eingegossen); durch dieses Drehwerk wird der bewegliche Oberstein (Läufer) in Bewegung gesetzt; darunter befindet sich der unbewegliche Bodemstein, dessen Achse Langkeisen (Spöll) heisst, nach unten in der Busse (Bocks) ruhend, nach oben ragt von dem L. der Dorn hervor, in dem sich der Läufer bewegt; um die Steine sind die Stenbäng (-bände) um den Stein auf den äussern Kanten angebracht u. ist eine hölzerne Umkleidung, die Zarge (Karrig, Kupp, Küpp, Rump), worauf das Schuhgestell (Bohr) steht; der Schuh wird in Bewegung gesetzt durch den Kläpper (Rührstock, Perpentikel, Spillmann); im Hauloch des Obersteins ist ein eiserner Ring mit Zacken (Kläpperreng, Vierschlag), in dem ein Holz, der Kläpper, hängt; der Kl. schlägt in die Zacken des Kl.ringes u. bewegt so den Schuh; vom Schuh aus ist eine Kordel befestigt bis zur Bahr mit Schraube, Kreuzholz u. Wirbel; durch diese Vorrichtung wird der Schuh gesenkt oder gehoben, ob viel oder wenig Frucht einschiessen soll; die Einschüttstelle heisst et Kar mit der sich über dem Schuh bewegenden Trim (Drämm); aus dem Schuh durch das Laufauge gelangt die Frucht in die Zarge zu den Mühlsteinen; in der Zarge befindet sich eine Öffnung (Mehlloch, Auslaufzut), durch welches das gemahlene Getreide in den Zilinder fällt u. von da in den Mehlkasten, –beutel; die Säcke, in die das Mehl fällt, hängen an der Sackleiter, am S.stohl, –esel, Geck; je nach dem Zwecke hat die M. einen Korn-, Weizen-, Hirsen-, Schrottgang (s. d. W.) [über die Windmühle s. d.]. — RA.: Der geschickte Better brengt mih o (ein) wie en schlecht M. Prüm-Ihren. Et läuf im rund wie e Müllche bei Schwindel Köln-Stdt. Flöck (flott) wie e Möllche Aach-Berensbg. De quatsch (schwatzt) wie en M. Schleid-Blumenth. Dat es en al M. schon eine alte Geschichte Düss. Wenn de M. leer läft, klappert se de hartst wenn der Bankerott vor der Türe steht, wird oft am lautesten Reklame gemacht Kreuzn. He soff so vill, do kunnt sechs Wechen (Wochen) en M. van gohn MülhRh. De M.ən, die kraken, luəpen et längst sich krank Klagende leben am längsten Kemp-Süchteln. Herrgotts M.ə male langsam, ävver fing (fein) (secher) Köln, nach dem Nhd. verbr. Dem sein M. frisst Koər gesagt, wenn der Müller zu wenig Mehl abliefert May-Bell. Et dreift M.ən es regnet stark Trier. Dat Mädjen is rik (reich), dat hät en eige M. Heinsb-Millen. Den hat en geherig M. tüchtige Zähne zum Zerkauen Wittl-Binsf. An alde Möhles on a. Wiwer es ömmer wat te flecke Mörs-Rheinbg. Et geht op sin M. es geht ihm geschäftlich gut Malm-Weywertz. Den hät der enen op de M. er ist nicht bei Trost Dinsl-Hiesf. Jet op de M. dohn von vornherein auf das Wiedererscheinen von Verliehenem verzichten Sieg. E kehrt em de Baeh of de M. fördert, ermuntert ihn Trier; Wasser op hön M. kiəhre seinen Vorteil wahrnehmen Aach. Dat es dem (für den) Wasser op (seng) M. nach seinem Sinn, zu seinem Vorteil, Ansporn Rip, Allg. We kei Water op der M. üs, dann danz den Isel MülhRuhr. Ber (wer) sech net bestebbe (-stauben) wellt, de moss aus der M. bleiwen meide die ungünstigen Gelegenheiten Koch-Laub. Wenn de Katze nit en der M. es, hant de Müs Kirmes Sol. Wer zəiərsch en der M. es (en oder op de M. küt), krit zəiərsch gemale (millt z.) Rip, Allg. He schreit, als wenn he en er M. jongk gewes wär Eif; mer männt, dau wersch en er M. ofgewoss Bernk. Er hat in der M. de Säck gefress scherzh. von dem, der Rotzfäden aus der Nase hängen hat Saarl-Überherrn. In der M. sat mer's zweimol! gesagt, wenn man schon einmal Gesagtes nicht mehr wiederholen will Saarbr, Rhfrk, Mosfrk. Dat wor Wasser en de M. geschott (gelät geleitet) ein Ansporn Bernk-Maring. Von einer Beschäftigung, die nichts einbringt: dovon ka mer net an (in) de M. duhn; van der Schunghet (Lief) däht mer net an de M.; dat däht dir nit an de M. bringt keine Einnahme Trier, Bitb, Prüm. Mer darf et lezt Brot net eweg gin, we mer noch net cn de M. geduhn hat Bernk. Wat sät der Esel, wann he en de M. kümmt? zu dem gesagt, der nicht den Tagesgruss bietet Waldbr, Allg.; scherzh. Antw.: he schmisst den Sack dohin un geht (s. weiter bei Esel). Mot der Finghet (Feinheit, Schönheit) kann mer net nor M. fahren Malm-Weywertz; dor duht me nee ks met no de M. Mörs. He muss sing eige Säck no der M. drage sein eignes Leid tragen Köln-Stdt. Beter (nötter) möt der Sock noə der M. äs möt et Geld noə der Dokter SNfrk. Wo gehs de hin? Antw.: Noə de M. Mimm! MGladb. Wasser va jen M. kiəhre Geschäftsvorteile nicht wahrnehmen Aach. Mer muss keinen Droppe Wasser vun der M. afkehre Köln-Stdt. Der krit mech net miəh för sing M. in seinen Bereich Eup-Raeren. — Dat sönd Bunne, die gönnt neit dörch ous M. (Kaffeemühle) Sachen, die uns nicht kümmern, die wir nicht begreifen Eup, Klevld, Düss. — Die M. klappert: Stiehl wacker, st. w., drei Sester, dr. S. vom Maler, v. M.! Wittl-Meerf, — st. w. dem Bauer de Klei! ebd.; den de ken Keren, den ich geren! Waldbr; die M., die geht di klipp di klapp, dat beste Mehl en menge Sack! Sieg; de Miller, de Dieb, de M., de D.! Simm-Laub; im Juni: wedder dit noch dat, im Herbst: Vollof un genug! Koch; das Rad geht langsam: och, bat e bess-che Wasser oder och, sein dat schlechte Zeire; rascher: Enz (jetzt) giht et flotter; schnell: der Miller kann moldern; sehr schnell: et es alles mein! Neuw-Dierd; langsam: schwach Wasser, schw. W. oder breng W., br. W.; schnell: se (zu) hordig, se h., se h., geht kaput, g. k.! Simm-Kappel. — Im Kinderld. Hopp, Peərdche, no der M.ə; Pastuər, de reck (reitet) dat Fülle; de Offermann de bongkte Koh, regge se all der M.ə zo; hopp, P., h.! Bergh-Ahe, Rip, Berg, SNfrk mit Var. verbr. Rigge, r., Peərdche, P. zo der M., et P. drog et Füllche, et F. dr. et Säckelche; os Peterche os e kle Quäckelche! Aden-Liers, Eif verbr. Mer ginge langs de M.ən, do lockt de Frau de Pöllen (junge Hühner); do sot ech: göf mir en; do gof se mir der drei usf. Schleid-Berk. Der Schlöttel es tebroke; wennih sölle ver dann ne nöue krige? Wenn dat Körntje rip es. wenn de M. stif es usf. aus dem Krunenkranenld. (s. d.) Eup, SNfrk, Rip. Hopp, h., Sile, Kore in der M.ə, Stänche in der Bach usf. aus dem Bastlösespr. Zell-Sohren, Siegld. — Mal, Möllchen, m. losteg, bes meng M. duər, moss dech tommeln, Rädchen; mal nur sonder Ras on Rauh (Kaffeemühle)! Sieg-Süchterschd (weitere RA. bei Kaffeemühle). — Im Rätsel. Der ale grise Graue steht op den Berg on däuet (drückt), hei hät kein Fleisch noch Blut on düht doch alle Mensche gut? die Windmühle Mörs-Eversael. Et schneid, dar et deit (däut), durch en decken Dännenwald ön en hohle Boche (Buche)? die Schneidmühle Altk-NFischb. Hei zur M., do zur M. sen zwien hölzer Honn (Hunde), die billen? die Mühlsteine Prüm. Et gengen zwei Hacken (Beine) den Hoff erop getacken, on op den zwei H. wor en Meəhlsack (Bauch) on op dem M. wor en Mahlmüəhl (Mund) on op der M. woren zwei Sifchen (Nasenlöcher) on op den zwei S. woren zwei Himmelskiker (Augen), on üəwer den zwei H. wor en grossen Wald (Haare)? Rätsel vom Menschen Gummb. In äner M. sin vier Ecke, en de v. E. stehn v. Säck, of de v. S. sitze v. Katze un de Miller un sei Fra; wieviel Fiss (Füsse) hon die zesamme? vier F., die Katzen haben Tatzen Meis-Medard, Waldbr-Lichtenbg (s. bei Kaffeemühle). — 2. übertr. a. in der Wend.: De moss dörch de hölze M. er hat noch viel durchzumachen, er muss noch streng herangeholt werden; de wiərd och noch dörch de h. M. gejag Eusk, Rheinb, Bo, Bergh, Eup, Ruhr, n. Ruhr, Mörs (s. hölzen). — b. of de M. komme Festungsstrafe (alt zur Trassmühle) Kobl-Bendrf. — c. Müllche Art Kreisel, Tanzknopf Köln-Niehl Vingst. — d. Möllche Kettenkarussell Eusk-Stdt, Rheinb-Altend, Bo-Keldenich Merten, Köln-Stdt Niehl Merh, Neuss-Dormag, Sol-Richr. — e. Müllche vierarmiges papiernes Kinderspielzeug, das sich im Winde dreht; eine Kartoffel mit einem Stäbchen, an dem oben ein Aprikosenkern (Rollekern) steckt; das Ganze wird mit Hilfe eines Fadens hin- u. hergedreht u. in Bewegung versetzt; ein Maikäfer, an einen Faden gebunden Köln-Stdt. — f. der Schämel (s. d.) am Wagen Monsch-Rohren, Heinsb-Hillensbg Tüddern. — g. Müll, Müllche spille, das Mühlensp., wobei die Fickm. das Hauptziel ist Rip, Allg.; Millches sp. (sein) Rhfrk, Mosfrk; M. ans tze, fahre; M. of, M. zou Birkf, Allg — schuven MGladb-Viersen, — striken (streichen) NBerg, — strichen uWupp; s. auch neunäugeln (ninökeln). M. zo, hölt dem Bauer en Koh! Ahrw-Westum. Daher die RA.: M. op () han gute Aussicht, freie Bahn (se han M. plamm Altk-Herdrf); et es M. zo! endgültig Schluss Rip, Allg. Son (solch ein) Mülleke motttste ma make! spöttisch, das musst du uns tun Rees-Wesel.
12604 Zeichen · 296 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mühle

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Mühle , plur. die -n. 1) Eine Maschine, wo vermittelst eines Räderwerkes andere Körper gemahlen, d. i. zermalmet, we…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Mühle

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Mühle (hierzu Tafel »Mühlen« mit Text), Anlage zum Mahlen der Getreidekörner behufs der Gewinnung von Mehl (s. d.); im w…

  3. modern
    Dialekt
    Mühl(e)

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Mü h l(e) [Mélə S.; Mél O. Bf. Mutzig K. Furchhsn. Ingenh. Betschd. Wörth ; Mìl Str. Aschb. Lohr Wh. Dehli. ; Míl Wingen…

  4. Sprichwörter
    Mühle

    Wander (Sprichwörter)

    Mühle 1. Alle (alte) Müelen un Fiskedujke maket keinen Biurn rujke. ( Soest. ) – Firmenich, I, 349, 36. 2. An einer Mühl…

  5. Spezial
    Mühle

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Müh|le f. (-,-n) 1 (zum Mahlen von Getreide) morin (-s) m. 2 (Zerkleinerungsanlage) morin (-s) m. 3 (Worfelmühle, zum Sä…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit muehle

229 Bildungen · 159 Erstglied · 70 Zweitglied · 0 Ableitungen

muehle‑ als Erstglied (30 von 159)

Mühle a

GWB

Mühle a mit Wasser, auch Wind od (tierischer) Muskelkraft betriebene (Räderwerk-)Anlage zum Mahlen, Zerstampfen, Walken, Schroten, Schneiden…

Mühlebachsall

Meyers

Mühlebachsall , 200 m hoher Wasserfall des vom Brienzer Rothorn kommenden Mühlebachs oberhalb Brienz (Schweiz).

Mühleck

PfWB

muh·leck

Mühl-eck n. : FlN, mda. Mihleck [ KL-Gimsb Katzw PS-Schopp ]. —

mühleisen

DWB

muehle·isen

mühleisen , n. in den getreidemühlen die eiserne achse, um welche sich der obere mühlstein bewegt: müleisen, subscus ferrea. Stieler 373 ; w…

mühlenamtmann

DWB

muehlen·amtmann

mühlenamtmann , m. praefectus rei molendinariae, der über die mühlen gesetzt ist. Frisch 1, 672 c .

mühlenarbeiter

DWB

muehlen·arbeiter

mühlenarbeiter , m. arbeiter in einem hüttenwerk, der das pochen und waschen der erze besorgt. Jacobsson 3, 94 b .

Mühlenarke

RhWB

muehlen·arke

Mühlen-arke -ęrk (s. Verbr. Simpl.) f.: Stauwehr am Bache zur Ableitung des Wassers in den M.teich.

Mühlenarzt

RhWB

muehlen·arzt

Mühlen-arzt mīlartst Hunsr; mi·l.ən- Prüm m.: ein Mann, der von einer Mühle zur andern zieht, um diese auszubessern.

mühlenbach

DWB

muehlen·bach

mühlenbach , m. wie mühlbach: nun, stauend wie ein mühlenbach, zum lager schiebt es ( das volk ) drängend nach. A. v. Droste-Hülshoff ged. 3…

Mühlenbach, K

DWBQVZ

--- lettisch-deutsches wörterbuch. redigiert, ergänzt und fortges. v. J. Endzelin. 1—4: Riga 1923 . ---

Mühlenbände

RhWB

Mühlen-bände -bę·n.d(ə) LRip f.: gute Heuwiese an einer Mühle . En de M.ə schloche (schlugen) sech zwei Ende ene ganze Dag, dat dat Kengk ne…

Mühlenbahn

RhWB

muehlen·bahn

Mühlen-bahn Nrhn. f.: Unterlage, auf der die Windmühle zur Windrichtung gedreht wird, auch Krüjbahn genannt.

Mühlenbarg

RhWB

muehlen·barg

Mühlen-barg -ǫ- (verschnittener Eber) Bitb-Rittersd m.: in der RA.: Hean hat en Stross (Kehle) wie e M. schreit laut.

Mühlenbas

RhWB

muehlen·bas

Mühlen-bas SNfrk, Klevld m.: der Müller, vom M.knecht so genannt; im Klevld der Mahlknecht.

mühlenbau

DWB

muehlen·bau

mühlenbau , m. 1 1) bau einer mühle: er ( der müller ) selbst musz aber wünschen, dasz das recht mühlen zu erbauen, der landesobrigkeit vorb…

mühlenbaumeister

DWB

muehlenbau·meister

mühlenbaumeister , m. : ich höre wohl, dasz von einer windmühle die rede ist: aber ich bin kein mühlenbaumeister, der die tausend kleinigkei…

Mühlenbecher

Meyers

muehlen·becher

Mühlenbecher (holländ. Molenbeker ), eine seit dem 16. Jahrh. in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden vorkommende Spielerei aus verg…

Mühlenbesitz

GWB

muehlen·besitz

Mühlenbesitz [ mBez auf die von JJWillemer als Sommersitz erworbene Frankfurter Gerbermühle ] Meine lieben Freunde denk ich mir nun wieder i…

Mühlenbesitzer

GWB

muehlen·besitzer

Mühlenbesitzer man könnte..den [ Jenaer ] M. an Ort und Stelle beruhigen [ betr auf dessen Gebiet übergreifende Durchsticharbeiten zur Flußr…

mühlenbett

DWB

muehlen·bett

mühlenbett , n. das für einen wasserlauf zum betrieb einer mühle gefertigte bett: canale, ên molenbedde, mollenbed Dief. 94 a .

muehle als Zweitglied (30 von 70)

Klapsmühle

RDWB1

Klapsmühle f umg. auch Klapse umg. сумасшедший дом, психиатрическая лечебница, жёлтый дом идиом. , устар. , психбольница разг. , психушка ра…

Tretmühle

RDWB1

Tretmühle f одно и то же, рутина, монотонная работа, изо дня в день одно и то же, как в беличьем колесе идиом.

Zwickmühle

RDWB1

Zwickmühle f неразрешимая ситуация, неразрешимая проблема in eine ~ geraten idiom. - попасть в трудное положение, не знать выхода из положен…

Affenfickmühle

Wander

affen·fickmuehle

Affenfickmühle Es ist nur eine Affenfickmühle. »Darum dunkt es mich ein gaukelspiel vnd ein affen fickmülen sein.« ( Murner, Ob der König vo…

Bandmühle

Adelung

band·muehle

Die Bandmühle , plur. die -n, eine Maschine, alle glatte und schmale Bänder darauf zu verfertigen. Sie gleicht einem Weberstuhle, der durch …

Bannmühle

Adelung

bann·muehle

* Die Bannmühle , plur. die -n, an einigen Orten, eine Mühle, auf welcher gewisse Unterthanen zu mahlen gezwungen sind; eine Zwangmühle, Fra…

Bohrmühle

Adelung

bohr·muehle

Die Bohrmühle , plur. die -n, eine von dem Wasser getriebene Maschine, Bäume zum Behuf der Wasserleitungen, Flintenröhre u. s. f. auszubohre…

Brếchmühle

Adelung

brech·muehle

Die Brếchmühle , plur. die -n, eine Art Stampfmühlen, auf welcher die Bestandtheile des Schießpulvers an manchen Orten einzeln zerrieben wer…

Brêtmühle

Adelung

bret·muehle

Die Brêtmühle , plur. die -n, eine Mühle, in welcher Breter geschnitten werden; eine Sägemühle, Schneidemühle.

dachmühle

DWB

dach·muehle

dachmühle , f. kleine leichte hausmühle die zuweilen im dach eines gebäudes angebracht und durch wind oder starke gewichte in bewegung geset…

drahtmühle

DWB

draht·muehle

drahtmühle , f. eine wassermühle worin der draht aus dem groben bearbeitet und gezogen wird, wie drahtzieherei; franz. moulin à fil d'archal…

drechselmühle

DWB

drechsel·muehle

drechselmühle , f. auf welcher die rothschmieddrechsler starke stücke aus messing drechseln, daher sie auch drechselmüller genannt werden.

Eckmühle

Wander

eck·muehle

Eckmühle Es ist gut, eine Eckmühle zu haben. – Reinsberg III, 50.

gärbemühle

DWB

gaerbe·muehle

gärbemühle , f. mühle oder mühlgang, ' dessen stein so gerichtet, dasz die speltkörner, als der kern, nur aus der spreu heraus gedrückt und …

getreidemühle

DWB

getreide·muehle

getreidemühle , f. , vgl. kornmühle th. 5, 1829; getreide- sive mahlmühle, mola farinaria, frumentaria Stieler 1303 ; getreidemühle, kornmüh…

gewürzmühle

DWB

gewuerz·muehle

gewürzmühle , f. vgl. nägeleinmühle anmerk. zu Tuchers baumeisterbuch s. 341 ; vgl,: gleichwie nun ferner in ansehung der gewürtz-mühlen, na…

glättmühle

DWB

glaett·muehle

glättmühle , f. 1) zu 2 glätte, älter auch glötmühle, ' eine handmühle, worauf die schmelze und glasur zerrieben wird ' Jacobsson (1781) 2, …

handmühle

DWB

hand·muehle

handmühle , f. mit der hand zu treibende mühle. Maaler 211 d ; mola trusatilis hanmole Diefenb. 365 a ; zum malen des getreides: bei landgüt…

hanfmühle

DWB

hanf·muehle

hanfmühle , f. mühle zum quetschen des hanfsamens. Jacobsson 2, 210 a . J. Paul biogr. belust. 1, 144 .

kalkmühle

DWB

kalk·muehle

kalkmühle , f. mühle zum mahlen des gipskalkes. Schottel 531 b , Campe. pochwerk zum stoszen des düngkalkes. Pierer.

klappermühle

DWB

klapper·muehle

klappermühle , f. 1 1) klappernde mühle, nach Adelung ' eine mahlmühle sofern sie sich durch ihr klapperndes geräusch von andern mühlen unte…

kornmühle

DWB

korn·muehle

kornmühle , f. getreidemühle, mahlmühle. M. Kramer, Adelung. im 15 . jh. kornmylin molacrum ( auch kernmyel) Dief. 365 a , aber sich vermisc…

lohmühle

DWB

loh·muehle

lohmühle , f. mühle in der die lohe für die gerber gemahlen wird. Jacobsson 2, 629 a ; item weisent auch die schöffen mit recht, das u. gn. …

mahlmühle

DWB

mahl·muehle

mahlmühle , f. mühle worauf man getreide mahlt. Jacobsson 3, 5 b : schneid- walk- pulfer- und auch mahlmühl, und schöner wasserkunst gar vil…

marmormühle

DWB

marmor·muehle

marmormühle , f. mühle, auf welcher marmor für gewisse künstliche arbeiten zu einem feinen staub gemahlen wird. Jacobsson 3, 25 b .

modermühle

DWB

moder·muehle

modermühle , f. windmühlenartige wassermaschine, um wiesen von schlammwasser zu befreien. Jacobsson 3, 80 b .