Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Mond
Mond, m.
der Himmelskörper
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sint der stûl pâbist âne / bleib achtundzwênzig mâneum 1340 Nikol. v. Jeroschin V. 25503
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an dem zehenden tage des sübenden monen1362 StraßbStChr. I 113
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die hawer sullen hawen das holcz zu rechter zeit an den monden, bey dem eide ongeverde14. Jh. NürnbPolO. 307 Faksimile
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[Forsttaiding] es mag auch ainer pänter ab ainer veichtn gewinnen in wagsendem mon1513 OÖsterr./ÖW. XIII 90
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[es soll] alle monat auf den vollen mond das land-gericht zu O. gehalten werden1583 HadelnLR.(Pufendorf) 5 Faksimile
- 1713 SchweizId. IV 234 Faksimile
- 1730 KurpfSamml. IV 979 Faksimile
- 1756 OÖsterr./ÖW. XIII 359
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das gräßen ist ... blos von heiligen egidi- bis martinitag in wachsenden mond ... vorzunehmen1772 OÖsterr./ÖW. XIII 97
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in [den Geächteten] sint alle recht benomen, ire weibir witwen, ire kinder weisen geteilet, sonne und monde, lob und gras, wege und stege vorsagit, genomen ihren frunden, gegebin iren findin, und were sie hawset adir hofet, forderunge, hulffe adir rat tut ... die sint beruffen in dieselbe ochte und also hoch bestandin, als der selbschuldiger selber1458 SchlesDorfU. 65 Faksimile
- 1357/1504 SchweizId. IV 235 Faksimile