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Monat

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Monat

Bd. 14, Sp. 54
Monat (Mond), im allgemeinen die Umlaufszeit des Mondes um die Erde. Da sich aber Anfang und Ende eines Mondumlaufs auf verschiedene Weise bestimmen lassen, so ergeben sich auch verschiedene Arten von Monaten. Die wahre Umlaufszeit des Mondes beträgt 27 Tage 7 Stunden 43 Minuten 11,5 Sekunden oder 27,32166 Tage und wird ein siderischer M. genannt, weil innerhalb derselben der Mond wieder zu demselben Fixstern zurückkehrt. Rechnet man aber die Umlaufszeit von einem der Nachtgleichenpunkte an bis wieder zu dem nämlichen Punkt, so gibt dies den tropischen M., der wegen des Zurückweichens der Nachtgleichen 6,8 Sek. kürzer als der siderische ist und 27 Tage 7 St. 43 Min. 4,7 Sek. oder 27,32158 Tage umfaßt. Die Zeit von einer Mondphase bis zur Wiederkehr derselben ist der synodische M., der wegen der Bewegung der Erde in ihrer Bahn der längste ist und 29 Tage 12 St. 44 Min. 2,8 Sek. oder 29,53059 Tage enthält. Der Umlauf von dem auf- oder niedersteigenden Knoten bis wieder zu demselben heißt der drakonitische M. (Drachen- oder Knotenmonat) und hat 27 Tage 5 St. 5 Min. 35,8 Sek. oder 27,21222 Tage; er ist kleiner als der siderische M., weil die Knotenlinie, entgegen der Richtung der Mondbewegung, in ungefähr 19 Jahren einen vollen Umlauf vollführt. Anomalistischer M. heißt die Zeit von 27 Tagen 13 St. 18 Min. 37,4 Sek. oder 27,55460 Tagen von einem Durchgang des Mondes durch sein Perihel bis zum nächsten; er ist länger als der siderische M., weil das Perihel während eines solchen ungefähr 31/2° weiter nach Osten rückt. Alle bisher genannten Monate werden astronomische genannt im Gegensatz zu den bürgerlichen Monaten, die man für die Jahreseinteilung angenommen hat, und die eine bestimmte Anzahl von vollen Tagen, meist 30 oder 31, enthalten. Die Dauer der bürgerlichen Monate und ihre Anzahl im Jahre war im Altertum ziemlich verschieden. Bei den Ägyptern wurde das Jahr schon frühzeitig in 12 Monate zu 30 Tagen und 5 einzelne Ergänzungstage eingeteilt. Bei den Griechen teilte man die Monate in 30tägige oder volle und 29tägige oder hohle Monate, die miteinander wechselten; jeder attische M. wurde in drei Dekaden geteilt, und die verschiedenen Monate hießen: Hekatombäon (Juli), Metageitnion (August), Boëdromion (September), Pyanepsion (Oktober), Mämakterion (November), Poseideon (Dezember), Gamelion (Januar), Anthesterion (Februar), Elaphebolion (März), Munychion (April), Thargelion (Mai), Skirophorion (Juni). Der Schaltmonat erhielt seine Stelle hinter dem Poseideon und hieß zweiter Poseideon. Das Jahr der Lakedämonier begann zur Zeit der Herbst-Tag- und Nachtgleiche; ihre Monate waren: Herasios (Oktober), Apelläos (November), Diosthyos (Dezember), der Name für unsern Januar ist unbekannt, Eleusinios (Februar), Gerastios (März), Artemisios (April), Delphinios (Mai), Phliasios (Juni), Hekatombeos (Juli), Karneios (August), Panamos (September). Die Römer teilten ursprünglich das Jahr in 10 Monate ein: Martius (31 Tage), Aprilis (30 Tage), Maius (31 Tage), Junius (30 Tage), Quintilis (31 Tage), Sextilis (30 Tage), September (30 Tage), Oktober (31 Tage), November (30 Tage), Dezember (30 Tage). Von diesen Monaten hießen die 4 mit der größern Anzahl von Tagen die vollen (pleni), die übrigen 6 die hohlen (cavi). Später fügte Numa noch Januarius mit 29 und Februarius mit 28 Tagen hinzu und zwar den erstern am Anfang, den letztern am Schluß des Jahres. Zugleich verkürzte er die hohlen Monate um einen Tag und erhielt so ein Mondjahr von 355 Tagen. Um den Unterschied zwischen diesem und dem Sonnenjahr von 365 Tagen auszugleichen, schaltete man alle zwei Jahre zwischen 23. und 24. Februar einen M., den Mercedonius, ein, dem man abwechselnd 22 und 23 Tage gab. Cäsar hob 46 v. Chr. diesen Schaltmonat wieder auf, legte dem Januar, Sextilis und Dezember je zwei Tage zu, dem April, Juni, September und November je einen und führte einen alle vier Jahre wiederkehrenden Schalttag (24. Febr.) ein, durch den der Februar auf 29 Tage gebracht wurde. Schon die Dezemvirn hatten 304 diesem M. die zweite Stelle im Jahr gegeben. Im J. 45 erhielt der Quintilis den Namen Julius, Julius Cäsar zu Ehren, und 8 v. Chr. wurde der Sextilis dem Augustus zu Ehren Augustus genannt. Die später eingeführten Namen Nero für April, Claudius für Mai, Domitianus für Oktober sind wieder verschwunden. Name, Dauer und Reihenfolge der Monate sind aus dem Julianischen auch in den Gregorianischen Kalender übergegangen. Karl d. Gr. führte folgende Monatsnamen ein: Wintarmanoth, Hornung, Lenzinmanoth, Ostarmanoth, Winnemanoth, Brachmanoth, Hewimanoth, Aranmanoth, Widemanoth, Windumemanoth, Herbistmanoth, Heilogmanoth. Die Juden haben 12 Monate für ihre gemeinen Jahre und 13 für ihre Schaltjahre. Die Monate heißen: Tischri, Marcheschwan, Kislev, Tebet, Schebat, Adar, Veadar (für das Schaltjahr), Nisan, Ijar, Sivan, Thamuz, Ab, Elul. Das kirchliche Jahr beginnt mit dem Nisan, in den das Osterfest fällt, das bürgerliche mit dem Tischri, um die Zeit der Herbst-Tag- und Nachtgleiche. – Die Mohammedaner haben 12 Monate, die abwechselnd 29 und 30 Tage zählen: Moharrem, Safar, Rebî-el-awwel, Rebî-el-accher, Dschemâdi-el-awwel, Dschemâdi-el-accher, Redscheb, Schabân, Ramadân, Schewwâl, Dsû'l-kade, Dsû'l-hedsche. – Die Monatsnamen des griechisch-osmanischen Kalenders sind: Kanūn-i-sāni (Januar), Schubāt (Februar), Mart oder Adār (März), Nīsān (April), Māis oder Ijār (Mai), Hasīrān (Juni), Temmus (Juli), Agostos oder Āb (August), Eilūl (September), Teschrĭn-i-awwal (Oktober), Teschrĭn-i-sāni (November), Kanūn-i-awwal (Dezember). Der französische republikanische Kalender, der das Jahr mit der Proklamierung der Republik (21. Sept. 1792) begann, gab auch den Monaten andre Namen: Vendémiaire, Brumaire, Frimaire, Nivôse, Pluviôse, Ventôse, Germinal, Floréal, Prairial, Messidor, Thermidor, Fructidor (s. Kalender, S. 458 u. 459). – Päpstliche oder apostolische Monate, s. Menses. In rechtlicher Beziehung ist unter Anfang des Monats der erste, unter Mitte der fünfzehnte, unter Ende der letzte Tag des Monats zu verstehen (Bürgerliches Gesetzbuch, § 192). Ist ein Zeitraum nach Monaten in dem Sinne bestimmt, daß er nicht zusammenhängend zu verlaufen braucht, so wird der M. zu 30 Tagen gerechnet (§ 191). Ist eine Frist nach Monaten bestimmt, so gilt der entsprechende Tag des betreffenden Monats als der vereinbarte, z. B. »Heute in einem M.« ist so zu verstehen, daß das gleiche Datum des nächsten Monats (27. März und 27. April) gemeint ist. Fehlt in dem betreffenden M. der vereinbarte Tag, so gilt der Letzte des Monats als gemeint (Bürgerliches Gesetzbuch, § 188; Reichsstrafprozeßordnung, § 43, und Militärstrafprozeßordnung, § 146). Ist ein Wechsel zu Anfang, Mitte (Medio) oder zu Ende eines Monats zahlbar, so ist er am 1., 15. oder letzten des Monats fällig. Ist er bestimmte Zeit nach Sicht oder nach Dato fällig und ist diese Frist nach Monaten bemessen, so ist er an dem Tage des Zahlungsmonates fällig, der durch seine Zahl dem Tage der Präsentation oder Ausstellung entspricht. Vgl. Wechselordnung, § 30, 32, 98.
7077 Zeichen · 88 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    mônât

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    mônât , mônôt s. mânôt.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    MonatDer

    Campe (1807–1813) · +5 Parallelbelege

    Der Monat , — es, Mz. — e , die Zeit, in welcher der Mond sich einmahl um die Erde bewegt, oder die Zeit von einem Neumo…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Monat

    Goethe-Wörterbuch

    Monat Pl vereinzelt unflekt (bei Zahlwort); auch abgekürzt ‘M.’ (in Datumsangabe, vgl 1b); oft als Obj in Vbdgn wie ‘ein…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Monat

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Monat , der astronomische heißt die Zeit des Umlaufs des Mondes um die Erde; ist entweder der siderische M., die Zeit, i…

  5. modern
    Dialekt
    Monatm.

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Monat [monat Fo. u. s.; mounət Obh. ; mónəd Ri. Rom. Hom. ] m. wie hd. Monat: ’s Johr hat zwelf Monat. s. a. das folgend…

  6. Sprichwörter
    Monat

    Wander (Sprichwörter)

    Monat 1. Der Monat, der die Kälte bringt, bringt auch die Wölfe. – Altmann V. 2. Ein jeder Monat gibt sein fleisch vnd f…

  7. Spezial
    Monat

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Mo|nat m. (-[e]s,-e) mëis (-sc) m. ▬ der Monat März le mëis de merz ; der Kleine ist drei Monat e alt le pice á trëi mëi…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit monat

178 Bildungen · 154 Erstglied · 23 Zweitglied · 1 Ableitungen

monat‑ als Erstglied (30 von 154)

Monatbelohnung

DRW

monat·belohnung

Monatbelohnung, f. wie Monatlohn ihre ... monath- wochen- oder tägliche belohnunge 1650 T.G.W. Emminghaus, Memorabilia Susatensia (Jena 1748…

Monatbericht

Campe

monat·bericht

Monatbericht ) , — es, Mz. — e , ein Bericht, welcher monatlich abgestattet wird.

monatblümchen

DWB

monat·bluemchen

monatblümchen , n. bellis perennis, gänseblümchen, masliebchen. Nemnich 1, 589 ; bair. monatblüeml Schm. 1, 1609 Fromm.

monatblume

DWB

monat·blume

monatblume , monatsblume , f. 1 1) die blume menyanthes trifoliata, auch fieberklee, biberklee. Nemnich 3, 556 . 2 2) nach blume 6 z. e. ( t…

monatbuch

DWB

monat·buch

monatbuch , n. bei den kaufleuten ein buch, eingerichtet nach den zwölf monaten des jahres, worin die auf eine gewisse zeit fälligen posten …

monatchen

DWB

monat·chen

monatchen , n. dim. zu monat, in scherzender rede: unter uns gesagt, Siegfried ist ein junger, rüstiger ritter, seine gemahlin eine junge da…

Monatdienst

DRW

monat·dienst

Monatdienst, m. auf einen Monat beschränkter ¹Dienst (E I 1) weiln ... fürkombt das sich vil leüt ... auf das tagwerchen ... thails auch auf…

monatelang

LDWB2

monat·e·lang

mo|na|te|lang adv. por mëisc alalungia, de mëisc, mëisc y mëisc.

Monater

DRW

mon·ater

Monater, m. I Ratsherr in Bern, dem für einen Monat die auswärtige Vertretung von Bürgern obliegt der weͣr der ist, den dehain tag an gat, d…

Monaterdbeere

Campe

monat·erdbeere

Monaterdbeere ) , Mz. — n , eine Art Erdbeeren, welche bis in den Herbst blühet und Früchte trägt.

Monatfrist

Campe

monat·frist

Monatfrist ) , Mz . u. die Frist, Dauer oder die Zeit eines Monats. I Monatfrist , in Zeit von einem Monat.

Monatgeld

Campe

monat·geld

Monatgeld ) , — es, Mz. — er , Geld, welches monatlich bezahlt wird, besonders Sold oder auch die Bezahlung für Lehrstunden, welche monatlic…

Monatgericht

DRW

monat·gericht

Monatgericht, n. monatlich tagendes Gericht ist der antzig oder die sache, daz ez fur die mantrihtere hoeret nach dez mantgerihtes buoches s…

Monatheilige

Campe

monat·heilige

Monatheilige ) , — n, Mz. — n , ein Heiliger, wie im Kalender deren beinahe an jedem Tage der Monate, welche man ihnen geweihet hat, verzeic…

monatheiliger

DWB

monat·heiliger

monatheiliger , m. heiliger, der unter anderen in den monatreihen eines kalenderjahres verzeichnet steht. bildlich: ich aber als ein schlech…

monatherschend

DWB

monatherschend , part. den monat beherschend, vom monde: der monatherschend kühle schein ist weit so glänzend nicht, noch rein. Weckherlin 3…

Monathlich

Adelung

Monathlich , adj. et adv. was alle Monathe ist oder geschiehet. Monathlich bezahlen. Der monathliche Gehalt. Die monathliche Reinigung des a…

Monathsblume

Adelung

Monathsblume , plur. die -n, ein Nahme verschiedener Gewächse, welche alle Monathe, oder das ganze Jahr hindurch blühen. 1) Der Maßlieben, o…

Mōnathsflúß

Adelung

Der Mōnathsflúß , des -sses, plur. die -flüsse, der monathliche Abfluß des Blutes durch die Mutterscheide bey dem andern Geschlechte, welche…

Monathsgêld

Adelung

Das Monathsgêld , des -es, plur. die -er, Geld, welches monathlich bezahlet wird, besonders Gold, welcher alle Monathe entrichtet wird; der …

Mōnathsradīeß

Adelung

Der Mōnathsradīeß , des -es, plur. die -e, eine Art Radieße, welche den ganzen Sommer hindurch alle Monathe gesäet werden können.

Monathsrêttig

Adelung

Der Monathsrêttig , des -es, plur. die -e, eine Art kleiner weißer runder Rettige, welche gleichfalls den ganzen Sommer hindurch gesäet werd…

Monathsring

Adelung

Der Monathsring , des -es, plur. die -e, siehe Monathsstein.

Monathsrose

Adelung

Die Monathsrose , plur. die -n, eine Art Rosen, welche den ganzen Sommer hindurch bis in den Herbst blühen. Ihre Blumen, welche so groß wie …

monat als Zweitglied (23 von 23)

Aprilmonat

GWB

april·monat

Aprilmonat für Monatsheft einer Zs die Abhandlung .. im A. des Merkurs B10,257,8 Schiller 14.5.95 Jutta Neuendorff-Fürstenau J. N.-F.

brachmonat

DWB

brach·monat

brachmonat , m. mensis junius, auch brachot, vgl. gesch. d. d. spr. 82—85: der brachmonat der hat heiszen glast. fastn. sp. 1416 ; der brach…

heumonat

DWB

heu·monat

heumonat , m. der juli; vergl. die ausführlichen nachweise bei Weinhold deutsche monatsnamen s. 43 ; am zehenten tage des heumonds. Luther b…

Küssmonat

Wander

kuss·monat

Küssmonat Im küssmonat sein. – Murner, Ob der König vss engelland. »Davon weiteres zu reden, ist ietz gar nit von nöten; vier sindt werlich …

lenzmonat

DWB

lenz·monat

lenzmonat , m. der märz, ahd. lengizinmânoth, lenzinmânoth, mhd. lenzemânot, vgl. Weinhold monatnamen s. 48 : et de mensibus quidem januariu…

märzmonat

DWB

maerz·monat

märzmonat , m. der monat märz: merzmonat, Martius Stieler 2374 ; Martius mertzmande, martzeman Dief. 350 b .

Martinsmonat

Wander

martins·monat

Martinsmonat Wenn in'n Martensmânt det Wâter ûtgeit, sau geit et in'n Winter vêle ût. – Schambach, II, 616. Wenn im November das Wasser ausg…

Mustermonat

DRW

muster·monat

Mustermonat, m. Sold für oder bei Musterung (I) vgl. Monatsgage, Monatssold, Monatzahlung J.C.v.P. ... ahm 13. may mit erlaubnuß herrn obris…

Octobermonat

Wander

october·monat

Octobermonat Der Octobermonat macht den Fröschen das Maul zu und der Octobersaft macht es den Weibern auf. – Parömiakon, 843. »ls die Samari…

Ordinarimonat

DRW

ordinari·monat

Ordinarimonat, m. wie Kreismonat ist saͤmtlicher mannschafft ... mit vorbehaltener aufrechnung an den ordinari-monaten bey dem abmarch [!] z…

papstmonat

DWB

papst·monat

papstmonat , m. : darnach ist geteilet worden das jar zwischen dem bapst und den regierenden bischoffen und stiften, das der bapst sechs mon…

Ratsmonat

DRW

rat·s·monat

Ratsmonat, m. Monat, in dem die Stadt bzw. der Rat, anders als bei den Papstmonaten, das Besetzungsrecht für geistliche Pfründen besitzt vgl…

Reichsmonat

DRW

reich·s·monat

Reichsmonat, m. der von einem Reichsstand nach dem Reichsanschlag rechnerisch je Monat zu leistende Beitrag zum Unterhalt der Reicharmee vgl…

Römermonat

DRW

römer·monat

Römermonat, m. eigentlich die monatlichen Kosten für die Unterhaltung und Besoldung des Reichsheers, wobei der Name auf die Römerzüge (I) de…

Simpelmonat

DRW

simpel·monat

Simpelmonat, m. einfacher Römermonat [da der tuͤrck mit einem kriegs-heer herauffer ziehen wuͤrde, haben] die staͤnde, sich ... erbietig gem…

Sühnmonat

DRW

Sühnmonat, m. eine aus der röm. Antike übernommene Bezeichnung für den Monat Februar februarius ... der hornung, ... monat der reynigung, ei…

trauermonat

DWB

trauer·monat

-monat : der monath januarius ist vornehmlich ein trauermonath gewesen dem hohen churfürstl. hause zu Hannover Dexelius hist. lustg. (1701) …

weinmonat

DWB

wein·monat

weinmonat , -mond , m. oktober ( th. 8, 1141. 1269). der zehnte monat führte in der karol. reihe den namen windumemânôth ( von lat. vindemia…

wintermonat

DWB

winter·monat

wintermonat , wintermond , m. , auch n.; seit ahd. zeit bezeugt; zunächst als monatsname und als solcher schriftsprachlich noch bis in den b…

Wolfmonat

Campe

wolf·monat

Der Wolfmonat , — es, Mz. — e , in einigen Gegenden, und ehemahls bei den Angelsachsen, ein Name des Kristmonats oder auch des Jänners, weil…

zuckermonat

DWB

zucker·monat

zuckermonat , m. , honigmond, flitterwochen: mit kummer ( durch versetzen der kleider ) sich den zuckermonat uber ernehren theatr. diabol. 2…

Ableitungen von monat (1 von 1)

Vermonatung

GWB

Vermonatung [bisher nicht publizierter Wortartikel]