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Menge

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Menge

Bd. 6, Sp. 54
Menge Belege je zur Hälfte in A u B, ein Drittel in B2 A Vielheit von (gleichartig) Vorhandenem bzw Zusammengehörigem 1 unbestimmte Masse von (homogenen) Dingen, Stoffen, Elementen a nicht näher bestimmte Quantität, großes Volumen Ähnlichkeiten wegen M. der Materie in bewegten Körpern und specifischer Wärme in erwärmten, die gleiche Massen haben GWBN52,319,26 Üb:unbek englVerf Die M. des Dunstes in der Atmosphäre in den verschiedenen Jahrszeiten, gemessen an der Oberfläche der Erde GWBN12,230 JFDaniell,MeteorolVers daß sie [einige Farben] von derselben Art seien, wie die besten Weißen, und von ihnen in nichts unterschieden sind, als bloß in der M. des Lichts GWBN51,150,15 ElementeFl 42 Daher werden auch die fernliegenden Berge unter einer blauen Farbe gesehen. Denn die große Ferne verdunkelt, wegen der M. des Mittels und durch das einigermaßen Körperliche des Dunkeln, alle Lichter, die nicht so mächtig sind als das der Sonne GWBN3,259,27 FlH V 412,207,14 Üb:Brönsted,Reisen b viel/Vieles, überwiegend ‘eine M.’; einmal apokopiert ‘die Meng' und die Füll'’ Habe wohl gethan heut zu Hause zu bleiben denn es war eine M. Wirthschafft GWBB3,182,16 ChStein 1.11.77 Wenn Sie das Gleichniss fortsezzen wollen, so liegt noch eine schöne M. Allegorie drinn GWBB3,225,16 ChStein 19.[5.78] Es fällt mir noch eine M. ein GWBB4,279,1 Sophie La Roche 1.9.80 Wir gehen unter denen Cassler Herrlichkeiten herum und sehen eine M. in uns hinein GWBB4,60,23 ChStein 15.9.79 Indessen habe ich noch eine M. zu thun und vorzubereiten GWBB19,117,10 Zelter 22.3.06 ein grosser Herr könnt mir geben die Meng und die Füll, ich könnt ihn doch nicht leiden GWB39,4,28 Götz1 I 2 unbestimmte Anzahl a große Zahl; meist mit ‘von’ od nachgestellt ‘die M.’, ‘in (der) M.': zahlreich, reihenweise Wie bebt vor deiner Küsse M.|Ihr Busen und ihr voll Gesicht GWB1,50 Brautnacht 17 Wir [Philo u die schöne Seele] bewunderten die Auswahl und dabei die M. der Bücher GWB22,338,25 Lj VI Wir haben von dem gütigen Schöpfer eine M. Seelenkräfte GWB27,225,13 DuW 9 Blos bey einer M. von Erfahrungen hat das Urtheil Gelegenheit sich zu bilden und wir werden dadurch allein genötigt die Einseitigkeit zu verlassen GWBB14,151,4 Jacobi 16.8.99 K Anbeter könnt' ich wohl noch in der M. haben GWB9,51 Mitsch3 196 es giebt manchen Spas und Äugelchen die M. GWBB10,277,20 Christiane 15.7.95 uö(häufig) mit (hyperbol) Attr wie ‘unendlich, unzählig’ bezogen auf eine schwer überschaubare, aber dennoch endliche, abzählbare Anzahl von (in sich differenzierten, heterogenen) Gegenständen od Lebewesen; je einmal ‘Meng' auf Menge’ u pl ‘M-n von Menschen’ die Bemühungen, die große M. der Pflanzen in ein System zu ordnen GWBN6,286,18 PhysiolPfl eine unendliche M. kaum sichtbarer Punctthierchen GWBN7,294 InfusTiere bei den Astern..die gerade dieses Jahr in unmäßiger M. blühten GWB20,399,7 Wv II 17 die Entwicklung einer unzähligen M. gleicher Individuen aus dem Schooße der Mutterpflanze GWBN6,11,25 MorphH Absicht [Faust zu Mephisto:] Arbeiter schaffe Meng' auf M. GWB151,315 Faust II 11552 30,65,9 ItR uö(häufig) b Vielfalt, Mannigfaltigkeit, Fülle eine innigere Theilnahme..die uns nach und nach mit den Gegenständen bekannter macht. Alsdann bemerken wir erst eine große Mannichfaltigkeit, die uns als M. entgegendringt GWBN1,XXIX,9 FlD Einl man sucht..gesellige Mannigfaltigkeit..man will Masse und M. haben GWBB11,163,12 Schiller 17.8.96 Ich war in den glücklichen Jahren, wo uns noch alles gefällt, wo wir in der M. und Abwechslung unsre Befriedigung finden GWB21,39,9 Lj I 8 Der Dinge die wir gewahr werden ist eine ungeheure M., die Verhältnisse derselben..sind äußerst mannichfaltig GWBN11,317,10 StudSpinoza [1784/85] der tollste Eindruck wird gleich von M. und Mannichfaltigkeit wieder verschlungen GWB32,234,27 ItR 47,283,27 Propyl Plp B als Gesamtheit bzw Einheit aufgefaßte, als Kollektivsubjekt auftretende große Anzahl von Menschen 1 vorübergehend an einem Ort versammelte Menschen; Schar der Anwesenden a eher zufällige Ansammlung von Menschen; häufig als dichtgedrängte Volksmenge, öfter mit Verben wie ‘wogen’, ‘schwellen’ u Attr wie ‘aufgeregt’, ‘unruhig’ Zwischen Gestein und Busch und Gestripp irrt eine aufgeregte, hin- und widerlaufende M., rufend: halt! - hier! GWB341,22,15 Rochusf die zudringende M. hätte sich in dem Tempel selbst erdrückt GWB18,273,10 Märchen Wie kräftig weiß er [Jesus] die unruhige M. auf sich selbst zurück zu führen GWB7,73,8 DivNot [Palmire zu Mahomet:] Vernimmst du das Geschrei, den Sturm der M.,|Die meines Vaters Geist gewaltig treibt!|Man waffnet sich, man eilet mir zu Hülfe GWB9,355 Mahomet 1669 9,414 Tancred 1165 16,322 DerKaiserin vÖsterr 61 31,58,13 ItR uö(häufig) b vorübergehend zu einem bestimmten Ereignis versammelte Gruppe von Zuschauern od Umstehenden; auch gesellige Schar, (geladene) Gäste ein Schrei der Überraschung drang aus der M. hervor, als er [der Hauptmann] sich in's Wasser stürzte GWB20,159,1 Wv I 15 [bei einer Exekution] wie ängstet sich die Brust der M. für den Übelthäter GWB51,150,22 ThS II in jedem Schaukreise wirft sich, wie vor Alters im Circus, die ungestüme M. parteiisch auf die Seite der Grünen oder Blauen GWB36,280,18 BiogrEinzh Ew. Exzell. werden..unter der M. von Gästen Sich schon ziemlich umgesehen haben GWBB5,344,11 JFFritsch 16.6.82 die M. von Besuchenden füllte das Haus und die Häuser der Nachbarschaft GWB32,129,7 ItR 32,240,24 ItR 51,202,11 ThS III 2 mBez auf das Publikum im Theater (auch in Berührung mit B2bβ) [Direktor:] Denn freilich mag ich gern die M. sehen,|Wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt,|Und mit gewaltig wiederholten Wehen|Sich durch die enge Gnadenpforte zwängt GWB14,9 Faust I 49 die Zuschauer spielen mit, und die M. verschmilzt mit dem Theater in ein Ganzes GWB30,119,8 ItR [Aurelie zu Wilhelm:] ich schämte mich, eine Nation nach der verworrenen M. beurtheilt zu haben, die sich in eine Theatergarderobe drängen mag GWB22,106,27 Lj IV 16 c bestimmte (von anderen abgegrenzte) Gruppe von Personen, Gemeinschaft; einmal ‘sämtliche M. [Wilhelm zu Friedrich:] Du wirst [morgen] das Band [den Wandererbund Lenardos] aufgelöst, die M. in kleinere Gesellschaften vertheilt und das Band vervielfältigt sehen GWB252,29 Wj [nur 1821] Sie erfuhren jedoch gar bald, daß dieses [Johannisfeuer] das Werk einer vereinigten M. [von Knaben] war GWB35,175,18 TuJ 1804 Einen verwandten Nationalcharakter hat die sämmtliche M., welche weiblich die heilige Ursula, ritterlich den Gereon, in's Orientalische maskirt die Hauptgruppe umgiebt GWB341,179,5 KuARheinMain Heidelb 2 die Mehrheit der Bevölkerung/Gesellschaft a allg α für das einfache, arbeitende Volk, die niederen Stände; mehrf in der Vbdg ‘etw unter die M. bringen’: für die Verbreitung von etw (zB Kenntnissen) sorgen als hier sich die M.|Zeigte das thätige Volck das immer rudert [?] und immer|Schlept und trägt GWB53,345 Epist I Plp Vs 12 [Jarno zu Wilhelm:] Das Nützliche befördert sich selbst, denn die M. bringt es hervor..das Schöne muß befördert werden GWB23,217,17 Lj VIII 5 [Susanne:] daß man..mit dem Gedanken umgeht selbst Maschinen zu errichten und die Nahrung der M. an sich zu reißen GWB251,250,4 Wj III 13 dergleichen Geschichten..wenn sie erst durch den Mund der M. und sodann durch die Phantasie eines..Erzählers durchgehen GWB20,336,13 Wv II 11 Jeder anfangende Staat ist aristokratisch; er kann sich nur erweitern durch die M., die man abhält und niederhält, bis sie sich in gleiche Rechte setzt GWBB23,164,20 Niebuhr 23.11.12 durch Gedichte ernster und scherzhafter Art das, was jedermann wissen sollte, unter die M. bringen GWBN10,46,14 KingCoal 20,268,10 Wv II 6 422,414,6 LyrVolksb abwertend als (unberechenbarer) polit Machtfaktor, auch iSv Mob Große gingen zu Grunde: doch wer beschützte die M.|Gegen die M.? Da war M. der M. Tyrann GWB1,320 Vs 273f VenEpigr 53 daß in allen [Regierungsformen]..Freiheit und Knechtschaft zugleich polarisch existire. Steht die Gewalt bei Einem, so ist die M. unterwürfig, ist die Gewalt bei der M., so steht der Einzelne im Nachtheil GWB7,94,3f DivNot [Baron zur Gräfin:] Genöthigt der M., der Masse, halb Volk halb Pöbel, zu schmeicheln, halte ich für rathsam..unter meinem vorigen Stande zu heirathen GWB18,84,13 MädchOberkirch I 1 abwertend im Hinblick auf intellektuelles Niveau, geistige Unselbständigkeit u schlichte Mentalität, auch mit Attr wie ‘ungebildet’, ‘roh’, ‘bequem’, ‘müßig’ er [Kotzebue] dachte nicht, daß die platte M. sich aufrichten, sich ausbilden, ja sich hoch erheben könne, um Verdienst, Halb- und Unverdienst zu unterscheiden GWB36,283,18 BiogrEinzh so zeigt sich daraus, daß eben das Roheste, Ungeschickteste der M. das Gemäßeste bleibt GWBN3,278,10 FlH V [Zweiter Kundschafter:] auf vorgeschriebnen Bahnen|Zieht die M. durch die Flur;|Den entrollten Lügenfahnen|Folgen alle. - Schafsnatur! GWB151,262 Faust II 10404 Die M., die Majorität, ist notwendig immer absurd und verkehrt; denn sie ist bequem, und das Falsche ist stets viel bequemer als die Wahrheit GWBGespr(He32,419) KanzlMüller 17.5.29 Deßwegen ist es so schwer Rath zu pflegen, besonders mit der M., die im Täglichen ganz verständig ist, aber selten weiter sieht als auf morgen GWB20,72,21 Wv I 6 Die M. fragt bei einer jeden neuen bedeutenden Erscheinung was sie nutze..denn sie kann bloß durch den Nutzen den Werth einer Sache gewahr werden GWBN11,115,23 MuR(697) Besitz..Geldreichtum..sind eine Art von Hausgöttern, nach welchen die M. andächtig ist und gierig die Augen wendet GWB35,229,6 TuJ 1805 24,241,13 Wj II 1 422,128,20 MuR(177) uö(häufig) β Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, mBez auf das wechselhafte u manipulierbare Urteil des Volkes Phrasen zu Ungunsten der höchsten Geistesgaben verbreiteten sich unter der geistlos nachsprechenden M. GWB29,147,17 DuW 19 Die M. mag wohl jemanden [sic!] irgend ein Talent zugestehen..will er aber in ein andres Fach übergehen..so scheint es, als wenn er die Rechte verletze, die er einmal der öffentlichen Meinung über sich eingeräumt GWBN4,284,7 FlH VI Unmöglich ist es die Gunst der M. bis an's Ende zu erhalten GWB45,180,4 RamNeffeAnm Das Unbedingte, an dem sich die menschliche Natur erfreut, erscheint nicht mächtiger als im Beifall und im Tadel, im Haß und der Neigung der M. GWBN4,121,9 FlH VI der falsche Antheil des Augenblicks ist verschwunden, die Stimme der M. verhallt GWB36,94,23 TuJ 1807 Wenn Eine Seite..sich der M. bemächtigt und in dem Grade triumphirt, daß die entgegengesetzte sich in die Enge zurückziehen..muß, so nennt man jenes Übergewicht den Zeitgeist GWB412,235,6 Homer noch einmal B19,380,14 Rochlitz 27.7.07 N4,22,6 FlH VI uö(häufig) b die Vielen gegenüber dem Einzelnen α allg Was den Menschen auf irgend eine Weise aus der M. hervorhebt, gereicht immer zu seinem Vortheil; wird er auch dadurch in eine neue M. versenkt, so geräth er doch in ein frisches Element GWBB45,138,2 Zelter 26.1.29 weil sehr wenige Menschen eigentlich selbständig sind, so zieht die M. den Einzelnen nach sich GWBN11,117,13 MuR(703) Persönlichkeit gegen M. oder Aristokratie, findet man in beständigem Conflict GWB44,336,10 CellAnh X [Chor der Elfen:] Säume nicht dich zu erdreisten,|Wenn die M. zaudernd schweift;|Alles kann der Edle leisten,|Der versteht und rasch ergreift GWB151,5 Faust II 4663 leichtfassende praktische Menschen, die..ihre Superiorität über die M. fühlen, wenn sie gleich selbst nicht zum Höchsten begabt sind GWBB39,216,21 [Zelter 6,6,25?] β das breite Publikum, besonders gegenüber dem Dichter/Künstler; überwiegend pejor mBez auf mangelnde ästhet Kompetenz u Urteilsfähigkeit; mehrf als ‘gaffende’, ‘gemeine’ M. uä; gelegentl hinsichtlich (scheiternder) Versuche der ästhetisch-sittlichen Kultivierung; einmal ‘Liebling der M. [Poet:] Verkannt von der M.,|Ich ziehe, ich enge|Mich stille zurück GWB12,233 UnglHausgenossen 195 er [Squarcione] verbindet sich mit der M., welche einen Künstler zu sich herabziehen will, um ihn beurtheilen zu können GWB491,257,27 Mantegna,Triumphzug Eine zudringliche, oft platte, oft tückische M., mit ihren Chorführern, lähmt seine [des Dichters] Thätigkeit GWB7,142,23 DivNot daß das Feinere, Innigere..weniger Wirkung thue, als man denkt, besonders wenn man Effect auf die M. machen will, die doch am Ende immer bezahlt GWB52,56,24 ThS IV 11 Piazzetta, Corrado und Solimena waren Männer von guten Talenten, aber sie wendeten sie nur an, um von der gaffenden M. Lob einzuernten GWBN3,375,4 FlH V [Meyer] Wir sehen voraus, daß wir auch manchmal in den Fall kommen werden, daß ein Liebling der M. nicht gerade auch unser Liebling sei GWB47,50,24 ÜbstrengeUrteile 14,11 Faust I 92 26,357,28 DuW Var 31,98,7 ItR N11,251,20 MeteoreLiterarHimm Gespr(He2,764) Falk 25.1.13 ‘der M. schmeicheln’ Schmeichelt der M. nur immer! Der Paroxysmus verschwindet,|Und sie lacht euch zuletzt, wie nun wir einzelnen, aus GWB51,270 XenNachl 12 Die Engländer..schmeicheln sich in Scherz und Ernst erst ein bey der M. und bringen sodann..dasjenige zur Sprache, was man wissen muß, um das Gedicht verstehen zu können GWBB40,143,24 Zelter 26.11.25 als Massenpublikum iGz (Kunst-)‘Kenner’ uä; zweimal ‘die deutsche M. Ein buntes..harmonisches Bild kann die M. anlocken, den Liebhaber erfreuen, jedoch urtheilen darüber kann nur der Meister oder ein entschiedner Kenner GWB45,291,16 Diderot, Malerei Das einfach Schöne soll der Kenner schätzen;|Verziertes aber spricht der M. zu GWB10,296 NatT 1061 B10,308,3 Schuckmann 3.10.95 411,186,16 HörSchreibDruckf GWBAutochthonen- GWBBrief- GWBDunst- GWBFeindes- GWBFisch- GWBKarnevals- GWBKlub- GWBKnaben- GWBTages- GWBVolks- GWBWolken- GWBWort- Syn zu A u B Haufen Masse zu A1a Quantität Quantum Volumen zu A2 Anzahl Zahl zu A2a Legion zu A2b Fülle Mannigfaltigkeit Varietät zu B1 Gemeinschaft Gruppe Schar zu B2a Volk zu B2aα Mob Pöbel zu B2aβ Majorität Mehrheit zu B2bβ Publikum Lydia QuaasL.Q.
13678 Zeichen · 179 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MENGEswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    MENGE swv. vgl. Graff 2,806. einen hd. verlornen stamm voraussetzend, der im nd. mang sich noch erhalten hat. Gr. 2,295.…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mênge

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Mênge , plur. doch nur von mehrern Arten und Quantitäten, die -n, ein Collectivum, eine Vielheit oder große Anzahl m…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Menge

    Goethe-Wörterbuch

    Menge Belege je zur Hälfte in A u B, ein Drittel in B2 A Vielheit von (gleichartig) Vorhandenem bzw Zusammengehörigem 1 …

  4. modern
    Dialekt
    Mëng(e)

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Mëng(e) [Maə Mü. ; Ma Bf. Z. ; Mæ Str. W. ] f. Menge, grosse Anzahl. s gi b t d e r schwëre n Mënge Nusse n Bf. Dis J…

  5. Sprichwörter
    Menge

    Wander (Sprichwörter)

    Menge 1. Die Menge muss es bringen. – Klix, 46; Mayer, I, 188. 2. Die Menge muss es bringen, sagte der Krämer, als er an…

  6. Spezial
    Menge, endlichef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +6 Parallelbelege

    Menge , f , endliche множество , ср , конечное

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit menge

110 Bildungen · 91 Erstglied · 17 Zweitglied · 2 Ableitungen

menge‑ als Erstglied (30 von 91)

Mengede

Meyers

Mengede , Flecken im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Dortmund, an der Emscher, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Duisburg-Dortmund-Heeßen …

Mengefat

WWB

menge·fat

Menge-fat n. [verstr.] Backtrog, Fass zum Anrühren von Teig.

Mengefō¹der

WWB

menge·foder

Menge-fō¹der n. [verstr.] Mischfutter ( Dor Wl ), gemengtes Futter (für Hühner, Schweine usw.) ( Hal Bh).

Mengefutter

Campe

menge·futter

Mengefutter ), — s, Mz . u. gemengtes Futter, Futter, das aus untereinander gemengtem Getreide  bestehet.

mengekasten

DWB

menge·kasten

mengekasten , m. im blaufarbenwerk ein kasten, um den zu schmelzenden kobalt mit seinen zusätzen recht genau vermischen zu können. Jacobsson…

mengekōlen

MNWB

menge·kolen

° mengekōlen , pl. , aus verschiedenerlei Holz gebrannte Kohlen (Richter Paderborn 1, S. CXXXI).

mengekorn

DWB

menge·korn

mengekorn , n. vermischung von halb weiszen und halb korn, wie dieselbe oft in provianthäusern aufgeschüttet, und zum gebrauche der kriegsle…

Mengekōrnmeªl

WWB

Menge-kōrn-meªl n. Mengkornmehl (Roggen und Weizenmehl gemischt) ( Höx Sb).

mengekōle

KöblerMnd

mengekōle , F. nhd. aus verschiedenem Holz gebrannte Kohle Q.: Richter Paderborn 1 S. CXXXI (vor 1500) E.: s. mengen, kōle L.: MndHwb 2, 955…

Mengelasche

RhWB

mengel·asche

Mengelasche mę·ŋ.əlā:žə  Eup Sg. t. f.: verächtl. Gemengsel, Gemisch.

mengel(e)

MNWB

meng·ele

° mengel(e) , mengelen , n. , kleines Flüssigkeitsmaß , insbes. für Wein, verschiedenen Umfangs, = 1⁄2 mâte oder 1⁄2 quarte, 2 pinten oder 1…

mengelen

KöblerMhd

meng·elen

mengelen , st. N. nhd. „Mengeln“, Vermischung Q.: Tauler (vor 1350) (FB mengeln) E.: s. mengen W.: nhd. (ält.) Mengeln, N., Mengeln (N.), DW…

mengelenkrōs

KöblerMnd

mengelenkrōs , M. nhd. kleiner Krug vom Umfang eines Mengels E.: s. mengel, krōs L.: MndHwb 2, 955 (mengel[e]/mengel[en]krôs])

mengeler

DWB

menge·ler

mengeler , mengler , m. der da gern mengt, in sachen mengend wühlt. nach Adelung auch höker, trödler; vergl. das masc. menge oben sp. 2006 u…

mengelēren

WWB

menge·leren

mengelēren V. [verstr.] 1. vermengen, vermischen. — 2. verfälschen ( Det Is).

Mengelhaufe

Campe

mengel·haufe

Х Der Mengelhaufe , — ns, Mz. — n , ein Haufen von allerlei unter einander gemengten Dingen.

mengelieren

PfWB

mengel·ieren

mengelieren schw. : nur im Part. mengeliert 'gemischt' [ LA-Siebdg ]; Kreuzung aus mengen und melieren. Südhess. IV 627 ; Rhein. V 1075 .

mengelinc

KöblerMnd

menge·linc

mengelinc , M. nhd. Mensch in dem das Gute mit dem Bösen gemengt ist Hw.: s. mengelinge E.: s. mengen, linc (1) R.: mengelinge: nhd. Mischun…

mengeling

DWB

menge·ling

mengeling , mengling , m. mischling, herkömmling von unreiner abstammung: ich ( die deutsche sprache ) bin kein mengling nicht, kein spröszl…

mengelinge

MNWB

menge·linge

° mengelinge , pl. , m. of middelmâtige menschen Durchschnittsmenschen (Veghe 209).

mengelingshund

DWB

mengeling·s·hund

mengelingshund , m. hund von unreiner race, im folgenden im gegensatz zum reinen windspiel: further wisen wir vor recht, das ein iglicher bu…

menge als Zweitglied (17 von 17)

Gemenge

RDWB1

Gemenge n übertr. Da herrschte so ein ~ / ein Gewühl!: Там царила такая неразбериха! Там царило настоящее смертоубийство. перен. ; Там твори…

Menschenmenge

RDWB1

Menschenmenge f толпа vor einer großen Menschenmenge - при большом стечении народа устойч.

Anmênge

Adelung

Die Anmênge , S. Adelung Gemenge .

gemenge

DWB

gem·enge

gemenge , n. gemisch, mhd. mnd. gemenge, subst. verb. zu mengen; s. auch gemang, woran die schreibung gemänge erinnert (1, b ). 1 1) verschi…

Glasgemênge

Adelung

glas·gemenge

Das Glasgemênge , des -s, plur. von mehrern Arten und Quantitäten, ut nom. sing. S. Adelung Glasfritte .

handgemenge

DWB

hand·gemenge

handgemenge , adj. , wie handgemein: als mitten unter dieser handlung ein theil römischer schützen mit den Gothen handgemenge ward. Mascou 1…

Marktmenge

DRW

markt·menge

Marktmenge, f. nur österr. Bürgerschaft, Bevölkerung eines Marktes (V) so er [Richter] nit kem und der dieb entlüff, so ist es der markmenig…

pfarrmenge

DWB

pfarr·menge

pfarrmenge , f. pfarrgemeinde: der pharrer ... mit der ganzen pharrmenig. österr. weisth. 3, 317, 38; die pharrmenig des gotzhauses. 318, 2 …

schulmenge

DWB

schul·menge

schulmenge , f. die gesammtheit der meistersinger in einer singschule: da sol[len] denn die merker sambt der schulmeng den thon so er tuogli…

stadtmenge

DWB

stadt·menge

stadtmenge , f. bevölkerungsmenge der stadt: ohne dergleichen ( polizei und markordnung ) kein statt- oder marktmenig nit sein noch in guete…

Sternenmenge

Wander

sternen·menge

Sternenmenge Sternenmenge am Verkündigungsmorgen 1 befreit den Landmann von vielen Sorgen. ( Herford. ) – Boebel, 18. 1 ) Maria Verkündigung…

tagemenge

KöblerMhd

tage·menge

tagemenge , st. F. nhd. Tagemenge, Höhe des Alters, hohes Alter (N.) Q.: RWchr (FB tagemenige), Martina, Warnung (13. Jh.) E.: s. tac, menge…

Talmenge

DRW

talm·enge

Talmenge, f. Gesamtheit der Talleute (I) vgl. Talschaft er sol oͮch kainen rât sezen, won den ain talmenige sezzet ..., den sol er gebieten…

tohōpekōmenge

KöblerMnd

tohōpekōmenge , F. Vw.: s. tōhōpekōminge*

ungemenge

DWB

ung·e·menge

ungemenge , n. , durch un IV B verstärktes gemenge 1 b. vgl. urgemenge : die welt ... die jenigen hasset ... die nicht mit jr im ungemenge j…

Ableitungen von menge (2 von 2)

gemenge

DWB

gemenge , n. gemisch, mhd. mnd. gemenge, subst. verb. zu mengen; s. auch gemang, woran die schreibung gemänge erinnert (1, b ). 1 1) verschi…

unmenge

DWB

unmenge , f. , durch un IV D gesteigerte menge ( s. d. 8 ff. ). aus d. mundart (unmenge eine grosze menge, Appenzell, Elsasz v . Klein 2, 20…