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junge

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

junge m.

Bd. 10, Sp. 2375
junge, m. adolescentulus, puer. 11) es ist die schwache form des adj. jung in substantivem gebrauche (vgl.junge 3, a), ahd. jungo: jungo, ih quidu thir, arstant! (adolescens, tibi dico, surge). Tatian 49, 4; mhd. junge; ir geilent iuch jungen, die bluomen sint entsprungen, ir singent den reigen. MS. 1, 25b Hagen; nhd. junge, obschon in ältern quellen öfters auch die starke form junger unterläuft: das ich folgends als ein junger wol zwei jahr mit ihnen ritt. Götz v. Berl. 47; hola, junger, geh und frage, wo der beste trunk mag sein. Opitz 2, 207; so schicke denn nach weine. geh, junger, hol uns her den wehrtesten vom Rheine. Fleming 37. der plur. jungens, von Niederdeutschland her verbreiteit, ist auch bei Wieland, Schiller, Göthe, aber nur in vertraulicher rede, zu finden: er kritisirte die armen jungens scharf. Hippel lebensl. 3, 238; dasz der gröszte theil des jungen volkes, das über uns abspricht, hundevolk und dumme jungens sind, weisz ich nur zu wohl. Wieland in Mercks briefs. 2, 135; Werner hat am anfang des achten buchs schon mehrere jungens, die schreiben und rechnen. Schiller an Göthe 1, 170; arme jungens, ich darf euch keine rast gönnen. Göthe 42, 130 (jungen steht 8, 101); 'guter junge!' und habt ihr nicht gehört, dasz alle braven leute in ihrer jugend gute jungens waren. 57, 214; sich und die jungens ennuyieren. 12, 92; die kleinen jungens in der pfützen. 13, 53. 22) junge heiszt im nhd. zunächst ein junger mensch in dienender oder in einem handwerk lernender stellung (vgl.jung 14): jung, dem dienst nach, famulus, servulus, puer, jung der lehre nach, discipulus, tyro Frisch 1, 493c, mit den compositis gänsejung, küchenjung, hundsjung, stalljung, troszjung; dasz im hauszstand selten eine köchin oder ein jung sei, die nicht ihre sonderbare rationes status haben. Schuppius 8; eines würzkramers jung (lehrling). 203; eines seidenkramers jung. ebenda; vgl. die kramerjungen. ebenda; eines jeden armen handwerksjungen. 218; die kramjungen. 512; der erste meister, der es in einer groszen stadt so hoch brachte, dasz er dreiszig, vierzig und mehr gesellen halten konnte, verfiel ganz natürlicher weise auf den gedanken, jedem jungen oder gesellen sein geschäft anzuweisen. Möser patr. phant. 1, 184; in Holstein heiszt junge (auszer der bedeutung 3) der bursche der dem knecht in der landwirtschaft zur hand geht. Schütze 2, 200; ochsen- und pferdejungen. Holtei Lammfell 50; junge im bergwerk, ein bei der förderung oder aufbereitung beschäftigter jugendlicher arbeiter. Veith bergwörterb. 282 mit manigfachen compositen; santend bäidenthalben einen jungen, daʒ er scholt die gloggen leuten. ring 8a, 19; namentlich ein jugendlicher diener im kriege, troszbube: das war das erste banzer und harnisch, das ich anthet, sonst war ich für einen jungen zimlich versucht und gebraucht worden in kriegen und anders, doch in knaben weisz. Götz v. Berl. 46; huren und jungen nicht in zugordnung leiden. Reuter v. Speir kriegsordn. 30; jugendlicher diener bei einem edelmann, page: meinem herrn vater .. aufgewartet, mit ihm geritten und gefahren, und sonst, wie es sich einem jungen gebühret, bezeigt. Schweinichen 1, 47; ich war ein jung bei dem edelmann. darnach zog ich in krieg. Schuppius 118; aber ich ward also des gubernators page und ein solcher kerl, den leute, sonderlich die bauren, wann ich sie bei meinem herrn anmelden solte, bereits herr jung nanten, wiewol man selten einen jungen sihet, der ein herr gewesen, aber wol herren, die zuvor jungen waren. Simpl. 1, 80 Kurz; diener eines studenten: wann mein jung, der mich zuvor Philander genant hatte, hernach nicht sagte, herr m. (magister) Philander, so bekam er ohrfeigen. Schuppius 240. 33) junge, unerwachsener mensch, knabe, nicht in rücksicht auf ein dienstverhältnis, wenn auch das wort, sofern es namentlich im 17. jahrh. von einem schüler gebraucht wird, noch an die vorige bedeutung rührt: Fabius, der nicht ein schlechter meister ist die knaben zu informiren, befilcht, dasz das studiren der jungen nicht mit härtigkeit zu schrecken. Schuppius 743; ein schuljung musz erstlich das studiren lieben, alsdann dich wegen des studirens, letzlich beede wegen desselben. ebenda; seit dem 18. jahrh. nur in rücksicht auf das lebensalter, auszerhalb der schriftsprache aber allein in Nord- und Mitteldeutschland, während im süden dafür bube gilt: ich seh ihn noch, wie er sich im dorf mit den jungens herum jagte. Schiller parasit 2, 7; besonders da der junge auch einen Wilhelm unter seinen namen hat. an Göthe 1, 191; gab einem jungen, der gerade dazu kam und sagte der vater wolle das schulgeld nicht zahlen, zwei derbe maulschellen. Immermann Münchh. 1, 74; die jungen fanden, dasz noch nie so lustig schule gehalten worden sei. 77; er hätte in den ersten augenblicken den jungen (Friedrichen) bei den haaren rückwärts die treppe herunterreiszen mögen. Göthe 18, 214; die kleinen jungens in der pfützen, laszt sie mit ihren schussern sitzen! 13, 55; auf meine knie! machts euch bequem, ihr jungen! Freiligrath dicht. 2, 178; heute wurde uns ein kräftiger junge geboren. in zeitungsanzeigen; es thut freilich nichts, wenn unser junge ein biszchen älter ist als der ihrige. Göthe 14, 258; ein vater spricht von seinem selbst erwachsenen sohne vertraulich als von seinem jungen: was der junge doch fährt! und wie er bändigt die hengste! (der vater von Hermann). 40, 234; wie denn auch sonst der ältere mann, der bei einem jüngeren in väterlichem ansehen steht, diesen gleicherweise so nennen kann: hofft sie zu besitzen — ist der junge toll? (Wallenstein von Max). Schiller Wallenst. tod 3, 4. im Nassauischen ist jung, junge ein bursche vom 15. jahr bis zur verheiratung; auch der älteste sohn in der familie, ohne rücksicht auf das alter. Kehrein 212. 44) häufig ist das scheltwort dummer junge: was würde man von einem schuster denken, welcher seinem lehrjungen alle handgriffe aus dem grundsatze seines handwerks herleiten wollte: jeder schuh musz dem fusze passen, für den er gemacht ist? der dümste junge würde ihm antworten: das versteht sich. Lessing 3, 386; er sieht aus wie ein mann und ist doch nur ein dummer junge; er benimmt sich wie ein dummer junge; einem einen dummen jungen aufbrummen, ein studentischer ausdruck; und sie nähte sich ein hochzeitkleid, und hat mit zärtlichen armen umschlungen als bräutgam den dümmsten der dummen jungen. H. Heine 15, 103; da kam den rain entlang gesungen so eine art von dummen jungen, der Friedrich, meines schreibers sohn. A. v. Droste-Hülshoff ged. (1873) 154; auch grüner junge: er ist nur ein grüner junge. 55) bisweilen hat auch junge allein den übeln beisinn des flegelhaften oder doch eckigen im betragen: er führt sich wie ein junge auf; er steht da, sitzt, räkelt sich wie ein junge; wortspielend mit dem adj. jung 1: schnell wird ein dichter alt, dann hat er ausgesungen. doch manche critici! die bleiben immer jungen. Kästner verm. schrift. (1783) 2, 493. vgl. jungenhaft. 66) junge mit entsprechenden adjectiven, in wolwollend-vertraulichem sinne von einem halberwachsenen oder selbst einem jungen manne: wenn Fabrice oder sonst ein guter junge einen kuss nehmen dürfte. Göthe 7, 121; Georg! der goldne junge! 8, 163; er war der beste junge unter der sonne und tapfer. 165; einen offnen jungen, mit einer gar glücklichen gesichtsbildung. er kommt erst von academien. 16, 13; soll sie ... erst mit ihrem eigensinne manchen armen jungen .. gequält haben. 97; mein sohn, sagte der stallmeister zu Friedrichen, du bist ein braver junge. 18, 225; er (Laertes) sei zu bedauern, weil er übrigens der bravste junge sei, den gottes erdboden trüge. 19, 30; vor allen, die um das fräulein sich bewarben, war der giftige stich des liebeswurms dem armen jungen am tiefsten in die leber gedrungen. Wieland 21, 15; welten schliefen im herrlichen jungen, ha! wenn er einst zum manne gereift. Schiller leichenphantasie z. 49; und ich sagte: blase wieder, und der gute junge blies. Göthe 1, 22; war ich guter junge nicht so selig in der öden nacht? 79; so recht, ihr luftgen zarten jungen (Mephistopheles zu den geistern). 12, 77; er wär ein narr! ein flinker jung hat anderwärts noch luft genung. 187; Unstern, diesem guten jungen, hat es seltsam sich geschickt. Uhland ged. 292; selbst zu einem thier aus dem munde des reiters: der knapp gieszt seinem thier (maulthier) mitleidig etwas wein aus Oberons becher auf die zunge: da, spricht er, trink, du guter treuer junge. Wieland 22, 164 (Oberon 4, 34). 77) junge, penis (vergl. dazu der kleine in demselben sinne theil 5, 1102): ich arbaitet heur in der hitz so grosz, das ich mich muszt auszziehen nacket plosz; do sach sie mir do an mein jungen. fastn. sp. 99, 24. 88) jungen heiszen an einigen orten die merkzeichen, die man unter die marksteine legt. Frisch 1, 493c.
8848 Zeichen · 128 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    jungeswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +13 Parallelbelege

    junge swm. jüngling, junger mann. hie der junge, dort der alde Parz. 341, 25. der junge âne bart das. 307,7. vgl. 174,24…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    jungeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    junge , F. nhd. „Junge“ (F.), Mädchen, junges Mädchen Hw.: vgl. mhd. junge (3) E.: s. junc L.: MndHwb 2, 492 (junge)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Junge

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Junge , des -n, plur. die -n, das vorige Beywort als ein Hauptwort gebraucht, wo es wider die Art solcher Hauptwörte…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Junge

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Junge mask; vereinzelt (in frühen Br) Kleinschr ‘iunge’; Nom Sg im Reim apokopiert ‘Jung’’ 14,180 Faust I 3571 , mehrf…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Junge

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Junge , Friedrich , Pädagog und Historiker, geb. 30. März 1847 in Torgau, gest. 21. April 1899 in Berlin, studierte 1865…

  6. modern
    Dialekt
    Junge

    Südhessisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Junge Band 3, Spalte 1009-1010

  7. Spezial
    Junge2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Jun|ge 2 n. (-n,-n) (Tierjunge) pice (pici) m. ▬ Junge werfen fá i pici.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit junge

338 Bildungen · 194 Erstglied · 141 Zweitglied · 3 Ableitungen

junge‑ als Erstglied (30 von 194)

Jungemacher

SHW

Junge-macher Band 3, Spalte 1009-1010

Junge (das)

Wander

junge·das

Junge (das) 1. Bei ihnen gibt es immer Junge und Eier. ( Thüringen. ) Von kinderreichen Eheleuten. 2. Das Junge folgt der Mutter. – Graf, 11…

jungede

Lexer

jungede stn. BMZ dasselbe Diem. Spec. 41. 53. jungîde, jungide Mar. Gen. D. 64,12. jungît, jungîd Roth pr. 53,54. als manig jungeit er schen…

Junge (der, Alter,)

Wander

Junge (der, Alter,) Junge (der, Alter,). 1. Aus einem Jungen, der lügt, wird ein Alter, der betrügt. Böhm. : Mladému lháti hanebno, a starém…

Junge (der Knabe)

Wander

Junge (der Knabe) Junge (der Knabe). 1. A muar Jongen, a muar Lok. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 369, 307. Je mehr Jungen (hier in dem Sinne von…

jungedi

WWB

jung·edi

jungedi [verstr. Münsterl] Ausruf der Beteuerung ( Bek Al ). Jungedi, sall ’k di helpen! ( WmWb ).

Junge (die)

Wander

junge·die

Junge (die) 1. Der Jungen viel Glück, der Alten den Strick. – Eiselein, 352. 2. Die Junge mit den schwarzen Locken verliert den Kamm und die…

jungefrau

DWB

junge·frau

jungefrau , f. kürzlich verheiratete frau, zusammenrückung aus junge frau, wobei die flexion des ersten theiles nicht untergeht, eine bedeut…

jungelinc

Lexer

junge·linc

jungelinc , -ges stm. ib. jüngling, knabe Gr. Rud. 27,10. 24. Gen. D. 58,2. 87,10. Exod. 122,27. 126,21. 160,29. Rul. 279, 17. 281,7. Flore …

jungeling 1

KöblerAfries

jungeling 1 , st. M. (a) nhd. Jüngling ne. youth (M.) Hw.: s. jung; vgl. ae. geongling, anfrk. *jungeling?, as. jungling*, ahd. jungiling* Q…

jungelīn

KöblerMhd

junge·līn

jungelīn , st. N. nhd. Jünglein Hw.: vgl. mnd. jüngelīn E.: s. junge, līn W.: nhd. (ält.) Jünglein, N., Jünglein, kleiner Junge, DW 10, 2395…

Jungemacher

PfWB

junge·macher

Junge-macher , Junge-mächer m., f. , Junge-macher(s)in f. : ' Muttertier ', von Hunden und Katzen, Jungemacheʳ [mancherorts], -mächeʳ (-mēχə…

Jungemächersch

LothWB

jungemacher·sch

Junge-mächersch f. Lix. u. s. Kaninchen, das zur Nachzucht verwandt wird. — els. 1, 645 Jungemacher Hündin.

jungemagd

DWB

junge·magd

jungemagd , f. zweite magd, aus junge magd ( s. unter jung 12) nur zusammengerückt, aber mit veränderter betonung (júngemàgd, vgl. oben unte…

jungen

FWB

1. ›jung werden; jn./etw. jung machen, verjüngen; etw. (die Haut) erneuern (von Schlangen); etw. (z. B. Eisen) veredeln‹; 2. ›ein Kind zur W…

Jungenaffe

RhWB

junge·naffe

Jungen-affe (s. S.) Wittl , Ess m.: Mädchen, das mit den Jungen läuft, spielt, toll auf Jungen ist.

jungenart

DWB

jungen·art

jungenart , f. art wie sich jungen betragen, meist mit verächtlichem nebensinne ( vgl. junge 5): auf der strasze tollen und lärmen ist junge…

Jungenblume

RhWB

jungen·blume

Jungen-blume -blō:m Daun-Dreis , Prüm-Reuth f.: Löwenzahn, taraxacum offic.

Jungenboªr

WWB

Jungen-boªr Löffelbohrer (Frbg.) ( Stf Ka).

jungenbôk

MNWB

jungen·bok

jungenbôk , n. , Buch in das die Namen der neu angenommenen Lehrjungen eingetragen werden. —

Jungenbuch

RhWB

jungen·buch

Jungen-buch -ō:- Erk n.: das B., worin die Statuten u. Mitglieder der Junggesellenbruderschaft (-vereins) verzeichnet stehen; dann die Statu…

junge als Zweitglied (30 von 141)

Schusterjunge

RDWB1

Schuster·junge

Schusterjunge m (Lakune) первая строка новой статьи, идущая последней строкой в столбце на странице es regnet Schusterjungen idiom. - см. RD…

Altejunge

DRW

alte·junge

Altejunge nd. oldjunge I Junggeselle, der auf dem Hof des verheirateten Bruders lebt Stürenburg,OstfriesWB. 168 II Handwerkslehrjunge 1886 N…

Altjunge

DRW

alt·junge

Altjunge, Altjünger Vertreter der Lehrlinge im Gildenvorstand 1583 Riga/Stieda-Mettig 444 (nr. 86, 28) Faksimile 1706 Stieda-Mettig 365 (nr.…

Bäckerjunge

Wander

baecker·junge

Bäckerjunge Sein's wol amol Bäckenjung gwest, sagte der Bäckerjung zum Beichtvater, als dieser ihn fragte, ob er seinem Meister nicht etwa S…

betteljunge

DWB

bettel·junge

betteljunge , m. puer mendicans, bettelbube: ich bin vornehmer als ein betteljunge. Weise kl. leute 266 .

blæjunge

MWB

blæjunge stF. ‘Blähung’ wann der wein süeß ist, so schadet er dem magen und gepirt ventositat und pläung HvHürnh 52,5. 28,16. 50,4; daz krau…

blüejunge

MWB

blüejunge stF. ‘Blühen’ du bist, herre, min labunge und ich din bluͤjunge Mechth 5: 20,4; die lúhtende bluͤjunge ir [Marias] schoͤnen oͮgen …

būrjunge

KöblerMnd

būr·junge

būrjunge , M. nhd. Bauernjunge E.: s. būr (1), junge L.: MndHwb 1, 374 (bûrjunge)

dēnstjunge

KöblerMnd

dēnstjunge , M. nhd. junger Knecht, junger Diener E.: s. dēnst, junge L.: MndHwb 1, 416 (dēnstjunge)

Flōßjunge

Adelung

floss·junge

Der Flōßjunge , des -n, plur. die -n, ein bey einer Holzflöße beschäftigter Junge, welcher unter den Floßknechten stehet.

gassenjunge

DWB

gassen·junge

gassenjunge , m. gleich gassenbube ( Campe ): die galante welt gewöhnt sich zwar ohne stiefeln zu reiten, allein, weil ich gern bei tage rei…

goldjunge

DWB

gold·junge

goldjunge , m. , kosewort, vgl. golden D 1 c: seht mir nur den goldjungen da, wie er an mir hängt! Musäus volksmärchen 1, 45 ( Hempel ); gol…

grôtjunge

MNWB

grot·junge

* grôtjunge , m. , (Hambg., Bäcker, 17. Jhd.) grôt- und klê(i)njunge, der ältere Lehrjunge.

grubenjunge

DWB

gruben·junge

-junge , jugendlicher arbeiter im bergwerk Junghans gräublein ertz (1680) c 3 a ;

grōtjunge

KöblerMnd

grōtjunge , M. nhd. „Großjunge“, älterer Lehrjunge E.: s. grōt (2), junge L.: MndHwb 1/2, 173 (grôtjunge) Son.: jünger

gȫsejunge

KöblerMnd

gȫsejunge , M. nhd. Gänsejunge Hw.: s. gensejunge E.: s. gōs, junge W.: s. nhd. Gänsejunge, M., Gänsejunge, Gänsehirte, DW 4, 1272? L.: MndH…

handwerksjunge

DWB

handwerk·s·junge

handwerksjunge , m. tiro opificii. Stieler 903 ; der schlimmste handwerksjunge. Chr. Weise erzn. 41 .

hoidejunge

KöblerMnd

hoidejunge , M. nhd. „Hütejunge“, Hüterjunge, Gehilfe des Hüters Hw.: s. hȫdeljunge E.: s. hȫdel, junge L.: MndHwb 2, 325 (hȫdeljunge) Son.:…

hundejunge

DWB

hunde·junge

hundejunge , m. junge der die wartung der hunde besorgt; bei den jägern name des lehrlings während des ersten jahres seiner lehrzeit. auch a…

hundsjunge

DWB

hunds·junge

hundsjunge , m. , wie hundejunge sp. 1921, die unterste stufe des jägerlehrlings: im ersten behäng ( d. h. lehrjahre ) wird er ( der jägerle…

Ableitungen von junge (3 von 3)

erjunge

BMZ

erjunge swv. verjünge. biʒ daʒ er (der fênix) wart erjunget wol g. sm. 369. — mit refl. accus. sich erjungete aller ir lîp pf. K. 156,22. di…

Gejunge

RhWB

Ge-junge (s. S.) Allg. meist Pl.: Dorfburschen, die das Gelog 1 veranstalten.

verjunge

BMZ

verjunge swv. verjünge. Gr. 1,949.