Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hanselmann m.
hanselmann , m. , dem. hanselmännchen, bezeichnung eines hausgeistes, kobolds; solche kobolde führen als vertraute des hauses auch vertrauliche namen, meist koseformen gewöhnlicher und verbreiteter, sie heiszen Hinz, Heinz, Heinzelmann, Chiemke ( aus Joachim), Claus u. ähnl. ( mythol. 471 ff. ): nicht weit von der insel, darin, wie die poeten fabuliren, die spiritus familiares oder geheime geister, die allda (wie die alten in gewonheit gehabt, sie die hanselmännerlein zu nennen), ihre wohnung hatten. Philander 5, 528 Lugd. im Fuldaischen heiszt hanselmännchen ein spielzeug aus hollundermark un…