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hacke

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

hacke

Bd. 10, Sp. 99
hacke , f. mhd. hacke (Ben. 1, 607a), engl. hack. das wort steht zu dem verbum hacken wie das substantiv haue zu hauen (engl. hack zu ags. haccan wie hoe haue zu ags. heávan) und kommt in zwei hauptbedeutungen vor. 11, 1@aa) es bezeichnet das instrument zum hacken; theilweise schwankt das geschlecht in das männliche über: grabstickel, ein hacken, ein karst, bidens Henisch 1719; hacken securis voc. inc. theut. h 8; sarculum, ligo hawe, hacken Frischlin nomencl. 372a. hacke und karst sind in der bedeutung nicht immer scharf geschieden, beide wörter werden in einigen gegenden gleichwertig neben einander gebraucht, in andern ersetzt ein wort das andere, s. karst 5, 231, während sonst der karst von der hacke sich dadurch unterscheidet, dasz seine hackfläche in zwei zähne oder zinken gespalten ist: teilet sie mit segen und eisern hacken und keilen. 1 chron. 21, 3; wenn sie mit ihren scharreisen, gestielten messerklingen, rechen, kleinen spaten und hacken und wedelartigen besen einhergezogen .. kamen. Göthe 17, 178; (zimmer, gänge, wände) alles das vor der hacke des maurers, vor dem beile des zimmermanns fallen zu sehen. 24, 20; zog mann und mädchen aus mit kärsten und hacken hinter die erdäpfel her. Gotthelf 5, 157; Wallraff nur fasst den entschlusz, seine bäume zu behauen, und weit emsiger als sonst, das beraubte feld zu bauen, greift zur nächsten axt und hacke, schneidet, pflöcket, kürzt und bricht. Hagedorn 2, 15; mit hacke, karst und spaten ward der weinberg um und um gescharrt. Bürger 77a. redensarten: von der alten hacke reden, von alten unnützen dingen plaudern. Frisch 1, 391b; er lebt noch nach der alten hacken, nach der alten sitte. Schmeller 2, 148; auf die alte hacke! schles. trinkspruch. Weinhold wb. 32a; eine hacke eine hacke nennen, ein ding beim richtigen namen: es sind deren etliche gewesen, so in ihren aufschlagbüchern dergleichen natürliche wörter als ein groszes ärgernüsz vermieden .. allein sind auch deren eine ziemliche anzahl vorhanden, welche wie man sagt, eine hacke eine hacke genennet. Stieler vorrede; schmeisz die hacke nicht zu weit naus (mache nicht zu grosze pläne). Peter volksthüml. aus österr. Schlesien 1, 448; hack im stiel sein, vollkommen gesund und tüchtig: er ist nicht hack im stiel (nicht recht wohl). Frischbier spr. 1430; der hacke einen stiel finden, sibi consilium capere, in ordinem aliquid redigere, rationem, viam, modum rei faciendae excogitare, providere, prospicere sibi. Stieler 732; die herren von Nürnberg könten dieser hacke bald einen stiel finden, wenn sie einige solche personen braf abstrafeten. Darbennime reisebeschr. 63; ich will aber der hacke bald einen stiel finden und dich deiner worte halber verklagen. 275; hört, vater, der hacke will ich auch noch einen stiel finden. Vernaleken österr. kinderm. 2; dafür sagte man auch die hacke anhelmen, ihr einen griff oder stiel machen. s. axthelm 1, 1047: bald sol sie Jason haben bei ihr, die hack hab ich angehelmet schon. Ayrer 244b. die hacke unterstellen, in der Wetterau auf einem wege zum ausruhen und trinken ruhen: er stellt fast bei jedem wirthshaus die hacke unter. Die romanischen sprachen haben in der bedeutung 1, a schon früh dem deutschen entlehnt das franz. hache, span. hacha, ital. accia. 1@bb) in mitteldeutschen gegenden bezeichnet hacke den hintersten theil des fuszes, wofür die benennung ferse der sprache des volkes ungewöhnlich ist; ebenso niederd. hacke, hacken (Danneil), nnl. hak; schon aus dem 12. jahrh. findet sich die glosse haken calces Graff 4, 763. es ist der theil des fuszes, der die erde hackt, schlägt, und hacke steht in demselben verhältnis zu hacken wie lat. calx zu calcare; das altnord. hæll, ags. hêl, engl. heel ferse haben sich aus derselben anschauung heraus gebildet, da sie dem lat. cal-c-are verwandt sind.Das geschlecht schwankt, wie oben 1, a, auch hier, neben dem fem. findet sich ein wenig gebräuchliches masc. hacken: in Niedersachsen heiszt die ferse des fuszes hacke oder hacken. Jacobsson technol. wb. 2, 183; spuren unbeschuheter füsze, von denen fünf wohlgebildete zehen und der runde hacken dem sande eingedrückt sind. Kestner m. studien 103; schon in einem xylographischen ringbuche des 15. jahrh.: wen er (der gegner) sich aufricht, so du in in dem hacken hast, so nim das stuck das haiszt die halb huft und ist ain rechtz kampfstuck. Serapeum 5, 34. Eine anzahl von redensarten setzen sich an dieses hacke an: von den hacken bis zum nacken, wie sonst vom scheitel bis zur zehe (z. b. in der Altmark, Danneil 72a); die hacke zeigen oder weisen, fliehen, wie man sonst sagt die ferse weisen (3, 1544), mit etwas anderm verbalen ausdruck: dann wandt' ich eilig ihr die flüchtgen hacken. Bonavent. 125; einem auf der hacke sein, proxime aliquem insequi, observare aliquem, vestigia alicujus persequi. Stieler 732; hier hat sich die sache mit den studien .. etwas verändert und ich bin itzo den Europäern ziemlich auf den hacken. Claudius 5, 58; ich glaube der teufel hat sein spiel, dasz mir die komödie immer auf den hacken bleibt. Lessing 12, 251; die eingezogne, sagt ein geck, hält auf die ehr, indes er stets der freien auf den hacken liegt. Wernickens überschriften (1780) s. 22; jemand auf die hacken treten, jemandem auf den hacken sitzen, ihn antreiben, eigentlich zum vorwärtsschreiten nötigen. im Anhaltschen sagt man du must dem kerle auf die hacke gehen, ihm scharf zusetzen; in der Altmark töf! ik will di hacken maoken Danneil, sonst heiszt es einem beine machen, ihn eilen lassen (1, 1323); in theilen von Mitteldeutschland lebt nimm die hacken in die hand, spute dich; vor dem gewöhnlichern nimm die beine in die hand hat das den vorzug der allitteration, die der formel gröszere wirkung verleiht. dem rosse setzt man die hacken in die seite, treibt es durch hackenschläge an, gebräuchlicher ist allerdings die sporen geben: dem pferde die hacken in die seite setzen. Harnisch 233; dem esel die hacken in rumpf geben. 192. 1@cc) den namen hacke überträgt man von dem hintersten theile des fuszes auch auf den diesen umschlieszenden theil eines kleidungsstückes: hacke im strumpfe heiszt bei dem frauenzimmer im stricken der unterste hintertheil des strumpfes, worein die ferse vom fusze zu sitzen kömmt. frauenz.-lex. (1773) 1266; die hacke des schuhes oder stiefels wird der absatz desselben genannt; frauen tragen hackenschuhe, hackenstiefelchen, solche mit absätzen. 1@dd) bei den fahnenschmiden führt die kniebeuge an den hinterfüszen der pferde, welche eigentlich aus sechs knochen besteht, den namen hacke. Adelung. 1@ee) bildlich spricht auch der schiffer von der hacke, dem hintersten theile, seines fahrzeugs, seines steuerruders (holländ. hak van't roer) u. s. w. vgl. hackbalken. 22) hacke drückt aber auch, als ein gebräuchliches wort der feldarbeiter und winzer, die verrichtung des hackens und die zeit da diesz geschieht, aus. so hört man um Halle a. S. häufig: wo sind deine kinder? 'sie sind auf der kartoffelhacke'; wir wollen auf die hacke gehen, ins feld zum hacken; es ist jetzt kartoffelhacke, sagte ein bauer im Osterlande, da gibts viel zu thun, er meinte die zeit des kartoffelhackens; zu brochacke (soll man geben) ein weissen brot an den acker und einen sweigkese, und zu ruracke also vil. weisth. 1, 698. brochacke für brôchhacke bezeichnet die zeit, wo das brachfeld umgerissen oder gehackt, ruracke für ruorhacke die zeit, wo das gerissene brachfeld noch einmal gerührt, d. h. der quere nach überfahren und gerissen wird. so wird namentlich auch beim weinbauer hacke gebraucht: hacke ist eine arbeit, so der winzer in dem ihme anvertrauten weinberg zu drei unterschiedenen mahlen des jahres vorzunehmen, und jedesmal das erdreich mit der weinhacke oder weinhaue zu brechen .. hat. öcon. lex. 895. von der zeit dieser arbeit: in der boyge (wenn die weinbögen im april gebunden werden, s. boge 8. 2, 219) gab man einen 12 pf., einem manne, der do pfele stackte, 18 d., item in der hacke ouch 18 pfenge. Stolle chron. 184; die andere hacke fällt kurz vor der blüthe (der weinstöcke) oder bald hernach .. und es wird hiebei alles wie bei der ersten hacke beobachtet. Jacobsson technol. wb. 2, 183a.
8209 Zeichen · 131 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    HACKEswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    HACKE swv. verschmitztes weib, hexe. der hacken (hacchen die hss. ) hân ich manegen tac geloufen nâch Hartm. l. 10,22. —…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    hackeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    hacke , F. nhd. Hacke (F.) (2) Vw.: s. hoppen-, höü-, houwel-, īs-, kīl-, pīl-, rōde-, rot- Hw.: s. hāke (1); vgl. mhd. …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Hacke

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    1. Die Hacke , plur. die -n, von dem Zeitworte hacken. 1) Die Verrichtung des Hackens, besonders das Behacken des Hopfen…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hacke

    Goethe-Wörterbuch

    Hacke im Vers auch -ck’ Gerät zum Hacken, insbes für Bau- u Erdarbeiten od bei landwirtschaftl Tätigkeit; mehrf neben ‘S…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hacke

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Hacke , soviel wie Ferse (s. d.).

  6. modern
    Dialekt
    Hacke

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Hack e [Hàk Lützelstn. ] f. Hacke. Rda. So kann dis Ding nimme hr furt ge h n, die H. muss jetz t emol e Stiel hann in O…

  7. Spezial
    Hacke1

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Ha|cke 1 f. (-,-n) 1 sapa (sapes) f. 2 (Jäthacke) sertl (-i) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hacke

329 Bildungen · 289 Erstglied · 38 Zweitglied · 2 Ableitungen

hacke‑ als Erstglied (30 von 289)

Hackebä

RhWB

hacke·bae

Hacke-bä hagəbE  (u. so der Hauptton auf dem zweiten Teil auch bei den andern Zs., wo nicht anders angegeben ist) Koch-Hauroth : ein Kind…

Hackebäck

RhWB

hacke·baeck

Hacke-bäck hagəldəbęk Prüm-Mürlenb ; hę- Prüm-Birresborn ; hęgəlbęk Daun-Salm : dass.

hackebanc

Lexer

hacke·banc

hacke-banc , hack-banc stf. bank in der küche zum zerhacken des fleisches Wwh. 201,25. Kolm. 77,24. Fasn. 1216. Tuch. 296,28. 297,5. mensula…

Hackebasch

RhWB

hacke·basch

Hacke-basch hagələbā:š  Wend-Aulenb , Birkf-Idar Wickenr ; -lĭ- Birkf-Eisen Fischb Wend-Nahbollenb ; -gəl- Birkf-Gollenbg , Wend-Ruthw W…

Hackeberger

RhWB

hacke·berger

Hacke-berger hagə- Saarbr , Ottw m.: scherzh. Halbzylinder, Halbstoss, benannt nach dem in den 70er Jahren des XIX. Jahrhunderts im Saarrevi…

Hackebillchen

RhWB

Hacke-billchen hagələ- Goar-Beulich : dass.

hackeblok

KöblerMnd

hacke·blok

hackeblok , M. nhd. Hackblock, Hackklotz Hw.: s. hackelblok E.: s. hacke (1), blok W.: s. nhd. Hackblock, M., Hackblock, DW 10, 99? L.: MndH…

hackebret

KöblerMnd

hacke·bret

hackebret , N. nhd. Hackbrett, Saiteninstrument dessen Drahtsaiten über zwei Stege stehend mit einem Schlägel gerührt werden, Zymbal Hw.: vg…

Hackebu

RhWB

Hacke-bu hakəbū Aden-Arbg , Koch-Laub ; hagələ- May-Gering : dass.

Hackebuckel

RhWB

hacke·buckel

Hacke-buckel [Rhfrk, Mosfrk -bugəl(ə)-; Rip -puk- ]  oder ; hakə- Bernk-Gräfendhron , Wittl-Manderschd OÖffl Wallschd , Koch-Brohl L…

Hackebünsch

RhWB

Hacke-bünsch hagələbøntš Koch-Urmersb : dass.

Hackebunes

RhWB

Hacke-bunes hagə- Daun-Meisbg : dass. 1.

Hackebunz

RhWB

hacke·bunz

Hacke-bunz hagəbunts May-Ruitsch Plaidt ; hakă- May-Dreckenach ; sonst in May fast allg. hagəl(ə)bunts, auch Koch-Eller , Kobl-Wolken Cobern…

Hackebutsch

RhWB

hacke·butsch

Hacke-butsch hakə- Aden-Müsch ; hagəl- Kobl-Rhens , Goar-Nörtershsn : dass.

hackebutt

MeckWB

hacke·butt

hackebutt hack-, hagabutt, huckebutt Adv. huckepack, auf dem, den Rücken, eig. als haftende, hackende oder aufgehockte Last ( s. Butt 1 2; 2…

Hackebutz(el)

RhWB

hacke·butzel

Hacke-butz(el) hagəbutsə Daun-Gönnersd ; hgəbuts Trier-Minden ; hagələbuts May-Keldung , Goar-Oppenhsn Herschwiesen (hā-); –butsəl May-Ansc…

Hackedütze

RhWB

Hacke-dütze hakə(n)- MülhRh-Odenth Scheuren : dass.

Hackefass

RhWB

hacke·fass

Hacke-fass hakəfās  Aden-Antw , Schleid-Blankenh Mülh : dass.

Hackefaules

RhWB

Hacke-faules Ahrw-Ginning: H. dr. dass.

Hacke (Ferse)

Wander

hacke·ferse

Hacke (Ferse) Hacke (Ferse). 1. An den Hacken kann man sehen, ob einer kann gehen. Dän. : Det kiendes paa hans hæle hvad helbred han haver. …

Hackefimolte

RhWB

Hacke-fimolte hakəfimǫltə  Ess ; hakəltəmǫdə Ess-Kupferdreh ; -kəldimǫlə Ess-Blankenst ; -kədəmǫl Ess-Werden ; -kətə- MülhRuhr , Ess-Ke…

hacke als Zweitglied (30 von 38)

beerhacke

DWB

beer·hacke

beerhacke , f. die letzte behackung der reben, wenn die beeren schon anfangen hell zu werden.

brâchhacke

MWB

brâchhacke F. ‘Zeit, wenn das Brachfeld gehackt wird’ und zu brochacke [ sol man geben ] ein weissen brot an den acker, und einen sweigkese …

brāchhacke

KöblerMhd

brāchhacke , F. nhd. „Brachhacke“, Zeit wenn das Brachfeld gehackt wird Q.: WeistGr (1320) E.: s. brāche, hacke W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 962 …

gäthacke

DWB

gaet·hacke

gäthacke , f. hacke zum gäten, besonders in weinbergen. Adelung ; vgl. gäter 2.

gehacke

DWB

geh·acke

gehacke , n. subst. verb. zu hacken. 1 1) fortgesetztes hacken, z. b. holzhacken, und der schall davon. Frisch 1, 391 c . 2 2) gehacktes: ge…

hoppenhacke

KöblerMnd

hoppen·hacke

hoppenhacke , F. nhd. „Hopfenhacke“, Hacke um den Hopfen zu behacken E.: s. hoppe (1), hacke (1) L.: Lü 149a (hoppenhacke), MndHwb 2, 353 (h…

houwelhacke

KöblerMnd

houwel·hacke

houwelhacke , F. nhd. Hacke, Hauhacke, Spitzhacke, Mauerhacke E.: s. houwel, houw (1), hacke (1) L.: MndHwb 2, 365 (houwelhacke)

höühacke

KöblerMnd

höühacke , F. nhd. Heurechen, Heuhacke Hw.: s. höüharke E.: s. höü, hacke (1) L.: MndHwb 2, 364 (höüvôr/höühacke) Son.: örtlich beschränkt, …

îshacke

MNWB

îshacke , f. , Hacke zum Eisbrechen.

keilhacke

DWB

keil·hacke

keilhacke , f. nordd. gleich keilhaue, nd. kîlhacke Frisch 1, 508 b , dän. kilehakke. daher der name Keilhack.

krauthacke

DWB

kraut·hacke

krauthacke , f. 1) hacke zum behacken des krautes, kohls. Frisch. 2 ) diesz behacken selbst. Adelung, auch die zeit wo es geschieht, es war …

kriuzhacke

KöblerMhd

kriuzhacke , sw. F. nhd. „Kreuzhacke“ Q.: LexerN (1404) E.: s. kriuze, hacke W.: nhd. Kreuzhacke, F., Kreuzhacke, DW 11, 2193 L.: LexerN 3, …

kīlhacke

KöblerMnd

kīl·hacke

kīlhacke , F. nhd. „Keilhacke“, Keilhaue, Spitzhacke, Hacke mit keilförmigem Eisen zum Aufhauen E.: s. kīl (1), hacke (1) W.: s. nhd. Keilha…

Meißhacke

DRW

Meißhacke, f. wie Meißbeil er solt auf den zaun steen und mit ainer maißhacken zwischen der pain werfen, als weit die velt ist man im schuld…

Pfandhacke

DRW

pfand·hacke

Pfandhacke, f. Werkzeug zum Markieren von unberechtigt gefällten und damit pfandbaren (II 2) Bäumen es soll auch ein jeder forster, so er je…

Pflughacke

DRW

pflug·hacke

Pflughacke, f. Werkzeug zum Reinigen der Pflugschar, hier als Gegenstand, der geworfen wird, um eine rechtlich relevante Entfernung zu besti…

pīlhacke

KöblerMnd

pīl·hacke

pīlhacke , F. nhd. „Pfeilhacke“, Spitzhacke E.: s. pīl (1), hacke (1) L.: MndHwb 2, 1513 (pîlhacke)

rasenhacke

DWB

rasen·hacke

rasenhacke , f. eine unten breite hacke, die rasen damit zu hauen. Adelung.

rodehacke

DWB

rode·hacke

rodehacke , rodehaue , f. , s. oben radehacke, radehaue sp. 45. 46; rodehau ligo Vogel (1669) bei Dief.-Wülcker 822 . zusammengezogen nd. rô…

rothacke

KöblerMnd

roth·acke

rothacke , F. Vw.: s. rōdehacke L.: MndHwb 2, 2269 (rothacke)

ruorhacke

Lexer

ruor-hacke f. zu rûrhacke ( gedr. ruracke), zur zeit der zweiten pflügung des feldes Gr.w. 1,698. vgl. brâchhacke.

rōdehacke

KöblerMnd

rōd·e·hacke

rōdehacke , F. nhd. „Rodehacke“, Hacke zum Roden Q.: Meckl. WB. 5 746 E.: s. rōden (1), hacke W.: s. nhd. Rodehacke, F., Rodehacke, DW 14, 1…

schälhacke

DWB

schael·hacke

schälhacke , f. eine hacke, die gebraucht wird, um den rasen von einem lande, welches urbar gemacht werden soll, abzunehmen. Campe.

schêfhacke

MNWB

schef·hacke

° schêfhacke , m. , Krummbein, Schelte für den Pfaffen (Red. O. V. 1825).

schrothacke

DWB

schrot·hacke

schrothacke , f. holzhacke: 2 hawen und 2 schrothacken musz man zu der kuchen haben. d. städtechron. 2, 317, 11; er het in mit einer schroth…

schrōthacke

KöblerMhd

schrōt·hacke

schrōthacke , sw. F. nhd. „Schrothacke“, Holzhacke Q.: Chr (1449/1450) E.: s. schrōt, hacke (1) W.: nhd. Schrothacke, F., „Schrothacke“, Hol…

Ableitungen von hacke (2 von 2)

gehacke

DWB

gehacke , n. subst. verb. zu hacken. 1 1) fortgesetztes hacken, z. b. holzhacken, und der schall davon. Frisch 1, 391 c . 2 2) gehacktes: ge…

verhacke

BMZ

verhacke swv. daʒ ich mich verhackt durch hacken, hauen verwundet hân gest. Rom. 114.