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gebende

mhd. bis Lex. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gebende n.

Bd. 4, Sp. 1725
gebende, gebände, n. bandwerk, bänder, bande, kranz u. ähnl., collectivische bildung von band; ahd. gipenti, gibenti Graff 3, 138, mhd. gebende, mnd. gebende; vgl. auch gebinde und gebünde, und die nebenform geband unter 8. 11) bänder zusammen, bandwerk z. b. im folgenden: und auʒ den seiden macht man seidein gepent und seidein gewant. Megenberg 297, 6, obwol dabei vorzugsweis an die kopfbänder des gebendes unter 4 gedacht sein mag; heiszt doch dieser kopfputz auch selber das bänderwerk, in Hessen, neben bändern, das haar mit bändern und blumen durchflechten, s. Vilmar 25. bänder als gebände s. auch 4, b a. e., vgl. gebendel. 22) bande, fesseln, ahd. mit loramentum, vinculum glossiert, mhd. z. b.: ern moht niht loufen drâte (schnell), wand er gebende hâte an ietwederm beine. Greg. 3242. nhd. gebände n. vincula Frisch 1, 55b, z. b.: der ries hat ein groszen bratspiesz und tregt den schiffman gebunden, stöszt den spiesz durch die gebänd, als ob er ihn braten wöll (und zu dem zwecke anspieszen). Ayrer 226a (1125 K.), im plur., wie auch schon ahd., mhd. auch von den windeln mhd., wie nhd. kindsbinden, s. unter kindesbinde. 33) bänder u. dgl. zum verbinden von wunden u. ähnl.: legte ihm ein groszes pflaster über den kopf, befahl ihm auch dasz er sich solte still halten und das gebände bei leibe nicht ehe lassen herab thun, er käme dann selbsten wiederumb zu ihme. eselkönig 345; ein pflaster auf den bauch legen und mit gebänd wol versorgen. Tabern. kräut. 325; hat darzu ein blutig gemachtes gebend, damit verbindt er im die (anscheinend abgeschnittene) nasen. Ayrer 89c (455, 10), in einer bühnenweisung; auch bei F. Würtz neben geband (s. d.). jetzt verdrängt und vertreten durch eine andere wunderliche collectivbildung, bandage. 44) bei frauen bänder zum aufbinden und schmücken des haares, dann kopfputz der frauen überhaupt, genauer mhd. houbetgebende, ahd. houbitgibenti serta, auch houbitpendil sertum Graff 3, 138. es heiszt aber noch nhd., landschaftlich bis heute auch einfach haarband (s. d.). 4@aa) in ältester bedeutung wol die bänder oder das band zum aufbinden des haares, womit das weib sich von der jungfrau unterschied, die das haar vielmehr blosz oder offen trug, d. h. ungebunden lang fallend, oder auch im haare gieng (s.haar III, 2), und wie das lange haar abzeichen der freiheit war, so mag auch das aufbinden ins gebende zugleich eine hingabe der freiheit an den mann bezeichnet haben, wie es noch im 15. oder 14. jh. geistlich aufgefaszt wurde: die fraw trait darumb gepende auf irem haubt, das man darbei erkenne, das si dem man undertenig sol sein. Schmeller2 1, 247. das wird mhd. auch ausdrücklich als wîplîch gebende bezeichnet (jüng. Tit. 1215, 4) im gegensatz und als ablösung des schapel oder kranzes, mit dem die jungfrau das blosze haar schmückte. Bemerkenswert ist dabei, dasz das anlegen des gebendes mhd. noch kurz binden hiesz oder ûf binden, mit verschiednem obj., oder auch mit weggelasznem obj. in folge des täglichen gebrauches seit jahrhunderten vorher: diu ir val hâr ûf gebunden hât. Walther 111, 18; (Isot) slouf in wîplîch gewant (nach der brautnacht), ir houbet si vil schône bant durch den gewonlîchen site. Ulrich Trist. 312 (505, 12 M.); als dô der briutegome kam,des wart ein michel strîten, wie si der briute bünden:des zerwurfen si sich gar. ze jungest bants ir selber ... daʒ ir kein gebende zam, wan daʒs ir selber bant. Walth. 106, 26 L.; es ist offenbar der aus der ältesten einfachsten zeit her fortgepflanzte ausdruck, der aber nun auch den kopfputz überhaupt, auch den allerkünstlichsten bezeichnete, wie jetzt sich frisieren lassen u. ä., im hausdeutsch doch auch noch höchst einfach sich die haare machen; und ebenso hatte sich gebende schon damals von seinem einfachen inhalt weit entfernt, zugleich, wie ebenfalls binden, sich erweitert zum haarschmuck auch der jungfrauen; so ist auch das haarband (gesprochen hormt) der altenburgischen bauermädchen, bei der höchsten einfachheit des ausdrucks, sachlich doch eine sehr künstliche krone (s.krone I, 1, b ff.), wie es schon im 15. jh. auch als kranz erscheint: harpant, krenzlein, scapel, sertum. voc. 1482 n 8a, vergl. bendel schlechthin als brautkrone unter krone I, 1, b. 4@bb) das gebende als abzeichen der braut, mit krone einerlei: drîerlei kleinôte sal ein brût von rechte habe zû einer bekentlichen zîrunge vor einer andern die nicht vortrûwet ist .. das derte kleinôte ist das gebende adder die krône ûf dem houbte. Ortloff rechtsqu. 2, 25. zur frauengerade gehörte auch al gebende Sachsensp. I, 24, 3 (var. nd. gebendesel Homeyer s. 425), alleʒ gebende Schwab. 26, 2, als erbschaftsstück: morgengab, end und gebend. bair. landr. von 1616 Schm. 1, 180. Die behörden kämpften gegen überpracht die sich darauf warf, nach einer Nürnb. hochzeitordn. von 1567 z. b. sollen die frauen da (ausgenommen die noch nicht ein jahr verheirateten) in ihren alten und ehrbaren gebenden der püntlein oder kopflein erscheinen und sich der biret nit gebrauchen, s. Schm.2 1, 247a, also bündlein und köpflein als eine art des gebendes, aber auch die biret (vgl. von sameten paretlin nach meisznischer art aus Garg. 281b unter haarhaube); im j. 1583 wurden verboten perlen an köpflein und andern gependen, s. unter köpflein 2, d. Eine art reimformel gewant und gebend, kleider und haarschmuck: alleʒ mein gewant und gepent (wird vermacht). mon. boica 18, 466; an gewant und an gebent (prunk treiben). Schmeller a. a. o.; ir ganzer leib der ist untadlich, und tritt her in irm gbend und gwand ganz erbarlich nach irem stand. H. Sachs 1, 14 Göz (von seiner frau). wirklich reimend und offenbar alt end und gebend im bair. landr. vorhin, noch bei Stieler 154, Steinbach 1, 221, als rechtsausdruck pro amictu et quod ad cultum quotidianum pertinet, s. bei Schmeller 1, 77, der aus Kreitmayr als juristische erkl. beibringt »die kleine montur einer frau an schuhen, pantoffeln, strümpfen, bändern, hauben, handschuhen, garnituren u. s. w.«, nebst einer glosse enderbant, decerniclum, ornamentum virginale capitis (Graff 3, 137, vgl. underbant gleich harbant Dief. 184b, nov. gl. 137a), wozu er auf ahd. endi stirn verweist; in gebände könnte da zugleich die bedeutung 1, bänderwerk überhaupt, enthalten sein. 4@cc) gebende auch vom haarschmuck der jungfrauen ist schon mhd. sicher bezeugt, z. b.: dâ giengen ûʒ zwei werdiu kint .. zwei schapel über blôʒiu hâr blüemîn was ir gebende. Parz. 232, 17, einfache blumenkränze auf dem ungebundnen haar. aber eben der kranz wird in alter zeit auch ausdrücklich als band bezeichnet, ahd. haupitpant sertum, z. b. vom lorbeerkranze, houbetpendil sertum wie houbutgibenti, s. Graff 3, 137. 138 und dazu unter krone V, 2369 m.; der ausdruck führt eben wieder in die älteste zeit zurück, das bant soll eben eigentlich das haar in ordnung zusammenhalten, wie es noch mhd. auch ausgesprochen wird: si truogen ûf ir houbtenvon golde liehtiu bant, daʒ wâren schapel rîche,daʒ in ir schœne hâr zerfuorten niht die winde. Nib. 1594, doch wol in kranzform, denn das franz. schapel wird auch übersetzt bluomenhuot (s.kranz 4, b, δ), auch blosz huot, d. i. eben kranz, wie z. b. deutlich ist beim tanze Walther 75, 7. auch nhd. wird ein gebende der jungfrauen noch zu finden sein, wie das haarband unter a, bänderwerk, bändern unter 1. 4@dd) auch formelhaft verbunden schapel und gebende, mhd. und noch jetzt, offenbar aus dem munde der frauen: nun hab ich weder schappel noch gebende noch frowen zeinem tanze, owê! (klagt der hof zu Wien). Walth. 25, 9; wie ist si gestalt? ist si jung oder alt? ... wie ir schappel und gepend? Hätzl. 222b; disz hab ich dir mit wörtrn von einr silb schreibn wolln (s. dazu sp. 1601 fg.), auf dasz du ab-nemst, wie läpsch es steh, wann man das an ihm selbst schön Teutsch umb-gieszn und ver-beszrn will, abr wedr schappl noch gbänd dar-zu hat. Simpl. 4, 293 Kz. (galgenm. cap. 7), nichts was zum feste, dann zu einem wichtigen vorhaben überhaupt gehört, nicht das zeug dazu, wie es jetzt heiszt. noch im westen, z. b. in der Wetterau mit schappel und gebende, mit allem, mit der gesammten habe (Weigand unter gebände), jenem end und gebend ähnlich, man sieht wie wichtig das in denken und rede der frauen war. 4@ee) eine ältere bair. nebenform pent ist nichts als aussprache von gbent (s. sp. 1606 fg.): mit flodrendem har, mit zerriszem pent soll eine genotzüchtigte klagen. Schm. 1, 180 aus einem rechtsbuche; von pettgewant und andern gewant, pent und was (gleich swaʒ) zu meinem leib gehört. mon. boica 18, 496 das. Aber in underbende discriminale Germ. 9, 28 unter frauenschmuck kann (neben underbant, s. unter 4, b a. e.) ein altes bendi ohne gi- enthalten sein, wie beini gleich gibeini, s. u. gebein 1, a. 55) für kranz u. ä. noch im 17. jh. dichterisch (s. ahd. serta houbitgibenti unter 4): höret mit geneigten sinnen, was das chor der Pierinnen euch für ein gebände bringt. Greflinger weltl. ged. (1651) 48. von guirlanden in fruchtgebände, von der bekannten bauzierat im ital. geschmack, die auch fruchtband (s. d.), fruchtgehänge heiszt: zwischen zwoen seulen mit festins oder fruchtgebände bewunden. Birken ostl. lorb. 104. 66) im hausbau: das gebände eines hauses, contignatio. Steinbach 1, 221, vermutlich aus Schlesien; die zimmerleute brauchen das einfache binden und band vom verbinden der balken u. ä. (Frisch 1, 55a), vgl.pant Tucher baum. 75, 11 von verbindenden querbalken und verbanden, damit verbinden; also gebände wieder von band, nicht von binden. s. auch unter 8. 77) in der dichtkunst, reimgebände, neuerdings wieder in wissenschaftlichem gebrauch, wie im 17. jh. und gewiss seit lange bei den meistersingern: die gebände (metra) ziehen sie nach belieben, und haben derselben über 500 unterschiedliche arten, werden gebände benamst, weil die wörter dadurch gebunden oder gebändigt werden. Wagenseil de civ. Noriberg. 519 (aus Harsdörfer gesprächsp. 4, 13); ein falsch gebänd ist ein fehler, wann die vers anderst gebunden werden, weder sie von ihren meistern sind gereimet oder gebunden worden, oder wann sich körner in einem gesetz (strophe) binden oder reimen, wohin sie nicht gehören. 529, vgl. 531, aus der alten tabulatur, danach hiesz gebände auch die art des reimens; es hat herr Scheffer in seiner Lapponia einige ihrer (der Lappen) liebeslieder angeführet .. es ist aber kein gewisses gebände noch abgemessene zahl der sylben. Morhof unterricht (1718) 377; J. Helwig, die nymphe Noris .. nebenst .. sinn- und reimbildern, auch artigen gebänden. Nürmb. 1650. das reimen zweier zeilen hiesz binden, gebunden, ein reimpaar also gewiss ein band, ich denke mir, schon in der mhd. kunstsprache, gebände also solche bänder zu einem ganzen vereinigt, dann auch die art des gebändes. 88) nur in der bildung verschieden ist geband, d. i. entweder band durch bloszes ge- verstärkt oder vom praet. band gebildet wie gesang von singen (s. sp. 1615 u. β); s. die belege sp. 1634, wo einer für mhd. gebant fehlt: si (die vrouwen) minnent die ... mit stætem muote stênt in ir gebande. Rud. v. Rotenburg bei Ben. beitr. 80, MSH. 1, 74b, in ihren banden (s. 2). im 15. jahrh. zu gebanden gen, als maurerwort: item sie sollent das güszbett (das zu erneuern ist) gegen dem ablauf des graben ganz abheben bisz uf den grund und dasselb durchusz muren und wider machen mit gehauwen quadern, die zuo gebanden geend hinder sich und auch verhaubtet u. s. w. Mones anz. 6, 252, wie es scheint: fest verbunden werden nach hinten, um der gewalt des abflieszenden wassers (güsse) künftig besser widerstand zu leisten; vergl. im hausbau unter 6, verbanden mit mörtel binden Schm. 1, 180. im schiffbau: donnerstreich .. davon das ganz schiff voll feurs ward, die prätter und geband ausz einander giengen. Schaidenreiszer Odyss. 167a.
11855 Zeichen · 284 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gebendestn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    gebende stn. 1. überhaupt alles, womit gebunden wird, sei es in eigentlichem oder bildlichem sinne. des helmes gebende w…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gebendeN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    gebende , N. nhd. Gebundenes, Gebinde, Binde, Kopftracht Hw.: vgl. mhd. gebinde, gebende Q.: SSp (1221-1224) E.: vgl. as…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gebenden.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gebende , gebände , n. bandwerk, bänder, bande, kranz u. ähnl., collectivische bildung von band; ahd. gipenti, gibenti G…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gebende

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gebende ( Gebäude , »Bandwerk«), eine schon im Nibelungenlied erwähnte Kopftracht der Jungfrauen, später der Frauen über…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gebende

26 Bildungen · 0 Erstglied · 26 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von gebende

ge- + bende

gebende leitet sich vom Lemma bende ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von gebende 2 Komponenten

geb+ende

gebende setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gebende als Zweitglied (26 von 26)

bildegebende

MWB

bilde·gebende

bildegebende Part.-Adj. ‘anschaulich’ daz erst [ buͤchlú ] seit úberal mit bildgebender wise von eim anvahenden lebene Seuse 3,3; moͤhtind i…

biledegebende

KöblerMhd

biledegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „bildgebend“, anschaulich Q.: Seuse (1330-1360) (FB bildegebende) E.: s. bilede, gebende W.: s. nhd.…

blitzegebende

KöblerMhd

blitze·gebende

blitzegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „blitzgebend“ (?) Q.: Apk (vor 1312) (FB blitzegebende) E.: s. blitze, geben, gebend

brûtgebende

MWB

brûtgebende stN. ‘Kopfschmuck einer Braut’ ir stund das prautgepende / so zierleiche pesunder HvNstAp 18380 MWB 1 1070,3; Bearbeiter: Tao

brūtgebende

KöblerMhd

brūt·gebende

brūtgebende , st. N. nhd. „Brautgebände“, Kopfschmuck einer Braut Q.: HvNst (um 1300) (FB brūtgebende) E.: s. brūt, gebende W.: nhd. DW- L.:…

eitergebende

KöblerMhd

eiter·gebende

eitergebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. eitergebend Q.: Namenlos E.: s. eiter, geben W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (eitergebende)

gelīchnisgebende

KöblerMhd

gelīchnisgebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „gleichnisgebend“, anschaulich, Beispiel gebend, Vorbild gebend Q.: Seuse (1330-1360) (FB gelīchn…

hantgebende

Lexer

hant·gebende

hant-gebende part. adj. BMZ mit hantgebenden trewen ( versprechen mit handschlag ) an eides stat geloben Mz. 3,273 ( 1352 ). Tuch. 324,34. D…

hârgebende

MWB

hâr·gebende

hârgebende stN. ‘Haargebinde’ ir fines haͮr [...] in zoͤphen gancz, / mit stolczen haͮr gebenden / gezieret an allen enden WernhMl 931 MWB 2…

hôchgebende

MWB

hôchgebende stN. ‘Turban’ → gebende 3 MWB 2 1622,56; Bearbeiter: Plate.1

hārgebende

KöblerMhd

hār·gebende

hārgebende , st. N. nhd. „Haargebände“, Haargebinde Q.: WernhMl (vor 1382) (FB hāregebende) E.: s. hār, gebende W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 1205…

hōchgebende

KöblerMhd

hōch·gebende

hōchgebende , N. nhd. Hochgebendes? Q.: Wh (um 1210) E.: s. hōch (1), geben W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 243 (hôchgebende)

lustgebende

KöblerMhd

lust·gebende

lustgebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. lustspendend Q.: Ack (nach 1400) E.: s. lust, geben W.: nhd. DW- L.: Hennig (lustgebende), MHDBDB (lus…

līpgebende

KöblerMhd

līpgebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „leibgebend“, lebensspendend Q.: Apk (vor 1312) (FB līpgebende) E.: s. līp, geben W.: nhd. DW- L.: Lexe…

miltegebende

KöblerMhd

milte·gebende

miltegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „mildegebend“ Q.: Pf (1. Hälfte 13. Jh.) E.: s. milte, geben (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (miltegebend…

sacgebende

KöblerMhd

sac·gebende

sacgebende , st. N. nhd. Sackgebände, Sackband E.: s. sac, gebende W.: nhd. Sackgebände, N., Sackgebände, DW- L.: Lexer 174c (sacgebende), L…

sinnegebende

KöblerMhd

sinne·gebende

sinnegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. sinngebend, Verstand verleihend Q.: Apk (vor 1312) (FB sinnegebende) E.: s. sinne, geben, gebende W.:…

undergebende

Lexer

under·gebende

under-gebende stn. BMZ verbindung Wig. 6711. 792 ; discriminalia Misc. 1,241 a . vgl. underbant, underbende, underbint.

vrouwengebende

Lexer

vrouwen·gebende

vrouwen-gebende stn. von fraungebent, sloyrn etc. Mur. frowengebende Erf. w. 2,136. 50. frowen bende ib. 73.

vüregebende

KöblerMhd

vüregebende , st. N. nhd. Vorband, Stirnband, Bandschleife Q.: Ren (nach 1243) (FB vürgebende) E.: s. vüre (1), gebende W.: nhd. DW- L.: FB …

vürgebende

KöblerMhd

vürgebende , st. N. Vw.: s. vüregebende

willegebende

KöblerMhd

wille·gebende

willegebende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „willegebend“ Q.: FvSonnenburg (1. Hälfte 13. Jh.) E.: s. wille, geben W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (wille…

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APA
Cotta, M. (2026). „gebende". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gebende/dwb?formid=G02644
MLA
Cotta, Marcel. „gebende". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gebende/dwb?formid=G02644. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gebende". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gebende/dwb?formid=G02644.
BibTeX
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