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fremd

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

fremd

Bd. 2, Sp. 778
fremd Rhfrk uNahe ö. u. südl. Kreuzn-Monzing Langenth u. Soonwald -emt; w. u. n. davon u. uMos -im, flekt. -mə; Birkf -em, flekt. -mə [heute -mt, –flekt. -mdə]; Saarbr -ēmt, flekt. -mdə; Ottw -Em, flekt. -mə; Saarl -ē:m [SOSaarl -ē-; Saarl-Hüttersd Buprich Betting -E:-; Saarl-Gresaub Niedaltorf :-; n. Saarl-Düppenw Diefflen Bilsd Aussen -ē·ə.-; Saarl-Dorf Limb -ī·ə.-]; Merz, Hochw -i-; uSaar, Trier-Ld [Trier-Stdt -ęmt, aber die –ø·m.t], Bitb -ī-; Wittl, SPrüm -ē-; Neuw, Altk -ø-; Siegld, OWaldbr -ēə-, –Eə- [Hilchenb-iə-]; Rip, SNfrk -ę·m. u. [] -ę·m.p, flekt. m.ə, seltener -·m.bdə [uAhr, SRheinb, Eusk, Monsch -·m.(p)]; Klevld -ęmt [MülhRuhr -ymd; Dinsl -ømp; Elbf -mt]; flekt. -mdə Adj.: wie nhd. 1.a. nicht einheimisch, nicht ortsansässig, nicht im Ort geboren, ausländisch Allg.; fr. her aus der Fremde Elbf; en Fr.ə ein Neuer, aus einem andern Ort ins Dorf gezogener Mann; Gegens. zu Bekannten, Freunden, Verwandten. RA.: Fr., frech on fromm schleht överall de Tromm Dür-Gürzenich. De Frinn (Freunde, Verwandte) sollen sich däfen (taufen); de Fr.ən sollen sich käfen (kaufen, d. h. heiraten) Trier-Mehring. Bei Verwandten moss mer Zopp essen gohn, äver bei Fr.ən denen (in Dienst) gohn Malm-Weywertz. Engele bei Fr.ən en Deuvele bei de Sinige von Männern, die in Gesellschaft den Liebenswürdigen spielen, zu Hause grundlos alles tadeln Aach. Wer ist das? Antw.: Fr·ən hire vu Kennenichnet (kenne ich nicht) Bitb-NWeis. — Fr.ə Besuch; et send Fr.ə do Rip, Allg. RA.: De Fr.ə gebirt de Ihr Bitb-Geichl. — Fr.ə Kurgäste, Kirmesgäste; et sen vill Fr.ə he Rip, Allg. — Ömme Fr.əs ein Fremder Aach; imes Fr.əs Bitb. — En schärpe Hongk es gol (scharf) op alles Fr.ə MGladb-Rheind. — Friəm Margarine ebd.Dat fr. Gescherr fr. Volk. Pack Simm, Allg. — RA.: Gej mott nit ömmer bej Moders Muspott legge; fr.ə Oge make Mensse Verkehr in der Fremde ist lehrreich Klevld. Wer ze Hus nit höre well, den krige fr.ə Lück (Leute) tösche (zwischen) Köln, MülhRuhr. Vit (Veit) stek wit, näihj (nähe) sehr, et es för ene fr.ən Her, sei de Schnejder Mörs. Dorfjongen on fr. Honn, de ləisst mer gohn Prüm-Ihren. Fr. Brut as hart Brut Daun-Neroth. — b. fr. Löck (Leute) Knechte, Mägde, Tagelöhner, im Gegens. zu eignen Leuten bei der Arbeit; wammer fr. L. alles üverlosse moss, kanmer nüs verdene Rip, Allg. RA.: Wenn e fr. Mensch e Kengk (Kind) fuərt (füttert), dann krit dat de Speu on sei die Papp Kref. Fr. arbede bei andern Leuten, nicht für eigene Sache Bip. — Sech fr. machc die Arbeitsstätte verlassen; sich drücken, sich ‘französisch’ empfehlen Saarbr, Trier. — c. nicht mir gehörig, einem andern Allg. RA.: Sech met fr.ə Federe ziere Dür-Geich. Fr. Perd on egen Sporen maken völ Wegstonden Kemp-Süchteln. Et es ene fr.ə Hahn om Mest wenn auf dem Tanzboden ein Fr. mit Einheimischen tanzt Düss-Kaiserswerth; es därf mer ke fr.ər H. uf die M. ich dulde keinen Nebenbuhler bei meinem Schatz, meiner Frau Kreuzn, Verbr.; hei es ene fr.ə H. an et pecke; de mott hei erut! Kriegsruf, wenn der Liebhaber merkt, dass sein Schatz ihm nicht treu ist Kref-Linn. Mein Hahn, der es so u. so, der macht de fr.ə Hühner froh Inschrift [] auf einer alten Holzschachtel NBerg. Mer fängt im fr.ə Haus die Ratte un in seinem krit mer nit emol en Maus Simm (Rottm). Fr. Sache löt me lige Rip, Allg. — Fr. Zäng künstliches Gebiss Waldbr-Wildbg, Rees. — 2. ortsunkundig; ortsunbekannt; eich se fr. do ich kenne niemand u. mich kennt keiner Bitb, Allg.; örge fr. komme als Fr. irgendwohin k. Aach. — Fr. mache Arbeit aufsagen, in der Gesellenspr. Saarbr. — 3. ungewohnt, verändert, nicht (mehr) bekannt Allg.; fr. wie ene Verkleide (Maskierter) Aach; dat sall dich anfongs noch wal ärg fr. füərkuəme Kemp; dat as ebbes Fr.s, z B. von einer Speise, die jmd. noch nicht hat kennen lernen Bitb; er deht su fr. stellt sich, als kenne er mich nicht; du küs mer su fr. für ich erkenne dich nicht mehr, so sehr hast du dich verändert; du bös enem ganz fr. wuərde du hast den Verkehr mit mir vernachlässigt, dass man sich nicht mehr versteht; he deht ganz fr. geniert sich, etwas zu nehmen; he küt et enem ganz fr. für man kennt sich hier nicht wieder Rip, Allg.; lauder fr.ə Gesichter! Saarbr, Allg.; ene fr. akiken Nfrk, Allg.; dat es mej ganz fr. af sehr verwunderlich Mörs-Milling; he schwätz su fr. Allg. — 4. fr. gohn ausserehelichen Verkehr pflegen, von Ehemännern Allg.
4417 Zeichen · 149 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    fremdst. F. (ō)

    Köbler An. Wörterbuch

    fremd , st. F. (ō) nhd. Förderung, Vorteil, Ruhm, Ehre Hw.: s. fremja E.: germ. *framiþō, *frameþō, st. F. (ō), Ruhm, Eh…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Frêmd

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Frêmd , -er, -este, adj. et adv. 1. * Eigentlich, entfernt, fern, in welcher nunmehr veralteten Bedeutung es noch Ephes.…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    fremd

    Goethe-Wörterbuch

    fremd rd 2300 Belege mit oft ineinander übergehenden Bedeutungen; vereinzelt in Zusammenschr ‘allzufremd’ GWB B29,299,23…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fremd

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fremd , Gegensatz von Einheimisch, also alles (Person oder Sache), was nicht der Heimat angehörig ist. Insofern sich der…

  5. modern
    Dialekt
    fremd

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    fremd [fræmt Su. M. ; framt O. Bf. Betschd. ; frèmt Str. K. Z. Wörth W. ] Adj. Adv. fremd. Fremdi Lüt Dienstboten, Knech…

  6. Sprichwörter
    Fremd

    Wander (Sprichwörter)

    Fremd 1. Je fremder (die Waare), je besser. 2. Was frembd, das angenem. – Petri, II, 594. 3. Was frembd ist, muss allweg…

  7. Spezial
    fremd

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fremd adj. 1 (unbekannt) nia conesciü 2 (nicht einheimisch) forest (-sć, -a) 3 (ausländisch) forest (-sć, -a). ▬ das ist…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fremd

178 Bildungen · 132 Erstglied · 34 Zweitglied · 12 Ableitungen

fremd‑ als Erstglied (30 von 132)

Fremdwort

SHW

Fremd-wort Band 2, Spalte 943-944

fremdarbeiter

DWB2

fremd·arbeiter

fremdarbeiter m. aus dem ausland stammender arbeitnehmer. auch euphemistisch für zwangsarbeiter in der ns‐zeit: 1910 Weber kampf 51. 1996 fr…

fremdartig

DWB

fremd·artig

fremdartig , alieni generis, heterogen: seine sprache hat etwas fremdartiges. fremdartige sitten sind weniger als fremde, welchen sie sich n…

Fremdbesitz

DERW

fremd·besitz

Fremdbesitz, M., ›Besitz einer Person die eine Sache als einer anderen Person ge- hörend besitzt (z.B. Mieter)‹, 20. Jh.?, s. fremd, Besitz

Fremdbesitzer

DERW

fremd·besitzer

Fremdbesitzer, M., ›wer eine Sache als einer anderen Person gehörig besitzt‹, 20. Jh.?, s. Fremdbesitz

Fremdbesitzerexzeß

DERW

fremdbesitzer·exzess

Fremdbesitzerexzeß, F., ›Öberschreitung des - tatsächlichen oder vermeintlichen - Besitzrechtes durch den Fremdbesitzer‹, 20. Jh.?, s. Fremd…

fremdbier

DWB

fremd·bier

fremdbier , alienigena. Stieler 146 , wie man sagt landbier, rurigena, landmann.

Fremdchen

RhWB

fremd·chen

Fremdchen -ę·m.pχə, Pl. -χər Köln , Bergh , Dür n.: 1. fremde Taube im Schlage; en Fr. op der Schlader Dür ; ich han e Fr. setze Köln . — 2.…

Fremdchesjäger

RhWB

Fremdches-jäger Malm-Mürring m.: Ehemann, der oft ausserehelich verkehrt.

Fremde (der)

Wander

fremd·eder

Fremde (der) 1. Am (einem) Fremden gehîrt 1 de Ire. ( Schles. ) – Frommann, III, 408, 321. 1 ) Gomolcke (824) hat: gebürt die Ihre. 2. Den F…

Fremde (die)

Wander

fremde·die

Fremde (die) 1. Fremde erkennt weder Leute noch Land. Wenn man fremd thut und nicht vertraut wird. Mhd. : Mit vrömde nieman wirt erkant, wed…

fremdeleⁿ

Idiotikon

fremdeleⁿ Band 1, Spalte 1299 fremdeleⁿ 1,1299

FREMDELN

DWB2

fremd·eln

DWB2 FREMDELN vb. DWB2 abl. von DWB2 fremd adj. ersetzt in der standardsprache DWB2 fremden vb. 3. DWB2 unbekannten menschen gegenüber oder …

fremden

DWB

frem·den

fremden , alienare, abalienare, goth. framaþjan, ahd. giframidan ( Graff 3, 644 ), mhd. vremeden, ein gutes wort, das heute selten geworden …

Fremdenbesuch

GWB

fremden·besuch

Fremdenbesuch Wenn schon F-e .. mitunter sehr auf mir lasten, so soll doch ein jeder von Ihnen eingeführte .. Mann freundlich empfangen seyn…

fremd als Zweitglied (30 von 34)

ARTFREMD

DWB2

art·fremd

DWB2 ARTFREMD adj. DWB2 nicht zur eigenen (botan. oder zoolog.) spezies gehörend, zu 2 art 3 b: DWB2 1911 die .. abneigung der artangehörige…

betriebsfremd

DWB2

betrieb·s·fremd

betriebsfremd adj. (zu DWB2 3 ): ⟨1915⟩ Kafka amtl. schr. 254 H. 1995 bauernztg. (14.4.)59 a .

blutfremd

DWB

blut·fremd

blutfremd , plane peregrinus: damit muste er in gasthof einkehren als ein blutfrembder. pol. stockf. 238; das volk mit lebensmitteln versorg…

g(e)fremd

Idiotikon

g(e)fremd Band 1, Spalte 1298 g(e)fremd 1,1298

Geflissenfremd

Campe

geflissen·fremd

○ Geflissenfremd , adj . u. adv . der sich geflissentlich, absichtlich fremd stellt. Geschäftig, schweigend, tiefbeklemmt, Geflissenfremd . …

gildefremd

DWB

gilde·fremd

gildefremd , adj. , ' einer der nicht bereits durch seine vorfahren beziehungen zu einer gilde hat ': der gildefremde bewerber Weider recht …

halbfremd

DWB

halb·fremd

halbfremd , adj. : derweil ... der Elsasser bei allem patriotismus auf die wälschen Franzosen wie auf ein halbfremdes volk herabschaut. preu…

hundfremd

RhWB

hund·fremd

hund-fremd -nds-  Birkf-Herrst ; -nd- Birkf , Bitb-Mettend Adj.: ganz fr.; de Geənd (Gegend) es mer h.

hundsfremd

DWB

hunds·fremd

hundsfremd , adj. wildfremd, ganz fremd: Beaumont und Fletscher, sich hundfremd, nähten an éinem gemeinschaftlichen schneidertische schauspi…

jüdischfremd

GWB

juedisch·fremd

jüdisch-fremd [ Bildbeschreibung ] Kleidung .. willkührlich jüdisch fremd GWB 34 2 ,34,21 KuARheinMain Plp Syn zu 1 GWB hebräisch GWB israel…

landfremd

DWB

land·fremd

landfremd , adj. aus fremdem lande ( nicht blosz aus anderm orte ): alles was da ist in Teutschland, hat sich auf landfrembde sitten ergeben…

land(s)fremd

ElsWB

lands·fremd

land(s)fremd Adj. ganz fremd, unbekannt in einer Gegend Su. E Landfremder Z.

meszfremd

DWB

meszfremd , adj. als fremd zu einer messe oder einem markte kommend: ein meszfremder kaufmann. gewöhnlich substantiv der meszfremde: die mes…

reichfremd

DWB

reich·fremd

reichfremd , adj. einem reiche fremd, ausländisch: wan er nach viel sorg und gefahr kan den gewünschten hafen grüszen und numehr mit reich-f…

stadtfremd

DWB

stadt·fremd

stadtfremd , adj. stadtfremd, forastiero che non conosce, nè è consciuto da nissuno in città. Kramer dict. 2 (1702) , 901 b ; stadtfremd Cam…

steinfremd

DWB

stein·fremd

-fremd ; -fromm ; -grob : ein ... steingrobes leichenhemd Grabbe 3, 427 Bl.;

stockfremd

DWB

stock·fremd

stockfremd , adj. , völlig fremd: stockfremd sein; denn einmal kann man sich den ersten tag, wo man noch stockfremd auf den gassen ist, manc…

unfremd

DWB

unfremd Herder 2, 305 ; Rückert 8, 96 ; J. Grimm kl. schr. 1, 128 ; mhd. unvremede; nl. onvreemd. —

urfremd

DWB

urfremd , adj. adv. , fremd mit ur- C 4 a: die küsse erloschen wie von selbst, es war mir, als ob ich einen urfremden, wesenlosen gegenstand…

volksfremd

DWB

volk·s·fremd

-fremd , adj. , nicht dem volke angehörig, anderen volkes: volksfremde elemente. volk im engeren sinne: volksfremde, gelehrte dichtung. —

weitfremd

DWB

weit·fremd

weitfremd , adj.; in substant. gebrauch: so sehe ich dich yedoch eintweders für ainfeltig oder gar für ain weitfrembden an Schaidenreiszer O…

weltfremd

DWB

welt·fremd

weltfremd , adj. 1 1) ' völlig fremd, wildfremd ': endlich auch von auszen ein weltfremder ( hier im sinne von ' auszenstehender ') selbige …

Ableitungen von fremd (12 von 12)

befremden

DWB

befremden , mirum videri, nnl. bevreemden. 1 1) diese sache befremdet; sein unzartes auftreten muste befremden; die erklärungen des Apollo b…

befremdlich

DWB

befremdlich , mirabilis: dasz eine Fyllis sich erkläret, sie wolle nicht, dasz sie mit leiser stimme schreit, und wenn nichts helfen will, e…

befremdung

DWB

befremdung , f. ich merke noch eine befremdung des Spence an, welche deutlich zeiget, wie wenig er über die grenzen der poesie und mahlerei …

entfremden

DWB

entfremden , abalienare, mhd. enfremeden, nnl. ontvreemden. 1 1) trans. fremd machen, berauben, nehmen, entledigen: und viel hin die unselig…

entfremdung

DWB

entfremdung , f. 1) ihr verhältnis ist kalt geworden bis zur entfremdung. 2) entwendung, raub.

Erfremden

Campe

✱ Erfremden , v. ntr. mit sein, fremd werden. »Dadurch die alte Landsprache erfrömdet ( erfremdet), guten Theils erstirbt und in Verachtung …

fremde

DWB

fremde , f. terrae exterae, wäre goth. framaþei, ahd. fremidî, mhd. vremede ( wb. 394 a ): da Jacob der erzvatter auf rath und bewilligung s…

unfremd

DWB

unfremd Herder 2, 305 ; Rückert 8, 96 ; J. Grimm kl. schr. 1, 128 ; mhd. unvremede; nl. onvreemd. —

urfremd

DWB

urfremd , adj. adv. , fremd mit ur- C 4 a: die küsse erloschen wie von selbst, es war mir, als ob ich einen urfremden, wesenlosen gegenstand…

verfremden

DWB

verfremden , verb. , intransitiv, zu einem fremden werden: während die eltern sich verfremdet und tiefverletzt vorkamen, da man in ihrem bei…

Verfremdung

Pfeifer_etym

fremd Adj. ‘von auswärts stammend, nicht heimisch, nicht zugehörig, unbekannt’. Das gemeingerm. Adjektiv ahd. fremidi (8. Jh.), mhd. vremede…