Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fremden
fremden , alienare, abalienare, goth. framaþjan, ahd. giframidan ( Graff 3, 644 ), mhd. vremeden, ein gutes wort, das heute selten geworden und durch entfremden nicht ersetzt ist. 1 1) intr. fern sein, ausbleiben, fremd bleiben, fremd thun: sîn langeʒ fremeden muoʒ ich klagen. MSF. 107, 23 ; und ir fremeden krenket mir daʒ hërze mîn, sam daʒ waʒʒer die vil heiʒe gluot. 126, 26 ; sîn fremeden tuot mir den tôt. 156, 8 ; mir tuot ir fremeden anders baʒ. 213, 39 ; wil si fremeden mir durch daʒ. MS. 1, 56 b ; freilich immer nur im inf., bei dem das sich wegfallen kann, der also auch transitiv zu fa…