Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fesseln
fesseln , vincire, nach den bedeutungen von fessel, altn. fiötla, nodare: so kromet denn der kinde lerfrouwe dem knaben ein tesche, der tochter ein hube und jedem kind ein turteltube gevesselt an ein sidin borten. nambuch s. 113 ; da ward er ( Xerxes ) so ergrimmet ser, das er liesz geiselen das mer, und wurf ketten drein es zu stillen und es zu fesseln nach seim willen. Fischart gl. sch. 10 ; soll ihn das leichte volk sehn auf den richtplatz gehn gebunden und geschleift? soll er gefässelt stehn? Gryphius 1, 31 ; ein lüge an die ander fesseln wir ein ketten. Megerle Judas 1, 295 ; ( hat ) mit …