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faden

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

faden

Bd. 3, Sp. 1231
faden , m. filum, s. fadem. das n in faden verhält sich wie das von boden, busen und auch eidem wird zu eiden. der pl. lautet heute fäden, doch hin und wieder faden, ahd. fadumâ, z. b. bei Wieland 9, 241 oder in andern der folgenden belegstellen. fehlerhaft setzt Butschky kanzl. 890 den nom. sg. fade, schon Dasypodius 74b fade, 323b sogar fad, wie wir freilich allgemein sagen rabe, wolke statt raben, wolken. 11) den faden drehen, spinnen, torquere, nere; ihn fein, klein, rein, dünn, dicht, dick, grob, stark spinnen; den faden lang ausziehen, netzen; es ist kein faden so fein gesponnen, er kommt endlich an die sonnen; dreht um die schnurrende spindel den faden. Schiller 78a; der faden hält, bricht, reiszt, wirrt sich, zumal vom faden des lebens und schicksals und oft bildlich: weil die parze deiner tage faden seiden spinnet. Gotter 1, 84; ach, den faden meiner tage, milde parze, reisz ihn ab! 2, 507; und kaum beginnt der lenz von ihrem leben, so reiszt der morsche faden ab. Dusch verm. werke 420; das menschenleben musz sein ziel erreichen, sobald das rad die faden ganz bewahrt. Gries Ar. 35, 19; der faden seines schicksals hatte sich so sonderbar verworren. Göthe 19, 68; wir hören von einer besondern einrichtung bei der englischen marine. sämtliche tauwerke der königlichen flotte, vom stärksten bis zum schwächsten, sind dergestalt gesponnen, dasz ein rother faden durch das ganze durchgeht, den man nicht herauswinden kann ohne alles aufzulösen, und woran auch die kleinsten stücke kenntlich sind, dasz sie der krone gehören. ebenso zieht sich durch Ottiliens tagebuch ein faden der neigung und anhänglichkeit, der alles verbindet und das ganze bezeichnet. Göthe 17, 212; [] manches eigene von innigerem bezug wird an dem rothen faden wol zu erkennen sein. 17, 238; ich spinne meinen faden langmütig fort. an Jacobi 238; freilich sind diese fäden nur dünn und lose, aber sie gehen doch durchs ganze stück, und halten zusammen, was sonst auseinander fiele. 19, 161; ich werde vielmehr noch späterhin manchen faden aufneh men und fortleiten, der sich unbemerkt durch die ersten jahre schon hinzog. 24, 111; der dichtung faden läszt sich heut nicht fassen. 4, 123; die sultanstochter erschien demnach, als eben von seiner geduld der letzte faden brach. Wieland 5, 19; denn was jegliche zunft hat geschaft und gewonnen, wird von des denkers vernunft in geistige fäden gesponnen. Rückert 148; da er alle fäden in seiner hand hielt, konnte er die sache weiter und bis zu ende verfolgen. 22) faden zum nähen, sticken, stricken, binden: der faden will nicht in die nadel, den faden wichsen, knüpfen, schürzen, doppelt nehmen, abschneiden, abbeiszen; dem seidentuch waren buchstaben mit goldnen faden eingestickt; der wunde finger wurde mit einem streifen tuch bewunden und ein faden darum gebunden; und als sie itzt gebar, that sich ein hand heraus, da nam die wehmutter und band einen roten faden darumb und sprach 'der wird der erste heraus komen'. 1 Mos. 38, 28; darnach kam sein bruder heraus, der den roten faden umb seine hand hatte. 38, 30; und schlug das gold und schneits zu faden, das mans künstlich wirken konte. 2 Mos. 29, 3; und die stricke an seinen armen wurden zu faden, die das fewr versenget hat. richt. 15, 4; und er zureisz sie von seinen armen wie einen faden. 16, 12. ein faden wird um den baum, um den garten, um den wald gezogen: der wald soll also frei sein, dasz wann ein seidenfaden darumb gezogen were, dasz derselbig nit gekrenkt oder zerbrochen werden soll. weisth. 2, 183. RA. 182. 183. auch die ringe der harnische waren mit drahtfäden geheftet oder gebunden: sîn îsen und sîn ander dinc, dës bleip dâ wëder vadem noch rinc. Trist. 239, 30. häufig bildlich, z. b. dieser, weisz ich, genieszt einer ausgebreiteten bekanntschaft mit allem was in dieser welt durch irgend einen edlen faden verbunden ist. Göthe 21, 214. 33) faden am gewebe, hemd und kleid, auf spinnen folgt weben: ahd. thie gotes drûtthëganâ, thaʒ sint thie scônun fadumâ, mit in ist io mit ëbinu thiu tunichâ giwëbinu. O. IV. 29, 13; wanta sia span scôno karitas în frôno, sie thie fadumâ allê gab ioh sia sëlbo giwab. 29, 34; mhd. sîn vadem dër was ëben kleine gespunnen, dicke gewëben und ûf den vadem geschorn diu wolle lûter, ûʒerkorn. krone 6843. man sagt einen mantel so lange tragen bis sich inwendig und auswendig alle faden daran zählen lassen, bis die faden daran scheinen, bis er fadenscheinig wird; prahlt mein rock gleich nicht mit kreuz und gold, läszt er gleich die faden schon erscheinen, warst du darum nie mir minder hold. Schmidt von W. 92; lumpen, an denen alle faden auseinander gegangen waren. med. maulaffe 121. faden zupfen, ausziehen, charpie zupfen (2, 612); auf alten gebrauch gründen musz sich folgendes: du hast mir mit deiner lieplichen (s. l.) zucht den faden aus dem hemde gezogen. Steinhöwel decam. 567, 28 (tu m'hai con la piacevolezza tua tratto il filo della camiscia. dec. 9, 5 = fatto innamorar pazzamente). als in Parzivals mantel die schnur fehlt: Cunnewâre sus gefuor, von blanker sîte ein snüerelîn si zucte und zôheʒ im darîn. Parz. 306, 20; wëlch wîp verseit im einen vaden? guot man ist guoter sîden wërt. Walther 44, 9; faden und bänder waren vielfache zeichen des einverständnisses oder auch der entsagung, nachdem sie gegeben oder hingeworfen wurden, vgl. zu Walth. s. 170. in Wickrams Leufried empfängt dieser einen goldfaden spottweise, schneidet sich die haut auf der brust und heilt ihn sich ein: der frauen zier den faden mir gegeben hat mit freuden, demant noch gold, noch reicher sold soll je von im mich scheiden. du faden mein sollst bei mir sein! s. 56. [] es bleibt kein faden, kein trockner faden: kein faden war übrig, jenes ne hilum, nihil (sp. 1231); ehe ich wolt einen faden regen (das geringste thun) umb iren willen. Luther 5, 287b; ich habe nicht einen faden von euren sachen. Frisch 1, 237a; ich hab der pesten wurfel drei, die mir so getreulich beigestan, das sie mir oft ein faden am hals nit lan. fastn. 373, 10 = das sie mir oft kein faden an lan. 791; solt ich nacket gen kirchen gan? nun hab ich nirn kein faden an. Haupt 8, 526, kein hemd auf dem leib; er kam so in den regen, dasz kein trockner faden an seinem ganzen leibe blieb; behielt keinen faden am hemde trocken. vgl.fadennacket, fadennasz. 44) faden als masz der tiefe, höhe, länge, vgl. elle, klafter und die vorstellung des umfassens, umklafterns. eigentlich und ursprünglich war faden so viel als ein mann mit ausgestreckten armen umfangen kann: ein faden holz, nnl. een vadem hout, ein haufe scheiter drei ellen lang und hoch, man sagt holz in faden setzen, klaftern; der brunne ist zwölf faden tief; und machet zwo eherne seulen, ein igliche achzehen ellen hoch und ein faden von zwelf ellen war das masz umb igliche seulen her. 1n. 7, 15; das schif geht sechs faden unter dem wasser, nnl. zes vademen diep; die festung ist mit dritthalb faden dicken mauren umbgeben. pers. reiseb. 1, 4; zudem mag ein jeder verstendiger selbst bedenken, ob es wol möglich sei, das der börnstein auf dem grund ein hundert faden tief und oft höher treiben könne, da doch der strom am sudauischen strande dreiszig oder vierzig faden unter sich des steines nicht gewaltig ist. Schütz beschr. der lande Preuszen 43. das nautische längenmasz weicht vielfach ab, der englische fathom hält sechs fusz, der französische fünf pieds du roi, der deutsche zwischen fünf und sechsen. anderes mag anders gemessen worden sein, nach Jägers Ulm 510 durften geschlechterinnen schleier von zwanzig, handwerksfrauen nur von zwölf fäden tragen, sind fächer, falten des schleiers gemeint? bildlich, wenn die geschöpfe so viel in sich begreifen, dasz der faden des menschlichen gemüthes zu kurz fällt, ihre geheimnisse zu ergründen, wer will dann und kann die tiefe der gottheit erforschen? Scriver seelensch. 2, 899; traun, denen verliebten ist niemand klug genug und dessen vernunft erfordert einen langen faden, welcher dergleichen leute ergründen soll. pol. stockf. 340. 55) zimmerleute, maurer, gärtner und andere handwerker arbeiten nach schnur und faden, müssen den faden einhalten, dürfen ihn nicht verlieren. auch beim schattieren einer silhouette: strich vor strich! gott, wie ruhig musz man dazu sein, wie kaltblütig! Wilhelm, gib ja acht, dasz du den faden nicht um eine haarbreite verlierst. H. L. Wagner die reue nach der that s. 7. bildlich, den faden seiner rede, der untersuchung verlieren: ich glaubte einige gelassene augenblicke zu haben, darum liesz ich sie rufen, sie sind nun da, und ich habe meinen faden verloren. Göthe 19, 86; der dichtung faden läszt sich heut nicht fassen, ich bitte mir die blätter weisz zu lassen. 4, 123. Kant 10, 180 theilt eine unwahrseheinliche deutung mit: ein englischer advocat war gewohnt, beim plaidieren einen bindfaden aus der tasche zu nehmen, den er unaufhörlich um den finger auf und abwickelte, da dann, als sein gegenadvocat ihn heimlich aus der tasche practicierte, jener in verlegenheit kam, weswegen man sagte, er habe den faden seiner rede verloren. 66) noch andere redensarten. 6@aa) es hängt an einem faden, dünnen, seidnen faden, schwebt in gefahr des abreiszens: da hieng die römische ere an eim kleinen vaden. Müglein 113b; wer land und leut durch unrecht drengt, ob dem das schwert am faden hengt. Schwarzenberg bei Spangenberg vom jagen. 32b; unser leben hängt, auch wenn wir frisch und gesund sind und mit lust essen und trinken, an einem seidenen faden. Scriver seelensch. 2, 443; mein leben würde so dünne als ein seidener faden worden sein, wenn nicht gutherzige leute dazwischen getreten und meine schutzengel geworden wären. Felsenb. 2, 476; ich wuste gewis, dasz mein leben an einem seidenen faden hienge. 2, 498. 6@bb) zu faden schlagen gilt eigentlich vom schneider, der zu nähen, vom weber, der zu weben anhebt, dann aber auch von begonnener anderer arbeit: die nachbarsleut sein schon alle so zfaden gschlagen gwesen (standen so dicht gedrängt), daszs gar kein schneidergsell besser künnen hätt (enger hätte nähen können). H. Jörgel. Wien 1833. 10, 17; zfade schlah, vorläufig nieder nähen. A. von Rütte 22; [] sein text ihm (dem pfarrer) schon die adern reget, drauf er sein werk zu faden schläget (drauf lospredigt). Mörike der alte thurmhahn; zu solchem ende gieng ich in eine kirche, weil ich mir sagen lassen, die meinste buhlschaften würden in Italien an solchen heiligen örtern gestiftet und zu faden geschlagen (angeknüpft). Simpl. Springinsf. cap. 19; kriegte ich eine geräucherte bratwurst beim zipfel und schlug selbige auf abschlag zu faden (begann sie zu bearbeiten, zu verzehren). vogelnest cap. 3; worauf wir sich lustig zusammensetzten, die capaunendorten (pasteten) sampt dem gebratenen und dem confect zu faden schlugen. cap. 7; als welche über einmal 12 pf. fleisch, 2 laib brot und ein viertel wein zu faden schlagen (verarbeiten) können. Simpl. 3, 224. s. fadenschlag. 6@cc) glaub mir, wenn ich so klar wie faden mit dir redte, du bist mit mir in allem einig. Göthe an fr. v. St. 1, 23. als ob ein vaden reine von sîden wære dar gezogen. tr. kr. 19928. s. bindfaden, breisfaden, drahtfaden, eisenfaden, goldfaden, nähfaden, pechfaden, schwefelfaden, seidenfaden, silberfaden, wachsfaden, zwirnfaden.
11311 Zeichen · 163 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Faden

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Faden , des -s, plur. ut nom. sing. auch häufig Fäden, Diminut. das Fädchen, Oberd. das Fädlein. 1) Zusammen gedrehe…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Faden

    Goethe-Wörterbuch

    Faden Pl mehrf ‘Faden’, einmal ‘Fade’ GWB NatT 484 Var ; ca drei Viertel der 350 Belege in 1, überwiegend in (vielfach v…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Faden

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Faden , im Seewesen ein Längenmaß von 5—6 Fuß; Maß, das sonst Klafter genannt wird, daher von verschiedener Größe; als G…

  4. modern
    Dialekt
    Faden

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Fade n [Fâtə fast allg.; Fôtə K. und nö. davon bis Z. ] ; Pl. allg. Fäde n [Fátə; Fǽtə Str. W. ] ; Demin. Fädele Co. Dü.…

  5. Sprichwörter
    Faden

    Wander (Sprichwörter)

    Faden 1. Alle Tage ein Faden macht des Jahrs ein Hemde. – Winckler, VI, 90. 2. Aus Fäden werden Stricke. 3. Der Faden de…

  6. Spezial
    Faden, roterm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Faden , m , roter нить , ж , красная

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit faden

283 Bildungen · 103 Erstglied · 180 Zweitglied · 0 Ableitungen

faden‑ als Erstglied (30 von 103)

fadenähnlich

DWB2

faden·aehnlich

fadenähnlich adj. (zu DWB2 1 ): 1768 Eberhard thiergesch. 203. 1866 Brehm thierleben (1864)3,4.

fadenalge

DWB2

faden·alge

fadenalge f. (zu DWB2 1 ): 1898 Goebel organographie 26. 1952 Bubnoff Fennosarmatia 346.

Fadenalgen

Meyers

faden·algen

Fadenalgen ( Konfervazeen ), fadenförmige Algen, aus der Ordnung der Grünalgen (Chlorophyzeen; s. Algen , S. 316).

fadenartig

GWB

faden·artig

fadenartig vereinzelt Großschr a zu Faden 2: aus Fäden bestehend Metamorphose der Raupe .. Ei befruchtetes .. Umgebung Viscose F-e .. durchs…

Fadenbakterien

Meyers

faden·bakterien

Fadenbakterien , fadenbildende Bakterien, wie die Leptothricheen , die einfache, und die Cladothricheen , die verzweigte Fäden bilden. Zu je…

fadenbeisz

DWB

faden·beisz

fadenbeisz , m. filum mordens, fadenbeiszer, schelte auf einen schneider, wäre mhd. vadenbîʒ, vadenbîʒe und gebildet wie buochbîʒ, îsenbîʒ u…

fadenbins

DWB

fadenbins , m. juncus filiformis.

fadenbrechen

DWB

faden·brechen

fadenbrechen , n. ruptio fili: Pallas will sich an dir ( parze ) rächen! du mit deinem fadenbrechen hast sie so entrüst gemacht. Rompler 93 …

fadenbund

DWB

faden·bund

fadenbund , n. glomus: er kam von seiner burg herab und hatt das fadenbund. Herder 8, 64 .

Fadendieb

ElsWB

faden·dieb

Fade n dieb m. Fadendieb. D e r Schnider is t e Fade n dieb, Dieb, Dieb, Dieb! ( s. Amsel) Ruf. Bisch. In Barr singt der Kanarienvogel: D e …

Fadendreieck

Campe

faden·dreieck

Das Fadendreieck , des — es, Mz. die — e , in der Sternkunde, ein Dreieck, welches dadurch entsteht, wenn man vor einem Durchgangsoder Mitta…

fadendünn

DWB

faden·duenn

fadendünn , tenuis ut filum: ein fadendünner mensch, ein überaus hagerer; fadendünne gerte, allzudünne.

fadeneisen

DWB

faden·eisen

fadeneisen , n. den strumpfwirkern schmale eiserne stäbe mit löchern am weberstuhl, durch welche die fäden gehen.

Fadenfisch

Meyers

faden·fisch

Fadenfisch ( Trichogaster Bl ., Colisa Cuv .), Gattung der Labyrinthfische aus der Ordnung der Stachelflosser, Fische mit länglichem, seitli…

fadengang

DWB

faden·gang

fadengang , m. positio fibrarum: den fadengang des holzes beobachten. Campe kinderschr. 18, 87 .

fadengerade

DWB

faden·gerade

fadengerade , adv. filatim, recto filo, schnurgerade: ein gewebe fadengerade, dem faden entlang durchschneiden; die pferde laufen fadengerad…

Fadengestalt

GWB

faden·gestalt

Fadengestalt für die Form eines opt Phänomens GWB N1,176,4 FlD 426 Rüdiger Welter R. W.

fadengewächs

DWB

faden·gewaechs

fadengewächs , n. herba filiformis: siehe, den spiegel ( der quelle ) verschleiern gebreitete fadengewächse. Rückert ges. ged. 2, 290 .

faden als Zweitglied (30 von 180)

Geduldsfaden

RDWB1

Geduldsfaden m j-m reißt der ~ - у кого-л. лопнуло терпение

Zwirnsfaden

RDWB1

Zwirnsfaden m sein Leben hing an einem ~ idiom. - его жизнь висела на волоске идиом.

abpfaden

RhWB

ab-pfaden: die Grenze a., auf der Wiese abwaten, das Gras niedertretend, damit die Gr. zwischen den Wiesenstücken erkannt werden kann Klev-G…

ALGENFADEN

DWB2

algen·faden

DWB2 ALGENFADEN m. DWB2 ( durch wiederholte teilung u. sich anschließende streckung der zellen entstehende ) fadenförmige aneinanderlagerung…

andachtsfaden

DWB

andacht·s·faden

andachtsfaden , m. ein paar figuren wie gedrechselt, bei deren anschaun oft der andachtsfaden brach. Wieland 21, 153 .

Anschlagfaden

Campe

anschlag·faden

Der Anschlagfaden , des — s, Mz. die — fäden, bei den Schneidern und Näherinnen, der Faden, mit welchem sie ein Stück an das andre anschlage…

ARIADNEFADEN

DWB2

ariadne·faden

DWB2 ARIADNEFADEN m. DWB2 hilfsmittel in einer ausweglos erscheinenden undurchsichtigen lage. nach der griech. mythologie gibt Ariadne (grch…

bindfaden

DWB

bind·faden

bindfaden , m. tomex, dünne hanfschnur zum binden, kordel, schnur, litze, franz. ficelle.

Blütenfaden

GWB

blueten·faden

Blütenfaden -th- bei der Beschreibung des Anthericum comosum (heute: Chlorophytum comosum): fadenartiger, blütenbesetzter Stengel, an dessen…

Bohnenfaden

PfWB

bohnen·faden

Bohnen-faden m. : 1. 'Bohnenranke', Pl. Bohnefärem [ NW-Elmst ], Bouhnefäddem [ BZ-Albw ]. — 2. Neckname für die Bewohner von PS-Nd'schlettb…

Dachtfaden

MeckWB

dacht·faden

Wossidia Dachtfaden m. wie das Folg. : 'denn se geven sonst allen Hilligen nicht einen dachtfaden thom Nachtlichte' Gry. Paw. O 3 a .

dämmerungsfaden

DWB

daemmerungs·faden

dämmerungsfaden , m. sieh! da knüpfen jene losen ohne streit, geheim geschäftig, andre netze, fein und feiner, dämmrungsfäden, mondenblicke,…

Dämmrungsfaden

GWB

Dämmrungsfaden poet-metaphor für die in der Abenddämmerung geknüpften Liebesbande (mit Rückbezug auf Fäden einer Handarbeit) da knüpfen jene…

dochtfaden

DWB2

docht·faden

dochtfaden m. : 1573 Fronsperger kriegßb. ( 1566 ) 2,203 a . 1765 Halle werkstäte ( 1761 ) 4,87.

doppelfaden

DWB

doppel·faden

doppelfaden , m. bei den seidenwirkern heiszen doppelfäden diejenigen, welche beim scheeren doppelt eingelesen werden und sich doppelt durch…

Drummfaden

RhWB

drumm·faden

Drumm-faden drūmfōdəm Bitb-Dudeld ; dromp- Wittl-Monzel ; drīm- Bitb-Geichl m.: F. vom Zettel, z. B. zum Zubinden der Würste benutzt.

durchpfaden

DWB

durch·pfaden

durchpfaden , mit pfaden, wegen durchziehen. die vieldurchpfadete welt Herder 10, 223 .

endfaden

DWB

end·faden

endfaden , m. caput fili: ohne zu wissen, wo der einschlag des gewebes hängt, wo der endfaden fest geknüpft werden soll. Klinger 12, 116 .