Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
eifern
eifern , punire, zelari, aemulari, studiose sequi: 1 1) Wolkenstein s. 253 ( und das ist die älteste bisher aufgefundne stelle für das wort ) setzt dazu den acc. im sinne von innig lieben, zornig strafen: er ( gott ) eifert man und freuelein, auch alle creatur, er wil der liebst gehalten sein in seiner höchsten kur. hierher aus Luthers tischr. 306 b : damit du niemands, wenn dich der schimpf gereuet, zu eifern hast. ja, jedoch mir vor urphed thut, solch wiltbad nit eifern noch rechen. H. Sachs V, 342 a ; der könig eifert hoch ihm angethanen spott. Gryphius 1, 154 . 2 2) mit praepositionen oder…