BRAUN adj. ahd. mhd. brû
n. as. brūn‐,
mnd. brūn;
anfrk. brūn,
mnl. bruun,
nnl. bruin;
afrs. brūn;
ae. brūn,
me. broun,
ne. brown;
an. brúnn,
norw. dän. schwed. brun
werden von Lloyd/S.
et. wb. ahd. 2,375 zu einer idg. wz. *b
h(e)rū‐
als variante zu *b
her‐o‐
‘hell, braun’ gestellt, zur weiteren herkunft s. d. – 1 b
wohl unter einfluß von lat. prunum
n. (‘pflaume’), s. Kluge/S.
et. wb. 25148a. 1
von brauner farbe. a
bezeichnung für dunkle farbtöne wie von haselnüssen, rost, kastanien, kaffee. hauptgebrauch: A9.jh.
rufus prun
ahd. gl. 1,242,41 S./S. 9./10.jh.
furuum prunaz
ebd. 1,300,19 S./S. ⟨n1190⟩ da was ein kolter
(steppdecke) gebreit/ von sulcher zierheit/ etwa wiz als ein sne/ etiswa grune als ein cle/ etiswa brun etiswa rot Herbort
7237 F. ⟨u1200/10⟩ dâ brach vrou Sigûne/ ir langen zöpfe brûne/ vor jâmer ûz der swarten Wolfram
Parzival 7138,18 L./H. ⟨u1336⟩ und hat ain sidin roͤkly an in der farw als ain bruner samet Stagel
88 DTM. 1432/8 zwai prawne öglin klar/ schälklichen spilen her und tar Oswald v. Wolkenstein
363,1,7 ATB. ⟨1529⟩ amarellen seind kleyn vnd schwartz, daher der braunen farbe namen erwachsen ist, wie auch castanien braun ist Agricola
sprichw. (1534) s 6b. 1560 zeuch mir die jaghund schwartz vnnd braun Spangenberg
jagteuffel N 1b faks. 1605 braune nüsse haben süsse kerne Petri
weissheit L 5a. 1669 einer erzehlte, daß auff ein zeit, da etliche hirten ihr vieh bey dem see gehütet, ein brauner stier herauß gestiegen Grimmelshausen
Simplicissimus 406 Sch. 1737 man gienge
(in der jugend) nach den braunen bißgen/ und büsste selbst sein braunes ein Henrici
ged. (1727)4,391. 1784 von person bin ich ziemlich groß und ziemlich korpulent, – habe braune augen und haar K. E. Goethe
br. 51,137 K. 1832 der diener brachte ein braunes kästchen, worin das zaubergeräte verschlossen war Mörike
22,105 M. ⟨1874/5⟩ ‘also, freund Valentin,’ sagte ich, ‘noch eines müssen sie erzählen; auch dieser braune trank
(kaffee) öffnet ja die lippen der menschen ..’ Storm
4,176 K. 1926 nach langem schnee und wasserspiegelnder feuchte sieht man wieder braune erde
F. Wolf
kreatur 53. 1971 ihre wange habe ich gestreichelt und ihr haar, das war dicht und glatt. ich weiß nicht mal, obs blond oder braun war Böll
gruppenbild 2283. 2011 die historische farbaufnahme aus dem jahr 1959 liefert den beweis: zumindest diese kuh ist nicht lila, sondern braun!
Rhein‐ztg. (12.12.), IdS‐arch. b
bezeichnung für (natur)farbtöne zwischen scharlach, purpur und blauviolett, vgl. Jones
colour terms 319f. ; nach dem 17. jh. selten in eindeutiger abgrenzung zu 1 a: ⟨u1194⟩ diu heide was von bluomen gar/ rôt, wîʒ, weitvar,/ brûn, grüene unde gel Ulrich v. Zazikhoven
4751 H. ⟨u1220⟩ he nam si self bit siner hant:/ diͤ wiʒe lilj der reinicheide,/ diͤ brun viol der otmuͤdcheide
rhein. marienlob 196 LV. 1483 dy brünen trublin sind trammynner
privatbr. d. ma. 2,81 S. 1570/7 unreife schleen, ehe sie braun werden, zerstoßen, an der luft gedörret, und die balben in seigern wein gethan, das vaß zugespündet, bringet ihn in acht oder zehen tagen wider zurecht
haushaltung in vorwerken 34 E./W. ⟨1636⟩ seid mehr froh, als ihr seid! nicht Bacchus nur alleine/ bewirbet sich um euch mit seinem braunen weine;/ Pomona schickt euch auch aus ihren gärten diß Fleming
ged. 1,481 LV. ⟨v1683⟩ bepurper ihn durch’s braunen morgenschein Lohenstein
Arminius (1689)1,1376a. 1742 er war ein starker zelote. er ward allemal braun
(rot vor wut) im gesichte, wenn er an den pabst gedachte, und hat 56 neue ketzer gemacht
belustigungen d. verstandes 21,313 Sch. 1781 der schulmeister .. las, daß er braun
(vor anstrengung gerötet) um den kopf wurde J. G. Müller
Lindenberg 1,91. ⟨1838/9⟩ in der deutschen landschaft .. erhebt sich eine hochebne, von braunem heidekraute überwachsen Immermann
1,50 B. ⟨1850⟩ ich lag wie auf rosenblättern und über mir herab hingen die vollen braunen trauben Gutzkow
ritter (1850)7,164. v1914 vom hof tönt sanft die geige her./ heut keltern sie den braunen wein Trakl
1. ges.‐ausg. 38 R. c
von der sonne gebräunt, dunkelhäutig, auch wettergegerbt: ⟨1331/5⟩ brun bin ich, idoch vil rein,/ mich der sunnen glantz durch schein
Daniel 1959 DTM. u1480 ir antlucz ist prawn, rait vnd spicz,/ ein scharpf gesicht mit poser wicz
mal. hausb. VII B./S. 1533/4 herzog Heinrich .. ist ein clainer brauner herr gewesen Turmair
5,1,540 ak. ⟨1627⟩ daß ich braune haut gewonnen/ seht mich darumb nicht so an Opitz
op. [1689]3,9. 1738 ich höre schon die braune Sulamith/ und ihren freund und ihr verliebtes klagen Pyra
in: Pyra/L.
lieder 142 DLD. 1756 ich bin schön und braun von gesicht Geszner
idyllen 16. 1845 er sieht braun und gesund aus und läuft rasch ohne stock Storm
br. an seine braut 80 S. ⟨1873/4⟩ die frau dieses nordischen mannes war braun und von zartem gliederbau
ders., 4,34 K. ⟨1949⟩ sie formten sich in allen städten der welt aus weißen und schwarzen und braunen und gelben gesichtern Seghers
ges. w. (1951)6,141. 1998 es waren braune bis schwarze soldaten. wahrscheinlich Afrikaner
M. Walser
brunnen 365. 2009 bei den bauern, die viel in der sonne arbeiteten und braun waren, sahen die adern .. nicht blau aus
mannh. morgen (28.3.), IdS‐arch. d
braunhaarig. häufig substantiviert: 1582 hie ist ein ander tantzschul, .. hie gilts .. den schwartzen knaben, der gern das braun meidlein wolt haben Fischart
geschichtklitterung 122 HND. 1645 wie sie kam daher gegangen/ sprach er, braune setze dich
in: Harsdörffer
gesprächsp. (1641) )()()( 5b. 1775 der rothe Christoph, und der braune Hans, dem die haar so in die höh stehn Klinger
Otto 96 DLD. ⟨1859⟩ drei schwestern also? ja, eine blonde, eine braune und eine schwarzlockige Heyse
[1924] I 5,6. 1918 wann war das nur gewesen, das ende seiner welterlösungsgedanken? ja: – damals, als die kleine braune vorüberging Bartsch
dichter 164. 1956 Anna legte ihren braunen, glattgebürsteten kopf auf seine magengegend Kaus
teufel 160. 2
metallisch, hell glänzend: ⟨u1170⟩ tho sah er an allen haluen/ .. mit menegeme helme pruner uarwen/ menegen scilt goltgarwen Konrad
rolandslied 3345 W. ⟨u1210⟩ dô zôch er ûz der scheiden/ ein swert brûn unde breit Otte
1309 G. ⟨2.h14.jh.⟩ der schilt was chostper und reich,/ saffirn brawn gar meisterleich/ gereichet und geheret Suchenwirt
13,208 P. 1444 dat claer gesliffen yseryn/ ind blenckende stail bruyn ind fyn/ berostiget ind heslich wirt
pilgerfahrt d. mönchs 6648 M. ⟨v1624⟩ wenn nun das licht des sohnes gottes an sie
(engel) scheinet, so sind sie gleich wie ein brauner blitz gantz helle in ihrer qualität Böhme
theosophia (1730)1,147 faks. ⟨v1801⟩ auf einem lichthimmelblauen grunde lag der milde glanz der braunen sterne Novalis
1,116 W. 3
(von feuer, hitze) angebrannt, ‐gebraten, gebacken: u1480 mache eynen hafen warm vnd thu das pulfer dar yn vnd schwencks im hafen hin vnd her, biß es brun wurtt
mal. hausb. XL B./S. 1571 nim dann ein gluendts eyßen vnnd brenn im die solen, biß sie braun wirdt
pferdearzneib. Friedrich v. Württemberg 43 K. A17.jh. wann die steingallen außgestochen ist, brenne ihm wießen weyrauch darauff, .. daß es fein braun werde Groenrodt
pferdearzneib. 87 H. 1652 so schneide oben allezeit an der flächen das braune herunter, daß unten das weisse fleisch herfür scheine Harsdörffer
trincirb. 66 faks. ⟨1797⟩ er .. ging spazieren, und rauchte einen neuen pfeifenkopf braun Tieck
(1828)15,196. ⟨v1882⟩ sie schob dem herrn die braunsten kuchen zu C.
F. Meyer
2,121 Z./Z. 1957 es waren die brötchen, die dem herrn pfarrer zugedacht waren. ‘wenn sie sie morgen noch ein wenig brauner bringen könnten!’ Strittmatter
wundertäter 1,111. 2008 wenn der kuchen zu braun wird, legen sie am besten eine braunschweiger zeitung darauf
braunschw. ztg. (12.4.), IdS‐arch. 4
schmutzig, verdorben, abgestorben: u1480 ir antlucz ist plaich vnd runt;/ brawn, grausam zene, ein dicken munt
mal. hausb. XI B./S. 1657 was lässt uns doch die bahr,/ als ein verstelltes aas, das blauer schimmel decket,/ das eine braune fäul ansteckt und gantz beflecket Gryphius
trauersp. 338 LV. ⟨1743⟩ es siehet itzo wirklich kaum/ ein blätter=loser brauner baum/ belaubten grünen bäumen gleich Brockes
vergnügen 7(1748)571. 1767 einige birnen werden nie moll, .. andere sind kaum zeitig, wenn sie schon um das kernhaus braun werden Münchhausen
hausvater (1764)3,2, 275. 1801 dieser apfel
(hat) sehr oft noch aufgesprungene, kleine, faulartig aussehende braune flecken Krünitz
encycl. 83,260. ⟨1883⟩ wohl haben wir geerntet: aber warum wurden alle früchte uns faul und braun? Nietzsche
w. 2,388 Sch. 1915 hier lieg ich eingestürzt und fürchterlich,/ gerüst des greuels, braun von blut und eiter Werfel
einander 276. 1974 paffend spein die alten essen/ braune schwaden in den wind Gerlach
see 93. 2011 denn das laub der kastanien ist braun, und es hat den anschein, als stünden sie in kürze gänzlich kahl da
braunschw. ztg. (8.8.), IdS‐arch. 5
dunkel, uneinsehbar. poetisch, häufig in verbindungen wie braune nacht, braune dunkelheit,
vgl. Jones
colour terms 332: ⟨1635⟩ o monde, dessen liecht die braune nacht bestrahlt Opitz
op. [1689]3,76. ⟨v1664⟩ und wenn der abend‐stern der braunen nacht wil wincken,/ verfällt die welcke pracht der knospen in den sand Gryphius
lyr. ged. 537 LV. ⟨1715⟩ in .. dieses stillen thals einsied’lerischen gründen/ pfleg’t auch die braune nacht den aufenthalt zu finden Brockes
kinder‐mord (1725)115. 1759 indessen/ hatte die braune sanftschleichende nacht schon über die helfte/ ihres lauffes durchmessen Wieland
I 3,111 ak. 1807 braun ..
bei den dichtern für dunkel Campe
wb. 1,607a. ⟨1855⟩ wir befanden uns ganz in einer kräftig braunen dunkelheit, in deren schatten der alte schnee traurig schimmerte Keller
4,202 F. 1915 sonnenblumen neigen sich zur erde./ braune schatten haschen nach der wand Däubler
weg 23. 1962 braune dunkelheit fiel auf den ganzen platz Marg
Demetrius 2,98. 6
nationalsozialistisch, rechtsextrem: ⟨1930⟩ gegen die braune mordpest müssen sich die arbeiter zusammenschließen und offensiv auftreten Thälmann
gesch. (1973)152. 1965 oder
(man) enthüllte die braune vergangenheit westdeutscher prominenz, die ebenfalls entsprechend reagierte
wochenpost 50,5a. 2001 denn hätte das mahnmal dieses makabre werbespiel mit dem braunen geist tatsächlich nötig, wäre sein bau eine farce
berl. ztg. (2.8.)13a. –
in der verbindung braunes hemd
auf die farbe der uniform der nationalsozialisten bezogen, s. braunhemd n. : ⟨1935⟩ zieh, Peter, an das braune hemd/ und hohe braune lederschuh! Becher
7,110 ak. 7
phraseologisch. –braunes bier
dunkles bier (s. braunbier n. ): E16.jh. und das die braunen bier, wann gose und
braunbier in gleichem kaufe sein, desto weniger abgehen undt getruncken werden
qu. verwaltungsgesch. Quedlinb. 1,209 L. 1792 zum glück .. richtete ich mich und meine phantasie ziemlich durch braunes bier wieder auf Jean Paul
I 2,358 ak. 1829 warf man ihm vor, daß er sich seine arbeit zu theuer bezahlen lasse, so sagte er: das braune bier muß seine ursach haben Aurbacher
volksbüchl. (1827) 2,160. 2008 es ist ein feines, wahlweise rotes oder braunes bier, das in der Bergstraße .. ausgeschenkt wird
nürnb. nachrichten (25.8.), IdS‐arch. –braune butter
zerlassene butter: ⟨1684⟩ hast du wildpret, schaffe gebratnis. hastu vieh, so schaffe braune butter Weise
dr. 35 U. 1711 ihro majestät hatten appetit eyer zu essen, in braune butter geschlagen Stranitzky
ollapatrida 74 WND. 1758 bestreue die
(kalbs)füsse mit mehl und backe sie in einer pfanne mit brauner butter, die füsse müssen vorher sauber abgetrucknet werden Loofft
ns. kochb. 3181 faks. 1832 was teufel, rief Panurg, erkeckt sich doch der Hans Altbart! hat mir schier die augen zu brauner butter gequirlt Regis
Gargantua 1,422. 1997 braune butter paßt wunderbar dazu
n. kronen ztg. (13.9.), IdS‐arch. 2010 fügen sie das vollkornmehl, das ei und die braune butter hinzu – alles gut mischen
hamb. morgenpost (11.8.), IdS‐arch. –braun und blau, zu braun
übermäßig, zu viel, (zu) heftig: 1699 etliche machen es gar zu braun Abraham a
s. Clara
etwas 1,469. 1737 von zweyen, die sich braun und blau im kleinen stübgen satt gesoffen Henrici
ged. (1727)4,413. 1789 man fand kein herz. die ärzte disputieren/ sich braun und blau Pfeffel
poet. vers. 2,155. 1849 Ludwig .. wär’ gern mit ihnen gut freund geblieben. aber sie haben ihm’s zu braun gemacht Schuselka
fahrten 1,53. –brauner kohl
meist grüne, krause gemüsepflanze der art brassica oleracea L., grünkohl: 1712 man hatt auch hir kein braunen köhl noch gutt sawerkraut Elisabeth Ch. v. Orleans
br. 2,296 LV. 1788 noch ist zu bemerken, daß .. nach den erbsen und bohnen im herbst kein brauner kohl gepflanzet werden .. muß Krünitz
encycl. 42, 425. 1801 brauner kohl und geräuchertes rindfleisch paßt sich sehr wohl zusammen
ebd. 82,762. 1891 gemüse, wie kartoffeln, wurzeln, rüben, besonders aber brauner kohl, bildet hier die vorherrschende volksnahrung Allmers
marschenb. 3342. 1947 zu hause brauner kohl und wurst Beckmann
tgb. 176 G. 2007 dass es wirklich brauner kohl war, der im winter im braunschweiger land zu den beliebtesten gemüsen gehörte, ist nun belegt
braunschw. ztg. (30.10.), IdS‐arch. –brauner zucker
nicht (vollständig) raffinierter, meist aus zuckerrohr gewonnener zucker: 1748 thomas=zucker, von der st. Thomas=insel, welcher eine art von cassonnade, und braunlich ist, darum er auch brauner zucker heisset Jablonski
lex. 1746a. 1793 die weinichte gährung in einer auflösung des braunen zuckers mit reinem wasser erregt schon darunter gemischte luftsäure Hahnemann
apothekerlex. 1,1,324. 1841 in Nordamerica werden die sprossen wie spargel gegessen, aus den blüthen brauner zucker gekocht und vom stengel hanf geschleißt Oken
naturgesch. (1833)3,2,1029. 1879 brauner zucker ist am besten
Davidis, prakt. kochb. Amerika 298. 1994 zutaten sind orangensaft, tee, brauner zucker, vanillelikör und wermut
n. kronen‐ztg. (30.1.), IdS‐arch. 2011 fett ist böse, bier macht dick, brauner zucker ist gesund: um unser essen ranken sich viele mythen
nürnb. ztg. (20.1.), IdS‐arch. –braunes mehl
mehlschwitze mit brauner butter: 1758 daß
(für die suppe) alles zusammen durchgekocht, und zulezt ein wenig wein und nach proportion ein wenig braunes mehl daran gemacht Loofft
ns. kochb. 3141 faks. 1828 man macht braunes mehl, thut es zu den wurzeln und läßt es mitkochen Scheibler
kochb. 2,29. 1879 vor dem anrichten gibt man reichlich süße sahne, etwas braunes mehl und ein stückchen zucker zur sauce
Davidis, prakt. kochb. Amerika 108. 1976 braun[es] mehl ‘mehlschwitze’
brand.‐berl. wb. 1,710. –braun und blau (vor augen, um die nase)
schwarz vor augen, schwindlig: 1790 er wird braun und blau, und ist im begriff zu ersticken Kotzebue
Bahrdt 50 B. 1805 dazu kömmt sternseherei, hexerei, köhler, blumen, sterne, .. cruzifixe, daß es einem braun und blau vor augen wird
in: Europa 2,2,98 faks. 1856 die blitze, die oft so rasch mit dem donner wechselten, .. daß es der menschheit braun und blau vor augen ward H. Grimm
nov. 292. –brauner lappen
salopp für ‘brauner geldschein’ (mit hohem wert) seit der goldmark: 1904 flugs gab die gute frau von ihrem ehrlich verdienten geld einige braune lappen hin für den guten zweck
jugend 898c. 1999 ‘aber ick leg’ doch keinen braunen lappen dafür hin’, sagte der 35‐jährige und fuhr wieder in die kalte nacht hinein
berl. morgenpost (14.11.), IdS‐arch. Redzich