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Birne

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Birne

Bd. 1, Sp. 710
Birne Rhfrk bēă, Pl. bērən; Mosfrk bīər, Pl. bīrən [Koch-Laub be·r.ən; NPrüm bi·r.ən]; Rip, SNfrk bīər, bīə, Pl. bi·r.ə(n), –e- [Monsch-Witzerath bø·r., Pl. bø·r.ə]; Klevld pEr, Pl. -rə [dies auch im Selfk, z. B. Heinsb-Karken Pütt Schierwaldenr, Kemp-Grefr; in Mörs bīr; doch Friemersh Neuk daneben pEr; Geld-Hörstgen Issum bEr u. pEr], Demin. -χə, –kə f.: 1. wie nhd. Sorten, benannt α. nach der Farbe Gro- (Gröling, Gräukes), Grökels-, Blot-, Fuss-, Rütches-, Wisseb., Goldsterzche, Griskes; β. nach dem Geschmack Hunnig-, Noss-, Schmalz-, Speck-, Zuckerb.; γ. nach der Gestalt Fläsche-, Ölichs-, Köttels-, Klotz-, Ponkb.; δ. nach der Zeit der Reife Fröh-, Jakobs-, Thomas-, Klos-, Mertes-, Wenter-, Wess-, Bokelsb.; ε. sonstige Bez. Drabbe-, Flass-, Fraue-, Geschte-, Here-, Hohnder-, Huver-, Huljans-, Kreuz-, Mehl-, Mönster-, Mangelengs-, Juffere-, Patersch-, Perdches-, Rheng-, Riesen-, Tofel-, Zibbelsb., Wolfspute, Seidestillcher, Werklenger. — Fast ungeniessbare B., die stecksen Rip, kräppen (kröpfen) Mosfrk, kräcksen Bitb-Herforst, kramsen (-e-, –i-) Mayf, gräzen Saar, Bitb, Wittl, schurpsen Wittl-Hetzerath, strämen (strämpsen) Mayf, Westerw, strossen Saarbg, wurksen Mosfrk; die enem de Hals zesammetrecke, enem de Hals görge Rheinb, em's Maul bis hinner de Ohre zesammeziehn Kreuzn, enem dat Wasser em Mul zesammeziehn Siegld, gout sein fir Stremp ze stoppe Wittl-Hetzerath, die stecksig, kräppig, [] wurksig, frackig, fratzig, storkig, stricksig, freid, gol, holzig, hutzelig (s. d. W.) usf. sind, nennt man Holz-, Kratz-, Kropp-, Ochsen-, Schleh-, Schmirz-, Sticks-, Stross-, Treck-, Wasser-, Wurks-, Säus-, Schweinsb.; Gusch-, Hals-, Kehlen-, Herztrecker; Kröpperling. Kröppert (s. d. W.). RA.: Die B ə, die trecke; wenn ech dat gewosst hei, dann hei ech mine Jəsel (Esel) te Hus geloəte Kref-Fischeln. — Bauernregeln über die Reife der B. s. Apfel. Jakobstag, Maria Geburt, Simon-Juda, Martin, Krautwischtag, Kristtag. — Die B. ist reif rif (-p), zeidig. RA.: Wart, bös dat de B ə rip send! nur Geduld Kemp. Du kömmt och, wenn de P.ə rip sönd zur rechten Zeit Eup. Mer kann on singe B.ə siehn, of den annere Löggen hir zöggig sing Prüm-Mürlenb, Mosfrk. Rife B.ən on andermanns Mädcher moss mer net verwahren MülhRh. Wenn de B.ən zeidig sein, muss mer se schiddeln Mosfrk. Wenn de B. reif es, fällt se, on wenn se en den Mestepohl fällt auf Mädchen bezogen, die heiratslustig sind Altk-Wissen. De B. fällt net weit vom Bam Merz. Die B. ös noch nöt reif die Kreissende wird noch nicht gebären Westerw. De B.ə sen noch net rif, sät der Fuss, do schott he der Bom met singem Sterz Köln. Eich sein eso dei (mürbe, müde) wie en zeidig B. Trier-Mehring. Ri-rareidig, sen de B.ə ball zeidig? Neə, neə, se sen noch bicke-backe-bire-stenhart Daun-Büschf, — joa, joa, bocksehoart, morgen es den Trierscher Moart Saarbg. Jupp, J. reidig, sein de B. ən zeidig? Nän, n., Zeckelbort, de B.ən sein noch stenhort Trier-Kenn. — Die B. ist schön reif, milde mell, mar, mür, mass, mehlig (s. d. W.), schmelz enem op de Zong, löt sech lütsche. RA.: De Äppel sen su wech wie B.ə Eif. Aweil is 's aus met de gele B.n die schönen Zeiten sind vorüber uNahe. — Die Edelfäule. Die B. es buksiek, fuck, fuckackig, fuckig, hinkelig, kalwerig, küchich, mölsch, mäusch, mutschig, muttig, pottful, dei; et es en Hinkel, Kälfche, Küche, Mösch dren (s. d. W.). De B. hat en falsch Herz Kobl-Urmitz. RA.: Es is so weich wie en degig B. Simm. De es su stärk wie en mäusch B. schlapper Kerl Schleid-Reifferschd. Die B. as gut gemautscht durch langes Aufbewahren Bitb. — Die Birne ist faul: faul, dalkig, kitschful, knatsch, knatschelig, knatschful, makig, matsch, matschelig, matschfaul, matschig mölsch, müff, patsch, –ig, blotzig, prätschig, tätschig, verrott; es ist der renste Matsch, Knatsch, Patsch usf. (s. d. W.). RA.: En verrodde B. steck hondert guje an Klevld. Dat hät der geschnapp für ene Appel on en ful B. Schleid-Reifferschd. Dat se ful B.ə! das ist Schwindel MüEif. De B. es geblötscht [] (getutscht usf.) verbeult. — Man schmeisst mit Knütteln in den Baum. RA.: Wo B.ə sen, do sen och Klöppele (Bengele, Sprengele), für se eraf ze werfe eins findet sich zum andern Rip, Allg. Hej schmitt met den Appel no de Per Geld-Ängenesch. He hät en de B.ə geschmiten zu viel getrunken Lennep. Mot deune Knoche (Bött Nfrk) schmeussen ech noch B ən erof Mosfrk. De selle B.ə sen gebengelt die schönen Zeiten sind vorbei Saarbr-Sulzb. Man kann nich Appeln on B.ən van einem Baum schüddeln Ess. Ech weren der de B.ə schüdde! Aden. De hät de B.ə geschott gutes Geschäft gemacht MGladb. Send de B.ə got, da werde se geschott Aach. De reife B.ə sen all geplockt (gerof Trier) du kommst zu spät Altk, Allg. Du häs got B.ə plöcke gut sprechen Kemp. De kömmt de P.ə plöcke wenn zwei Streit haben und ein dritter kommt dazwischen, um möglichst die beiden auszuhorchen ebd. De B.ə, die mer net plecke kann, heit (häut) mer anfach erunner wer nicht gutwillig etwas tut, muss es gezwungen tun Bernk. Schött am Bom, dann falle de B.ə, Mädche hal dat Schützche op! Dür. — Got, die B. sall geschällt wearen! die Sache wird gemacht Elbf. Jetz es die B. geschilt das langwierige Geschäft ist glücklich beendet Rhfrk, Saar, Wippf. Du kris de B geschellt Hiebe Sieg. Mer han noch e B. mit enanner ze schäle Kreuzn. Jetz häs du de B. wit (weiss, d. h. geschält) du hast mich von meinem Unrecht überzeugt; die Sache ist erledigt; das vorausgesagte Unglück ist da Sol. Eich han dem emol de B. geschnitt die Wahrheit gesagt Trier. — Die Birnen werden gekoch, gestovt, gebacke, gedrug (zu Schnetzele, Hotzele [ganz]). RA.: Gebache B ən (och)! abschläg. Antw. Mosfrk; morre backe mər B.ə, da kresde et Still! Prüm-Winterschd; nja, Hunnsgebackene B.ə kres dau! Westerw, Mos; Flöte B ə! Prüm. Hotzeln sin gebackene B.n, Mädche loss dech net verfihre! Siegen. Dor sett hej now met de gebacke P.ə Emmerich. Sein siewe geback(t)e B.ən zesummereəfen sich aus dem Staube machen Saar, Trier; sei backe B.ə samme mache Saarbr. De Fra hot e Gesichtche wie e gebacke (verdreugt) B. Mosfrk; eso schrampelich wie en gebachte B. Trier-Mehring. En Nas wie en gebacke B. knollige Nase Schleid-Hellenth. Gold, Weihrauch on Mirrhen on gebackene B.ən (Ulkreim) ebd. Wovon erzählt ihr? Antw.: Va engemate B.ə-brode, un dann geng et Für us Schleid. Wemme vom B.ə-brode schwätze, dann sät e: Et Für es us Eusk-Billig. Was haben wir gekocht? Antw.: Kalten Arsch met B ən Elbf. — We omens B.ə esst on morgens dot es, de net ze froge brauch, worom e gestorb es Birkf. — Überfluss an [] B. Morgens B.ə, meddags B.ə, omens B.ə, un da esse me B.ə un da drenke me B.ə un da hommer noch B.ə. fir of et Brut ze schmerre, un da soll sich de Deiwel der B.ə erwerre Koch. — De Fuss sot, he well ken B.ən; wie nemmen e Blat ful, du luf hen olt enner de Bom Prüm-Ihren, Bitb, Ahrw. — Verschiedene RA.: Dat wör wahl su en B. für dech! das könnte dir passen Rip. Der B.ə möchs de noch mih. Die B. hät dir wahl nit geschmack. Wa Männche, wie schmack die B.! Schadenfreude. Die B. wor dir wahl ze sur, hing der ze huh aha, das hast du nicht erreicht Köln. Dat woren dem senger B.ən das war nach seinem Begehr; das passt dem Rip. Dat sen denger B.ə net geht dich nichts an Rip, NEif. Dau kemms mer net an de B.ən! May, Zell. Das geht nit vun seine B.ə aus seiner Kasse uNahe. Merk dir de B.! diese Lehre Köln. Et geiht niks för en gode B. ein gutes Essen Köln. Du häs got B.ə fresse du hast es ja MülhRh. Dem ös en decke B. en den Schöss gefallen ein erwünschter Plan zunichte geworden Westerw. Dat ös nit völ (grün) P.ən wert gar nichts wert Mörs, Rees. Dem weren ech emol de B. ausrofen einen Verweis erteilen Koch-Leienk. Enem B.ə geve Ohrfeigen Mü-Eif, Nfrk. Em e B. ofhänken belügen Saar. En de B. sprenge sich stark aufregen Jül-Inden. Heə let alles Röbe B.ə siə verdrossen, schwerfällig, lässt alles gehn, wie es geht Aach. Dem häste och ken B.ə en de Röz (Kiepe) gedohn du hast auch ihm nicht zum Frieden mit den andern geraten Rheinb-Meckenh. Dem es ener no met em Hut voll B.ə, met alde Schlappe on naue Kappe zu einem Furchtsamen Wend-Marping. Wer andern Schlechtes nachsagt: Das werd er sich vun seine eigene B.ə abnehme Kreuzn. Für jede B. es och ene Stell (Stengel) gewasse Waldbr, Sieg. Se komme getrepst wie de B.ən Trier. Den ess (kaut, micht en Gesicht) wie en Bock, de B.ə kaut (fresst) Eif. — Wann de Winne weihn un wann de Hahne schrein, schmit mi en dicke B. af! sagen die Kinder, wenn sie im Herbst um die Obstbäume laufen Ess. — Andere Reime und Heischelieder mit ‘B.’ s. Apfel. Willschde e B., geh an de Kuh ehr Arsch un rehr, dann krischde e dick B. Kreuzn. — 2. übertr. a. sachl. α. klen B.ən Früchte des Weissdorns Sieg-Eitorf, sonst Rip Biərcher, Heckebiərcher (nicht zu ‘Beere’, da Schärfung fehlt); doriche Bercher Tollkirsche Wend. — β. knollige Nase Altk-Wissen. — γ. scherzh., verächtl. Kopf in RA.: De hät et (huh) en de B. hochmütig Rip, Nfrk. De es en de B. gebröck (gebräutet) leicht beleidigt Eusk-Zülp. Et es em en de B. geklommen zu Kopf gestiegen MülhRh. De hät jet en de B. er ist bezecht MGladb-Rheind. [] De hät jet op de B. trägt sich mit einer Absicht Sieg-ODollend. Ech schlohn dech (gen der en paar) für de B.! Hiebe Rip, Nfrk; deshalb B. = Ohrfeige. Woi en Per? Elten. — δ. »getrocknete B.« Bruststück beim Schweine MülhRuhr-Heissen. — ε. de B. gripe beim Karussellfahren, Partie greifen Kref. — b. persönl. von Mädchen, Frauen mit bezeichnenden Beiwörtern: En freih B. die früh heiratet Bernk; en geckig B. mannstolles Weib Kobl-Vallendar; en gecke (doll) B. dass. Rip; en kloke B. listiges Weib Köln; en feng (fin) B. Mädchen, das kein Lüftchen vertragen kann, sich zierlich kleidet, leicht beleidigt; Feinschmeckerin Rip. Nfrk; ein diffiziler Mensch, den man zart anfassen muss; en sösse B. süsslich tuendes Weib; Scheinheiliger Düss, Sol; en flässe (flachsene) B. Schmeichlerin uWupp; en nau B. geizige Frau Koch; en gesonne B gesundes Kind Koch; en fred B. alte, gesunde, zähe Frau Koch, May, Neuw; e brinzelich Birche griesgrämisches, geiziges Weib May.
10151 Zeichen · 304 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    birneswstF.

    Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)

    birne swstF. → bir(e) swF. MWB 1 817,19;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    birnef.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    birne , f. pirum, die form unsrer heutigen schriftsprache, bei Adelung birn, ist sie etwa durch den reim der flexion bir…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Birne

    Goethe-Wörterbuch

    Birne mehrf ‘Birn’ als Pl (ältere Form, auch in mehreren Komposita), vereinzelt als Sg a botan, mehrf im Hinblick auf Ab…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Birne

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Birne , s. Birnbaum .

  5. modern
    Dialekt
    Birne

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    Birne Band 2, Spalte 2,900–902

  6. Sprichwörter
    Birne

    Wander (Sprichwörter)

    Birne 1. Auf eine Birn' ein Trunk. Span. : Sobre peras vino bebas, y sea tanto que naden ellas. ( Bohn I, 258. ) 2. Aus …

  7. Spezial
    Birne

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Bir|ne f. (-,-n) 1 (Frucht) për (përs) m. 2 (Birnbaum) (Pyrus communis) m. ‹bot› lëgn da për m. 3 (Glühbirne) për dla lö…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit birne

844 Bildungen · 174 Erstglied · 670 Zweitglied · 0 Ableitungen

birne‑ als Erstglied (30 von 174)

Birnebackemüs

RhWB

Birne-backe-müs bi·r.əbakəmȳ : s Mettm Pl.: getrocknete B.

Birnebälge

RhWB

Birne-bälge Mosfrk Pl.: -treber, –trester.

birnebäumig

RhWB

birne·baeumig

birne-bäumig bīrəbE:miχ Trier-Thomm ; bīrb : mĭχ Sieg-Ägid Adj.: b. gen, werde gereizt, rasend werden.

Birnebaum

RhWB

birne·baum

Birne-baum RhWBN m.: RA.: De Appel fällt net weit vom B. Merz-Bergen , Birkf . Gej könnt öm wis make, dat onse liewen Her op de Perebom wont…

Birneboz

RhWB

birne·boz

Birne-boz -- Trier , Mos, Bitb m.: 1. –rest. — 2. Dummkopf, ekliges Frauenzimmer.

Birnebrömsch

RhWB

Birne-brömsch be·r.əbrmš Eusk-Zülp f.: Wespe.

Birnebrötchen

RhWB

birne·broetchen

Birne-brötchen n.: RA.: He werde kein Birrebrütcher gebacke! hier muss grobe Arbeit geleistet werden Köln .

Birnebums

RhWB

birne·bums

Birne-bums , PfWB -bumbes -buăms Bitb-Speicher ; -bumbəs Birkf-Oberst m.: -schnaps, –wein.

Birnebunnes

RhWB

birne·bunnes

Birne-bunnes Koch , Bitb , Prüm m.: durch die Seihe geschlagene, gekochte, gedörrte B., B.mus für Fladen; auch der B.-fladen selber. RA.: Wa…

Birnedrickes

RhWBN

Birne-drickes Lennep-Radevormwald m.: scherzh. grosses buntes Taschentuch.

Birnefiz

RhWB

birne·fiz

Birne-fiz RhWBN -ī- Mosfrk m.: -wein. RA.: De Rutsch (Durchfall) kemmt vum B. Trier . Prutsch!, dat kemmt vom B. ebd. Es is so langk wie B. …

Birnefladen

RhWB

birne·fladen

Birne-fladen PfWB m.: Torte ohne Deckel u. Verzierung aus gekochten B.schnitzeln Mosfrk, Eif, SRip. beliebt zur Kirmes, bei Hochzeiten. B. u…

Birneflubbes

RhWB

Birne-flubbes Saarbg-Serrig m.: dass. (scherzh.).

Birnefubbes

RhWB

Birne-fubbes RhWBN Trier-Issel Schweich-Trier m.: -fiz.

Birnefüz

RhWB

Birne-füz : Birrefüz! abschläg. Antw . Prüm .

birne als Zweitglied (30 von 670)

aiterbirne

KöblerAhd

aiterbirne , Sb. nhd. Erdbeere ne. strawberry ÜG.: lat. fravulum Gl Q.: Gl (14. Jh.) E.: s. bira

Augustbirne

Campe

august·birne

Die Augustbirne , Mz. die — n. eine Art großer, saftiger und süßer Birnen, welche ein steiniges Fleisch haben und im August reifen.

Backenbirne

PfWB

backen·birne

Backen-birne f. , Backen-birnen Pl. : 1. kleine Birnensorte, die sich zum Backen eignet (s. 2), Backebeere [ KU-Trahw PS-Erfw ]. — 2. 'gedör…

Bäubirne

RhWB

bau·birne

Bäu-birne MGladb-Giesenk , Geld-Walbeck , Klev-Goch f.: zum B. reife Birne.

Balmesbirne

RhWB

balmes·birne

Balmes-birne Bernk-Neumag Dhron ; baləmsə (Pl.) Trier-Casel ; barməs-bīər Bernk-Dhron f.: Birnensorte, sehr früh reifend.

Bankrutzersbirne

PfWB

Bankrutzers-birne f. : ' kleine, süße Birne, die früher viel gepflanzt wurde ', Pl. Bankrutzeʳsbeere [ NW-Gimmdg ].

banzbirne

DWB

banz·birne

banzbirne , f. volema, eine art dicker birnen. Frisch 1, 60 b . Nemnich 42 . im spott, eine dicke nase. s. das folgende.

Bergamottbirne

RhWB

bergamott·birne

Bergamott-birne PfWB bęrjămǫtbīr  Allg.; pęrjămǫtə- Sieg-Rhönd ; pęrlmǫt- May ; auch ohne ‘Birne’ pęrjămǫt Prüm ; prjămǫt Köln ; pęrjăm…

Bergamottenbirne

Herder

bergamotte·n·birne

Bergamottenbirne . Eine allbekannte und beliebte Birnen ordnung, von der viele vorzügliche Sommer-, Herbst- und Wintersorten in Cultur sind.…

Bestebirne

PfWB

beste·birne

Beste-birne f. : Birnensorte, kleine, runde Einmachbirne, Beschdebeere (Pl.) [verbr., bes. VPf]. E bißche abseits steht noch in're Klamm dem…