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bär

nhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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32 in 15 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

bär m.

Bd. 1, Sp. 1122
bär, m. ursus, gen. bären (bei Luther aber noch geschrieben beer, beren und Petr. 30b bern, tadelhaft ist der gen. des bäres Lohenst. Arm. 1, 266, dat. dem bäre 2, 198, pl. die bäre 2, 748 und Lessing 1, 108. 109), ahd. përo gen. përin, mhd. bër gen. bërn, mnl. bere gen. beren, nnl. beer gen. beers, ags. bëra gen. bëran, engl. bear. die goth. form leider unbekannt, aus offenb. Joh. 13, 2 und mehreren stellen des a. t. würde sie erhellen, nach hd. weise würde sie baira, nach altn. bairns lauten, denn altn. gilt biörn, schw.n. björn, analog dem örn für ari (oben sp. 5). auch ags. besteht ein dem earn = örn ähnliches beorn, aber mit der bedeutung von vir fortis, hinter welcher doch wol die von ursus liegt. In den urverwandten sprachen stoszen wir auf ein anderes, weit verbreitetes wort, dessen schon sp. 789 zu gedenken anlasz war, skr. ṛixa = iṛxa, gr. ἄρκτος = ἄρξος, ir. gal. art, welsch arth für arct, lat. ursus für urcsus, litt. lokis für olkis orkis, welchem ahd. elah, das auf ein anderes wildes thier angewandt wurde, begegnet. Wie nun aber pero, bero? pero, poro ist portator, lator (Graff 3, 155. 157) und stammt von përan ferre, altn. hat das einfache beri diesen sinn behalten. möchte man das lat. ferus vergleichen und gleichfalls von ferre leiten? man erhielte dann die einfache bedeutung eines wilden thieres. doch ferus fera scheint, dem ĕ zum trotz, richtiger das gr. φήρ für θήρ, θηρίον = goth. diuz, ahd. tior, nhd. thier, abliegend von ferre wie bëran und nie entfaltet aus diesem bëran sich sonst der begrif des wilden. Liesze nach der entstellten nd. form bare sich ein baren, brummen erweisen, so würde das dem ausdruck brummbär treffend begegnen; doch die alte sprache sagt brimmen, limmen, niemals bëren oder baren, höchstens die bärpfeife der orgel wäre unsicher heranzuziehen. In der thiersage stellt unser alterthum den bären als den könig dar und der altnordische, slavische, finnische, lappische volksglaube feiert ihn als ein höheres, heiliges wesen, dem menschlicher verstand und die stärke von zwölf männern einwohne. er heiszt waldkönig, goldfusz, süszfusz, honighand, honigtatze, honigesser, aber auch der grosze, der alte, der alte groszvater, den Lappen namentlich aija (avus). das leitet zu der freilich gewagten vermutung, dasz auch bär, pero vater bedeutet haben könne. das lat. parens = pariens geht auf den vater, parere = generare, procreare auf den vater, wie die mutter, bär gedacht als γονεύς, τοκεύς, der bärende, tragende, zeugende vater, wie, wenn er goth. bêrusjis, bêruseis geheiszen hätte? bêrusjôs sind dem Ulfilas parentes, γονεῖς, τοκεῖς, und bêruseis gewährt ein uraltes part. praet. act. geboren, erzeugt habend, qui peperit. dies goth. bêruseis, parens und ursus, scheint nun wirkliche bestätigung zu empfangen, die der grammatik und thierfabel gleich willkommen wäre, dadurch dasz die altn. sprache den bären auch noch bersi, gen. bersa nennt, das sicher zu bëra parere gehört und das S des goth. particips bêruseis bewahrte. zugleich begriffe sich, wie biörn auszer ursus auch vir ausdrücken, ja das ags. beorn nur vir, heros, ohne nebensinn des bären bedeuten kann, zahllose mannsnamen sind ahd. mit përo, altn. mit biörn, ags. mit beorn gebildet. bersi, assimiliert bessi gemahnt an die koseform betz = bär, vgl. altfranz. Patous; altn. kommt auch bâmsi, bângsi, ursus immer mit demselben S zum vorschein, ja wer kühn sein wollte, dürfte dasin ṛika, ἄρκσος, uresus ursus hinzunehmen und auf diesem ins dunkel der urzeit sich verlierenden wege berührung zwischen bêruseis, bersi und ursus, ἄρκτος ahnen, wenn auch bei ganz verschiednen wurzeln. unser bär läszt dies S fahren, wie das keltische art, d. h. bedient sich der praesensform. Dieses versuchs, in seinen ursprung zu dringen, war ein mit unserm alterthum und manchen auffassungen der vorzeit zusammenhängendes wort vollkommen werth. merkwürdig setzt die thierfabel dem fränkischen königthum des löwen ein deutsches, alemannisches oder sächsisches des bären entgegen und wahrscheinlich lange schon standen die rohen, ungeleckten, ungeschliffenen Deutschen in ihren wäldern dem verfeinerten leben der romanischen völker gegenüber; ruft doch noch im Nathan Daja dem tempelherrn, der sich selbst einen plumpen Schwab nennt, die worte nach: so geh, du deutscher bär! so geh! — und doch musz ich die spur des thieres nicht verlieren. Lessing 2, 225. (vgl.bärensprache). der bär brummt, du alter brummbär! frauen nennen ihren mann gern einen bär und sagen er brumme; der bär heiszt auch ein alter knasterbart, und knisternde zähne werden ihm beigelegt: underdes gaf en goth eventur, dat sei einen wilden beren grepen ungehur, dei was ser vreith van geberen, mit gnisterden tennen dede hei sei verferen. Soester fehde s. 654. weidmännisch wird ihm gleich dem menschen hand, finger und gang zugeschrieben, weil er sich aufbäumen, emporrichten und aufrecht gehen kann (von welchem erheben einige seinen namen ableiten, dies ist aber bern ferire, nicht bërn ferre): und zwen beren giengen ausz dem wald und zerissen XLI kinder. Keisersb. sünden des munds 38b nach 2n. 2, 24, wo Luther kamen setzt, vgl. Nib. 902, 2: dâ der bere gie. Wann der bär im moos liegt heiszt mitten im winter, er ruht dann faul in seiner höle, saugt an seinen tatzen, an den hungerpfoten: als der ber sauget die clo. fastn. sp. 1310. Man sagt den bären fangen, stechen: in voller weis (in der trunkenheit) wollen sie alle den beren fangen und binden helfen (kühne that verrichten). Kirchhof disc. mil. 58; nun gedachte er den beren (den eingeschlichnen liebhaber) zu fangen und vernägelte die eine thür. wendunm. 296b; mit arbeit sticht er keinen bern. H. Sachs I, 522, wenn ich im ob dem hals nit bin so sticht er warlich keinen bern (ist er kein held). III. 3, 68c; mehr dann ein feiner kriegshelden haben, wann sie mit wein begossen, den beren allein stechen wollen, und es zu heisz gewagt, ihr leben oder gesundheit verloren. Kirchhof mil. disc. 92; man soll die bärenhaut nicht verkaufen, ehe der bär gestochen ist. Simrock 722. Henisch 233; du suchst den bären und stehst vor ihm. 723; es ist besser einen bären loslassen (unbesonnen sein) als einen bären anbinden (schulden machen). 724. so wurde das bären anbinden oben sp. 296 erklärt, und in diesem sinne heiszt es offenbar: so behelfe er sich nunmehro mit borgen und bände (für binde) einen bären nach dem andern an. ehe eines weibes 114; o die bären sollen ihn nicht beiszen, die er etwa hier angebunden hat. Lenz 1, 223; ich habe diese messe verschiedne bäre loszubinden (schulden zu bezahlen). Rabener 3, 359; die bären (schulden) abbezahlen. der arme mann im Tockenb. 189. anderemal aber, wenn ein persönlicher dativ daneben steht, bedeutet es was einem aufbinden, die unwahrheit melden, fallere, lügen weis machen (oben sp. 622): wer dir wol den bären angebunden haben mag? Wieland 8, 261; da wurden wir gewahr, dasz uns der wirt einen grausamen bären angebunden hatte. Jucundiss. 206, während sonst umgekehrt die gäste dem wirt bären anbinden. nicht anders in der oben sp. 296 falsch gedeuteten stelle: also dasz ich ihnen, wenn ich nur aufschneiden wollen, seltzame bären hätte anbinden können. Simpl. 1, 296 (298). nach beiden erklärungen (dem borgen und lügen) pflegen aber mehrere bären hinter einander angebunden zu werden. den bären treiben ist kuppeln, wahrscheinlich weil die bärentreiber gelegenheit hatten liederliche leute zu unterstützen (s. bärentreiber): im Calistus sagt Melibia zur Scelestina: ich will dich aber wol vergwisen, du schandloser, unerbarer sack, das dir von diser deiner botschaft kein andere belonung, dann du wol verdient hast, werden soll, ich will verschaffen, damit du gott mit deinem berentreiben nicht mehr erzürnest, das dir deine recht und du ab diser welt solt gethon werden. Wirsung K 4a; den bären treiben kundt. Bocc. 2, 75b; das ich im treiben hilf den bern. H. Sachs I, 516; von diser kirchweih ich gedenk zu erobern ein gute schenk, wann ich (die magd) hab zwischen beiden lieben den beren je trewlich getrieben. IV. 3, 3d; ihr seidenstrickrin müst bei mir bleiben und mir helfen den bern treiben, die merlein (kundschaft) hin und wider tragen. Ayrer 193b. wir würden diese nur in schriften des 16. 17 jh. wiederkehrenden und verdunkelten, wahrscheinlich uralten redensarten besser verstehen, wäre die mhd. poesie weniger auf das welsche, mehr auf das einheimische gerichtet gewesen. Nib. 891 bindet Siegfried den bären an den sattel und läszt ihn hernach (898. 899) in die küche los, das war deutscher scherz und lust, gleich dem bärentanz. andere gebräuche kommen bei den zusammensetzungen in betracht. der bär greift die menschen nicht an, wehrt sich erst angegriffen und wird dann grausam und unbarmherzig; das erbarmen ist zu bären geflohen. Schiller 142. Manche pflanzen, wie nach dem wolf, hat das alterthum nach dem bären benannt und dabei mythische vorstellungen untergelegt.
8973 Zeichen · 154 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Bär

    Adelung (1793–1801) · +14 Parallelbelege

    2. Der Bär , des -en, plur. die -en. 1) Ein schwerer Klotz in einer Ramme, Pfähle damit einzuschlagen; ein Kammklotz, St…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bär

    Goethe-Wörterbuch

    Bär 1 als wildes od gezähmtes, dressiertes Tier, gefürchtet od bestaunt [ in Lenardos Ansprache an die ‘Wanderer’ üb den…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Baer

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +6 Parallelbelege

    Baer , Karl Ernst von, geb. 1792 in Esthländ, 1819—34 Professor in Königsberg, seit 1834 Kollegienrath und Bibliothekar …

  4. modern
    Dialekt
    Bär

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Bär [Pár fast allg.; Pǽr Str. W.; Pl. - ə] m. 1. Bär. Le h r d Bäre n tanze n ! abweisende Antwort Gebw. Der tanzt wie e…

  5. Sprichwörter
    Bär

    Wander (Sprichwörter)

    Bär 1. Als der Bär 1 die Schickung begehrt, verlor er Ohren und Handschuh. – Eiselein, 54. 1 ) In Reineke Fuchs. 2. Auch…

  6. Spezial
    Bär

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Bär (Ursus sp.) m. (-en,-en) 1 ‹zool› laurs (-rs) f. 2 ‹astr› laurs f. ▬ der Große Bär ‹astr› la gran laurs; der Kleine …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit baer

404 Bildungen · 368 Erstglied · 21 Zweitglied · 15 Ableitungen

baer‑ als Erstglied (30 von 368)

Bärameise

RhWB

baer·ameise

Bär-ameise bErǫməs, –ęməs, –mənstər, –məlstər usf. (s. S.); bīər- [ beir- Wermelsk , Wippf-Binsf] f.: 1. die grosse Waldameise, Rossameise…

Bǟrammete

WWB

Bǟr-ammete. „ Bērommeltse “ große Waldameise ( Brg Eh He ).

Bärass

RhWB

baer·ass

Bärass bęras , Pl. -sə Lennep m.: ungeschlachter, starker Mensch mit rauhem Benehmen, geistig nicht sehr hoch stehend. Dat es en B. van ne…

Brats

WWB

Bae-rats m. „ bårats “ auf dem Boden und überhaupt im Dunkeln hausender Kobold (Kindersprache) ( Wal Bh = BauerC ) ¶ → Budde-rats und Rats ’…

Bär, australischer

Meyers

Bär, australischer ( Koala, Goribun, Beutelbär, australisches Faultier , Phascolarctus cinereus Gray ), Beuteltier aus der Familie der Beute…

Bärbär

PfWB

baer·baer

Bär-bär m. : ' Schreckgestalt, die Kinder ängstigen soll ', Bäʳbäʳ (bEÄbEÄ) [ BZ-Böllbn ]; vgl. Bär 1 2 b.

bärbar

FWB

1. ›fruchttragend‹; 2. ›tragbar‹; in der Verbindung b. kraus wohl ›Krug mit Tragegriffen‹.

Bärbchen

GWB

Bärbchen Diminutiv-, Koseform von 2 Barbe für junges Mädchen niederen Standes; Figurenname im Nachspiel zu Ifflands ‘Hagestolzen’ 13 1 ,136 …

Bärbeißer

Pfeifer_etym

baer·beisser

1Bär m. Aus Tabugründen meidet das Germ. ebenso wie das Balt. und Slaw. den ie. Namen für den Bären, wie er in aind. ṛ́kṣaḥ, lat. ursus, gri…

bärbeißig

Pfeifer_etym

baer·beissig

1Bär m. Aus Tabugründen meidet das Germ. ebenso wie das Balt. und Slaw. den ie. Namen für den Bären, wie er in aind. ṛ́kṣaḥ, lat. ursus, gri…

bärbeiszig

DWB

baer·beiszig

bärbeiszig , ferox instar ursi, brummig, auffahrend: thue nur recht bärbeiszig! Chr. Fel. Weisze ; manchen bärbeiszigen gelehrten. Münchhaus…

Bärbelchen

GWB

baerbel·chen

Bärbelchen ‘-gen’ Urfaust 1236 wie Bärbchen (sd); erwähnte Person 1) in Faust I [ Lieschen zu Gretchen am Brunnen: ] Hast nichts von B. gehö…

Bärbel(e)

ElsWB

baer·bele

Bärbel , Bä r bel(e) [Pærwl Mittl. Molsh. Str. Ingw. Lützelstn. ; Párwl Ingenh. , häufiger Páwl Hattst. Mittl. Rapp. Mark. Kerzf. Ingenh. Du…

Bärbeling

RhWBN

barbe·ling

Bärbeling bęrwəliŋ(χər) Wittl-Reil , Bernk-Wolf , Zell-Traben Trarb Pl.: Rebableger; auch Inbärwer, –bärwelcher genannt.

bärbeln

PfWB

bärbeln schw. : ' Schnittreben in die Erde legen, damit sie Wurzeln ziehen ', bäʳwele (bäʳwələ) [ LA-Edk Rhodt ]; vgl. barben .

Bärbi

ElsWB

Bärbi , Bäbi , Bäwi , Bawi [Pǽrpi Roppenzw. ; Pápi Rädersd. Hi. Steinbr. ; Páwə Felleri. ; Páwi Heidw. Su. Ruf. Obhergh. Hlkr. Co. Dü. ; Pâw…

Bǟrbinde

WWB

baer·binde

Bǟr-binde ⟨ „ Bärbien “ ( Stf Rh , Osnabr Land), „ Bērbinn “ ( Stf Reck, Kos Ow , Lhs Ve , Rek Ha) ⟩ 1. Ackerwinde, Convolvulus arvensis ( S…

Bǟrbīterīe

WWB

Bǟr-bīterīe. „ saune Bäärbiiterigge “ Sauhetze ( Osn Lyra 89).

Bǟrburg

WWB

baer·burg

Bǟr-burg ⟨ „ Bǟ- “ ( Rek Da ), sonst „ Bǟr- “, „ Bēr- “ ; -„ buorch “ ( Rek Da ), -„ börch “ ( Nie Mü ), sonst -„ borch “ ⟩ verschnittener E…

Bärbutz

PfWB

baer·butz

Bär-butz m. : ' Schreckgestalt, die Kinder ängstigen soll ', Bärbutz (bEÄbuds) [ BZ-Böllbn ]; vgl. Bärwutz , Bär 1 2 b, Bärbär .

bärchen

DWB

baer·chen

bärchen , n. ursulus: selbst aufrecht lernt ein bärchen wandern und steigt nach honig wie die andern. Voss 5, 87 .

bärde

DWB

bärde , f. gestus, ahd. pârida Graff 3, 150 , mhd. bærde Ben. 1, 149 a , öfter kipârida, gebærde, gebärde: einen zeddel voll seiner hässigen…

baer als Zweitglied (21 von 21)

Eisbär

RDWB1

Eisbär m белый медведь (не имеет отношения к слову "лёд")

Seebär

RDWB1

Seebär m übertr. морской волк идиом.

Aebär

Wander

ab·aer

Aebär 1. De Aebär ( Storch, s.d.) is sin Feddern eben so god nödig, as de Lüning (Sperling). 2. De Aebärs nögt, mutt Poggen hebben. 3. Wor A…

ameisenbär

DWB

ameisen·baer

ameisenbär , m. der nordische, den ameisenhaufen nachstellende bär, wovon die thierfabel des mittelalters und die finnische poesie wissen. f…

brummbär

DWB

brumm·baer

brummbär , m. 1 1) ursus, vgl. 1, 1123: wol geht er auch am knotenstock als rauher brummbär um. Hölty 51 . 2 2) homo morosus, der alte brumm…

eisbär

DWB

eis·baer

eisbär , m. ursus maritimus, nnl. ijsbeer, schw. isbiörn; dann ein brummiger, mürrischer mann: als mir ihr auge nicht mehr schien, wollt ich…

Hetzebär

Wander

hetze·baer

Hetzebär A Hetzebär. ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) Zu den polnischen Volksbelustigungen gehört auch der Hetzebär, der durch seine plumpen Sprü…

Moosbär

Adelung

moos·baer

Der Moosbär , des -en, plur. die -en, oder des -es, plur. die -e, ein Nahme der größern Art Bäre, welche sich in den morastigen Gegenden Poh…

polarbär

DWB

polar·baer

polarbär , m. der eisbär, ursus maritimus Nemnich 2, 1531 . Brehm thierl. 1, 614 .

ringelbär

DWB

ringel·baer

ringelbär , m. ein bär, welcher die weiszen ringe, die sonst nur den jungen eignen, auch später behält. Nemnich. es ( wildpret ) kompt schie…

saubär

DWB

sau·baer

saubär , m. sus mas Frisch 2, 151 a ( vgl. bär , aper, th. 1, 1124).

seebär

DWB

see·baer

seebär , m. 1 1) eine robbenart mit kleinen, zugespitzten ohren, langem, zottigem schwanze und grauen haaren, auch bärenrobbe, seekatze, pho…

silberbär

DWB

silber·baer

silberbär , m. eine art des landbären ( ursus arctos ), klein und von weiszlicher farbe. Nemnich 2, 1529 .

tanzbär

DWB

tanz·baer

tanzbär , m. ursus gesticulatorius Stieler 79 : gestern karbatschte er den kutscher im hofe herum, als einen tantzbär. Weise erzn. 147 neudr…

zeidelbär

DWB

zeidel·baer

zeidelbär , m. , kleinere art des braunen bären, ursus arcticus, nach ihrer vorliebe für den honiggenusz benannt; nd. tîlebeer, -bar Schille…

zeiselbär

DWB

zeisel·baer

zeiselbär , m. , der zur schau umhergeführte schwarze bär, tanzbär; zîselbär Frischbier 2, 495 b , zîselbâa Fischer samländ. 99 , -î- auch: …

zottelbär

DWB

zottel·baer

zottelbär , m. , Campe, volksthümlich für bär: weilen ich grosze schaaf gesehen, welche 7 klafter lang wollerne schweif hatten, und waren so…

ōrbaer

KöblerMnd

ōrbaer , M., N., F. Vw.: s. ōrbȫr

Ableitungen von baer (15 von 15)

bäre

DWB

bäre , n. nassa, pera, mhd. bêre ( Ben. 1, 105 b . 106 a ): beren in den bach setzen. weisth. 1, 23; man pflegt sie zu fahen gemeiniglich mi…

êrbære

Lexer

êr-bære adj. BMZ der ehre gemäss sich benehmend, edel Hartm. Trist. Ms. (êrebære), Lanz. 1689. 3430. 3879. 5580 u. oft, Apoll. 2064. 2686. 3…

erbären

DWB

erbären , parere, partum edere, gignere, ahd. irpëran ( Graff 3, 145 ), mhd. erbërn, stark gehend gleich dem einfachen përan, nhd. bären, ge…

êrbærlich

Lexer

êr-bær-lich adj. BMZ s. v. a. êrbære Voc. ;

gebär

DWB

gebär , geber , f. gebaren, haltung, erscheinung, mhd. gebære wb. 1, 148 b , gleich gebärde. 1 1) nhd. z. b.: du bewisest ( zeigst ) das mit…

gebære

Lexer

ge-bære adj. BMZ angemessen, schicklich, gebührend Trist. Engelh. , mit dat. Trist. Gerh. Flore 1195. 7711. j.Tit. 6173. Troj. 19326. tôt de…

gebären

DWB

gebären , geberen , nebenform von gebaren, wie subst. gebär neben gebar, nur nhd. mit dem folg. gebären im praes. zusammenfallend, denn dies…

gebärlich

DWB

gebärlich , adj. zu gebären, im 15. 16. jahrh.: geberlich natalis voc. inc. teut. h 8 b , auch in andern vocc., geperleich, gebarlich, nd. g…

gebärung

DWB

gebärung , f. dasselbe ( zu gebären gleich gebaren) Steinbach 1, 151 ; z. b.: die gewinnsüchtige und den parteien sehr schäd- und verderblic…

unbär

DWB

unbär , m. zur bezeichnung eines plumpen, ungeschlachten, tölpelhaften menschen. mit un improbativum ( sp. 24) gesteigertes bär, das in mund…

unbære

Lexer

un-bære , um-bære adj. BMZ unfruchtbar Gen. ahd. umbâra Denkm. 2 XXXII. 2,73 ;

unbären

DWB

unbären , verb. , unfruchtbar sein, nicht gebären können. nachklang des alten verb. bären th. 1, 1127. zur bildung sp. 19: s. Margret plagt …

urbär

DWB

urbär , m. (ur- C 4 c): dasz die freiheit eine allgemeine geistige angelegenheit ..., wurde von den urbären des Deutschthums u. s. w. überse…

urbære

Lexer

ur-bære adj. zu folgern aus