lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

suchen

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
17 in 16 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
35
Verweise raus
34

Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Suchen

Bd. 3, Sp. 953
Suchen 1. Der sich bei jm selbt sucht, der findt sich am gwissten. – Franck, II, 170a; Lehmann, II, 66, 17; Henisch, 1099, 50. 2. Der viel sucht, dem geht viel ab. – Petri, II, 111. 3. Eät saüket nümmes biäne ächtern Oawen, wenn hai selwer noch nit derächter seäten hiät. (Arnsberg.) – Firmenich, I, 353, 5; für Altmark: Danneil, 46. 4. Es heisst nicht gesucht, sondern beschert, nicht gefunden, sondern zugefallen, wenn glück vnd Segen dabei seyn soll. – Petri, II, 251; Henisch, 1661, 65. 5. Es suchen viele, aber nur wenige finden. It.: Molti sanno cercare, ma pochi a an trovare. (Pazzaglia, 382, 3.) 6. Es sucht keiner keinen hinder dem ofen, er sei dann vor darhinder gewesen. – Franck, II, 63a; Gruter, I, 39; Petri, II, 300. 7. Es sucht keiner keinen in ein sack, er sei dann vor darinn gesteckt. – Franck, II, 63a u. 106b; Gruter, I, 39; Lehmann, 41, 12; Egenolff, 218b. 8. Es sucht offt einer das er vor lang funden hat. – Franck, II, 170a; Gruter, I, 39; Petri, II, 800; Egenolff, 228a; Schottel, 1144a. 9. Je langsamer man sich selbst sucht, desto eher findet man Gott. – Winckler, XV, 83. 10. Jeder sucht seinen Nutzen. Engl.: Every one minds his own interest. 11. Jeder sucht seinesgleichen. 12. Man kann viel suchen, man findet aber nicht alles. Die Russen: Das Suchen steht bei dir, das Finden bei Gott. (Altmann VI, 480.) 13. Man muss es doch zuletzt da suchen, da es ist. – Agricola II, 198; Egenolff, 23b; Schweiz, II, 243, 55; Eiselein, 583; Simrock, 10008. 14. Man söcht nüms achter'n Afend, of man hett sûlfs der achter säten. – Kern, 1073. 15. Man sucht oft (einen, etwas), den (das) man nicht finden will. n.: Man leder ofte efter den man vil ei finde. – Mangen søger efter det hand ei vil finde. (Prov. dan., 378 u. 572.) It.: Ben sarebbe folle chi, quel che non vorria trovar, cercasse. 16. Man sucht oft etwas in der Weite und hat's an seiner Seite. Böhm.: Jinde toho hledá, co doma nazbyt má. (Čelakovsky, 273.) 17. Mancher sucht, das er schon gefunden hat. – Lehmann, 186, 10. 18. Mancher sucht ein Ding so genaw, wie eine hungrige Mauss inn einem brodtkorb. – Lehmann, 736, 10. 19. Mancher sucht einen Pfennig und verbrennt für drei Kreuzer Licht dabei. – Mayer, II, 52. 20. Mancher sucht, was er nicht finden will. (S. Bär 63.) Schwed.: Mången söker det man intet wil ha. (Grubb, 556.) 21. Mancher sucht's, wie der Student der Jungfrau Kranz unterm Hemd. – Eiselein, 394. 22. Me söcht keinen ächtern Tiune oder me het der sölvers ächter säten. (Sauerland.) 23. Me söck genge henger 'ne Struch, of me hat selvs derhenger gelêge. (Aachen.) – Firmenich, I, 493, 98. 24. Mer söch geinen hinger der Hecke oder hätt selvs derhinger gelegen. (Köln.) – Weyden, III, 11. 25. Nemms söcht ênen unner dem Appelbaume, he ess oll sülwest dorunner wesen. (Waldeck.) 26. Niemand sucht den andern hinter dem Ofen, er habe denn selbst dahinter gesteckt. – Mayer, I, 40; Lehmann, II, 427, 92; Gaal, 1232; Pistor., VII, 77; Bücking, 277; Mathesy, 50b; Simrock, 10317; Steiger, 446; Neue Monatsschrift (Jauer 1801), S. 75; für Baiern: Zaupser, 91; für Hannover: Schambach, II, 70; für Marsberg: Firmenich, I, 321, 25; für Rastede: Firmenich, III, 28, 81. Man pflegt bei andern zu argwohnen, wessen man sich selbst schuldig gemacht hat. Die Russen: Man sucht keinen im Sumpf, in dem man nicht selbst gesteckt hat. (Altmann V, 104.) In Schwaben: Es suacht koaner da and'ra hinter'm Ofe, er sei selber hinter'm geovea. (Michel, 268; Nefflen, 460.) n.: Ingen leder om en anden i sækken, uden selv har været der før. (Bohn I, 381.) Engl.: I know by myself. – I suspect that ill in others which. – Men measure other folks corn by their own bushel. – Men muse as they use. – The old woman would never have look'd for her daughter in the oven, bad she not been there herself. (Bohn II, 118; Gaal, 1232.) Frz.: On ne soupçonne guère les autres que de ce dont on serait capable soi-même. (Gaal, 1521.) It.: Cencio dice Straccio. – Luomo suol misurare altri colla sua canna, col suo passetto. – Se la madre non fosse mai stata nel forno, non vi cercarebbe la figlia. (Gaal, 1232.) Lat.: Autumat hoc in me, quod novit perfidus in se. (Binder I, 119; II, 305; Gartner, 42; Philippi, I, 53; Seybold, 50.) 27. Such, schürfe, fahre ein, zerstuffe fest Gestein, so nimmst du Ausbeut ein. Ein alter Bergmannsspruch aus Freiberg. 28. Suche, so findestu. – Lehmann, II, 572, 130; Parömiakon, 1240, 2840 u. 3132; Körte, 5796. d.-deutsch: Jugâti üm uzzussi – gläub. Ein rabbinischer Ausspruch lehrt: »Sagt dir jemand, ich habe mich bemüht und nicht (nämlich die Weisheit) gefunden, glaube ihm nicht; ich habe mich nicht bemüht und doch gefunden, glaube ebenfalls nicht; sagt aber jemand, ich habe mich bemüht und auch gefunden, das glaube.« 29. Suche, so wirst du finden! – Matth. 7, 7; Simrock, 10010; Schulze, 195; Braun, I, 4350. Engl.: Seek till you find and you'll not lose your labour. (Bohn II, 130.) It.: Chi eerca, truova. 30. Was jeder sucht, das findet er. – Simrock, 10010; Körte, 5797. Böhm.: Kdo za čim šel, to také našel. (Čelakovsky, 160.) Kroat.: Kaj je iskal, to je dobil. (Čelakovsky, 160.) 31. Wat söck sûkt, dat nömmt (find't) söck. (Ostpreuss.) 32. Wat te der säkst, wirscht te fäinjden. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 1081. 33. Wenn wir suchten, was wir solten, hätten wir allzeit, was wir wolten. – Chaos, 1158. 34. Wer andere zu viel sucht, verliert sich selbst. – Winckler, X, 97. 35. Wer gut zu suchen weiss, wird bald finden. 36. Wer lange sucht, gibt nicht gern. 37. Wer nichts sucht, der findet nichts. Böhm.: Čeho nepohledáš s tim se neshledáš. (Čelakovsky, 124.) 38. Wer sucht, der findet; wer bittet, der nimmt; wer anklopft, dem wird aufgethan. – Mayer, I, 116; Henisch, 401, 22; Wahl, 90, 7; Parömiakon, 2240, 2746 u. 2840; Fischer, Psalter, 633, 4. In Welschtirol: Chi cercaa, gata. (Hörmann, 26.) Böhm.: Kdo chodi, nachází. (Čelakovsky, 124.) n.: Hvo der leder finder, banker paa, hanem oplades. (Prov. dan., 378.) Engl.: Seek till you find, and you'll not lose your labour. (Bohn II, 130.) Frz.: Cherche et tu troveras, travaille et tu auras, apprens et tu sauras, seme, et tu recueilleras, tousse et tu boires. – Cherchez et vous trouverez. – Qui cherche, trouve. (Kritzinger, 133b.) Holl.: Die vint men dat men heeft ghesocht. (Drie daghe here, 366.) It.: Cercate e troverete chi non chiede non ottione. – Chi cerca, trova e tator quel che non vorrebbe. (Bohn I, 78; Pazzaglia, 382, 1.) – L'uomo trova quello, che va cercanda. Lat.: Quaere et invenies; roga et dabitur; pulsa et aperietur tibi. (Gaal, 1482.) – Si acum quaereres, acum in venisses. (Plautus.) (Philippi, II, 181.) Span.: Quien calla, otorgo. (Bohn I, 247.) 39. Wer sucht, der findet; wer bittet, der wird erhört, und wer anbost, dem wird aufgethan, sagte die Nonne. – Klosterspiegel, 37, 16. 40. Wer sucht, der findet; wer schlafft, dem traumet. – Lehmann, 21, 1. 41. Wer sucht, der find't; wer nicht sicht (sieht), der ist blind. Lat.: Frustra incepit, qui ante terminum cessat. (Chaos, 458.) 42. Wer sucht, der findt, wer nichts findt, der ist blind. – Chaos, 308. 43. Wer sucht, der wird die Bohne finden. 44. Wer sucht vnd nichts findt, wer bittet vnd nichts bekompt, der hat nicht recht gesucht vnd gebeten. – Henisch, 401, 36. 45. Wer sucht, was er nicht soll, findet, was er nicht will. – Winckler, XVI, 79. 46. Wer sucht, was er nicht suchen soll, findet zwar, was er will, aber das Behalten schlägt oft übel aus. – Chaos, 314. 47. Wo du suchst, da mach' ein Präsent, Schmieren macht linde Händ'. 48. Wo man mich sucht, da findet man mich. – Simrock, 10010a. 49. Wonach man sucht, das findet man. Böhm.: Kdo čeho hledá, snadno nalézá. (Čelakovsky, 350.) 50. A sicht gewiss a gestrije Tak. (Schles.) – Frommann, III, 414, 527. 51. Dat hadde eck in enne (in ihm) nich socht. (Lippe.) Diese Kenntniss, diesen Verstand, diese guten oder schlechten Gesinnungen habe ich bei ihm nicht vermuthet. 52. Du kannst gut söken, äwwer schlecht finnen. (Lippe.) – Hochdeutsch bei Simrock, 10009. Du kannst gut suchen, aber nicht gut finden; scherzhaft zu jemand, der lange vergeblich gesucht hat, ohne zu finden. 53. Du söchst dat Pêrt un sisst drup. (Lippe.) 54. Du suchst dasjenige, dessen du genug vor Augen hast. Bei Tunnicius (551): Du sochst dat genne des du genôch vor ogen süst. (In mare quaeris aquam: vitia sunt omnia plena.) 55. Du suchst den Gaul und reitest darauf. – Steiger, 287. Frz.: Tu vas a Romme querir ce que tu as a ton huys. Lat.: Romam is quaesiturus quod pro ostio habes. (Bovill, II, 161.) 56. Er sucht den Esel und sitzt darauf. Frz.: Il cherche son âre et il est monté dessus. (Bohn I, 20.) 57. Er sucht den gestrigen Tag. – Frischbier2, 3671. Von Zerstreuten oder Solchen, die eine günstige Gelegenheit versäumt haben. Jüdisch- deutsch in Warschau: Er sücht dem nächtigen Tug. In der Neumark: Deär siäkt daän jisterschen Dach. (Engelien, 222.) Die Russen: Er sucht nach einer Mutter, um geboren zu wer den. (Altmann VI, 404.) Von dem, der etwas sucht, das nicht gefunden werden kann, oder nach etwas Unmöglichem strebt, sagen die Neugriechen: Er sucht, was hinter Gibraltar ist, weil dieser Punkt früher als das Ende der bekannten Welt bezeichnet wurde. 58. Er sucht den verlorenen Ehegestern. (Dönhofstädt.) Den ehegestrigen, d.i. vorgestrigen Tag. Frz.: Chercher midi à quatorze heures. (Bohn I, 13.) 59. Er sucht die Beere und findet den Strauch. (Estnisch.) Um jemand zu bezeichnen, der Glück im Finden hat. 60. Er sucht die Kapelle und Klusen des Sackpfeifers zu Nikelhusen. – Brant. Eiselein fragt, ob ein Niklasbruder, d.h. Beutelschneider oder Dieb gemeint sei. (Vgl. Shakspear's Heinrich IV, 11, 1.) 61. Er sucht die Scharte auszuwetzen. 62. Er sucht eine Stecknadel im Heuhaufen. – Frischbier2, 3677. 63. Er sucht es, wie der Esel einen verlorenen Sack. Also wol nicht zu eifrig. »Was der selen heil antrifft, suchen wir so mannigfalt, wie dem esel der sack empfalt.« (Murner, Vom grossen luth. Narren, in Kloster, X, 87.) 64. Er sucht es wie eine Stecknadel. Lat.: Vel acum invenisses. (Philippi, II, 241.) 65. Er sucht gut, aber er findet nichts. Er gibt sich viel Mühe, aber so unzweckmässig, dass er seine Absichten nicht erreichen kann. 66. Er sucht ihn wie der Hund den Knüppel. Holl.: Hij zoekt dat als de hond den knappel. (Harrebomée, I, 421b.) 67. Er sucht ihn wie Gott eine gute Seele. – Frischbier2, 3678. 68. Er sucht Moses Grab so genaw wie ein hungrige Mauss im leeren Brodtkorb. – Lehmann, 187, 14. Frz.: Chercher du nil la fontaine. Lat.: Originem indugare Nili. (Bovill, II, 79.) 69. Er sucht, und bittet Gott, dass er nicht finde. – Simrock, 10014. Die Russen: Er sucht einen Hund und hört eine Katze miauen. (Altmann VI, 514.) 70. Er sucht wie ein Spürhund. (S. Seufzen 6.) – Chaos, 34; Parömiakon, 961. 71. Er suchte eine Gertraud und bekam eine Bärenhaut. Verfehlte Ehe. 72. Er suecht's wie-n-e Gulfe (Stecknadel). (Solothurn.) – Schild, 95, 416. 73. Gesucht wie der Pelz im Sommer. – Eiselein, 504. Wonach man sich eben gar nicht umsieht. 74. He söcht nâ 'n Oertje un verbrennt der 'n Kêrs (Kerze) bî. (Ostfries.) – Frommann, VI, 281, 653. 75. He sück et achter de Döhr en dem Honsstall. (Meurs.) – Firmenich, I, 406, 31. 76. Hei sûkt dat Pêrd on rött darob. – Frischbier2, 3679; für Holstein: Schütze, IV, 153. Wenn man etwas sucht, das dicht vor einem liegt. Die Tunesen sagen, um einen Zerstreuten zu schildern: Er sucht seinen Sohn und hat ihn auf der Schulter. (Globus, VIII; Duncker, Sonntagsblatt, Berlin 1870, S. 312.) 77. Ick hebb dat söcht as 'ne Natel. – Dähnert, 324b. 78. Man sucht jn wie den karfreytag. – Franck, I, 117b; Körte, 798a; Sailer, 306. Den Uebelgelittenen. [Zusätze und Ergänzungen] 79. Was zu suchen die Mühe nicht lohnt, muss man nicht finden wollen. Lat.: Quod invenisse pigeat, ne quaeras. (Sailer, Sprüche, 106, 48.)
11998 Zeichen · 398 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SUCHEN

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    SIUCHE SOUCH SUCHEN GESOCHEN bin matt, krank. goth. siuka, sank Gr. 2,50. Ulfil. wb. 160. Graff 6,137. D. mythol. 1105. …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sūchen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Sūchen , verb. regul. act. etwas, dessen Ort unbekannt ist, zu finden oder zu entdecken sich bemühen, besonders so fern …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    suchen

    Goethe-Wörterbuch

    suchen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    suchen

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    ElsWB PfWB RhWB suche n [zûə fast allg.; sûə Ri. Ha. ; zuə Lix. ; zouən Bo. ; ziχən D. ; zéïχən Si. — Flexion: zûə,…

  5. Sprichwörter
    Suchen

    Wander (Sprichwörter)

    Suchen 1. Der sich bei jm selbt sucht, der findt sich am gwissten. – Franck, II, 170 a ; Lehmann, II, 66, 17; Henisch, 1…

  6. Spezial
    Suchenn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Suchen , n искания , мн

Verweisungsnetz

60 Knoten, 60 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 6 Hub 1 Kompositum 43 Sackgasse 10

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit suchen

80 Bildungen · 8 Erstglied · 66 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von suchen

su + -chen

suchen leitet sich vom Lemma su ab mit Suffix -chen.

Zerlegung von suchen 2 Komponenten

suc+hen

suchen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

suchen‑ als Erstglied (8 von 8)

Suchende

DRW

such·ende

Suchende, m. Person, die Zuflucht bzw. Asyl sucht (VIII) soll auch inn den hochwürdigen kirchen keiner dermassen auffgehalten, vnd verstrick…

suchenpfennig

DWB

suchen·pfennig

suchenpfennig , m. : so komen denn die suchenpfennige und lassen sich düncken, das stündlin sei komen, ihr mütlin zu külen und ritter zu wer…

suchenswerth

DWB

suchen·s·werth

suchenswerth , adj. : güter, die er für suchenswerth hält Gellert w. 6, 150 .

Suchental

Meyers

suchen·tal

Suchental , Marktflecken in Böhmen, Bezirksh. Wittingau, an der niederösterreichischen Grenze, am Schwarzbach und an der Staatsbahnlinie Wie…

suchentrunk

DWB

suchen·trunk

suchentrunk , m. , d. i. such den trunk, vgl. zur bildung störenfried; durch Luthers anwendung ( s. u. ) üblich geworden, doch schon vor ihm…

Suchenwirt

Herder

suchen·wirt

Suchenwirt , Peter der, ein berühmter Dichter bürgerlicher Herkunft im 14. Jahrh., gebürtig aus Oesterreich, fahrender Sänger wie sein Zeitg…

suchen als Zweitglied (30 von 66)

Übersúchen

Campe

Übersúchen , v. trs . ich übersuche, übersucht, zu übersuchen , auf der ganzen Oberfläche suchen, etwas zu finden, auch nur, über hin oder e…

Úmsuchen

Campe

Х Úmsuchen , v. intrs . u. trs . ich suche um, umgesucht, umzusuchen . I) trs . umher suchen, hier und da suchen. Ih habe überall umgesucht …

absuchen

DWB

absuchen , quaerendo, legendo detrahere: beeren absuchen baccas legere; läuse absuchen, sp. despiojar; federn absuchen, einem die federn abl…

ANERSUCHEN

DWB2

aner·suchen

DWB2 ANERSUCHEN n. DWB2 zu ersuchen n.; förmliche bitte, gesuch: DWB2 1608 damit jhme auff sein anersuchen in sollichem seinem begeren desto…

anheimsuchen

DRW

anheim·suchen

anheimsuchen vgl. heimsuchen anheimsuchen., das ist, wenn einer einen mit gewapenter hand suchet, jnen zu tödten willens 1541 König,Proz. 15…

ansuchen

DWB

ansuchen , petere, rogare, angehen, ersuchen, früher gleich allen diesen mit dem acc. der person, noch früher wahrscheinlich auch der sache,…

anversuchen

DWB

anversuchen , anprobieren, induere, an bene sedeat vestis, calceus, schon bei Opitz Arg. 1, 61 ; er versucht es ihm an den leib, an die nase…

aufsuchen

DWB

auf·suchen

aufsuchen , investigare, inquirere: der hund sucht das wild auf; sechs reiter sind ausgezogen, den flüchtling aufzusuchen; ein mensch sucht …

aussuchen

DWB

aus·suchen

aussuchen , exquirere, perquirere, nnl. uitzoeken, 1 1) einen aussuchen, seine kleider durchsuchen, nach verdächtigen sachen; suchten die pr…

beisuchen

GWB

bei·suchen

beisuchen durch Suchen herbeischaffen [ betr Rollentexte ] Hervorgesucht wünschte ich .. Die Erbschaft aus Ost Indien .. Von Schröder wären …

besuchen

DWB

besuchen , ahd. pisuochan ( Graff 6, 84 ), mhd. besuochen, nnl. bezoeken, schw. besöka, dän. besöge. 1 1) den jägern, das wild besuchen, auf…

DAHEIMENSUCHEN

DWB2

daheimen·suchen

DWB2 DAHEIMENSUCHEN vb. DWB2 wie daheimsuchen neben häufigerem heimsuchen, sich jmdm. wohlwollend zuwenden: DWB2 1524 gott der allmechtige h…

durchbesuchen

GWB

durch·besuchen

durchbesuchen GWB B9,155,20 AnnaAm 18.10.89 [ Zit s v durchverehren ] Brigitte Mattausch B. M.

durchsuchen

DWB

durch·suchen

durchsuchen , alles sorgfältig untersuchen, durchforschen um etwas aufzufinden, perscrutari, explorare, perquirere Maaler 95 b . Henisch 775…

DURCHUNTERSUCHEN

DWB2

durch·untersuchen

DWB2 DURCHUNTERSUCHEN vb. DWB2 trennbar vollständig untersuchen: DWB2 1885 wenn man nicht mehr alles, was man zu einer arbeit braucht, durch…

durchversuchen

DWB

durch·versuchen

durchversuchen , bis zu ende versuchen. und kein schlüssel unter allen sich dazu vorfand, so wurden alle durchversucht ob sie paszten Arnim …

ehrsuchen

DWB2

ehr·suchen

ehrsuchen n. : 1644 ehrensuchen Hoburg misbräuche 181. DWB2 b entsprechende personenbezeichnungen. das bestimmungswort überwiegend e(h)ren- …

Eiersuchen

GWB

eier·suchen

Eiersuchen das Suchen von Ostereiern, nach damaligem Brauch am Gründonnerstag E. der Kinder im Redoutenhause GWB Tgb 23.3.80 vgl GWB Eierfes…

ersuchen

DWB

ersuchen , scrutari, ahd. arsuochan, mhd. ersuochen, goth. ussôkjan, ags. âsêcan, ehmals häufiger gebraucht als heute, und nun mit besuchen,…

Fäßchensuchen

PfWB

faesschen·suchen

Fäßchen-suchen n. : ein Pfingstbrauch, Fäßchesuche [ RO-Winnw ]; Beschreibung s. PfWB Pfingsten (I 837 Z. 1 ff.).

frühsuchen

DWB

frueh·suchen

frühsuchen , bei zeit, zu rechter zeit fordern, erforschen, tempestive, in tempore et congruenter petere, postulare, justo tempore quaerere …

gesuchen

DWB

gesuchen , verbum , verstärktes suchen ( s. d. ), auf die ältere periode unserer sprache beschränkt. während in den althochd. glossen ( Graf…

gewinnsuchen

DWB

gewinn·suchen

gewinnsuchen , n. , substantivierung der verbindung gewinn suchen ( vgl. sp. 5910): hätte ich ... mich zu bloszem gewinnsuchen verstehen mög…

goldsuchen

DWB

gold·suchen

goldsuchen , subst. vb. 1) der alchimistische versuch, gold herzustellen: sie dürfen nur einen laboranten dingen, dem durch das miszlungene …

haussuchen

DWB

haus·suchen

haussuchen , verb. ein haus durchforschen, haussuchung thun: houssuchit man um doube ( diebe ) gemeinlichin in einir stat, und vint man dy d…

Ableitungen von suchen (6 von 6)

besuchen

DWB

besuchen , ahd. pisuochan ( Graff 6, 84 ), mhd. besuochen, nnl. bezoeken, schw. besöka, dän. besöge. 1 1) den jägern, das wild besuchen, auf…

entsuchen

KöblerMhd

entsuchen , sw. V. Vw.: s. entsuochen

ersuchen

DWB

ersuchen , scrutari, ahd. arsuochan, mhd. ersuochen, goth. ussôkjan, ags. âsêcan, ehmals häufiger gebraucht als heute, und nun mit besuchen,…

gesuchen

DWB

gesuchen , verbum , verstärktes suchen ( s. d. ), auf die ältere periode unserer sprache beschränkt. während in den althochd. glossen ( Graf…

versuchen

DWB

versuchen , verb. mit recht sieht Wilmanns gramm. 2 , § 127 eine fair- bildung darin. das präfix verleiht frequentative bedeutung, besonders…

Zersuchen

Campe

Х Zersuchen , v. rec . s. Campe Zer — zu Ende.