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RhWB
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17 in 16 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

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Bd. 8, Sp. 973
suchen das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk ohne Umlaut, das übrige Geb. mit Umlaut; Rhfrk -ūx- [an der Nahe vielfach -u-; WWend, Ottw -ōu-; doch hat WOttw auch -īχ-, –ēi-; vor 1900 hörte man auch in Simm noch -īχ-, jetzt nur -ūx-]; Mosfrk an der Saar in Saarl -o·u.x-, –e·i.χ-; Merz -ō:x- u. häufig -e·i.χ-; Part. gəso·u.xt, –ō:-; sonst Mosfrk -ī:χ-, –ē:-, –e·i.-, nicht entrundend -:- [Trier-Stdt -ū:x-, auch Bernk-Mülh Neumag; Koch-Laub Lutzerath, Kobl-Bendrf Stdt, May-Naunh -ō:-]; Part. gəzō:xt [WBitb -zō:jt; Trier-Euren Kenn, sonst Bitb, Prüm-Mürlenb 1860 -zū:t, –ō:-]; Siegld-Kaan Marienborn NDielfen Siegen -ōx-; Burb -ū-; sonst -ēχ-, –-; Wilgersd -ī-; Salchend Freier Grund Zeppenf Wiederst -ȳ-; NWSiegld bis einschl. OHolzklau Sehlb Dillnhütten Unglinghsn Dahlbr Müsen -ø-; Johannld -e-; o. Hellergeb. von Gilsb Wahlb an talaufwärts sowie Hickengrund -i-, –y-; Präs. sōxə usf. mit dem Vokal des Infinit., du sēχ(ə)st usf. stets mit Umlaut; Prät. sōxdə, Part. gəsōxt, wo Vokalkürzung im Infinit. vorliegt -o-, –u- (-u- über das o. Hellergeb. hinaus auch im u.Hellergeb., in Wilden Wilnsd Wilgersd); Rip -:kə [Malm, Monsch vielfach, Aach meist -ø-, dies auch Geilk-Baesw, Köln-Sinthern, Aden-Kaltenborn; -yg- Hanneb; Prüm-Balesf -ē:k-, Büdesh -ī:-; Altk-Bachenbg, Sieg-Ägid, Köln-Stdt -:k- u. -:χ-], Prät. zō:k, –ō-, Part. jəzō:k, –ō- [zō:t, –ō-, jəzō:t, –ō-; Konj. -:-, –- Monsch, Schleid, Eusk, Rheinb, Bo, Köln; zūət, jəzūət Aach-Stdt; Eup -ōə-]; OBerg -:k-, –ȳ-, –øy- (ORand), Prät. zō:ktə, –ū-, -ou-, Konj. -:- usf., Part. xəzō:kt usf. [Gummb-Homburgisch auch zūtə, xəzūt; Schwarzenbergisch neben -u-, –ou- auch -ȳ-, –øy-], NBerg -:-, –ȳ:-, -ȳ·ə.- (he zøkt), Prät. zout, Konj. -øy-, Part. jəzout [rip. Sol zōt neben zktən, jəzōt neben jəzkt]; Eup, SNfrk -:k- [Broich Kemp-Hüls Mülhsn Orbr Schmalbr SHubert Stdt STönis -y-]; hE søk(t), Prät. zøkdə u. zout, Part. jəzøkt u. jəzout MGladb-Stdt; sonst MGladb, Kref, Kemp zout, Konj. -øy-, Part. jəzout; Selfk, NWErk, SWGeld, Mörs-Asbg zōx, --, jəzōxt; Klevld -ȳk-, hE zykt, –ø- [Rees -øχt], Prät. zykdən, Part. γəzykt, –ø- schw.: 1. wie nhd., etwas s., einen s., an (nach) etwas (einem) s. Allg. [im Mosfrk, wo holle »nehmen« bedeutet, wird holen im nhd. Sinne durch s. gohn umschrieben, und wo nicht »Blumen plücken« gilt, tritt s. ein Saarl]; der Hond sök schnuppert auf dem Boden nach der Spur Rip, Allg. [der Zuruf an den Hund auch im Geb. des Umlauts u. der k-Formen meist nhd. such (dohei)! Prüm, Allg.; s. die schadhaften Nadeln heraussuchen, in der Nadelfabrik. — S. spille Verstecken sp. Verbr.; söchens sp. Altk-OIngelb; söches (-ī:-) sp. May, Kobl, Trier-Mehring; s. jage Monsch-Witzerath; te s. sp. Gummb. I, a, uche, du gehscht s.; i, a, eckele, un du g. dich versteckele! Abzählreim Saarbr-Sulzb; im Walde stehen Buchen, du musst s.; im W. st. Tannen, du musst fangen! Bernk-Wehlen. Kumm mich s., hei sin ich! ruft der sich Versteckende. Verklappe (verraten) gelt ni, wi verklappt, mott so med en (so mit ein, sogleich) s.! Geld-Weeze. — Jet erus-, zesammes.; en jet eröms. Rip, Allg. — RA.: Sökt, sät der Plaggekriəmer, ich bön noch hei! Grevbr-Hochneuk. Du söks un s. un betts Gott, dat de nit fengks (findest) du stellst dich so, als wenn du suchst Rip, Heinsb. Et werd gesoch, geploch, geschrapp, gekok un doch nit gegeten? der Wurstdorn Mörs-Asberg. He wellt et söke, wo he et net verlore hät macht sich vergebl. Mühe Kemp; sökt jet, wat he nit verlore het er ist nicht mutig Schleid-Reifferschd. A.: Wo mag dat Gescherr sen? B.: Sök et doch, da fendste't, häste't Rip, Allg. He weit wiər nit, wo he't s. sall er weiss vor Schmerz od. Kummer nicht, wo er Erleichterung finden soll Sol, Allg. Dat moss mer he met der Lööch (Leuchte) s. so selten ist es hier; die sen wie met der L. gesok so passen sie zueinander Rip. Jet söke wie verröck, net geschet, rosen, ene Geck Rip, Allg., — bänstig Bitb-NWeis; er sucht sei Strumbännel wie et Glick Bernk-Thalfang. Ich han et gesot wie en Stecknǫl Köln-Stdt, — es en Knaupnaul Mülh Ruhr. Wat dem Hetze (Herz) gefällt, dat söke de Auge Köln-Stdt. Deə geəht Krecke (Schlehen) s. er ist sehr krank, stirbt bald Aach.-Stdt Wer gebückt geht, der sök Goldstöcker Rip. Wer bei Hitze den Schatten aufsucht, secht ger de schwarz Plazen Bitb, Prüm. E gäht sei Brut s. geht betteln WMosfrk. Eich weren der schonnde neint (9.) Haut s.! dich verprügeln Ottw, Hochw, — et Fell s.! Trier-Euren. Ech hau dech, dätste de Eərd söcks! Heinsb-Erpen. Et Feld s. fliehen Bitb-NWeis. He sück Hondshor Streitpunkte Mörs, Geld, Kemp. De löf mem Hölzche on sök et Pennche er sucht vergebens Bergh-Blatzh, Jül-Langw. Et get Leit, die en Erwes (Erbse) met der Geman (Mande) s. gihn May-Naunh. He söckt et aut (alte) Reət (Recht) wenn einer angestrengt, am Boden ausgestreckt, etwas sucht Eup-Stdt. He sök feərdige Arbet der Faulenzer Rip, Allg. (s. weiter bei Arbeit). He sök en Hohnderei on vertiərt en Gansei Dür. He söckt en Ei un verspillt der zwei Malm-Krinkelt Rocherath. He sök en Äz (Erbse) un verbrennt en Käz (Kerze) Köln-Stdt. Wer sök, der fingk ebd., Allg. Wammer et eine sök, fingk mer et andere ebd. Der Wählerische secht Kirbom un find Faulbom Eif, Geld, Mörs. Den neist wogt (wagt), den neist wennt; den neist sicht, den n. fend WBitb. Jederein sök singes Gliche, bei de Ärme un de Riche Köln-Stdt; Glik söckt sech, Gl. fengt sech NBerg, Kemp; Hack söckt si Pack Aach-Stdt; Sort söckt sech en Sort fend sech Emmerich. Mädchere sen ken War, womet mer fēl geht, de moss mer söke losse Dür-Gürzenich. Der sucht än (eine Frau), die noch kräht, awwert ni meh let (legt) der Witwer sucht eine Frau in vorgerückten Jahren, die keine Kinder mehr bekommt Simm. Gōt Fröng (Freunde) kann mer met de Lüət (Leuchte) s. Dür-Lucherberg. Esou ene (Nichtsnutz, wunderl. Kauz) geht mer net e Nüteren (nüchtern) mot der Lantér (Laterne) s. Prüm-Ihren. De giht Domme s. die er betrügen kann Kobl. A.: Wohin gähschte? B. scherzh.: Denne s., wo ich gischter nit funn hon Saarbr-Dudw. Äm de Leis (Flih) s. ihn verprügeln WMosfrk. Dauf (taube) Piere (Würmer) s. nichtssagende Gründe anführen Mörs. He setz om Perd on sök et sieht das Naheliegende nicht Rip, Nfrk. He hät sech en wärm Nes gesück hat gut eingeheiratet Mörs, Allg. Loss dér sich ene andere Geck söke ich lasse mich von ihm nicht anführen Köln. Wen Streit sicht, find en licht Trier-Schleidw, Allg. — He sück et achter de Dör an verkehrter Stelle Mörs. Öm söckt genen ochter (henger) de Heck (Strük), af öm hät selwer do geleəgen Geld-Leuth, Klevld, Rip; me söckt kenen henger de Düar, me hät selwer derhenger gestangen NBerg. Der es an jet am s. geht gebeugt Neuw-Etschd. De sök an dem, der de Arbet op hät brach Rip, Allg. He söckt en Esel on sett drop Wermelsk. Do han ech dranen gesout we an der Koppnolen (Kopfnadel) ebd. Mer söke de Decke us de Dönne (d. h. die Eier) sind auf unseren Vorteil bedacht Dür. E gott Perd söckt me ut jene Stalle en e brav Mädje e jen Hus Eup. De sök en Stechnol (-nadel) en er Böd Heu, de Woosch em Hungsstall sicher vergebl., am unrechten Ort Köln-Stdt, — et Brot in den Hondsstall Mörs, — en Brotwurscht on en Hondskaul Prüm-Ihren, — Knochen im Hundsstall Saarl-Diefflen. De sucht en de Krimmele in Kleinigkeiten Rhfrk. Ma mant, de hätt met de Schniss Renwörm gesöcht so schmutzig ist sein Mund May. Dat as ene, womat mer de andern s. geht man kann ihm kein Vertrauen schenken, er ist ein Einfallspinsel Prüm. De sök no Gold wie en Kroən (Krähe) hengerem Plog no Wörm Grevbr-Hochneuk. — Mit sachl. Subjekt. Et Glöck mott der Mann s., wenn et Gl. der (an der) M. söck! er hat unbegreifliches Glück SNfrk, Berg, Ruhr (s. weiter bei Glück), — dann scheissen sess Küh meh as en Nachtigall, as en Schmillendritter Gummb-Berghsn. — 2. ohne, dass ein wirkl. Suchen vorliegt. a. etwas beanspruchen, durchsetzen wollen; ech söke den letzten Groschen net beim Handel, beharre nicht auf dem äussersten Preis Neuw, Allg. — b. du häs hi nickst te s.; wat häste hi te s.? scher dich! Gummb, Allg.; hei host de neist ze s., wo de n. verlor host Rhfrk, Allg. — c. versuchen; sök dich net eruszefresse; he sök sech bei mir lef Kind ze mache; sök, datste dich fottmachs, dat et widder en de Reih kütt! RRip, Allg. — d. finden; bi den is wat te s. er ist reich Gummb-Rebbelr. — e. dat häi (hätte) ech hender (achter) dön net gesuət ich hätte ihn dazu nicht für fähig gehalten Aach, Allg.; dat häb ik in üm ni gesuch MülhRuhr; doə söckt deə singe Mester e (in) wider sein Erwarten findet er in ihm seinen Meister Aach-Stdt. — f. wie ech wiər bejēn (zu mir) koəm, mosste ich mech iərsch ens söke musste ich über mich u. das Geschehene erst klar werden MGladb-Rheind; ich sall dich s.! du kämst mir schön an Kobl-Immend. — Abl.: die Sökerei, dat Gesök(s).
8872 Zeichen · 211 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SUCHEN

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    SIUCHE SOUCH SUCHEN GESOCHEN bin matt, krank. goth. siuka, sank Gr. 2,50. Ulfil. wb. 160. Graff 6,137. D. mythol. 1105. …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sūchen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Sūchen , verb. regul. act. etwas, dessen Ort unbekannt ist, zu finden oder zu entdecken sich bemühen, besonders so fern …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    suchen

    Goethe-Wörterbuch

    suchen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    suchen

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    suche n [zûə fast allg.; sûə Ri. Ha. ; zuə Lix. ; zouən Bo. ; ziχən D. ; zéïχən Si. — Flexion: zûə, zîχšt, zîχt, zu…

  5. Sprichwörter
    Suchen

    Wander (Sprichwörter)

    Suchen 1. Der sich bei jm selbt sucht, der findt sich am gwissten. – Franck, II, 170 a ; Lehmann, II, 66, 17; Henisch, 1…

  6. Spezial
    Suchenn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Suchen , n искания , мн

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit suchen

35 Bildungen · 8 Erstglied · 21 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von suchen

su + -chen

suchen leitet sich vom Lemma su ab mit Suffix -chen.

Zerlegung von suchen 2 Komponenten

suc+hen

suchen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

suchen‑ als Erstglied (8 von 8)

Suchende

DRW

such·ende

Suchende, m. Person, die Zuflucht bzw. Asyl sucht (VIII) soll auch inn den hochwürdigen kirchen keiner dermassen auffgehalten, vnd verstrick…

suchenpfennig

DWB

suchen·pfennig

suchenpfennig , m. : so komen denn die suchenpfennige und lassen sich düncken, das stündlin sei komen, ihr mütlin zu külen und ritter zu wer…

suchenswerth

DWB

suchen·s·werth

suchenswerth , adj. : güter, die er für suchenswerth hält Gellert w. 6, 150 .

Suchental

Meyers

suchen·tal

Suchental , Marktflecken in Böhmen, Bezirksh. Wittingau, an der niederösterreichischen Grenze, am Schwarzbach und an der Staatsbahnlinie Wie…

suchentrunk

DWB

suchen·trunk

suchentrunk , m. , d. i. such den trunk, vgl. zur bildung störenfried; durch Luthers anwendung ( s. u. ) üblich geworden, doch schon vor ihm…

Suchenwirt

Herder

suchen·wirt

Suchenwirt , Peter der, ein berühmter Dichter bürgerlicher Herkunft im 14. Jahrh., gebürtig aus Oesterreich, fahrender Sänger wie sein Zeitg…

suchen als Zweitglied (21 von 21)

absuchen

DWB

absuchen , quaerendo, legendo detrahere: beeren absuchen baccas legere; läuse absuchen, sp. despiojar; federn absuchen, einem die federn abl…

anheimsuchen

DRW

anheim·suchen

anheimsuchen vgl. heimsuchen anheimsuchen., das ist, wenn einer einen mit gewapenter hand suchet, jnen zu tödten willens 1541 König,Proz. 15…

ansuchen

DWB

ansuchen , petere, rogare, angehen, ersuchen, früher gleich allen diesen mit dem acc. der person, noch früher wahrscheinlich auch der sache,…

anversuchen

DWB

anversuchen , anprobieren, induere, an bene sedeat vestis, calceus, schon bei Opitz Arg. 1, 61 ; er versucht es ihm an den leib, an die nase…

aufsuchen

DWB

auf·suchen

aufsuchen , investigare, inquirere: der hund sucht das wild auf; sechs reiter sind ausgezogen, den flüchtling aufzusuchen; ein mensch sucht …

aussuchen

DWB

aus·suchen

aussuchen , exquirere, perquirere, nnl. uitzoeken, 1 1) einen aussuchen, seine kleider durchsuchen, nach verdächtigen sachen; suchten die pr…

besuchen

DWB

besuchen , ahd. pisuochan ( Graff 6, 84 ), mhd. besuochen, nnl. bezoeken, schw. besöka, dän. besöge. 1 1) den jägern, das wild besuchen, auf…

durchsuchen

DWB

durch·suchen

durchsuchen , alles sorgfältig untersuchen, durchforschen um etwas aufzufinden, perscrutari, explorare, perquirere Maaler 95 b . Henisch 775…

ersuchen

DWB

ersuchen , scrutari, ahd. arsuochan, mhd. ersuochen, goth. ussôkjan, ags. âsêcan, ehmals häufiger gebraucht als heute, und nun mit besuchen,…

nachsuchen

DWB

nach·suchen

nachsuchen , verb. 1 1) intransitiv: 1@a a) nach etwas suchen, suchend forschen: nachsuchen bisz einer findt, pervestigare Maaler 299 d ; na…

Pfandsuchen

DRW

pfand·suchen

Pfandsuchen, n. wie Pfändung (I) wann jemands von schulden wegen hinweg zücht ..., so soͤllend die jenigen gaͤlten die forderesten syn, so d…

ratsuchen

DWB

rat·suchen

ratsuchen , verb. suchen nach rechtsbelehrung ( vergl. rat 4, a sp. 160): damit auf söliche förmliche gründig beschreibung ( sorgfältig gefü…

rechtsuchen

DRW

recht·suchen

rechtsuchen, v. eine rechtliche Entscheidung, ein Urteil anstreben ich ... schwere ... denen rechtsuchenden leuthen die heilsahme justitz de…

umsuchen

DWB

umsuchen , vb. 1 1) untrennbar, durchsuchen, durchstöbern; mhd. bereits uneigentlich: syn herte he al ummesochte, eyne nouwe logene he bedac…

untersuchen

DWB

unter·suchen

untersuchen , untrennbares v. ; ags. undersêcan, mengl. underseche, engl. ( veraltet ) underseek; as. undarsôkian, undersuocan; erst spätmhd…

versuchen

DWB

ver·suchen

versuchen , verb. mit recht sieht Wilmanns gramm. 2 , § 127 eine fair- bildung darin. das präfix verleiht frequentative bedeutung, besonders…

vorsuchen

DWB

vor·suchen

vorsuchen , verb. , fürsuchen fehlt teil 4, 1, 1, sp. 896; mhd. vürsuochen mhd. wb. 2, 2, 10 a ; vor- et hervorsuchen, exserere, expromere u…

wi(e)dersuchen

DWB

wieder·suchen

wi(e)dersuchen , vb. 1 1) ricercare, cercare di nuovo Kramer t.-ital. 2 (1702) 1036 b ; rechercher, chercher de nouveau Schrader dt. u. frz.…

Ableitungen von suchen (6 von 6)

besuchen

DWB

besuchen , ahd. pisuochan ( Graff 6, 84 ), mhd. besuochen, nnl. bezoeken, schw. besöka, dän. besöge. 1 1) den jägern, das wild besuchen, auf…

entsuchen

KöblerMhd

entsuchen , sw. V. Vw.: s. entsuochen

ersuchen

DWB

ersuchen , scrutari, ahd. arsuochan, mhd. ersuochen, goth. ussôkjan, ags. âsêcan, ehmals häufiger gebraucht als heute, und nun mit besuchen,…

gesuchen

DWB

gesuchen , verbum , verstärktes suchen ( s. d. ), auf die ältere periode unserer sprache beschränkt. während in den althochd. glossen ( Graf…

versuchen

DWB

versuchen , verb. mit recht sieht Wilmanns gramm. 2 , § 127 eine fair- bildung darin. das präfix verleiht frequentative bedeutung, besonders…

Zersuchen

Campe

Х Zersuchen , v. rec . s. Zer — zu Ende.