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Appel

as. bis sprichw. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
19 in 17 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
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107
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88

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Appel Pl.

Bd. 1, Sp. 411
Wossidia Appel Pl. Appel, -ln, -ls, im SO unter brandenburgischem Einfluß auch Äppel, m. I. Apfel, Frucht der pirus malus, als Edelapfel und als wild wachsender Apfel (s. Holt-, Höltik-, Hölting(s)-, Paradies-, Stäkappel) vorkommend. 1. Die mundartliche Benennung der verschiedenen Apfelarten, sowohl durch Komposita mit Appel als Bestimmungswort als auch durch einfache besondere Namen, erfolgt nach der Gestalt: Druw-, Kant-, Kinnings-, Kopp-, Körbs-, Lang-, Pott-, Twääschen-, Zipoll(en)appel, ferner Hasenkopp, Jungfernkül (-schinken), Jungferntitt, Nunnentitt (oder einfach Nunnenappel), Schaapskopp, Schaapsnäs', Schaapssnut; nach der Farbe: Gold-, Snei-, Stripappel; nach dem Geschmack: Breitsäut-, Grotsäut-, Honnig-, Ierdbeer-, Säut-, Suer-, Sürings-, Zitronen-, Zuckerappel; nach der Eigenschaft des Kerns, der Schale oder anderer Teile: Fett-, Klapper-, Klœter-, Krummstengel-, Slörrickappel; nach der Zeit der Reife: Aust-, Johann(e)sappel, ferner Sommerschiw; nach der Art der Zubereitung oder Verwendung: Back-, Brat-, Kes'bodder-, Pannkauken-, Schell-, Smoltappel; nach der Verwendung zu bestimmten Zeiten oder bei besonderen Anlässen, wobei oft magische Absicht vorliegt: Brut-, Hochtiden-, Is-, Kinjees-, Oster-, Paasch-, Wihnachtsappel; nach einem Ort oder Land: Amerikaner, Berliner, Burstörper, Gravensteiner, Rostocker Appel. Andere hier zu Lande bekannte Sorten: Fenkel-, Franz-, Granat-, Königs-, Prinzen-, Pundappel, ferner Gragnett, Kabberaasch (Kabberusch), Pischon, Zorenappel; ein Apfel, der sich lange hält, heißt Wohrappel, ein wurmstichiger Püddickstäker. Vgl. hierzu Wred. Flora 2, 417; E. Krüg. 62. Dräg- oder Saatappel heißt der Apfel, den man beim Obstpflücken hängen läßt, damit der Baum im nächsten Jahr wieder trägt, vgl. auch Appelbom. Die Apfelkultur in unserm Lande nahm zu Ausgang des 18. Jahrh. einen beachtlichen Aufschwung, so daß sich damals ein lebhafter Ausfuhrhandel, besonders nach Rußland, entwickelte; an erster Stelle standen hier die Rostocker Schiffer, die das Obst in der Umgebung aufkauften und es auf eigenen Schiffen verfrachteten, vgl. Siemss. Nat. 1, 88; Bri. 2, 40; Bri. 6, 246; später, mit dem fortschreitenden Anbau der Kartoffel und des Weizens, beschränkte sich die Apfelkultur auf die Deckung des eigenen Bedarfes, vgl. Drev. Acker 63. 2. Im Volksmund a. Eigenschaften des Apfels wie Gestalt, Farbe, Geschmack liefern Rdaa. und Vergleiche über menschliche Eigenheiten oder Vorkommnisse des täglichen Lebens; oft vom Aussehen eines Menschen: dee (nämlich das häßliche Mädchen) süht ut as 'n angeschrumpelten Appel StaStargard@FürstenbergFürst; ehr Back wir so rot as 'n Appel SchwSchwerin@CrivitzCriv; gern weist man dabei auf eine besondere Apfelart hin: Mining sach ... ut as en Burstörper Appel Reut. 3, 170; dat Mariken 'ne prächtige Brud un so kalürig un aptitlich as 'n Burstörper Appelken was Derb. 2, 307; Gravensteiner Appel nah Wihnachten smecken grad' as 'n Kuss von ne oll Fru GüGüstrow@LalendorfLal; dee (nämlich der verdrießlich Blickende) hett woll in 'n suren Appel bäten mehrf.; in übertr. Sinne: in 'n suren Appel biten möten an eine schwierige Sache herangehen, etwas Unangenehmes auf sich nehmen müssen allgem.; verhüllend für sterben: dee hett tidig in 'n suren Appel biten müsst RoRostock@RibnitzRibn. b. von anderen Eigenschaften des Apfels genommene Wendungen, z. B. bildlich auf die Vererbung von Charakterei genschaften hinweisend: de Appel föllt nich wit von 'n Stamm, d. h. wie die Eltern, so das Kind allgem.; oft mit vergleichendem Zusatz: ... so as dat Schap is, is dat Lamm HaHagenow@RedefinRed; Vadder, wäs' din Kind nich gramm, de Appel föllt nich wit von 'n Stamm RoRostock@MarlowMarl; ferner: wenn de Appel nich von sülst fallen wull, denn müsst de Bom schüdd't warden (d. h. wenn jem. nicht von sich aus etwas tut, muß man ihn dazu bringen) Bri. 7, 231; der Apfel ist eine billige Frucht, daher: se denkt, dat is för 'n Appel un 'n Ei billig zu haben StaStargard@Alt StrelitzAStrel; deshalb auch vom Geizhals: dee süggt leewer up 'r Appel, statt daß er etwas anderes genießt MaMalchin@RemplinRempl; vgl. Sneiappel; der in der Ofenröhre gebratene Apfel gilt als besonderer Genuß, deshalb zu jem., der sich von einer Sache einen großen Erfolg oder Gewinn verspricht: dor sast woll up luern, dat 'n braden Appel ut 't Rühr föllt HaHagenow@RedefinRed; von der Zubereitung des Apfels hergenommener Vergleich: dat oll lütt Krät ... lachte in Muttern ehr fettes Lachen so hell un säut mit mang, as wenn mang Swinsmolt Bursdörper Appel bradt warden Reut. 4, 429; das dumpfe Geräusch der in die Tonne geschütteten Äpfel führt zu der Wendung: Petrus schürrt Appel in de Tunn, d. h. es donnert RoRostock@BastorfBast; schließlich zur Bekräftigung einer Aussage: dat is 'n Appel es ist ganz gewiß StaStargard@Alt StrelitzAStrel; um anzudeuten, daß ein Ereignis noch lange nicht eintreten wird: O, dat duert sacht noch 'n poor Maimaand, denn warden mit uns' Knaken all Appel von de Böm smäten, wenn 't so wit tau is! E. Krüg. 64; zum verlegen Blickenden: du sühst jo ut, as haddst du Appel stahlen SchwSchwerin@Raben SteinfeldRab. c. der Apfel ist eine Lieblingsfrucht der Kinder: Jungens un Appeln hüren tausamen as Arwtensupp un Swinsuhren Derb. 1, 1; Reut. 2, 300; daher oft im Kindermund in Rede und Gegenrede: Wist 'n Appel? — Stäk 'n Finger in 'n Noors un grappel! SchwSchwerin@CrivitzCriv; oder: giff mi 'n Appel! — Wenn 'n Rossappel ut 't Rühr föllt, denn' sast hebben WaWaren@LuplowLup; ... de Hund schitt Appel Wa; wist du 'n Appel hebben? — Ja! — Appel bah! WaWaren@KlinkKlink; ein weinendes Kind weiß die Mutter durch einen Hinweis auf die begehrte Frucht zu beruhigen: wäs' still, min Jung, sast ok dat gröttst Stück von 'n lüttsten Appel hebben Wi; ebenso: du kriggst 'n grot Stück von 'n lütten verrott'ten Appel WaWaren@MalchowMalch; ironisch die Wichtigkeit einer Person andeutend, so der stolze Junge: ick wüßt jo nu, dat ick en grot Stück von en lütten Appel was Reut. 3, 274; 2, 188; ferner häufig im Abzählreim, vgl. Wo. V. 4, 1019 f.; als Lösung eines Rätsels, vgl. Wo. V. 1, 17 b—d; 59 a. d. für die Zeit der Reife und des Pflückens nennt der Volksmund bestimmte Termine: St. Gall (16. Oktober) kümmt dei Kauh in'n Stall Un dei Appel tau Fall SchöSchönberg@GrevesmühlenGrev; Gallen möten de Appel all in 'n Sack sin WiWismar@ZurowZur; Pass; RoRostock@PrangendorfPrang; Marl; SchöSchönberg@LockwischLockw; Bartsch 2, 221; ferner: Micheilidag (29. September) plückt de Buer sin Appel af WiWismar@GägelowGäg. 3. Im Volksglauben. a. dem Apfel schreibt man lebensfördernde Kraft zu, sein Genuß oder seine Verwendung unter bestimmten Bedingungen wirkt deshalb günstig: am Pfingstmorgen muß man stillschweigend vor Sonnenaufgang einen Apfel verzehren, so wird man immer gesund bleiben Bartsch 2, 281; wer am ersten Ostermorgen vor Aufgang der Sonne nüchtern einen Apfel ißt, der bekommt während des ganzen Jahres nicht das kalte Fieber 2, 261; 'n nigeburen Kind möt man von 'n geschraapten Appel up 'n Daler to sugen gäben, denn kriggt dat keenen fulen Aten HaHagenow@LoosenLoos; um sich vor Zahnschmerz zu bewahren, sollen die Kinder am Palmsonntag vor ihrer Einsegnung in einen Apfel beißen LuLudwigslust@ConowCon; auch dem Vieh will man neue Kraft zuführen: Olljohrsabend gew Mudder stillswigens jedes Höwt Veih 'n Appel StaStargard@KratzeburgKratz. Bei Krankheit wirkt der Apfel heilend, zur Beseitigung von Warzen dient magisches Verfahren: man soll einen Apfel in vier Teile zerschneiden, mit jedem Stück kreuzweise über die Warze streichen, danach die vier Teile wieder zu einem Ganzen zusammenlegen und diesen Apfel dort hintun, wo weder Sonne noch Mond hinscheint WaWaren@LiepenLiep; ähnl. Bartsch 2, 489; 2, 121; E. Krüg. 63; anderorts berührt man die Warzen unter Hersagen einer magischen Formel mit einem verfaulten Apfel, den man hernach an einem abgelegenen Ort vergräbt SchöSchönberg@UpahlUp; eine der bei solcher Handlung gesprochenen Formeln bietet Staak Krankh. 265: De Appel und de Wratt, De gahn all bei' tau Rat; De Appel gewinnt, De Wratt verswinnt. b. der Apfel gilt als Sinnbild der Fruchtbarkeit; deshalb legt der Hochtidenbidder einen Kranz von Äpfeln um den Hals seines Pferdes SchwRehna; wenn das Abtanzen des Brautkranzes sich dem Augenblick nähert, in dem der Bräutigam die Braut an sich nehmen kann, werfen die Dienstmädchen eine Menge Äpfel in die Stube, wonach die tanzenden Gäste greifen RoRostock@BuchholzBuchh; eine Frau, die einen Apfel mit doppeltem Kerngehäuse ißt, bekommt Zwillinge RoRostock@Hohenfelde bei DoberanHohenfD; Weiteres s. unter Druw- und Twääschenappel. c. eine Rolle spielt der Apfel auch im Orakelwesen, durch ihn kann man Zukünftiges erfahren; wenn man einen Apfelkern auf eine Gabel spießt und ins Licht hält, so wird der Wunsch oder Gedanke, den man hegt, wahr, falls der Kern mit einem lauten Knall verbrennt Bartsch 2, 312; oder: zwei Mädchen teilen sich einen Apfel und jede zählt die Kerne in ihrer Hälfte, um zu erfahren, wieviel Kinder sie bekommt HaHagenow@BesitzBes; Weiteres s. unter Appelschell. d. in der Sage erscheint der rote Apfel gelegentlich als Verkörperung des Alps (Moort) StaStargard@Alt StrelitzAStrel; Lepp. II. Übertr., im Pl. auf den Apfelbaum: in de Appeln stigen: Stillfr. Köst. 1, 85; Reut. 1, 170; ferner auf apfelförmige Früchte oder Gebilde 1. die Kartoffelbeere, vgl. auch Ketüffelappel. 2. das apfelförmige Exkrement des Pferdes, Roßapfel, s. Pierdappel; gern im Wortspiel mit Appel I; zum Kinde, das einen Apfel wünscht: sast 'n Appel hebben, wenn de Pier to Hus kamen Ro; dor (nämlich im Pferdeafter) liggt 'n braden Appel in im Abzählreim Wo. Sa. 3. die apfelförmige Bildung auf dem Leib des gut gefütterten Pferdes: dor (nämlich nach gutem Futter) krigen de Pier Appel nah Wa; auch die apfelartigen Farbflecken des Schecken: wat hett dat Pierd vör Appeln vör 'n Noors! HaHagenow@RedefinRed. 4. zur weiteren Verwendung von Appel in übertr. Sinne vgl. die Zss.: Bull-, Dann-, Eik-, Ierd'-, Kein-, Kohl-, Og-, Sneiappel. — FN.: Appeldik, -dör, -dorn (s. Appelduurn), -goorden, -horst, -kul, -mur, -soll. ON.: Appelburg in Pa; dagegen -hagen aus älterem Abelenhagen, s. Haeg. 62. — Bl. 49a; Br. Wb. 1, 23; Da. 6b; Dä. 14b; Me. 1, 154; Schu. 5.
9791 Zeichen · 133 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    appelst. M. (i)

    Köbler As. Wörterbuch

    appel , st. M. (i) Vw.: s. appul

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    appelst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    appel , st. M. (a) Vw.: s. æppel

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    appel

    Althochdeutsches Wörterbuch

    appel s. aphul st. m.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    appelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    appel , M. nhd. Apfel Vw.: s. sēder-, sōmer-, stēke-, tin- Hw.: vgl. mhd. apfel, mnl. appel E.: as. appul 1, appel*, st.…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Appel

    Deutsches Rechtswörterbuch

    Appel rotwelsch: Arbeitshaus WienDiebWB. 4

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Appel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Appel , Franz Jos., geb. 1767 zu Wien, mehrfach als Commissär bei der technischen Direktion des Staatspapierwesens anges…

  7. modern
    Dialekt
    Appel

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Appel Band 1, Spalte 1,476

  8. Sprichwörter
    Appel

    Wander (Sprichwörter)

    Appel Appel, trag die Thaler herein, dass ich zappel. Nach einer Predigt von J.F. Schörer, der in der ersten Hälfte des …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit appel

458 Bildungen · 330 Erstglied · 128 Zweitglied · 0 Ableitungen

appel‑ als Erstglied (30 von 330)

Appelaap

MeckWB

Appelaap m. Apfelaffe, Scheltwort für einen Albernen Wa.

Appelback

MeckWB

appel·back

Appelback f. eine Backe wie ein Apfel: de Diern mit de Appelbacken, d. h. mit roten Backen Sta AStrel .

Appelbackbeer

MeckWB

appel·backbeer

Appelbackbeer f. Apfelbackbirne, gedörrter Apfel, gilt als beliebte Speise: de besten Klümp un Appelbackbeeren Bri. 6, 195; 66; 3, 41; 1, 71…

Appelbäkkesken

WWB

Appel-bäkkesken. En Gesicht mit Appelbäkkeskes sehr rotes Gesicht ( Gel We ).

Appelbank

WWB

appel·bank

Appel-bank Gestell zum Lagern der Äpfel ( Alt Lü , Isl Lb , Unn Ry ).

Appelbier

MeckWB

appel·bier

Appelbier n. aus Äpfeln zur Erntezeit hergestelltes Bier Wi; Schö Hark ; Sab; Schw Benz .

Appelbläusch

MeckWBN

Wossidia Appelbläusch f. Apfelblüte: dei Pfingsttied (schickte) den Fleder un dei Appelbläuschen Goss. Was mein 116.

Appelblost

WWB

Appel-blost. Appelblosse f. „Apfelblüte“, die Farbe des Apfelschimmels, des Pferdes ( Ben Hi ).

appelblōme

KöblerMnd

appel·blōme

appelblōme , F. nhd. „Apfelblume“, Apfelblüte, Rubiola Hw.: vgl. mhd. apfelbluome E.: s. appel, blôme L.: MndHwb 1, 116 (appelblôme), Lü 22a…

Appelbodder

MeckWB

Appelbodder f. Apfelbutter, ein aus Äpfeln und Speck bereiteter Brotaufstrich Sta Rühl ; Wa SGrub ; Schw Criv ; vgl. -maus.

appelbömern

MeckWB

appelbom·ern

appelbömern Adj. aus Apfelbaumholz bestehend, verfertigt: minen appelbömern Handstock Reut. 7, 179.

Appelboors

MeckWB

Appelboors m. Apfelbarsch, nur im Spottreim auf den Schornsteinfeger Wo. Sa. ; vgl. Nudelboors .

Appelbrī

WWB

appel·bri

Appel-brī Apfelbrei ⟨ Appelbrëi Wal Bh ; „ Appelbrigg “ (Lip Oesterh ); „ Appelbruich “ ( Hfd Dd ); Appelbrigg Hal Bh ⟩ Apfelbrei, Milchsup…

Appelbrō²d

WWB

appel·brod

Appel-brō²d ⟨ Appelbraut Wal Bh ; Appelbrōt Wal Ro ⟩ ein in Brotteig gewickelter und so gebackener Apfel.

Appelbuᵉtere

WWB

Appel-buᵉtere f. ⟨ Appelbuëtter ( Mes Br ); -bottern ( Min Ha To ), -dd- ( Hfd Go) ⟩ Apfelmus als Brotaufstrich.

Appelbungerd

WWB

Appel-bungerd m. ⟨ -bungert ( Ahs Öd , Bor Bh Bü Bw Ws , Rek Bp Wh ), Gel Lt ; -bunger ( Rek Ad ); -bummert ( Bor Gw Rb , Rek Kh) ⟩ beim Hau…

appelbōm

KöblerMnd

appelbōm , M. nhd. Apfelbaum Hw.: vgl. mhd. apfelboum E.: s. appel, bôm W.: s. nhd. Apfelbaum, M., Apfelbaum, DW 1, 534, DW2 3, 131? L.: Mnd…

Appel comme d'abus

Meyers

Appel comme d'abus (franz., spr. apell komm dabǖ, lat. Appellatio tamquam ab abusu ), das Rechtsmittel der Beschwerde wegen Mißbrauchs der g…

appel als Zweitglied (30 von 128)

stappel

KöblerAe

*stappel , F. nhd. Stapfen (M.) Vw.: s. sīþ- Hw.: s. stėppan L.: Hh 317

pappel

BWB

-pappel Band 1, Spalte 1,1096

Bäwerpappel

MeckWBN

Wossidia Bäwerpappel f. wie Bäweresch Giese Pflanz. 43.

Balsampappel

Adelung

balsam·pappel

Die Balsampappel , plur. die -n, eine Amerikanische Pappel, welche ein kleberiges, wohl riechendes, balsamisches Harz gibt, und auch Balsamä…

bērnappel

MNWB

bern·appel

° bērnappel „pira pomaria” („malus inseritum piro et malescit et optimum fructum facit sed durare non potest”).

brâtappel

MNWB

brat·appel

brâtappel , brâtbēre getrockneter Apfel, Birne, Backapfel, -birne.

brātappel

KöblerMnd

brāt·appel

brātappel , M. nhd. Bratapfel, getrockneter Apfel E.: s. brāden, appel W.: s. nhd. Bratapfel, M., Bratapfel, DW 2, 309? L.: MndHwb 1, 342 (b…

bērnappel

KöblerMnd

bēr·nappel

bērnappel , M. nhd. „Birnapfel“? ÜG.: lat. pira pomaria E.: s. bērne, appel L.: MndHwb 1, 223 (bērnappel) Son.: örtlich beschränkt

Chrappel

Idiotikon

Chrappel Band 3, Spalte 841 Chrappel 3,841

drūfappel

KöblerMnd

drūf·appel

drūfappel , M. nhd. Traubenapfel E.: s. drūf, appel L.: MndHwb 1, 487 (drûfappel) Son.: jünger

dwerchappel

KöblerMnd

dwerch·appel

dwerchappel , M. nhd. Zwergapfel, Gallapfel E.: s. dwerch, appel W.: s. nhd. Zwergapfel, M., Zwergapfel, DW 32, 1098? L.: MndHwb 1, 505 (dwe…

dōrneappel

KöblerMnd

dōrneappel , M. nhd. „Dornenapfel“, Stechapfel E.: s. dōrn, appel W.: s. nhd. Dornapfel, M., „Dornenapfel“, Stechapfel, DW 2, 1293? L.: MndH…

eggeappel

MNWB

egge·appel

eggeappel , Pl. eggeppel vielleicht = eggelinge die weiße Calville (mit Ecken und Falten).

Eini(n)g(s)chappel

Idiotikon

Eini(n)g(s)chappel Band 3, Spalte 383 Eini(n)g(s)chappel 3,383

ērtappel

MNWB

ert·appel

ērtappel , m. , Bezeichnung verschiedener Pflanzen, im bes. Cyclamen (europaeum), auch Lathyrus tuberosus, „ ertappele, ertwicken , to latin…

Fëldchappel

Idiotikon

Fëldchappel Band 3, Spalte 383 Fëldchappel 3,383

G(e)chrappel

Idiotikon

G(e)chrappel Band 3, Spalte 841 G(e)chrappel 3,841

G(e)schwappel

Idiotikon

G(e)schwappel Band 9, Spalte 2047 G(e)schwappel 9,2047