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Zeug

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Zeug

Bd. 4, Sp. 1695
Der und das Zeug, des -es, plur. der doch nur in einigen Bedeutungen üblich ist, die -e, ein Wort, welches überhaupt theils den Stoff, die Materie, woraus etwas bereitet wird, theils das Werkzeug, womit solches geschiehet, theils aber auch die verfertigte Sache, und dann in weiterer Bedeutung, ein jedes Ding, eine jede Sache, bedeutet. Es wird sowohl im männlichen als sächlichen Geschlechte, obgleich nicht ohne Unterschied gebraucht; allein da das Geschlecht sich nicht genau nach den eben gedachten Bedeutungen richtet, so muß jedes besonders abgehandelt werden. Im Hochdeutschen unterscheidet man beyde so: I. Der Zeug, im männlichen Geschlechte. 1. Der Stoff, die Materie, woraus etwas bereitet worden, oder bereitet werden soll. (a) * Überhaupt; eine Bedeutung, welche man im Hochdeutschen um der Vieldeutigkeit dieses Wortes Willen veralten lassen. Der Zeug der Lüste, Opitz. Denn er kennt wohl den Zeug, der an uns allen Zu finden ist, es ist ihm unentfallen, Wie daß wir nichts als Staub und Asche sind, Opitz. Ps. 102. (b) In engerer Bedeutung, da es denn noch in vielen Handwerken und Gewerben für den Stoff gewisser Art gebraucht wird. So nennen die Papiermacher die gestampften Lumpen, woraus das Papier verfertiget wird, den Zeug. Der halbe Zeug sind bey[] ihnen Lumpen, welche nur einmahl gestampfet worden. Bey den Mäurern heißt der Mörtel an manchen Orten der Zeug, und bey den Bäckern wird in einigen Oberdeutschen Gegenden auch der Teig der Zeug genannt; daher der Butterzeug, Mandelzeug, Pastetenzeug, Pillenzeug u. s. f. Im Weinbaue heißen die Weinbeeren, und figürlich auch die Weinstöcke der Zeug, so wie bey den Buchdruckern die Materialien zu den Schriften, und folglich auch abgenutzte Schriften, welche wieder eingeschmolzen werden. Und so in vielen andern Fällen mehr. Besonders (c) im engsten Verstande ein Gewirk, so fern es das Material, oder der Stoff zu den Kleidungsstücken ist. Sowohl überhaupt. Sich den Zeug zu einem Kleide aussuchen, es sey Tuch, oder sonst ein Gewirke. Als auch, und zwar am häufigsten, im engsten Verstande, da nur gewisse leichte Gewirke, von Leinwand, Seide, Baumwolle oder Wolle, Zeuge genannt werden, und zwar von den wollenen nur solche, welche entweder nie gewalket werden, oder doch nur die halbe Walke bekommen. Ein wollener Zeug, seidener Zeug, Sommerzeug u. s. f. Tuch, Sammet und Leinwand gehören in dieser engsten Bedeutung nicht unter die Zeuge. In dieser ganzen Bedeutung ist das Wort ein Collectivum, oder vielmehr ein Materiale, daher der Plural nur von mehrern Arten und Quantitäten üblich ist. 2. Dasjenige, vermittelst dessen etwas verrichtet wird. Eigentlich ist es in dieser Bedeutung im Hochdeutschen sächlichen Geschlechtes; allein da man es im Oberdeutschen in diesem Verstande im männlichen gebraucht, so ist dieses auch im Hochdeutschen in einigen Fällen üblich geworden. Diese sind: a) Ein lebloses Hülfsmittel, etwas zu bewerkstelligen. 1. Ein Werkzeug, wo es nur in einigen Fällen im männlichen Geschlechte gebraucht wird. Besonders im Bergbaue, wo eine Pumpe und eine jede Wasser Maschine der Zeug, vollständiger, der Kunstzeug, Kunstgezeug genannt wird. Den Zeug stellen, stehen lassen. Ingleichen bey den Jägern, wo theils alle zum Jagen gehörige Geräthschaften, theils aber auch nur die Tücher und Netze collective der Zeug heißen. Der finstere Zeug, die Tücher und Planen; der lichte Zeug, die Netze. Bey den Bäckern wird ein jedes Gährungsmittel zu den Sämmeln, welches weder Sauerteig noch Bierhefen ist, der Zeug genannt. Auf den Zeug backen, sich dieses Mittels bedienen. Auch im Kriegeswesen wurden das Geschütz und alle übrige Geräthschaften ehedem der Zeug genannt, welche Bedeutung zwar im Hochdeutschen veraltet ist, aber doch die Zusammensetzungen Zeughaus, Zeugmeister u. s. f. zurück gelassen hat. b) * Personen, durch welche man eine Absicht erreicht, oder etwas verrichtet; als ein Collectivum, folglich ohne Plural. In dieser Bedeutung wurde ehedem ein Kriegesheer und ein einzelner Theil desselben häufig der Zeug genannt; in welcher Bedeutung es aber im Hochdeutschen veraltet ist. Der reisige Zeug, die Reiterey. Ein wohlgerüsteter Zeug zu Roß und zu Fuß, in dem Deutschen Livius von 1514. So will ich mit dem andern Zeug nachrucken, mit den andern Truppen, Theuerd. In der Deutschen Bibel kommt diese Bedeutung noch häufig vor. II. Das Zeug, im sächlichen Geschlechte. 1. Ein mechanisches Hülfsmittel, etwas zu bewerkstelligen, ein Werkzeug, als ein Collectivum, folglich ohne Plural, außer in manchen Fällen von mehrern Arten. Es ist in diesem Verstande im gemeinen Leben sehr häufig, in der anständigern Schreibart aber gebraucht man es am häufigsten in Zusammensetzungen. Das Hebezeug, Rüstzeug, Reißzeug, Schreibezeug, Spielzeug, Reitzeug, Pferdezeug u. s. f. In manchen Fällen wird es von einzelnen Dingen gebraucht, das Fahrzeug, Werkzeug, Rüstzeug im figürlichen Verstande u. s. f. Im Oberdeutschen ist es in[] dieser Bedeutung männlichen Geschlechtes, welches daher auch häufig in der Deutschen Bibel vorkommt, wo selbst Paulus ein auserwählter Rüstzeug genannt wird. 2. Das Geräth. Geräthschaften; nur in einigen Fällen. So wird leinenes Geräth collective leinen Zeug, oder weißes Zeug genannt. Irdenes, hölzernes, zinnernes u. s. f. Zeug, Geräthe. Das Kopfzeug, eine Bekleidung des Kopfes. Das Nachtzeug, Nachtgeräth, nächtliche Kleidung, Tischzeug, Silberzeug. 3. Eine verfertigte Sache, doch nur in weiterer Bedeutung, ein Ding, eine Sache überhaupt, sie sey von welcher Art sie wolle, aber nur im verächtlichen Verstande, und auch als ein Collectivum. Liederliches Zeug, schlechte Dinge, schlechte Geräthschaften. Albernes Zeug reden. Wer hat ihm dieses Zeug in den Kopf gesetzt? Ja selbst von Personen im gemeinen Leben. Liederliches Zeug, liederliches Gesindel. Diebeszeug, Zigeunerzeug, u. s. f. Anm. Zeug, im Niedersächsischen Tüg, im Schwed. Tyg, stammet ohne Zweifel von zeugen her, so fern es ehedem machen, hervor bringen überhaupt bedeutete, und ist in so fern mit dem Griech. τευχος, von τευχειν, τυχειν, machen, bereiten, verwandt.
6064 Zeichen · 86 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zeug

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der und das Zeug , des -es, plur. der doch nur in einigen Bedeutungen üblich ist, die -e, ein Wort, welches überhaupt th…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zeug

    Goethe-Wörterbuch

    Zeug [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Zeug

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Zeug , in der Schriftgießerei u. Buchdruckerei die zusammengesetzte Metallmasse, woraus die Schriften gegossen werden (s…

  4. modern
    Dialekt
    Zeugn.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Zeug n. : 1. allg. 'ungenau oder nicht namentlich benannter Gegenstand, Dinge, Allerlei', Zeig (dsaig) [mancherorts, Ber…

  5. Sprichwörter
    Zeug

    Wander (Sprichwörter)

    Zeug 1. Am schönen weissen zeug sihet man bald ein Flecken. – Lehmann, 411, 7; Winckler, III, 17. 2. Das schlechte Zeug …

  6. Spezial
    Zeug

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Zeug n. (-[e]s,-e) 1 patüc m. , roba (robes) f. 2 (Arbeitsgeräte) massaries f.pl. , ‹fig, pop› tlacores f.pl. 3 (Materia…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zeug

389 Bildungen · 288 Erstglied · 88 Zweitglied · 13 Ableitungen

zeug‑ als Erstglied (30 von 288)

Zeuganzug

SHW

Zeug-anzug Band 6, Spalte 791-792

Zeughaus

SHW

Zeug-haus Band 6, Spalte 793-794

Zeughose

SHW

Zeug-hose Band 6, Spalte 793-794

Zeugnessel

SHW

Zeug-nessel Band 6, Spalte 793-794

Zeugsack

SHW

Zeug-sack Band 6, Spalte 793-794

Zeugschuh

SHW

Zeug-schuh Band 6, Spalte 793-794

Zeugspiel

SHW

Zeug-spiel Band 6, Spalte 793-794

Zeugwerk

SHW

Zeug-werk Band 6, Spalte 793-794

zeugamt

DWB

zeug·amt

zeugamt , n. , aufsichtsbehörde des arsenals, des zeughauses: acta publ. d. schles. stände 4, 239 P.; v . Schmid 547 ; Stalder 2, 469 ; Adel…

zeugarbeit

DWB

zeug·arbeit

-arbeit , f. , schmiedearbeit zur herstellung eiserner arbeitsgeräthe: v . Scheuchenstuel id. d. österr. berg- u. hüttenspr. 268 . —

zeugarbeiter

DWB

zeug·arbeiter

-arbeiter , m. , arbeiter im arsenal: Mothes baulex. 1, 159 ; arbeiter, der geräthschaften herstellt: vornehmlich hörten wir die z. fleiszig…

zeugart

DWB

zeug·art

-art , f. , eine art gewirkter zeuge: eine wollene, seidene z. Adelung ; plur. bei Krünitz 19, 698 . —

zeugbahn

DWB

zeug·bahn

-bahn , f. , streifen zeug in seiner vollen breite. —

zeugbar

DWB

zeug·bar

-bar , adj. , 1) von gezeug, zeug zeugnis, zeuge ( s. zeuge); das zeugnis an sich tragend: zeugbere wunden Lexer 3, 1142 ; z-e sachen als wu…

zeugbaum

DWB

zeug·baum

-baum , m. , am webstuhl der baum, auf welchen das fertige zeug gewickelt wird: Prechtl 20, 256 ; Karmarsch-H. 3 10, 456; Adelung; Doren Flo…

zeugbrief

DWB

zeug·brief

-brief , m. , urkunde, schriftliches zeugnis; tuchbref Lübeck. urkb. 8, 33; -e- meckl. urkb. 19, 524; gerichtsurkunde über die ladung der pa…

zeugbuch

DWB

zeug·buch

-buch , n. , das buch, welches der zeugmeister über die bestände des arsenals oder zeughauses führt: ( Nürnb. ) chron. d. st. 2, 245; v . Al…

zeugbütte

DWB

zeug·buette

-bütte , f. , holzgefäsz, welches das ganzzeug, d. i. die zerstampften hadern, aufnimmt und woraus die masse mit der papierform geschöpft wi…

zeugdiener

DWB

zeug·diener

-diener , m. , diener am zeughaus, auch officier der artillerie: empter der arckelley: feldzeugmeister ..., pulfferhter, z. Fronsperger kri…

zeugdruck

DWB

zeug·druck

-druck , m. , ein verfahren, farbige muster auf zeuge zu drucken; nach M. Heyne hausaltert. 3, 244 seit dem 13. jahrh. in übung; Lueger 7, 9…

Zeugdrucke

Meyers

Zeugdrucke , Abdrücke von Holz- und Metallmodeln auf Stoffe, die im 14. Jahrh. aufkamen. Man wandte den Zeugdruck meist zur Musterung von mi…

zeugdruckerei

DWB

zeugdrucke·rei

-druckerei , f. : Karmarsch-H. 3 1, 42 ; Muspratt 2, 1733 St.-K.; Ritter erdk. 19, 232 . — fortsetzung der zss. s. sp. 856.

zeugeendung

DWB

zeuge·endung

-endung , f. , wie -fall miszglückte verdeutschung von genitiv: die z. der enkeln v . Schönaich ästh. 15 Köst.; Martini sonnenuhr. (1777) 10…

zeugefall

DWB

zeuge·fall

-fall , m. , üblicher gewesene übersetzung von genitiv: zeuge- und gebefall ( dativ ) Gottsched crit. hist. (1732) 1, 354 ; sprachk. 125; Je…

zeug als Zweitglied (30 von 88)

Anzeug

DRW

Anzeug, Anzeuge fries. ontioch Beweis(mittel), Indiz bdv.: Anzeugnis welich chlag fur chumpt fur gericht mit weisung oder mit anzeugen 1376 …

Archzeug

DRW

arch·zeug

Archzeug zum Bau, der Arche? oder Archen Unger,SteirWsch. 27 Faksimile

bauzeug

DWB

bau·zeug

bauzeug , m. und n. materies, bausache, baugeräth: von blümlein ist erwöhlet der bawzeug. Spee trutzn. 135 ; der bauzeug. Kant 2, 535 ; das …

Bohrzeug

Adelung

bohr·zeug

Das Bohrzeug , des -es, plur. die -e, bey den Schlössern, eine jede Maschine, mit welcher Löcher in Eisen gebohret werden; ingleichen, alle …

brechzeug

DWB

brech·zeug

brechzeug , n. instrumenta rebus clausis aperiendis: die diebe tragen allerhand brechzeug mit sich, vgl. HGO. 43; derselbe norden, der einma…

brennzeug

DWB

brenn·zeug

brennzeug , n. das zum brennen oder vereiten geistiger wasser nöthige gerät: die kreuter sollen auch alle grün zusammen gehackt sein und die…

fahrzeug

DWB

fahr·zeug

fahrzeug , n. vehiculum, navigium, zu lande oder zu wasser, nnl. vaartuig: mit allem fahrzeuge. Lohenst. Arm. 1, 225 ; vergebens stumpft er …

Farbezeug

Adelung

farbe·zeug

Der Farbezeug , des -es, plur. die -e, bey den Färbern, alles was und womit gefärbet wird.

feuerzeug

DWB

feuer·zeug

feuerzeug , m. und später n., ignis suscitabulum, stahl, stein und zunder, ignile. voc. 1482 h 6 b . bei Keisersberg füergezüg: zum andern h…

fischzeug

DWB

fisch·zeug

fischzeug , m. supellex piscaria: mit solichen schetzen leszt sich mein netz nicht bessern, noch mein schiflein füren, ich hab andern fischz…

Flammgezeug

Adelung

flamm·gezeug

Das Flammgezeug , des -es, plur. inus. bey den Tischlern das sämmtliche Werkzeug, vermittelst dessen das Holzwerk geflammet wird.

gartenzeug

DWB

garten·zeug

gartenzeug , n. zusammenfassend für gartengerätschaften wie gartengewächse. Stalder 1, 425 .

gezeug

DWB

gezeug , gezeuge , substantivbildung , an der sich verschiedenartige verwendungen und ableitungen von einem stamm, zugleich aber auch beeinf…

haarzeug

DWB

haar·zeug

haarzeug , n. werkzeug zum schärfen der sense. Adelung. s. haaren sp. 27.

Hacke (Werkzeug)

Wander

hacke·werkzeug

Hacke (Werkzeug) Hacke (Werkzeug). 1. Deara Hocka wea ma do a non'n'an (noch einen) Schdül finden. ( Niederösterreich. ) – Frommann, III, 39…

handwerkszeug

DWB

handwerk·s·zeug

handwerkszeug , n. zur ausübung eines handwerks erforderliches geräthe: diese vier ( maurer und zimmerleute ), ihr handwerkszeug sachte nied…

hebezeug

DWB

hebe·zeug

hebezeug , hebzeug , m. und n. werkzeug zum heben von lasten: das ist ein wunderbarlichs instrument, ein hebzeug, damit man schwere last erh…

jägerzeug

DWB

jaeger·zeug

jägerzeug , n. des jägers hornfessel und hirschfänger mit seiner kuppel. Jacobsson 2, 304 a .

jagdzeug

DWB

jagd·zeug

jagdzeug , n. alles gerät, das man zum jagen nötig hat. bildlich: unser satirisches jagdzeug ist weit weniger für die hohe jagd, als für die…

kopfzeug

DWB

kopf·zeug

kopfzeug , n. zierliche frauenhaube, gesteckte haube. Adelung, auch alle zubehör des frauenkopfputzes. Campe : belohnte sie ihren fleisz mit…

kreuzzeug

DWB

kreuz·zeug

kreuzzeug , n. ein jägerzeug ( jagdgeräte ) das der jäger übers kreuz anlegt, s. Adelung , Krünitz.

kunstgezeug

DWB

kunst·gezeug

kunstgezeug , n. bergm., wasserhebemaschine, besonders eine mit an gestängen angehängten pumpen ausgerüstete. Veith 307 .

kunstzeug

DWB

kunst·zeug

kunstzeug , n. gleich kunstgezeug ( s. d. ): möge das hauptkunstzeug so glücklich gerathen als das interimskunstzeug ( am Ilmenauer bergbau …

lederzeug

DWB

leder·zeug

lederzeug , n. zeug, gerät aus leder gefertigt: das lederzeug eines soldaten; lederzeug am pferdegeschirr.

leitzeug

DWB

leit·zeug

leitzeug , n. vehiculum: dieses leitzeug zu jenem zweck gebrauchen. Kant 1, 234 ; die lesesucht ist das leitzeug (vehikel) diese krankheit (…

Ableitungen von zeug (13 von 13)

bezeugen

DWB

bezeugen , testari, testificari, mhd. beziugen. 1 1) die wahrheit einer sache durch seine aussage bekräftigen: und der das gesehen hat, der …

bezeugung

DWB

bezeugung , f. declaratio: ihre bezeugungen waren voll ehrerbietung und ungefärbter liebe. Canitz 191 ; die bezeugung meiner verbindlichkeit…

erzeugen

DWB

erzeugen , producere, gignere, vom stamm ducere, goth. tiuhan, ahd. ziohan, ziehen, woher ustiuhan, arziohan, erziehen, lauter starke verba,…

erzeugung

DWB

erzeugung , f. procreatio, generatio: erzeugung der kinder, thiere, pflanzen, steine; man kann an einem dinge alle gesetze der mechanischen …

gezeug

DWB

gezeug , gezeuge , substantivbildung , an der sich verschiedenartige verwendungen und ableitungen von einem stamm, zugleich aber auch beeinf…

Gezeuge

PfWB

 Ge-zeuge m. : ' Zeuge '. a. 1485: vnnd erschin parsonlich vor mir, notarien vnnd offen schreiber, auch gezeuge, hieunden benannt, der ersa…

gezeugen

DWB

gezeugen , schw. verbum mit vielseitigen verwendungen, die einestheils auf gezeug I anderntheils auf gezeug III zurückweisen. in beiden rich…

unzeug

DWB

unzeug , n., m. , zeug mit un IV B; das m. gilt fürs schwäbische, im übrigen das n.; bed. 1, seit dem 14. jh. bezeugt, scheint aufs schwäbis…

urzeug

DWB

urzeug , m. , elemento Kramer (1702) 2, 1222 c : Pordage theologia mystica (1698) 165. —

urzeugung

DWB

urzeugung , f. ( desgl. ), generatio aequivoca, archigonie, abiogenesis, autogonie. etwas früher belegt ist urerzeugung ( s. d. ): dagegen i…

verzeug

DWB

verzeug , n. , wohl an verzeugen 2 a anschlieszend: wie vil valscher zeügknüsz gebent sie ( die notare ) wie vil übriger verzeüge (1479) Ste…

verzeugen

DWB

verzeugen , vb. , ' durch zeugnis oder mit zeugen nachweisen, überführen; zeugnis ablegen '. zu 1 zeugen II ' zeugnis ablegen, zeuge sein ',…

zeuge

DWB

zeuge- in jungen zss., vom verb. 1 zeugen, dafür in älterer sprache die kürzere form zeug-: