Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerschellen verb.
zerschellen , verb. , 1) mit schall zerspringen, von dem starken mhd. verbum schëllen schallen, schallend bersten ( Lexer 2, 692 ; s. auch th. 8, 2496), daher denn auch starke formen von z. bis ins 19. jahrh. vorkommen: zeschülle ( conj. prät. ) Frauenlob 53, 10 E.; das zerschollene und zubrochene rOerlein Butschky traktatb. (1626) 203 ; zerschillt Kosegarten bei Sanders wb. 2, 2, 906 c ; der zerschollenen gläser Musäus volksmärch. 2, 138 ; hier der köstlichen eier mit müh gespareter vorrath, fünfzig, ein jegliches frisch und lauter wie gold, nun zerschollen G. v. Gaal (1819) nord. gäste 86; e…