lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

wit

got. bis Dial. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
38 in 20 Wb.
Sprachstufen
9 von 16
Verweise rein
280
Verweise raus
122

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wit

Bd. 30, Sp. 809
wit, vgl. unter 2, kranwit teil 5, 2042, hofwit unten 4, sowie withau, -holz, -mark, -recht, -reite u. a., daneben wid, auch obd., vgl. unter 2 kuchenwid v. j. 1410, den wid (16. jh.) österr. weist. 9, 790, 33; 7, 781, 4 (16. jh.), kranwid voc. incip. teut. (1491) n 5b; chrambid (15. jh.) Diefenbach 312b, sowie widhund, widforderung, widrecht sp. 813, 812, 814; heute mundartlich als wit und wid verzeichnet: bair. pfiselwit s. unten 2, fränk.-rip. withaməl unten 4), bair.-österr. der wid, bachwid, brennwid, widnà'ln (witnadeln) s. unter 1 u. 2, z. t. in derselben mundart nebeneinander, vgl. Unger-Khull steir. 631a, auch wit- neben wide- in wit-, wideholz, wit-, widehaken ebda 632; witt neben wit im obd.: zu witt österr. weist. 9, 318 (15. jh.), vgl. die schreibung wittreite und wittzins sp. 818 u. 899. im obd. auch die schreibung widt vgl. z. b. österr. weist. 1, 116 und unten die belege.das -i- wird, wie auch in wiedehopf und wiedewal (s. dort) in offener silbe früh gedehnt und von dort auf die geschlossene übertragen, vgl. wietholz, hess. 15. jh., wiedholz (österr. 1606) s. sp. 813, modern der wied bair. s. u. 2. vereinzelt gerundet: wüdt österr. weist. 9, 431 (1660) u. ö.wie in den anderen germanischen sprachen ist widu meistens m., vereinzelt im ahd. und mhd. auch n. (vgl.thaz witu Otfried 2, 9, 43; das langwitt weist. 3, 667). die flexion ist stark. 11) in der ursprünglichen bedeutung 'wald, baum' häufiger noch im nordwestl. mnd. zu belegen: das recht uppe deme wede (holz zu schlagen) regeste v. j. 1428 ostfries. urkb. 345 Friedl.; bath de droste, dath se synen gn. mochten geuen de maste de vp deme wede (oldenburg. urk. v. j. 1528) Schiller-Lübben 5, 643; (drei bauernschaften) hebben den wede aver de twehundert jare in rousam gebruck gehadt (oldenburg. v. j. 1528) ebda 5, 644; wie ein flurname gebraucht: ansproke, de wy an dem Vreschen (friesischen) wede, id sy de Oster- offte Westerwede, gehat hebben (v. j. 1475) ostfries. urkb. 630 Friedl. in zusammensetzungen weiter und länger bezeugt; vgl. z. b. im altniederdt. und ahd. withe-, widewinde, ags. wuduwinde für hedera, caprifolium, sieh wehdwinde teil 14, 1, 67 (vgl. dazu synonymes baumwinde und waldwinde); poum-, walduuiteualcho herodius neben wiltfalcho ahd. gl. 3, 23, 14 (12. jh.); vom 13. bis 16. jh. erscheinen mit dieser bedeutung des ersten bestandteils withau, -hagen, -hund, -mark, -reite im fränk., hess., schweiz., österr., schwäb., sieh an alphabetischer stelle, in der heutigen mundart. vgl. witnadeln 'baumnadeln, tangeln' Schmeller-Fr. bair. 2, 1054; wīdawọks, f., jungholz, anflug H. Micko mundart v. Wadetstift im Böhmerwald 104. vgl. auch kranwit, wiedehopf (ahd. wituhopfo) sowie wiedewal. vor allem aber liegt diese bedeutung in zahlreichen flurnamen mit wit-, witt- vor. nach Förstemann-Jell. altdt. namenb. 2, 2, 1298 ff. sind sie vom 8. jh. an bezeugt (als simplex vom 10. jh.) und treten gehäuft für Sachsen und Friesland auf, vgl. auch Wittörp Mensing schlesw.-holst. 5, 554; Wit(t)hau, -berg, -bühel, -holz u. a. Fischer schwäb. 6, 902, und Withuson (in der gegend von Würzburg 10. jh.) nach Förstemann-Jell. 2, 1301. 22) das geschlagene holz; gebräuchlich nur in der bedeutung 'brennholz', sowohl für die zerspaltenen kleinen scheite als auch das kleinholz, reisholz im walde, das als brennholz dient; seit dem ahd. häufig bes. im bair.-österr.: ilice (secta) eichinemo uvite (vom scheiterhaufen Didos Äneis 4, 505) ahd. gl. 2, 654 St.-S. (11. jh.); thaz kind thaz druag thaz witu mit,ioh er iz habeta furi niwiht, er (Isaak) fon thes fater hentitho thar dot wurti Otfried 2, 9, 43; si wurfen fûr unde witi, daz was Alexanders site (sie warfen griechisches feuer und brennende holzstücke in die belagerte stadt) Lamprecht Alexander 973 Kinzel; do hiezen si wite beraiten und den (sc. bachoven) sô vaste haizen (lies: aiten) jüdel 132, 51 Hahn; vgl. der bachwid (bàwid) 'holz zum heizen des backofens' Brenner-Hartmann Bayerns maa. 2, 447; Castelli wb. d. ma. in Österreich 72; sô spricht sî dan:ach daz ich ie kan zuo dir! jan haben wirden witte noch daz smalz, noch daz fleisch noch vische, pfeffer noch den wîn Hadloub in: d. Schweizer minnes. 295 Bartsch, vgl. kuchenwid, als vil er prennholz in sein kuechen bedarf (v. j. 1410) weist. 6, 108; der (sc. viurær) sol den wit hacken vnd daz viur chntten (bair. 13. jh.) pfründenordnung d. klosters Geisenfeld 436 Wittmann; österreich. wid hacken Höfer 3, 289; durch einen walt ... der gebûre kloup dâ wit Helmbrecht 1827; der wit zu den sueden im Hallein (1454) Lori bair. bergrecht 39; vil guts dürres wits (1423) ebda 26; aus dem wald geholt, meist auf grund einer holzgerechtsame, vgl. witrecht: ez waz ein armer man in einem dorf, der gieng täglich in einen walt nach widt gesta Romanorum 128 Keller; es soll niemand ausserhalb der von Oberalm sich des perges brauchen oder nützen mit widt oder laub österr. weist. 1, 116 (17. jh.); weder stecken noch widt verkaufen ebda (17. jh.); so wohl auch 16 rinderweiden mit allen rechten ... an wunn, witt, wasser und weide (1566) Fischer schwäb. 6, 902; oft im gegensatz zum bauholz gestellt: holtz ze gezimerd zu witte und z zenen (1335) österr. weist. 6, 664; und schullen si auch holzen zu witt und zimmer noch des chlosterförsters rAet (15. jh.) ebda 9, 318, 23 (15. jh.); 6, 319 (15./16. jh.). heute auch im bairisch-österreich. nur mundartlich bezeugt: wit, wid brennholzscheit, ofenscheit Unger-Khull steir. 631b; der wid reisholz, stabholz Loritza id. Vienn. (1847) 143a, eine burd wid, eine welle wid reiswelle, ein reisbund Höfer österr. 3, 289 (vgl. bereits eine burde wites [12. jh.] spec. eccles. 113 Kelle). in speziellerer bedeutungsfärbung: in dein ofen brennt freili grad wied und der spritzt und gibt koa rechte wärm, must schon mit prügeln bei dir einhoazen H. Reitzenbeck d. reiche bettler (1846) 2, 146, vgl. etwa widt 'grünes unausgetrocknetes brennholz' in e. Salzburg. forstidiot. bei Schmeller-Fr. bair. 2, 1053. — die bedeutung 'geschlagenes holz, brennholz' hat die meisten zusammensetzungen entwickelt, die z. t. bis heute in den mundarten lebendig sind (s. u.). im ahd. wird das lat. strues lignorum ('aufgeschichteter haufen brennholz, scheiterhaufen') wiedergegeben durch uuitufelah ahd. gl. 1, 280, 70 (9./10. jh.), uuituffina saccari ebda 1, 646, 70 (10./11. jh.); in then alteri er nan (Isaak) legita,so druhtin imo sageta, thia liabun sêla sînaûfin thia uuituvina Otfried 2, 9, 48 (vgl. ags. wudufin strues Bosworth-Toller 1278a, sowie mnd. vineholt aufgeschichtetes holz Schiller-Lübben 5, 255), strues uvitihuffo ahd. gl. 1, 646, 70 (11. jh.), vgl. withauff strues lignorum (v. j. 1412) bei Schmeller-Fr. bair. 2, 1054. vom 13. jh. an im bair.-österr., seltener auch im schwäb., schweiz., hess. eine anzahl von composita, die das geschlagene holz überhaupt meinen, vgl. witforderung, -hau, -holz, -recht, -stube, -tag, -zins an alphabet. stelle sowie witpfennig: (16 sol. den. qui dicuntur witpfenninge geldabgabe als ersatz einer naturalabgabe an holz [oder flechtreis?] [Zürich 1293] schweiz. id. 5, 1133), widtwerk 'brennholz' Schmeller-Fr. bair. 2, 1053, weiterhin ebda auch noch der brennwid 2, 1053, holzwitt (15. jh.) 1054, pfiselwit 'ofenholz' ebda und oben bair.-österr. backwid. 33) in zusammensetzungen bezeichnet -wit auch den gefällten, langen baumstamm oder balken; so in dem masc. und neutrum langwit; für im walde geschlagenes langholz: welcher ... nit widtet, dem soll hernach desselben jahres zu widten nit mehr gestattet werden; und welches jahrs man langwid gewinnt ... (Tirol) österr. weist. 2, 20; für einen schlagbaum: die landötter (barriere) ... muss man ... dergestalt anhengen, wan man da durch raist und gibt im den schwung auf das langkhwitt, aldan solls von im selber zuefallen (oberbair.) weist. 3, 667. dazu stellt sich der bedeutung nach ein seit dem ahd. bis in die heutigen mundarten reich belegtes langwid (-wied, -wiede, -wit, -wiete, -wed, -we) für den langbaum des rüstwagens, der dessen vorder- und hintergestell verbindet, die deichsel, temo, longale; doch streitet gegen seine ursprüngliche ableitung von witu (so Lexer mhd. hwb. 1, 1820 und andere) das seit dem ahd. bis in die heutigen mundarten eindeutige und ausschlieszliche femininum und die gewöhnliche ältere und neuere schreibung mit -d-, gerade auch im obd., vgl. Schmeller-Fr. 2, 859, in den ahd. glossen überwiegend mit -d- und -th-, im einzelnen vgl. langwiede und wiede, f. zu dieser anwendung von wit auf gefällte lange baumstämme gehört auch eine alte platzbezeichnung: 'de locis onustariis Uuiteuendin in loco Hal' benennung eines holzumschlageplatzes, von 974 bis 1530 bei Schmeller-Fr. bair. 2, 1054 in mannigfacher umwandlung für Reichenhall und Regensburg nachgewiesen, vgl. hierzu städtechron. 15, 75 und verh. d. hist. ver. v. Oberpfalz u. Regensburg (1910) 27 ff. hierher auch widflosz, das aus einem bodemwid und dem überwid (den auf den floszboden geladenen stämmen) besteht Schmeller-Fr. a. a. o.; steir. withaken und widehaken zum herausfangen von holz aus der trift Unger-Khull 632b; bair. witemanger 'holzhändler' Gemeiner Regensburger chron. 1, 512 (v. j. 1320), in der heutigen mundart umgestaltet bei Schmeller-Fr. a. a. o. 44) in zusammensetzungen auch als stoffbezeichnung gebraucht, vgl. withaməl 'schwerer hölzerner hammer, um damit auf eisen zu schlagen, z. b. beim holzspalten' Münch gramm. d. ripuar.-fränk. ma. (1904) 132, als wēhāmer 'holzhammer' nördlich von Duisburg in Wrede dtsche dialektgeographie 8 (1915) 93; vgl. tudatus wedehamer (nd. v. j. 1420), wyddehamer (15. jh. md.) Diefenbach gl. 601a, witschlegel s. u. sp. 816, der edelwid 'bauholz' Salzburger bauordn. bei Schmeller-Fr. bair. 2, 1053, hofwit 'brenn- und bauholz, das ein hof (ein schlosz) braucht' beleg aus d. 17. jh. ebda.
9945 Zeichen · 339 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 4.–6. Jh.
    Gotisch
    witPron.

    Köbler Got. Wörterbuch

    wit , Pron. nhd. wir beide ne. we two, the both of us, the two of us ÜG.: gr. ἡμεῖς; ÜE.: lat. nos Q.: Bi (340-380) E.: …

  2. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    witPers.-Pron. (1. Pers. Nom. Dual)

    Köbler As. Wörterbuch

    wit , Pers.-Pron. (1. Pers. Nom. Dual) nhd. wir beide ne. both of us Hw.: vgl. ahd. *wiz? (3) Q.: Gen, H (830) E.: s. ge…

  3. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    witPron.

    Köbler Ae. Wörterbuch

    wit , Pron. nhd. wir beide Hw.: s. wē; vgl. got. wit, an. vit (3), afries. wit, as. wit*, ahd. *wit (3)? E.: germ. *wit,…

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WITstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege

    WIDE , WIT stf. strang aus gedrehten baumzweigen zum binden und hängen. ahd. wid Graff 1,745. RA. 684. Frisch 2,446. a. …

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    witAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    wit , Adj. nhd. weiß, fein (Silber), gar nicht oder nur gesetzmäßig beschickt (Silber), weiß gesotten (Münzen), mehr Sil…

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    wit

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    wit , vgl. unter 2, kranwit teil 5, 2042, hofwit unten 4, sowie withau, -holz, -mark, -recht, -reite u. a., daneben wid,…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    wit

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    wit [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wit

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Wit , genannt von Dörring , Ferd. Joh., ein politischer Schwärmer und Abenteurer aus der Burschenschaftszeit, geb. 1800 …

  9. modern
    Dialekt
    wit

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    wit [wit fast allg.; wæìt N.; flekt. –ər, –i, –s und wit, Pl. witi bezw. wæìti; Kompar. witər Roppenzw. Sier. Geberschw.…

Verweisungsnetz

338 Knoten, 350 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 21 Hub 2 Wurzel 6 Kognat 5 Kompositum 289 Sackgasse 15

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wit

1.342 Bildungen · 1.260 Erstglied · 71 Zweitglied · 11 Ableitungen

wit‑ als Erstglied (30 von 1.260)

Wit(t)iber

Idiotikon

Wit(t)iber Band 16, Spalte 2335 Wit(t)iber 16,2335

Wit(tib)stand

Idiotikon

Wit(tib)stand Band 11, Spalte 1032 Wit(tib)stand 11,1032

Witbursche

SHW

Wit-bursche Band 6, Spalte 623-624

Witfrau

SHW

Wit-frau Band 6, Spalte 623-624

Witmann

SHW

Wit-mann Band 6, Spalte 623-624

Witweib

SHW

Wit-weib Band 6, Spalte 625-626

Witǟrs

WWB

Wit-ǟrs 1. Erd- und Gartenhummel ( Min Il ). — 2. Hausschwalbe ( Wdf Fr).

Witǟrseken

WWB

wit·aerseken

Wit-ǟrseken n. 1. Hummel ( Lüb Gb ). — 2. Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) ( Hal Vm).

Witäske

WWB

Wit-äske f. Eberesche ( Tek Ld).

witamangel

ElsWB

witamangel weit offen: die Tür stet w. uf Obhergh. Logelnh. Bf. D junge Veil (Vögel) sperre n d Schnäw e l w. uf, wënn ene d Alte n s Frësse…

witambacht

KöblerMnd

wit·ambacht

witambacht , N. nhd. „Weißamt“, Amt eines Domherrn (zur Beschaffung der vestes lineae bzw. Chorhemden) ÜG.: lat. album officium E.: s. wit (…

Witamīn

Idiotikon

Witamīn Band 16, Spalte 2325 Witamīn 16,2325

witan

KöblerAs

witan , Prät.-Präs. (1) nhd. wissen, bezeugen?, zum Zeugen aufrufen? ne. know (V.) ÜG.: lat. cognoscere GlEe, ignoscere (= ne witan) Gl, (ne…

witan* 5

KöblerAnfrk

witan* 5 , Prät.-Präs. nhd. wissen ne. know ÜG.: lat. (nescire) MNPs, scire MNPs Hw.: vgl. as. witan*, ahd. wizzan* (1) Q.: MNPs (9. Jh.) E.…

Witappel

WWB

wit·appel

Wit-appel m. [verstr.] Apfelsorte: frühreif, hellgrün bis gelb mit roten Streifen, säuerlich; wird mehlig ( WmWb ).

witat

KöblerAfries

witat , Sb. nhd. Hostie ne. consecrated wafer Hw.: vgl. got. witōþ, anfrk. witut, as. *witōd?, ahd. wizzōd* Q.: W, F I.: Lbd. lat. sacrament…

witaügig

ElsWB

witaügig Adj. die Augen tief im Kopf habend. [Tər sæl Pû e so witœjeχ ùn so mwər Wh. ]

witbackære

KöblerMnd

witbackære , M. nhd. „Weißbacker“, Bäcker des Weißbrots E.: s. wit (1), backære L.: Lü 589a (witammecht/witbacker)

witbarlich

DWB

witbarlich , adj. , ' witwenhaft ', nach witwe, witfrau, wittib u. s. w. gebildet, vereinzelt: solchs in gnaden von mir aufnhemen, ihr ( Mar…

witbeinig

MeckWB

wit·beinig

witbeinig mit weit gespreizten Beinen: dei geiht so witbeinig, dor kann 'n Hamel dörchfohren Ro Dob ; dei Rehnaschen güngen witbeiniger as u…

witbeint

MeckWB

witbeint wie das Vor. : he stellt sick ... so recht witbeent hen Wo.-Neum. Volksschwänke 86; Sta Gramm . Dä. 549 a ; Me. 5, 621.

witber

KöblerMhd

wit·ber

witber , Adj. nhd. befugt eine Schenkung zu machen Q.: Urk (1292) E.: s. widemen W.: nhd. DW- L.: WMU (witber 1578 [1292] 1 Bel.)

witbi

MeckWB

witbi Zuruf an Pferde, wenn sie nach rechts gehen sollen Sta GQuass .

wit als Zweitglied (30 von 71)

arwit

KöblerGerm

*arwit , F. Vw.: s. *arwait

dewit

KöblerAhd

*dewit , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. fir-, unfir- Hw.: s. dewen*

douwit?

KöblerAhd

*douwit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. fir-, unfir- Hw.: s. *dewit?, douwen*

farawit?

KöblerAhd

*farawit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. *gi-, ungi- Hw.: s. farawen*

forabūwit?

KöblerAhd

*forabūwit? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. *forabūit?

inwit

KöblerAhd

*inwit , st. N. (a) Hw.: vgl. as. inwid*

kwit

KöblerAhd

*kwit , st. F. (i) Vw.: s. gi-, saman-

þwit

KöblerAe

*þwit , st. N. (a) Vw.: s. ge- Hw.: s. þwītan E.: s. þwītan L.: Hh 374

Beskwit

MeckWBN

Wossidia Beskwit m. Biskuit: Besqwit Müll. Reut. 14 a . Vgl. das über das Ndl. übernommene Beschäut.

bilewit

KöblerAe

bile·wit

bilewit , Adj. nhd. unschuldig, rein, einfach, ehrlich, ruhig, sanft, gnädig ÜG.: lat. mansuetus Gl, mitis Gl, GlArPr, simplex Vw.: s. -nėss…

bligwit

KöblerMnd

bligwit , N. Vw.: s. blīwit

blīwit

KöblerMnd

blī·wit

blīwit , N. nhd. Bleiweiß ÜG.: lat. cerussa Hw.: vgl. mhd. blīwīze E.: s. blī, wit W.: s. nhd. Bleiweiß, N., Bleiweiß, Bleistift, DW 2, 103,…

edwit

MNWB

+ etwîz (edwiz) für etwît (edwit) „opprobrium” (Altwestfäl. Psalter, Ps. 21, 7).

eieswit

KöblerMnd

eieswit , N. nhd. Eiweiß E.: s. ei (1), wit L.: MndHwb 1, 521 (eyeswit[te]), Lü 92b (eisewitte)

einhīwit

KöblerAhd

einhīwit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „einehig“, monogam, einmal verheiratet ne. monogam ÜG.: lat. (monogamus) Gl Q.: Gl (11. Jh.) I.: Lüs. lat…

etterwit

MNWB

etter·wit

° etterwit = Luther: eiterweiß, 3. Mos. 13, 2 (Lüb. Bibel 1533 [Bugenhagen]).

firbewit

KöblerAhd

firbewit , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. firbewen*

firbouwit

KöblerAhd

firbouwit , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. firbewit*

firdewit

KöblerAhd

firdewit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. verdaut ne. digested Vw.: s. un- Hw.: s. firdewen*

firdouwit

KöblerAhd

firdouwit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. verdaut ne. digested Vw.: s. un- Hw.: s. firdewit*, firdouwen*

firiwit

KöblerAs

firiwit , st. N. (ja) nhd. Fürwitz, Neugierde, Wissbegierde, Wissbegier ne. curiosity (N.) Hw.: vgl. ahd. firiwizzi* (2) (st. N. (ja)) Q.: H…

garawit*?

KöblerAhd

gara·wit

garawit*? , (Part. Prät.=)Adj. nhd. bereitet, vorbereitet ne. prepared Vw.: s. un- Hw.: s. garawen*

gewit

DWB

gewit , s. quitt.

geþwit

KöblerAe

geþwit , st. N. (a) nhd. Span, Abfall E.: s. ge-, *þwit L.: Hh 374

gifarawit

KöblerAhd

gifarawit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gefärbt, geschminkt ne. dyed Vw.: s. un- Hw.: s. farawen*, gifarawen*

gihīwit

KöblerAhd

gihīwit , (Part. Prät.=)Adj. nhd. verheiratet ne. married Vw.: s. un-, zwiro- Hw.: s. hīwen*

gikwit

KöblerAhd

gik·wit

gikwit , st. F. (i) nhd. Ausspruch, Befehl, Anordnung, Wort ne. sentence (N.), order (N.) ÜG.: lat. edictum Gl, sententia B Q.: B, GB, Gl (4…

Ableitungen von wit (11 von 11)

entwite

BMZ

entwite stv. löse aus dem joche, entbinde, befreie. a. eigentlich. daʒ vihe entweten Gr. w. 1,73. b. bildlich. si ûʒ der nôt entweten Pass. …

entwîten

Lexer

ent-wîten swv. s. entwîden.

erwîten

FindeB

* erwîten swv. erweitern, erheben; dick machen Parad. BDan.

gewit

DWB

gewit , s. quitt.

gewite

BMZ

gewite stv. das verstärkte wite. ir helfe uns kan ûʒ sunden harte wol geweten Pass. K. 577,43.

gewîten

Lexer

ge-wîten swv. BMZ erweitern. daʒ si daʒ perchrecht icht geweiten mugen noch gemêren dem gotshaus ze schaden Ukn. 123 ( 1308 ); ausbreiten, b…

unwît

Lexer

un-wît adj. manegen ganc unwîten sie fuoren durch gebirge j.Tit. 6007.

Verwit

MeckWB

Verwit m. ä. Spr. Vorwurf, Tadel: 'dat ik my treuliken holden scal ... sunder iengerleye vorwyt an den hertogen van Mekelenborch' (1356) UB.…

verwiten

MeckWBN

Wossidia MeckWB verwiten vorwerfen, vorhalten; hierzu unverwäten.

wîte

Lexer

wîte , wît adv. BMZ weit, weithin, weither, weit umher Karaj. En. Nib. Parz. Rud. ( an lobe erwarp er alsolhe kraft, daʒ man in wîte erkande…

zerwîten

FindeB

* zerwîten swv. dilatare, weit machen EvA.