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Weiten

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MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Weiten

Bd. 7, Sp. 1287
Wossidia MeckWBNWeiten älter Weit m. I. Weizen, triticum vulgare 1. Sachliches a. zur Geschichte des Anbaus in Mecklenburg; im Gegensatz zu den Hauptgetreidearten Rogg', Gasten und Hawern wurde Weizen vor dem Dreißigjährigen Krieg in Mecklenburg nur wenig angebaut: Mag. 116; nur ganz vereinzelt erscheint er als bäuerliche Abgabe: 'dantes singuli de quolibet mansorum predictorum dimidium chorum siliginis, quinque modios tritici, sex modios ordei et sedecim modios avene singulis annis' (StaStargard@SchönbeckSchönb 1338) UB. 9, 149; im 16. Jh. ist durch das Landbuch von 1558 für das Amt Bukow in den meisten Dörfern Weizenanbau in geringem Umfang nachgewiesen: Tessin Buk. 121 ff.; daraus läßt sich ein Anteil von 5,3 Prozent an der Gesamtaussaat bereɔhnen: Mag. 116; im Landbuch von 1580 wird dann aber nur für sehr wenige Dörfer eine Weizenaussaat genannt: Tessin Buk. 221 ff.; doch kommen aus den Mühlen '3 Dt. 3 Schl. weitzen' ans Amt: 244; 'bei den größeren Ansprüchen, die der Weizen an den Boden stellt, ist wohl anzunehmen, daß er zwar vielfach angebaut wurde, aber nicht wie die übrigen Körnerarten seinen festen Platz in der Fruchtfolge hatte' Endl.Folk. 49; 'auf ihr (der Wuurt) wurde ... weiteres Korn (vielleicht Weizen) und Lein oder Hanf angebaut' Baumg.-Bentz. Ribn. 196; für viele Gegenden entfiel der Weizenanbau schon dadurch, daß nur der beste Boden mit Weizen bestellt wurde; erst das 18. Jh. schaffte Wandel: 'es sind nicht gar viele Jahre verflossen (vor 1755 ...), da wir in Mecklenburg noch sehr bedenklich waren Weizen zu säen und glaubten, es sey nicht möglich ihn zu bauen, dafern Grund und Boden nicht strenger Lehm sey, so daß wir nur kaum das Herz hatten, auf mittelmäßigen Feldern einige wenige Scheffel auszusäen, um das nöthige zur eignen Wirthschaft davon zu haben, wozu recht sorgfältig das beste Land ausgesucht wurde. Heutigs Tags sind wir hierunter nicht mehr so sehr behutsam; ... man muß jedoch merken, daß die eingeführte Koppelwirthschaft hierzu eigentlich beygetragen hat; denn ohne dieselbe würde der Weizenbau in Mecklenburg nie zu dem Flor gelangt seyn, worinn er wirklich steht, und worinn er allen benachbarten Ländern ... gar weit vorgeht' Eng. Landw. 3, 369; über die außerordentliche Zunahme des Weizenanbaus in Mecklenburg in den Jahren 1764 — 1800 berichtet Drev. Acker. 42 ff.; teilweise sah man nach geschehener Mergelung selbst Sandboden als für den Weizen geeignet an: 'der Weitzen verlangt bey nicht gemergeltem Boden, selbst wenn dieser noch so gut gedüngt ist, schon eine genaue Auswahl desselben. Ein fester, mäßig feuchter, kalkhaltiger Boden ist sein Element. Ist aber der Boden gemergelt, so gedeihet er auch sehr gut auf dem Sande, wenn dieser nur eine feste Unterlage hat' Land. Ann. 1817, S. 725; dagegen warnt Leng.: 'wie schon erwähnt, hat der unverhältnismäßige Preis des Weitzens gegen den Rocken oft Veranlassung zum mißbräuchlichen Baue desselben auf eigentlichem Rockenboden gegeben. Wenn es gleich wahr ist, daß selbst auf Acker von mittler natürlicher Güte Weitzen fortzubringen ist, so bleibt dies doch immer ein mit den Grundsätzen eines rationellen Wirthschaftsverfahrens unverträgliches Wagestück. ... Den besten natürlichen Weitzenboden und die schönsten Weitzenfelder gewahrt man im Ratzeburgischen, im sogenannten Klützer Orte, in der Teterower und Malchiner Gegend' Landw. 2, 164. b. Fruchtfolge, Aussaat, Ernte: wie der Roggen wurde auch der Weizen in die zuvor gedüngte Brache eingebracht; er konnte aber auch nach einer Vorfrucht gesät werden: 'es ist was gewöhnliches, daß, wenn guter Acker im Frühjahr frisch zu Erbsen gedünget wird, man ihn im Herbst mit Weizen besäet, aber deshalb, weil entweder kein besseres Land dazu ist, oder weil man sich vorstellt, es sey vortheilhafter als mit Rocken' Nützl. Beitr. 1771, S. 158; 'nach gut gerathenem Klee, als Vorfrucht betrachtet, gebührt in dieser Hinsicht dem Winterraps und Rübsen der zweyte Rang' Land. Ann. 1817, S. 727; 'unter den Vorfrüchten des Weitzens in Mecklenburg steht der Rapps oben an' Leng. Landw. 2, 116; 'der Weitzenbau nach Kartoffeln findet in Mecklenburg zum größten Theile auf den Gütern Statt, wo man diese Frucht in der Brache bauet' 169; der Wunsch, mehr Weizen anzubauen, führte zur Verminderung der Anzahl der Schläge und damit des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Weizensaaten auf demselben Ackerstück: 1, 62; für die Zeitpachthöfe des Domaniums galt um 1865: 'Weizen wird auf eigentlichem Weizenacker nur alle 5 Jahre oder höchstens zweimal in 9 Schlägen zugelassen; auf leichterem Boden dagegen höchstens einmal in 7 Jahren' Arch. Landesk. 15, 544; als Aussaattermin gilt die Zeit um Michaelis (29.9.): 'am besten, denke ich, wirds seyn, ihn so genau als möglich vor und nach Michaelis ins Land zu bringen' Eng. Landw. 3, 393; Micheel warden Roggen un Weiten seig't StaStargard@WesenbergWes; dabei muß man 'nach der hier im Lande bestehenden Meinung den Roggen in die einige Wochen vorher umgebrachte Saatfurche, den Weizen hingegen in die frische Saatfurche säen' Nützl. Beitr. 1801, S. 291; 'man liebt es ..., den Samen dicht hinter den Haken zu säen und tüchtig einzueggen' Leng. Landw. 2, 200; dem entspricht die Bauernregel: Roggen in de Asch (in trockenes Land), Weiten in de Wasch (in nasses Land) MaMalchin@LuplowLupl; RoRostock@BentwischBentw; Dierh; Bartsch 2, 163; Heim. 1, 96b; ... Gasch (für Gatsch2) MaMalchin@HungerstorfHung; ... Masch WaWaren@WredenhagenWred; ... Plasch SchöSchönberg@BörzowBörz; dem Aberglauben nach soll man Weiten nich an 'n Dag (an Wochentagen, deren Namen auf -dag endet) seigen, bloß mittwochs un sünnabends Gü Güstrow@PustohlPust; RoRostock@HeiligendammHDamm; es wird empfohlen, die Weizensaat im Frühling mit der eisernen Egge aufzueggen: Leng. Landw. 2, 200; Ann. Landw. 1817, S. 730; eine verbreitete Bauernregel sagt: dei Weiten kann noch gaut warden, wenn 'n 'n an 'n Maidag mit dei Lücht säuken möt Gü, Pa, Schö, Sta, Wi; nach der älteren Erntemethode wurde der Weizen möglichst früh gemäht und dann einige Tage in Schwaden liegengelassen: Drev. Acker. 61; zu empfehlen sei es aber, eine gehörige Reife abzuwarten und dann nach dem Mähen sogleich zu binden: 264; Leng. Landw. 2, 207; dabei mußte das Seil oder der Schrank gewöhnlich geknotet werden. c. eine gefürchtete Krankheit des Weizens war der Brand (s. Bd. 1, 1108), wogegen besonders das Kalken des Saatgutes angewandt wurde: Eng. Landw. 3, 371 ff.; Leng. Landw. 2, 175 ff.; s. inkälken. d. Verwendung: außer zur Erzeugung von Mehl nahm man Weizen zur Herstellung von Amidam (s. d.), ferner zur Herstellung von Brammwin: 'zuweilen lasse ich auch Weizen abbrennen, jedoch nicht anders, als wenn sein Preis dem vom Roggen nicht weiter als zum vierten Theil übertrifft' Eng. Landw. 2, 42; 'Edict daß zum Brandtwein-Brennen kein Rogken sondern Weitzen gebraucht werden solle' (1757) Schw. 2. Sprachliches: triticum 'weyte' Chytr. 486; 'weyten' 509; Weten, Weiten Niem. Idiot. 28; Weiten Wred. Übers. 285; Weeten Leng. Landw. 2, 161; Weiten, auch Weit Mi 106a; E. Krüg. 86; Weiten allgem.; Weit HaHagenow@JessenitzJessenitz; RoRostock@RetschowRetsch; vęidn Jac. 1, 113; im Westen mit scharf geschnittenem Akzent ve·ḍn 2, 135; mien Waiten de iß all Babst 2, 104; Uns' Rogg is rin, doch all uns' Weit Un Hawern noch in Hocken steiht Reut. 1, 221; Un wat de Weit sei woll all meiht? Bri. 1, 186; Rdaa.: 'darmede se dat Water up ere MOele bringen, eren Weiten schniden unde er egen beste sOeken mOegen' (ihren Vorteil einheimsen) Gry. Wed. L 5a; C 6b; 'de Siden Kramer, De schnit hyrmit sinen Weiten Winter und Samer' Laur. Schg. 2, 638; de leev Godd hett up sinen Akker ook Haddik, den lihd he nich geern darup, wihl he em sinen gooden Waiten verdaarft Berl. Monschr. 1783, 2, S. 153; dei (Betrunkener) hett sinen Weiten hüt gaut verköfft Wo. Sa.; dee hett Weiten laden hat viele Trümpfe beim Kartenspiel RoRostock@RibnitzRibn; dat güng' Fifkoort (Kartenspiel), fif Schäpel Weiten es wurde mit sehr hohem Einsatz gespielt GüGüstrow@BützowBütz; Stoffer Düünk (Reiterchen im Sternbild des Großen Bären) führt Weiten nah Rußland RoRostock@LambrechtshagenLambr; Beispielsprw.: de Weit is eirst säker, wenn hei in 'n Buk is, säd' de Ollsch, dor smet sei 'n Pannkauken in 't Füer Schö; Tanzreim: Wo sei't de Buer den Weiten, Wo schüddelt hei den Sack, Sack, Sack WiWismar@HobenHob. II. andere Pflanzen in festen Verbindungen 1. dreikantig, dreikant't Weiten Buchweizen, fagopyrum sagittatum: dreekantigen Weiten (im Scherz) Schill. Kr. 3, 27a; dreekantig Weiten Giese Pflanz. 35; scherzhaft von magerem Sandboden: dor waßt Weiten. — Ja, œwer von dreikant'ten SchöSchönberg@WarnowWarn; ... von den dreikantigen RoRostock@BastorfBast. 2. türksch Weiten Mais, zea mays: triticum Asiaticum 'TOerkisch korn, weyten' Chytr. 509; Türk'scher Weiten Arch. 1960, S. 136. 3. türksch Weiten Lupinen MaMalchin@GielowGiel. — FN.: Weitenbarg, -hoff, -koppel, Weitland; Zss.: Apteiker-, Bauk-, Hinner-, Läger-, Rapp-, Sommer-, Winterweiten. — Mnd. weite, wête. — Br. Wb. 5, 242; Dä. 548a; Da. 246a; Kü. 3, 668; Me. 5, 607.
8817 Zeichen · 168 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    weitenadj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    weiten adj. s. weitîn.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    weitenM.?

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    weiten , M.? Vw.: s. wēte (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Weiten

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Weiten , verb. regul. act. weit machen, doch nur als ein Reciprocum, sich weiten, weiter werden, durch Ausdehnung mehr U…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    weiten

    Goethe-Wörterbuch

    weiten [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    Weiten

    Mecklenburgisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Weiten ä. Spr. Weitent, -ee- n. Wissen: 'nademe ... unse wetent stckwerck ys' Gry. Wed. A 3 a ; nah min Weitent soviel …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit weiten

60 Bildungen · 48 Erstglied · 9 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von weiten 2 Komponenten

wei+ten

weiten setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

weiten‑ als Erstglied (30 von 48)

Weitenauer, Ignaz

DWBQVZ

Weitenauer, Ignaz *1709 Ingolstadt †1783 Salomonsweiler.

Weitenaust

MeckWB

weiten·aust

Weitenaust f., m. Weizenernte: de Weitenaust is jo de sweerst Wo. Ernt. 6.

weitenband

DWB

weiten·band

weitenband , n. , salzfasz, -form oder -scheibe gröszeren formats mit weitem reifen herum, vgl. Schmeller-Fr. 1, 246 s. v. band: item es sol…

Weitenbier

MeckWB

weiten·bier

Weitenbier n. kleines Erntefest während der Weizenernte: Weitenbier gew 't, wenn slecht Wäder wir in de Weitenaust Wi Gam .

Weitenbinnen

MeckWB

weiten·binnen

Weitenbinnen n. Binden der Weizengarben: de oll Mudder Blocken süng', wenn sei nah 'n Weitenbinnen güng': Weitenbinnen döggt nich, späält so…

Weitenbodden

MeckWB

weiten·bodden

Weitenbodden , Weitbodden , halbhd. -boden m. Boden, auf dem Weizen angebaut werden kann; Wechselrede: dat is Weitboden. — Jawoll, œwer drei…

Weitenbrot

MeckWB

weiten·brot

Weitenbrot n. Weizenbrot: 'das Weitzen- und schonrogkenbrodt' (1560) Kern Hof. 1 , 228; Weitenbrot allgem.

Weitendeig

MeckWB

weiten·deig

Weitendeig m. Weizenteig; Rdaa.: du fauderst woll mit Weitendeig (wenn jemandes Vieh besonders wohlgenährt ist) Schö Schlagsd ; hei geit up …

Weitenfack

MeckWB

Weitenfack n. Weizenfach in der Scheune Wo. Sa.

Weitenfelder, Hans

DWBQVZ

--- lobspruch der weiber und heirats abrede zu Wien. hg. v. F. Haydinger. mit einer einl. u. anm. v. J. Feifalik. Wien 1861 . — QV V —. ---

Weitengang

MeckWB

weiten·gang

Weitengang m. müllersprl. Mahlgang für Weizen: 'die hiesige ... aus drei Gängen, nämlich einem Weizen, einem Rogken und einem Schrot-Gang be…

Weitengarw

MeckWB

Weitengarw f. Weizengarbe: lustig ... as ... 'n Mus'hingst in de vull Weitengarw Bri. 3, 78.

weitengefühl

DWB

weiten·gefuehl

weitengefühl , n. : das schon im lehnsadel und in den bauerngeschlechtern waltende, genealogische princip, der ausdruck des weitengefühls un…

Weitengrütt

MeckWB

weiten·gruett

Weitengrütt f. Weizengrütze, im Anruf an den Bullen: Hawergrütt, dee machst du nich, Weetengrütt, dee kriggst du nich Wo. V. 2, 1101.

Weitenhock

MeckWB

weiten·hock

Weitenhock , Weithock f. Weizenhocke: he fläut't dorbi so lustig vör sick hen as 'n Sparling in de Weithock Bri. 2, 177.

Weitenkaff

MeckWB

weiten·kaff

Weitenkaff , Weitkaff n. Weizenspreu: Weitkaff mit kort Ohren twischen wir 'n god' Swinfoder Wi Kirchd ; die Faselswin fütterte man mit Weit…

Weitenklump

MeckWB

weiten·klump

Weitenklump m. Weizenkloß: he ... Eet de schönsten Weitenklümpe ( Sta 1870) Nd. Jb. 43, 55.

Weitenmähl

MeckWB

Weitenmähl n. Weizenmehl: 'WeitzenMehl ..., was sonst gewöhnlich in oder ausser denen Jahrmärkten aus fremden Landen eingebracht wird' Bär. …

weitenmasz

DWB

weitenmasz , n. , längenmasz: die Hellänen nahmen die länge des stadions zu einem ordentlichen weiten- und wegemasz an J. G. Herrmann feste …

weitenmesser

DWB

weiten·messer

weitenmesser , m. : frz. apomécomètre, engl. apomecometer Beil technol. wb. 1, 652 . —

weiten als Zweitglied (9 von 9)

ausweiten

DWB

aus·weiten

ausweiten , laxare, dilatare: ein loch ausweiten, weiter machen; die schuhe, handschuhe weiten sich schon aus; wir wollen zusammen wohnen, o…

Baukweiten

MeckWBN

bauk·weiten

Wossidia MeckWB Baukweiten m. Buchweizen 2. Windenknöterich, polygonum convolvulus Sta Stargard@Buchholz Buchholz ; Steinf.

Brakweiten

MeckWBN

brak·weiten

Wossidia Brakweiten m. Weizen, der auf einen zuvor brachliegenden Acker gesät ist Wa.

gearweiten

KöblerMhd

gearweiten , sw. V. Vw.: s. gearbeiten

Lägerweiten

MeckWBN

laeger·weiten

Wossidia Lägerweiten m. Weizen, der nach starkem Regen auf dem Erdboden liegt Ma Malchin@Liepen Liep .

Ableitungen von weiten (3 von 3)

beweiten

MeckWB

beweiten wissen bei etwas 1. um eine Sache wissen, Mitwisser sein: 'dat wy mede beweten scolden rof edder brant' ( Wi Sternb 1351) UB. 13, 1…

erweiten

DWB

erweiten , dilatare, amplificare, ahd. nur giwîtan. wie viel hab ich derer gesehen, welche krägen tragen, die vielmehr für karrenräder zu ha…

verweiten

DWB

verweiten , v. , westfäl. verwidden, weit machen Woeste 297 ; ostfries. Stürenburg 317 ; nun hat sich die sach nach des hertzogen tod verwei…

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APA
Cotta, M. (2026). „weiten". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/weiten/meckwb?formid=W01867
MLA
Cotta, Marcel. „weiten". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/weiten/meckwb?formid=W01867. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „weiten". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/weiten/meckwb?formid=W01867.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
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