Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
traben
traben, v.
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dô ne wart ouch dâ niht mê gebiten / sine mohte zeltens niht gehaben / si begunde schiuften unde drabenum 1200 Hartm.,Iw.⁷ V. 5966
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quod nemo cum curribus oneratis vel vacuis debet draven in plateis, sub pena x solidorum1365 WismarBürgerspr. 258
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an kümpt mich mein ritterschaft schwer mit zelten, traben und mit reiten15. Jh. Keller,Fastnsp. I 362
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an mangen strich ich trabteMitte 14. Jh. Hadamar 189
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do warent zwentzig spiesse vom volk heim gen Bern getrabt1420/30 Justinger 156
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do sind etliche ... in vnser land gedrabt vnde haben H. ... sine pferde genomen1454 FRAustr. 42 S. 144
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dy Behem in das closter trabtin1342/46 BiblLitV. 48 S. 97
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wer des spils vnrecht hab, das sich der vom güt trabum 1350 Keller,Erzähl. 308
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yeglicher vff den vorteil trabe1477 Alsatia 1875/76 S. 421
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die pfrund gibt ym habe vnd gut, das er nymmer nach narung darff traben15. Jh. Keller,Fastnsp. III 1130
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ein alter ab geritner gaul, der weder traben mag noch zelten15. Jh. Keller,Fastnsp. II 697