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tönen

mnd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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11 in 10 Wb.
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

tönen verb.

Bd. 21, Sp. 759

tönen , verb. , mhd. dœnen ( mhd. wb. 1, 382 b ; Lexer 1, 447 ) wurde als schwaches zeitwort zunächst zu mhd. dôn ' melodie. lied ' ( vgl. 1 ton) gebildet und in der bedeutung ' spielen, singen ' verwendet. allmählich erweiterte sich jedoch der kreis der beziehungen auf alle dem subst. entsprechenden verbalen gebrauchsweisen. auch die formen sind ganz analog denen des subst.: neben den umgelauteten begegnen seit dem späteren mittelalter bis in die erste hälfte des 18. jhs. umlautlose; ebenso wird schon im späteren mhd. das anlautende d gelegentlich durch th und t vertreten, th ist im frühnhd. …

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tö̑nenswv.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ° antônen , -tö̑nen , swv. , anzeigen; zitieren.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tönen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Tönen , verb. reg. 1. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, einen Ton von sich geben, in der ersten eigentlichen Be…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tönen

    Goethe-Wörterbuch

    tönen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    tönenschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    tönen schw. : 1. die eigentliche Bed. 'klingen, schallen' ist der Mda. unbekannt. — 2. übertr. 'tüchtig, viel trinken', …

  5. Sprichwörter
    Tönen

    Wander (Sprichwörter)

    Tönen Er tönt, wie ein alter Kessel. – Eiselein, 371; Braun, I, 1815.

  6. Spezial
    tönen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    tö|nen I vb.tr. (färben) intënje (-nj, intënt) II vb.intr. (klingen) soné (sona), ressoné (-na).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit toenen

48 Bildungen · 3 Erstglied · 40 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von toenen 2 Komponenten

to+nen

toenen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

toenen‑ als Erstglied (3 von 3)

tönen II

RhWB

tönen II -:- s. o. bei Ton IV;

toenen als Zweitglied (30 von 40)

Übertönen

Campe

Übertönen , v. ntr . u. trs . D. Übertönen. D. — ung. 1. \Uumlacute;bertönen , v. ntr . mit haben, es tönet über, übergetönet, überzutönen ,…

Abtönen

Campe

◎ Abtönen , v. ntr. mit haben, vom rechten Tone abweichen, entweder wegen falscher Stimmung, oder weil falsch gegriffen wurde (detoniren). C…

antönen

DWB

anto·enen

antönen , leniter sonare, zu tönen anheben, entgegen tönen: selber die kleinen grotten schliesz ich mir nicht, welche den kaum antönenden la…

auftönen

DWB

auf·toenen

auftönen , in die höhe schallen, aufschallen, nnl. opdeunen: wie am ufer der stolzen Elbe der spreen schwarze wolke vom gesträuch auftönt, z…

austönen

DWB

aus·toenen

austönen , plene sonare und conticescere: es ist ja nur die alte klage, fuhr der geistliche hervor, die Petrarka schon bis zur ermüdung gefü…

durchtönen

DWB

durch·toenen

durchtönen , tönend durchdringen. einen groszen ton oder klang geben Maaler 95 b . 1 . untrennbar. seine laute stimme durchtönte den saal. d…

eintönen

DWB

ein·toenen

eintönen , 1 1) mit der stimme einfallen: sogar der waffenlose bürger tönt in die mis- und schreitöne ( des kriegs ) ein. J. P. 37, 147. 2 2…

Emportönen

Campe

empor·toenen

◬ Emportönen , v. ntr. mit haben, laut ertönen. — — kein froherer Glückwunsch Tönt aus dem Herzen empor, laut in den Klang des Kristalls. Vo…

entgegentönen

DWB

entgegen·toenen

entgegentönen , e longinquo sonare: tönet der nahenden auferstehung des sohnes entgegen. Messias 12, 209 .

enttönen

DWB

ent·toenen

enttönen , sono privare: nicht die nation, nur einzelne herscher und ihre schwärme strebten die stimme der welt zu enttönen. Klopstock 7, 6 …

ertönen

DWB

ertönen , sonare, erschallen, reboare. Maaler 118 d . 1 1) intr. der wald ertönt vom gesange der vögel; ringsherum ertönen glocken; seine st…

forttönen

DWB

fort·toenen

forttönen , diu sonare, resonare: o tönet fort, ihr süszen himmelslieder. Göthe ...; das forttönen der nachtigall und der fünf quellen um ih…

glockentönen

DWB

glocken·toenen

-tönen : doch drauszen, sagt, was wars wie glockentönen, wie hornfanfaren und wie wutgeschrei? Rud. Kögel ged. 4 95 . 7 7) von glocke im übe…

Herabtönen

Campe

herab·toenen

△ Herabtönen , v. ntr . mit haben , den Ton in die Tiefe, wo man sich befindet, verbreiten und unten vernommen werden; auch Х heruntertönen.…

Herauftönen

Campe

herauf·toenen

○ Herauftönen , v. ntr . mit haben , aus einem niedrigen Orte  in die Höhe hertönen. »Wie willkommen war mir der Klang des Beifalls, der au…

hertönen

DWB

herto·enen

hertönen , verb. : so wie geschrei hertönt von kranichen unter dem himmel. Ilias 3, 3 .

Hervortönen

Campe

hervor·toenen

○ Hervortönen , v. ntr . mit haben , aus einem hintern oder verborgenen Orte, Raume hertönen; dann, vor andern hörbar ertönen. »— was aus di…

Hinabtönen

Campe

hinab·toenen

Hinabtönen , v. I) ntr . mit haben , den Ton in die Tiefe hin verbreiten. II) ◬ trs . hinabtönen machen, tönen d. h. singen, daß es hinabsch…

Hinauftönen

Campe

hinauf·toenen

△ Hinauftönen , Х — torkeln, — tosen, — traben, s. Hinauf , und Herabtönen 

Hintönen

Campe

hin·toenen

Hintönen , v. ntr . mit haben , seinen Ton an jenen Ort verbreiten. Das Hintönen .

Mḯßtönen

Adelung

miss·toenen

Mḯßtönen , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, einen Mißton von sich geben. Mittelw. mißgetönt. Die Musik der Instrumente ward mir e…

misztönen

DWB

misztönen , verb. discrepare, mancherlei ton gäben. Maaler 291 b : und wa ein solcher unleidlicher mensch, der sich selber suchet, in einer …

mitertönen

DWB

miter·toenen

mitertönen , verb. vereint ertönen: antwortete das mädchen, mit einem tone der stimme, der alle empfindsame saiten in seinem herzen mitertön…

mittönen

DWB

mit·toenen

mittönen , verb. : mittönen oder darzuo tönen, assonare, consonare, resonare. Maaler 292 d .

nachtönen

DWB

nach·toenen

nachtönen , verb. 1 1) intransitiv. 1@a a) hintennach tönen, einen ton zurücklassen: es war gegen mitternacht, als sich auf einmal eine kläg…

niedertönen

DWB

nieder·toenen

niedertönen , verb. 1 1) intransitiv, gegensatz zu auftönen, s. theil 1, 761 ( Klopstock 8, 203 ): traurig tönt das glöcklein nieder. Uhland…

übertönen

DWB

ueber·toenen

übertönen , v. , untrennb. verbindung. 1) vom klang: stärker tönen, als ein anderes: a) die orgel ... übertönet die laute Ludwig teutsch-eng…

Umhértönen

Campe

umher·toenen

Umhértönen , v. I) ntr . mit haben , rund umher tönen, ertönen, seinen Ton verbreiten. »Unser Gesang tönet dann weit umher .« Geßner. II) in…

Ableitungen von toenen (5 von 5)

betœnen

Lexer

be-tœnen swv. s. bedœnen.

enttönen

DWB

enttönen , sono privare: nicht die nation, nur einzelne herscher und ihre schwärme strebten die stimme der welt zu enttönen. Klopstock 7, 6 …

ertönen

DWB

ertönen , sonare, erschallen, reboare. Maaler 118 d . 1 1) intr. der wald ertönt vom gesange der vögel; ringsherum ertönen glocken; seine st…

Mḯßtönen

Adelung

Mḯßtönen , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, einen Mißton von sich geben. Mittelw. mißgetönt. Die Musik der Instrumente ward mir e…

vertönen

DWB

vertönen , verb. , ' aufhören zu tönen, verklingen ' Campe ; ein weichlich geklingel vertönet im ohre Denis lieder Sineds 80 ; die stimmen d…