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Stille

ae. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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36 in 18 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Stille adj, adv

Bd. 4, Sp. 659b
Stille), — er, (— r), — ste, adj. u. adv. 1) Ohne Bewegung keine Bewegung habend. Still stehen, stehen bleiben, wie auch, ohne Bewegung stehen. Still sitzen, liegen. I Felde still liegen, von Heeren, ohne Thätigkeit bleiben, keine Bewegungen machen. Mit dem Wagen, Pferde still halten. Halt still, bewege, rühre dich nicht. Einem still halten, sich unter eines Andern Händen, welcher mit oder an uns etwas vornimmt, nicht rühren, was er thut ruhig geschehen lassen. Gott still halten, uneigentlich, ihm oder seiner Fügung sich ruhig überlassen, auch wenn er Leiden zuschickt. Bei etwas still stehen, uneigentlich, dabei verweilen. Lassen Sie uns hier ein wenig still stehen und den zurückgelegten Theil unserer Lebensbahn überschauen. Х Hier stehet mein Verstand oder hier stehet mir der Verstand still, hier kann er gleichsam nicht weiter, dies begreift er nicht. Die Luft ist still und heiter. Bei stiller Luft. Bei stillem Wetter, wo sich, wie man sagt, kein Lüftchen rührt. I der Seefahrt ist stilles Wetter, wenn man wenig oder fast gar keinen Wind spüret. S. Todtstille. I weiterer Bedeutung, ohne heftige Bewegung, wo eine geringe Bewegung Statt finden kann und Statt findet. »Das Meer ward still.« Jon. 1, 12. Ein stilles Meer, ein von Winden oder Stürmen nicht bewegtes. Das stille Meer, ein Name der großen Südsee, welche aber diesen Namen keines Weges verdient, indem auf ihr Stürme eben so häufig sind als auf andern Meeren. »Wie rein nahm da mein Gemüth jeden frommen Eindruck auf, wie ein stiller See das Bild des reinen Mondes.« Hermes. Sprichw. Х Stille Wasser sind tief, oder gründen tief, oder haben tiefe Gründe, bei äußerlich stillen ruhigen Menschen ist oft in ihrem Inern eine heftige Bewegung, oder auch, bei äußerlich ruhigen, kalt und gleichgültig scheinenden Menschen ist oft ein tiefes Gefühl. Oft verbindet man damit auch einen nachtheiligen Begriff und denkt dabei an eine verborgene schlimme Eigenschaft. 2) Ohne Laut, ohne Geräusch, keinen Laut von sich gebend, kein Geräusch verursachend, wo man im gemeinen Leben auch stillchen, N. D. stillken, und verstärkend stockstill, mausestill oder mäuschenstill sagt; im O. D. auch hosch, im Österreichischen tasig. Still schweigen, nicht sprechen, wie auch, aufhören zu sprechen. Still schweigend, oder zusammengezogen, stillschweigend etwas thun, ohne etwas dabei zu sprechen, oder, ohne etwas davon vorher zu sagen, ohne daß davon vorher die Rede war. Ungut ist es aber stillschweigend als ein förmliches Beilegungswort und auch von Sachen zu gebrauchen, z. B. zu sagen, ein stillschweigender Vertrag, für ein Vertrag, welchen man stillschweigend, ohne sich ausdrücklicher Worte dabei zu bedienen, macht. Still sein, keinen Laut von sich hören lassen, oder auch nur, nicht sprechen. Sie sind ja heut so still, warum sprechen Sie nicht? Ih will schweigen und still sein wie das Grab. Von etwas still schweigen, davon nicht sprechen, nichts davon sagen. Allein ich schwieg doch bald von ihren Fehlern still. Gellert. Zu etwas still schweigen, nichts dazu sagen, sichs gefallen lassen, es hingehen lassen, es nicht tadeln  Still! ein Ausruf, wenn man will, daß nicht gesprochen werden soll, daß kein Geräusch sein soll. Ein stiller Wald, in welchem kein Laut, kein Geräusch gehört wird. »Oft besucht die Muse bemooste Hütten, um die der Landmann stille Schatten pflanzet.« Geßner. Die stille Nacht, in welcher das Geräusch des Tages schweigt. — in stiller Nacht Geht dort ein Wandersmann. Tiek. »Bei stillem Abend hatte Myrtill noch den mondbeglänzten Sumpf besucht.« Geßner. Mein Busen pocht, mein Herz ist schwer I stiller Einsamkeit. Tiek. Eine stille Gegend, wo wenig oder kein Geräusch ist. Eine stille Wohnung, wo man von allem Geräusch entfernt und ungestört ist. Warum verließ ich meine stille Zelle, Da lebt' ich ohne Sehnsucht, ohne Harm! Schiller. (R.). Stilles Pulver, Pulver, welches so zubereitet ist, daß es losgebrannt nicht knallet. Eine stille Jagd, die ohne das Geräusch der Klapperjagd, wie auch ohne Schießen und Jagen mit Hunden, bloß mit Netzen, Schlingen, Fallen  oder mit Reihern  getrieben wird. Dann, von Empfindungen, Leidenschaften  sich nicht durch Worte oder andere laute oder überhaupt äußere Zeichen äußernd, verrathend. Ein stilles Gebet, welches sich nicht hörbar in Worten äußert. »Gewiß ging dein zitternder Fuß aus der Hütte hervor, im stillen Gebete den Abend zu feiern.« Geßner. »Und der Sohn sah lange mit stiller Freude auf den Vater herunter.« Ders. »Wir fühlen uns beruhigt und mit einem stillen Beifalle des Herzens belohnt.« Gellert. Ein stiller Kummer. »Ein stiller Gram war auf ihrem Gesichte verbreitet.« Sonnenfels. Er verzehret sich in stiller Liebe. Meine stillen Wünsche für Sie sind die besten. Still weinend steht er da; — Bürde. I diesem Verstande gebraucht man auch häufig, im Stillen, in der Stille, ohne Geräusch. Sich im Stillen freuen, härmen, bekümmern. Still beglückt, im Stillen, in der Stille beglückt. So sei mein Leben still beglückt, Der Ehrsucht unbekannt. Cronegk. Verehr ihn still entzückt. Thomsen. — bis aufgereizt, Aglauros Am still nagenden Schmerz erkrankt — Voß. Still erhabener Ernst und Selenhoheit — Sonnenberg. Zuweilen auch für heimlich. »Er drängte sich leise und warm an Busen und Fackel, flüsternd blies er diese im Vorüberschweben der Lippen an und verbarg die stille Missethat unter einem glühenden Kusse.« Benzel=Sternau. Das stille Gericht, ehemahls, das heimliche Gericht in Westfalen, Vehmgericht; in Belgien auch, ein heimliches geistliches Gericht. Oft auch, ohne starken Laut, ohne vieles Geräusch. Eine stille Messe, in der Römischen Kirche, eine Messe ohne Tonspiel, welche bloß gelesen wird, die Stillmesse. Der stille Freitag, der Charfreitag, die stille Woche, die Charwoche, weil zu dieser Zeit geräuschvolle Lustbarkeiten ausgesetzt werden. Х Die stille Musik (das stille Tonspiel), die man nicht hört; der Name eines Gesellschaftsspieles, da jeder thut als spielte er ein Tonwerkzeug, indem er bloß die dabei nöthigen vorkommenden Bewegungen und Geberden macht; zum Unterschiede von der lauten Musik (dem lauten Tonspiel) da jeder den Ton eines Tonwerkzeuges mit der Stimme nachahmt. Х Mit stiller Musik, sagt man im Holsteinischen, für, ohne Sang und Klang, still, geräuschlos. Mit stiller Musik abziehen, fortgehen und kein Wort sagen. Zuweilen sagt man auch wol, still gehen, sprechen ; besser, leise gehen  Uneigentlich nennt man einen stillen Menschen, einen eingezogen, ruhig lebenden Menschen, welcher kein Geräusch macht und wenig von sich hören läßt, auch, der von heftiger Leidenschaft frei ist oder zu sein scheint. Ein stilles Gemüth. Ein stilles Leben führen, ein eingezogenes, ruhiges. Still für sich hinleben. »Ein Schäfer in seinem stillen Hirtenstande.« Gellert. »Ein stilles Volk,« ein ruhiges. Richt. 18, 27. Die Stillen oder die Stillen im Lande, die Ruhigen, Frommen; in engerer Bedeutung, die Mitglieder einer der Leidenschaftslosigkeit sich befleißigenden Glaubenszunft, z. B. der Brüdergemeine. Still gedackt, bei den Orgelbauern, s. Gedack. Х Es ist jetzt ganz still davon, man hört jetzt nichts davon sprechen. Jetzt wird es wieder ganz still davon.
7176 Zeichen · 113 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    stilleAdj. (ja), Adv.

    Köbler Ae. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    stille , Adj. (ja), Adv. nhd. still, ruhig, beständig, sanft, friedlich, heimlich ÜG.: lat. (quiescere) Gl, quietus Vw.:…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    STILLEadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +13 Parallelbelege

    STILLE adj. still, heimlich, ruhig. ahd. stilli Graff 6,669. er sî vil stille Genes. D. 86,33. niht ze stille niht ze he…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stilleF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    stille , F. nhd. Stille, Ruhe, Sanftheit, Milde, Lautlosigkeit Hw.: vgl. mhd. stille (3) E.: s. as. *stilli? (2), st. F.…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stille

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Stille , plur. car. das Abstractum des vorigen Wortes, der Zustand, da es stille ist, in allen vorigen Bedeutungen, …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stille

    Goethe-Wörterbuch

    Stille [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    Stille

    Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Stille -e·l., –i- [ -a- WBitb ] Sg. t. f.: nach dem Nhd. — Enen an de St. halen ihn zum Schweigen bringen Prüm .

  7. Spezial
    Stille

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stil|le f. (-) 1 (Geräuschlosigkeit) chît (chîc) m. 2 (Ruhe) calma f. , trancuilité f. 3 (Frieden) pesc f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stille

138 Bildungen · 109 Erstglied · 25 Zweitglied · 4 Ableitungen

stille‑ als Erstglied (30 von 109)

stilleben

DWB

still·eben

stilleben , n. , aus still, adj., und leben, n., seit der 2. hälfte des 18. jhs.; zunächst für das 'stilleben in der malerei ' gebraucht ( i…

Stilleblō¹d

WWB

Stille-blō¹d n. Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris) ( KkWb ).

stillecheit

Lexer

stillec·heit

stillec-heit , stillekeit stf. BMZ s. v. a. stilheit Dfg. 146 c . 592 c . Myst. Hpt. 15. 384,8.

stilleclîche

Lexer

stille·cliche

stillec-lîche , stillec-lîchen adv. BMZ in der stille, ruhig, schweigend, tacite (stilliglich) Dfg. 571 c . Griesh. 2,133. stilliklich Chr. …

stilleclīche

KöblerMhd

stilleclīche , Adv. Vw.: s. stilliclīche

Stille (der)

Wander

still·eder

Stille (der) 1. A Stallen hâ 't bêft a Uaren. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 368, 360. 2. De Stillen hätt es im Willen. ( Braunschweig. ) [Zusätz…

Stille (die)

Wander

stille·die

Stille (die) 1. Besser in der Stille gefahren, als im Sturme beigelegt. – Winckler, VIII, 82. Holl. : Beter in stilte gedreven, dan van hard…

stilledinc

KöblerMnd

still·edinc

stilledinc , N. nhd. heimliches Ding, heimliches Gericht (N.) (2) Hw.: s. stilgerichte, stildinc E.: s. stille (3), dinc (1) L.: MndHwb 3, 4…

Stilleding

DRW

stille·ding

Stilleding, n. wie Stillgericht secretum judicium ad predictam advocatiam pertinens, quod stilledink vulgariter appelatur 1281 Seibertz,UB. …

stilledink

KöblerMnd

stilledink , N. Vw.: s. stilledinc

stillefīn

WWB

stille·fin

stille-fīn Adj. sehr fein; elegant, schlicht; altmodisch chic ( WmWb ).

stilleganc

KöblerMnd

stille·ganc

stilleganc , M. nhd. „Stillgang” E.: s. stille (3), ganc (1) L.: MndHwb 3, 487 (stilleganc) Son.: örtlich beschränkt, nur Pl. stillegange, e…

stillegen

DWB

still·egen

stillegen , vb. : wir umgingen einen stillgelegten steinbruch H. Carossa geheimnisse des reifen lebens (1936) 42 ; die beim kommen des winte…

stillegerichte

KöblerMnd

stille·gerichte

stillegerichte , N. nhd. heimliches Gericht (N.) (2) Hw.: s. stilledinc, stilgerichte E.: s. stille (3), gerichte (2) W.: s. nhd. (ält.) Sti…

Stillegung

Meyers

stil·legung

Stillegung ( Stilllegung ) einer Zeche, soviel wie Betriebseinstellung eines Bergwerks.

stillehålden

WWB

stille·halden

stille-hålden V. [verstr.] 1. sich nicht bewegen. — 2. anhalten, eine Pause machen: Underwäägs ääben stillehollen ( WmWb ).

stillehin

DWB

stille·hin

stillehin , adv. , ungewöhnlich. verstärktes stille: ( Paul V. ) hatte stillehin in seinen büchern, seinen akten vergraben gelebt und sich i…

stillehre

DWB

still·ehre

stillehre , f. , die anleitung zu literarischer darstellung: die sprach- und stillehre kömmt jezt noch gar nicht heraus Stifter briefw. 2 (1…

stillehēt

KöblerMnd

stillehēt , F. nhd. Stille, Ruhe, Friede, Tugend, Gleichmaß, Sittsamkeit, Gottzugewandtheit, Gelassenheit, Ergebung, Schweigen, Heimlichkeit…

stille als Zweitglied (25 von 25)

muoterstille?

KöblerMhd

*muot·er·stille

*muoterstille? , Adj. nhd. „mutterstill“ Hw.: s. muoterstille (2); vgl. mnd. mōderstille E.: s. muoter (1), stille W.: nhd. (ält.) muttersti…

stokstille?

KöblerMnd

*stok·stille

*stokstille? , Adj. nhd. „stockstill”, regungslos, erstarrt Hw.: s. stokstille (2) E.: s. stok, stille (3) W.: s. nhd. stockstill, Adj., sto…

überstille?

KöblerMhd

*überstille? , Adj. nhd. „überstill“ E.: s. über (1), stille

Postille

RDWB1

Postille f разъяснение, комментарий к отдельным местам из Библии

alstille

KöblerMhd

als·tille

alstille , Adv. nhd. „allstill“ Q.: HagenChr, Lanc (1240-1250), Mechth E.: s. al, stille (2) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (alstille)

hūspostille

KöblerMnd

hūs·postille

hūspostille , F. nhd. populäre Predigtsammlung für die häusliche Lektüre E.: s. hūs, postille W.: s. nhd. Hauspostille, F., Hauspostille, DW…

meeresstille

DWB

meer·es·stille

meeresstille , f. : erscheinen dieselben ( Tritonen ) von den griechischen künstlern gleichsam als bilder der meeresstille, wenn es einem gr…

meerstille

DWB

meer·stille

meerstille , f. wie meeresstille: die meerstille, stille desz meers, bonasse genannt, maris certa, ein meerstille werden, detumere Maaler 28…

merstille

Lexer

mer·stille

mer-stille stf. BMZ meeresstille, tranquillitas Dfg. 592 c , n. gl. 370 a .

muoterstille

KöblerMhd

muoter·stille

muoterstille , Adv. nhd. „mutterstill“ E.: s. muoter (1), stille W.: nhd. (ält.) mutterstill, Adv., mutterstill, ganz still, DW 12, 2828 (Ad…

mōderstille

KöblerMnd

mōder·stille

mōderstille , Adv. nhd. ganz still, still wie im Mutterleib, mucksmäuschenstill Hw.: vgl. mhd. muoterstille (1) E.: s. mōder (1), stille W.:…

postille

DWB

post·ille

postille , f. predigtbuch über die sonn- und festtagsevangelien oder -episteln; im 16. jh. entlehnt aus mlat. postilla (postilla, auszlegung…

Stockstille

Adelung

stock·stille

Stockstille , adj. & adv. auch nur im gemeinen Leben, im höchsten Grade stille. Er schwieg stockstille. In stockstiller Nacht. Im Nieders. b…

stokstille

KöblerMnd

stok·stille

stokstille , Adv. nhd. „stockstill”, regungslos, erstarrt E.: s. stockstille (1), stok, stille (3) W.: s. nhd. stockstill, Adv., stockstill,…

unstille

DWB

unst·ille

unstille , f. , gth. v. stille. ahd. unstilli; mhd. unstillecheit: lärm, unruhe Schmidt els. wb. 382 ; Fischer 6, 223 ; Campe; J. Grimm kl. …

windstille

DWB

wind·stille

windstille , f. , tranquillitas Frisius dict. (1556) 1323 a ; bes. auf dem meer: auf der se wahr eine ... lihbliche windstille Zesen Rosemun…

überstille

KöblerMhd

überstille , Adv. nhd. „überstill“, geheim E.: s. über (1), stille W.: nhd. DW- R.: überstille und überlūt: nhd. geheim und öffentlich L.: L…

Ableitungen von stille (4 von 4)

bestille

BMZ

bestille swv. bestille lass ab vone deme zorne Windb. ps. Graff 6,673.

gestille

Lexer

ge-stille stn. BMZ stille, beendigung Roth. ;

unstille

DWB

unstille , f. , gth. v. stille. ahd. unstilli; mhd. unstillecheit: lärm, unruhe Schmidt els. wb. 382 ; Fischer 6, 223 ; Campe; J. Grimm kl. …

verstille

BMZ

verstille swv. mache ganz stille. sô verstilt man ouch daʒ bluot dâ mit, daʒ man spricht ûf wunden snit Teichn. 94.