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snīden

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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9 in 7 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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11
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20

Eintrag · Westfälisches Wb.

snīden V.

Bd. 5, Sp. 196
snīden V. [allg.] 1. (mit dem Messer oder einem anderen Schneidewerkzeug) durch einen oder mehrere Schnitte o.Ä. zerteilen, zerlegen. Isen schniden (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@NordwaldeNw). Dat Gemaise wurte geschnitt (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RüblinghausenRü). Bounen aftrecken un tau’m Inmaken snīen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@DortmundDo). Diän Immen sneïn die Bienen schneiden, d.h. den Honig nehmen (Kr. BrilonBri Ah). In Stücke snīn (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Ra.: Dat snitt in twee Dage mähr as in eenen das Messer ist so stumpf (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@IbbenbürenIb). — 1.1. sägen, mit der Säge zerschneiden. Holt an Brää schnieden Holz zu Brettern zersägen (WmWb). Ne geschneddene Speeke is nix weerd eine gesägte Speiche taugt nicht, sie muss gespalten sein (WmWb). — 1.2. Korn (oder Gras) schneiden, mähen. Gress snīden (Kr. SteinfurtStf Rh). Dat Gras mauht schniän wärn (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn La). Use Weske sneïen (Kr. WiedenbrückWie Xy). — 1.3. schälen (von Kartoffeln und Zwiebeln). Hai snitt ’e Tiufeln (Kartoffeln) (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh). Ssiepel schnieden (WmWb). — 2. (mit dem Messer oder einem anderen Schneidewerkzeug) von etwas abtrennen, ablösen, abschneiden, aus etwas herausschneiden. De Luidöern snuien Hühneraugen herausschneiden (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). En Twïeln (Zweig) vam Baume snīn (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Se heppt em dat böwwerste Litt van’n Finger snedden (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). — Ra.: Schnitt uch un kritt uch! Aufforderung zum Zugreifen bei Tisch (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@NiedersfeldNf). — 3. durch Schneiden kürzen (und in eine bestimmte Form bringen); beschneiden, stutzen. De Hōa snīn (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Heh hädd sick deh Haore snihden laoten (Kr. MünsterMün Mü). Hoi snitt sik de Nēle (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb). — 4.1. durch Schneiden etwas formen, schaffen. En Paar Holsk schnien (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@HiddingselHi). Se häbbt em Riemen ut Fell snïeden (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@NienborgNb). Kumm, hälp mol en winnig Fader [](Futter) schnieden! (Kr. BrilonBri He). Wüu schnüut dat Fewer (Futter) mett’er Schnüutmaschünen (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@MarksbergMa). — Ra.: Hä es simm’m Vā at ūt’m Gesicht gesnīen ähnelt ihm sehr (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || mehrf.). Wi ut’n Auge snïen jmdm. sehr ähnlich (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö). — 4.2. (ein Kleidungsstück) zuschneiden. — Sprichw.: Wat schnedden is, mutt ook näit weern wer A sagt, muss auch B sagen (WmWb). Et ess so geschnïen, et mot ok geneiht wär’n (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh || mehrf.). — 5. jmdm., sich eine Schnittwunde beibringen; sich mit, an etwas Scharfem verletzen. Met’n Mest inn’en Diumen schnien (Kr. HalleHal Bo). He hät sik inn’n Finger sneïen (Kr. WiedenbrückWie Rö). — Ra.: Schnuid dui nich inn’n Finger! wenn jmd. beim Abschneiden von Wurst und Schinken zu bescheiden ist (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). — 6. an jmdm. einen chirurgischen Eingriff vornehmen, operieren. Hä maut gesnīen wēän’n (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 7. (z.B. ein Schwein oder Pferd) kastrieren, verschneiden. Ne Sūege snīn (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Puggen schnien (WmWb). De junge Hengste van’n Jaor wodden van ne Vehdokter schnedden (WmWb). Geschnedden Bäär (Eber) (WmWb). — 8. durch Schneiden töten, schlachten (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@EngerEn). — 9. in bestimmter Weise scharf sein, geeignet sein, etwas abzuschneiden, zu zerschneiden. All te scharp schnitt ouk nit (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.). — 10. (bes. von Wind, Kälte u.Ä.) einen scharfen Schmerz (auf der Haut) verursachen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). — 11. Beim Skatspiel. — 11.1. mit einer Karte stechen, aber dabei eine höhere Karte zurückhalten, bis mit ihr eine große Punktzahl gestochen werden kann. Hä snitt sīn’n Mann beim Kartenspiel (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 11.2. so spielen, dass der Gegenspieler keine 30 Punkte erreicht. Fi het ’ne snīen er ist Schneider im Kartenspiel (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 12.1. (+ sik) sich irren, sich verrechnen. Do snitt ’e sik owwer (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Do saste di doch wuäl schneïen (Kr. IserlohnIsl Is). Ja snīt ’i da bist du sehr im Irrtum (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh), daraus wird nichts (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). Schnīt di man nich; dat Lǖt nimmt di nich (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — 12.2. betrügen: Dai hiät iäm wuät verkoft un hiät ’ne dobeï snīen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). — 13. (Grimassen) aufsetzen, zeigen. Gesechter schneen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BottropBp). Hei sneg luter Fratzen (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh). Ne Nāse schnuien die Nase rümpfen, kraus ziehen (vor Ekel, Hochmut) (Kr. SoestSos Ku). Hä snit sik aine setzt eine missmutige Miene auf (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). ⟨Inf.: ›snīden‹ [WMünsterl Kr. SteinfurtStf Kr. CoesfeldKos Kr. MünsterMün Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. BeckumBek sowie Kr. BrilonBri Wal], snīten (Kr. BeckumBek Al: nur Stadt), snǖn (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs), sonst ›snīen‹. — Präs. 3. Pers. Sing.: snit [verbr.]. Prät.: 1./3. Pers. Sing.: ›snē²t‹ [die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Kr. BeckumBek Kr. HöxterHöx Mark Kr. SoestSos MSauerl Kr. MeschedeMes Kr. BrilonBri Olp], ›snē²ªt‹ [Kr. MindenMin Kr. DetmoldDet Kr. WiedenbrückWie Höx], ›snē²ᵇt‹ [Tek], ›sniᵉt‹ (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HalternHa); Pl.: ›snē²ᵇden‹ (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe), ›snē²ten‹ [Kr. BeckumBek die krfr. Stadt WittenWit Enr], ›sniᵉten‹ [Ennepe-Ruhr-KreisEnr Arn], ›snīᵉn‹ [Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. SoestSos Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Bri], snäien (äi = ›ī‹ im Hiat) (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa); Part.: -›sniᵉden‹ [WMünsterl Kr. CoesfeldKos Kr. MünsterMün Kr. WarendorfWdf Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. LüdinghausenLhs Bek], -›sniᵉten‹ [Arn], -›snīᵉ(e)n‹ [Kr. TecklenburgTek Kr. MünsterMün Kr. WarendorfWdf Kr. HalleHal Kr. DetmoldDet Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. SoestSos MSauerl Bri], -snäien (äi = ›ī‹ im Hiat) (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa), []snit (Kr. TecklenburgTek Me)⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 7,1587: schneiden; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 11,241: snīden; HnVwb 3,350: schneiden. Zus.:→ ferdig~, kapot~, kurt~, oªpen~.
8131 Zeichen · 326 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    snîdenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    snîden stn. diz valschafte snîden betrügen wolde si dâ nicht bewarn Pass. K. 590,10.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    sniden

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege

    sniden, st. v. 1. schneiden; zerschneiden, zersägen. 2. im einzelnen (zerschnitten) verkaufen. 3. schlachten. 4. schneid…

  3. modern
    Dialekt
    snidenPart., trans., refl., intrans.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Wossidia sniden Präs. snid', snittst, snitt, sniden, Prät. sned', Part. Prät. snäden schneiden Mi 82 b 1. trans. a. zers…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sniden

56 Bildungen · 2 Erstglied · 48 Zweitglied · 6 Ableitungen

sniden‑ als Erstglied (2 von 2)

snîdenāve

MNWB

snide·nave

° snîdenāve ? „ pro 17 snide naven ” (Hamb. KR. 7, 59). S. auch snîderāve.

snidenkolt

MeckWB

sniden·kolt

Wossidia snidenkolt schneidend kalt (1885) Ro Rostock@Klockenhagen Klock .

sniden als Zweitglied (30 von 48)

afsniden

LW

af-sniden, abschneiden; ein afgesneden (d. i. kurzes) Kleid. — afgesneden, von der christlichen Gemeinschaft getrennt, Ungläubiger, Sectirer…

besnîden

Lexer

bes·niden

be-snîden stv. II. BMZ beschneiden. daʒ hâr b. Msh. 1,119 a . nagel unde hâr b. Birkenst. p. 14. dô man sî (die brieve) vielt unt besneit Er…

bīsnīden

WWB

bis·niden

bī-snīden V. 1. (einen Rosenstamm o.Ä.) zurückschneiden ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Ahlen Al ). — 2. IdW.: Et snitt sick bi wenn der Graswuc…

dörchsnîden

MNWB

doerch·sniden

dörchsnîden , dȫr- , stv. , durchschneiden, zerschneiden, zerteilen, (Holz) zerkleinern, zersägen, dȫrsnēden klê(i)der geschlitzte Gewänder …

dorchsniden

KöblerMnd

dorchsniden , st. V. Vw.: s. dörchsnīden

duᵉrsnīden

WWB

duer·sniden

duᵉr-snīden V. [verstr.] in zwei Teile schneiden, schneidend durchtrennen. En Stūten dorsnīn ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. …

ersnîden

Lexer

ers·niden

er-snîden stv. II. BMZ ausschneiden Krone , Wack. pr. 9,9. 13 ; aufschneiden, zerschneiden, einen brief ersn. Urb. Str. 242. das prot erschn…

ferdigsnīden

WWB

ferdig-snīden V. zu Ende schneiden. De Kloß wed met ’n Kloßmess von buten ferddigschnien ( Kr. Tecklenburg Tek Hö).

fersnīden

WWB

fers·niden

fer-snīden V. [ Kr. Lübbecke Lüb Kr. Minden Min Kr. Herford Hfd Kr. Detmold Det Kr. Wiedenbrück Wie Kr. Paderborn Pad Höx, sonst verstr.] 1.…

Fratsesnīden

WWB

Fratse-snīden n. Fratzenschneiden. — Ra.: Dou wiss doch ne aollen Ape ’t Fratzensnieden neet (nicht) lähren du willst doch die Sache nicht b…

füᵉrsnīden

WWB

fueer·sniden

füᵉr-snīden V. vorher zerschneiden ( WmWb ); vormähen ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Harsnīden

WWB

hars·niden

Har-snīden n. Haareschneiden. — Ra.: Bien Haarschnien kann hei den Haut uppe laoten hat eine Glatze ( Kr. Minden Min Kh).

Immensnīden

WWB

immens·niden

Immen-snīden n. [ Kr. Arnsberg Arn Kr. Meschede Mes Alt] 1. Herausnehmen von Honigwaben ( Kr. Arnsberg Arn Oö). — 2. Entleeren der Abortgrub…

kapotsnīden

WWB

kapot·sniden

kapot-snīden V. [verstr.] zerschneiden; durch Schneiden teilen. Buuskohl met’n Mess kaputtschnien ( WmWb ). Dat Farken wodde kapott eschnedd…

lossniden

MeckWBN

los·sniden

Wossidia lossniden los-, abschneiden: hei ... schnitt den (einen Gehenkten) los S. Neum. Volksm. 312.

oªpensnīden

WWB

oªpen-snīden V. [ Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Dor] durch Schneiden öffnen.

ȫversnîden

MNWB

oever·sniden

ȫversnîden , -schnîden , ōver- (aver-) , stv. (nur Part. Prät. -[ge]snēden -[ge]schnēden ): 1. (Brot vor dem Backen) mit einem Schnitt verse…

œwersniden

MeckWB

ow·ersniden

Wossidia œwersniden Ton auf der Präp. von oben Einschnitte machen: 'n œwersnäden Pummel Gebäck mit Rillen verzierung Ro Rostock@Dierhagen Di…

oversniden

LW

over·sniden

over-sniden: oversneden brôt, Art Brod, das quer überschnitten ist; o. tûch = undersneden t.

tausniden

MeckWB

taus·niden

Wossidia tausniden zurechtschneiden: Schmidt Gad. 3, 86; Rdaa.: ick bün dor nich ... up tausneden (tauge nicht dazu) Reut. 3, 105; wenn am S…

Ableitungen von sniden (6 von 6)

besnîden

Lexer

be-snîden stv. II. BMZ beschneiden. daʒ hâr b. Msh. 1,119 a . nagel unde hâr b. Birkenst. p. 14. dô man sî (die brieve) vielt unt besneit Er…

entsnîden

Lexer

ent-snîden stv. II. auseinander schneiden. daʒ bant entsn. Eilh. 3440.

ersnîden

Lexer

er-snîden stv. II. BMZ ausschneiden Krone , Wack. pr. 9,9. 13 ; aufschneiden, zerschneiden, einen brief ersn. Urb. Str. 242. das prot erschn…

gesnîden

Lexer

ge-snîden stv. II. BMZ schneiden ( mit ûf, ûʒ; bildl. sich von einem gesn., trennen Pass.

versnîden

Lexer

ver-snîden stv. BMZ tr. auseinander schneiden, zerschneiden, -hauen Rul. Nib. Parz. Walth. Mel. etelich harnaschrinc wart versniten Lieht. 2…

zersnîden

Lexer

zer-snîden stv. BMZ zerschneiden, -hauen Herb. Engelh. Barl. Pass. sî hete sich z. ê lâʒen und zerhouwen Reinfr. B. 8358. 10800. das prôt Ch…