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schmieren

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
13 in 12 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

schmieren

Bd. 7, Sp. 1488
schmieren das Zeitw. ist allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk auf schmiren zurückgehend. -ī(ə)r-, –ē(ə)- [Saarl, Westerw, Kreuzn, Siegld auch -E-]; Prüm, Rip, Nfrk auf schmëren zurückgehend, -E- [NPrüm, kurköln. Neuw, NAltk, Sieg-Ägid -ę·r.-; Köln-Stdt -ī:-, –i·r.-], -Eə-, –ēə-, –ēā-, –īā- schw.: 1.a. mit Fett udgl. (Schmier I 1 a) bestreichen; Obj. der einzufettende Gegenstand (Wagen, Maschinenteile, Schuhe, Brot) oder die Schmiere (mit örtlichen Zusätzen). RA.: Schmert de Fouhrmann gout, dann fehrt en och g. Bernk-Kesten, Grevbr-Allr. We gut schm., de g. fehrt Trier. Gut geschmert, gut geschafft Trier-Mehring. We got schmert, de g. fährt; wenn ze g. schm., de fährt zum Deiwel zu dem, der einen Wagen schmiert Bitb, Mosfrk, Rhfrk. — dem D. in't Arschloch f. Simm. Wage schm. schad nit Köln-Stdt. Wenn de W. lopen sall, dann mott he geschmeart weren Elbf. Won on Affekote welle geschmert se, esos gohn se net Prüm, Verbr. De Schouh schm. eigentl. u. übertr. tüchtig essen Merz-Saarhölzb, Kobl-Mallendar. [] Der de Schohn net got schmeərt, moss de Schuster (Schoschneider) schm. Rip, Nfrk, — schm. dem Leddermann de Geldbegdel (-beutel) Prüm, Bitb, Daun. Et es genne Stevvel esu stif (hart, hell), he kann noch geschmeərt weərde Rip, Selfk. Er is eso schwarz wie e geschmerte Schoh Westerw. De horr en Hals bie en g. Schoh Zell-Senh. Sparsam sen, seit de Frau, do verkaut (verkaufte) se et Fett on schmiərde de Schohn met Botter MGladb. Mädchen, M., kiəhr dech an nüs (nichts), schmer ding Sch. met Eierwiss (Eiweiss), schm. se och met Entenfett, dann stonnt se och zom Danzen nett! Wippf-Bechen. We dat kann, dem es dat nicks, schmert de Sch. met Eierwicks Gummb-Wiehl. Hol deinen Spott un schmier dei Sch. damit! kümmere dich um deine Sachen Saarl-Niedaltdorf. De hät en Stemm wie en Düər (Türe), die net geschmeərt ös eine schlechte Stimme zum Singen Rheinb-Meckenh. — Dat wär en fett Sau möt Schmalz geschmört, e goder Sau den Orsch möt Fett g. wo Überfluss herrscht, noch dazugeben Trier, WMosfrk, — e fett Ferke (ene fette Gans) de Fott (Kont) geschmeərt Nfrk. Enem de Häng schm. ihn bestechen Aach-Eilend. De hat de Mull geschmiərt er schwätzt viel Jül, Allg., — met Hexefett g. Rhfrk, Prüm; er hat en geschmiərde Maul Merz-Nunk, Prüm-Weinsf. Speck schmiərt den Beck (Schnabel, Mund) Ess. Dem han se de Ben schlecht geschmert er geht sehr langsam Gummb, Allg; schmer ow de Hacke! beeile dich n. Ruhr; häj ow de Kütte (Waden) ok geschmert? zu dem, der zum Tanze gehen will. Sing Drankgass schm. zechen Köln. De Aue (Alten) moss men iəhre, de Jonge der Puckel schm. sie prügeln, durch Strenge zur Pflichterfüllung erziehen Aach, Dür, Trier-Stdt; enem de Nack schm. Mörs. Sech et Hatz (Herz) schm. sich gütlich tun Aach-Stdt. — Dat geht (so flott, gut) wie geschmert die Arbeit, das Reden, Singen udgl. Allg.; et geiht wie geleckt en g. Eup; dem seng Mul (Schnüss) geht wie g.; he schwätz wie g.; dat Esse (Drenke) geht eraf wie g. Rip, Allg. — Eine Brotschnitte schm., mit Butter, Käse, Kraut udgl. bestreichen Allg.; jet ze Schm. Brotaufstrich Sieg, MülhRh, Köln, Bergh; schmer mir en Stöck (Botterramm, Schmier) Rip, Allg.; Botterramme schm. flache Steine über eine Wasserfläche werfen, dass sie mehrfach aufhüpfen Geld; e geschmerter Wecke ein der Länge nach durchschnittener, mit Butter bestrichener W. Siegld; de Botter deck (fett, dönn), fengerdeck schm. Allg. RA.: Schmer dech (schmert üch)! Aufforderung, noch etwas zu essen Kref, Allg.; esst on drenkt on schmiərt üch satt, de Botter steht em Schaf (Schrank) scherzh. Jül; schmer mär Krut (Obstkraut), de B. steiht em Kaste! Ruhr; schenier dej mar nit, schmer mar Kr., tas (taste) mar öwer de Botter. Mörs, Klev. Wer sich net satt esst, schmeərt sich och net s. Neuw-Dierd. De hät nouch kenem Kend en Botterramm geschmeərt gesagt, wenn eine kinderlose Frau am meisten vom Sparen im Haushalt verstehen will Sieg-ODollend. Die schm. ut enem Pott handeln einträchtig Mettm, []de Kies (Käse) aus ener Schottel Prüm-Burb. De schmiərt de Botter wie Kies (Käse) so dick Rip, Allg., — en Sau (Schwein) Eif, — e Meire(r) Birkf, — als wenn mer hondert Köh em Stall hätte Rip; der schmert druf, dass das Brot sich biet (biegt) Saarbr-Nassw; der schmiərt so denn wie e Bohneblatt Saarl, Saarbr, Wend, — dat mer zehn Stonne weit et Brut derdurch seiht Wittl-Spangdahlem; he schm. och miəh dervon als drop MGladb; möm Pensel schm. MGladb-Rheind. En Luhmer (Sieg-Lohmar) schm. se de Botter mem Dume (Daumen) Neckspr. Sieg. Wenn Kehschess Botter wear, da kenn mer decke schm. Siegld, Gummb. Der Botter eas deier (teuer), hot de Fra gesot; en eas awer och gout, hot der Mann gesot on drofgeschmiərt Merz-Zwalb. Frau: Ihr schmert ower got. Maurer: Drem hon mich och de Leit su gern. Fr.: Jo, se (die Butter) es ower deier. M.: Ei, se et och wert. Fr.: Do es ower ochs. M.: Ei, de wär ich jo bal vergesse u. er schmierte sich den Käse noch über die Butter Westerw. Dönn geschnidden on decke geschmert es der schluchigen (schlauchigen) Schnaute jet wert Altk-Birken. Wenn de de Botter esu deck schmiərsch, da stüss (stösst) dech der Oss (Ochse) Rip. Wen de B. ze d. schmert, moss hernocher (hernach) sei Brut drecken (trocken) eəssen Merz-Bergen, Prüm-Mützenich. Der hat et d. geschmiərt ihm ist nicht zu trauen Neuw-Rheinbrohl. Dat es B. an de Galg geschmiərt wenn man einem Verschwender etwas gibt Jül. Enge jet op et Bruət schm. frühere Verfehlungen vorhalten Aach. Die schm. de Kies (Käse) op de Botter sind verschwenderisch Bitb-Ehlenz. Dem schmiərt ech B. op et Speck den nähme ich mir vor Schleid. Beisser es b., sät de Bur on schmiərt sich B. op et Sp. Schleid-Gemünd. Men mott alles liəhren ete, sät der Törk, du schmiərden er sech B. op de Panne kok Heinsb. B. es te dür, schmer mär Kaviar op et Brot, sag de Schustersfrau on gof öhre Mann de Wechsdos Mörs-Rheinbg. De es klok (klug), de schmiərt de Botter onger (unter) der Kok (Kuchen), dann menen de Lüt, he üət (ässe) em drüg (trocken) MGladb-Mülfort. He schmert bes onger den Hot (Hut) ist unverschämt im Brotaufstrich Altk-Birken. — Einen schm., ihn mit Salbe einreiben (mehr dafür enschm., enrive) Rip, Allg. RA.: Mer muss den schm. met seim eigenen Fett so träge ist er Saarbg. Dor häj (hast du) ow Fett, schmert ow dormet! wenn man einem gründlich die Wahrheit sagt Klevld. — b. sudeln, beflecken; der Anstreicher schmert nur su arbeitet schmierig, nicht ordentlich; et Mädche hät nur g. schlecht geputzt; dat hesch net geschrivve, dat es g. unordentlich, schmierig, unter Klecksen geschrieben; du schmersch jo schün du schreibst schmierig; dat schmert das verursacht Flecken; meng Wäisch es op de Blech (Bleiche) all geschmert schmierig geworden; sech de Kleder (de Hänn) voll schm.; du schmersch dir de Kleder; de Jonge schm. de Wänd voll; der hät (den) Dreck an de Wand geschmert; mer han de Grumbern (Kartoffeln) en de Boddem (Erd) geschmert bei nassem Wetter gepflanzt; do häste ävver [] jet dohin-, dar-, zerechgeschmert schlecht geschrieben Rip, Allg.; de Form schmert an der Form des Hochofens bildet sich ein Ansatz von festgewordenem Eisen, in der Spr. der Hüttenarbeiter Siegld, Altk. RA.: Enem Brei (Hunnig, jet) öm de Mul (Mond, Bart) schm. ihm Angenehmes vortäuschen, ihm durch süsse Worte, schöne Redensarten schmeicheln, um seine Gunst oder Zustimmung zu erreichen Rip, Allg. Dat kast du dir an e Bai schm. als verloren betrachten Siegld. Kur (Korn, Roggen) ennergekihrt (untergekehrt, bei trockenem Wetter gesät), Wäss (Weizen) ennergeschmiərt (bei feuchtem Wetter) Merz. Ech hauen dech, dat et schmert Gummb-Nümbrecht. — Im bes. Mer sen am schm.; der Mürer schmert bewirft die Gefächer des Holzbaues mit Lehm (nicht verächtl.) Rip, Verbr. Sef op de Wäsch schm. die Wäsche einseifen (nicht verächtl.) Rip, Allg.; der schmert Sepe er spricht langsam Elbf. Den Wein schm. ihm mit (schädlichen) Zusätzen eine bessere Farbe, einen angenehmen Geschmack geben, um ihn dem Käufer annehmlich zu machen (verächtl.) Allg. — 2. übertr. a. beim Kartensp. auf den Gewinnwurf des Partners viele Augen hinzuwerfen; en Ass (Zehn) schm. Allg., in der Spr. des Skatspielers. — b. absol. u. einem schm., sich anzuschmeicheln suchen, Liebedienerei treiben; dat Kind kann gut schm., verstäht et Schm., schmert ger Mosfrk, Allg.; jo met Schmuse on Schm. brengt de alles ferdig Rip, Allg.; hei schmert üm de (Leute) herüm Gummb, Allg.; enem öm de Mul schm. Elbf; an enem erömschm. Berg; met enem schm. Gummb-Becke; sich bei enem erbischm. anbiedern, aufdringliche Freundschaft suchen Altk (Sieg); der schmert em alles eraus Altk. RA.: We de Dochter hän well, de mott üm de Moder schm. Gummb. — He schmert zeigt einen Schmollmund Siegld-Freudenbg; wat sej öm schm.! Mörs-Xanten. — c. absol. Schmiergelder geben; einen schm., bestechen durch Geschenke, Geld, um sich eine Gunst bei jmd. zu erwerben, einen wirtschaftlichen Vorteil; die han su vill geschmert, bes se et besser hatten als de andere; den kann mer schm.; der löss sech schm. Rip, Allg.; den Ärm schm. der Frau, die das Kind zur Taufe trägt, ein Trinkgeld geben, von den Paten Wippf-Pütz. RA.: Schm. un salven, dat hilf allenthalven Köln-Stdt. Wer gut schmiərt, der g. fiəhrt Allg., — den ze viel schm., zom Deiwel fehrt Mosfrk, Rhfrk (schm. 1 a). Wer got siet (sät), der g. mieht (mäht); wer g. schmert, der g. fährt Köln-Stdt. — d. absol. bezahlen, blechen (derb gemeint); he schmerde Aach, Mörs-Orsoy. — e. einen schm., prügeln; den han ech geschmert, der krig (se) geschmert Westerw, Rip, Nfrk. RA.: Gej mosst geschmert worde as ene Jagdhond Klev, — enne ruə (roter) Jud Kemp-Vorst. Et Nöddigsten et irsch (erst), sät de Mann, do schmerden he de Frau on treckt dann et Kengk (Kind) ut et Küwe (Bottich) Kref, Mörs. Et Alder sollst de ehren, de Jonge met Stöck schm. Schleid-Rohr, — met em Kneppel schm. May-Hatzenport. Ongeschmert deromkommen ohne [] Schaden davonkommen Kref. — f. einen schm. einen trinken, sich einen genehmigen Sieg-Siegbg; jet schm. Kref-Linn. — g. en geschmerter Kerl ein Schlaumeier Gummb-Lobschd. — Abl.: die Schmiererei, dat Geschmier(sel), der Schmierer.
10193 Zeichen · 248 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schmieren

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Schmieren , verb. reg. act. 1. Eigentlich, einen halb festen und halb flüssigen, oder dicklich flüssigen Körper auf eine…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schmieren

    Goethe-Wörterbuch

    schmieren 1 etw (dünnschichtig) (be-)streichen a eine klebrige Masse (auf eine Fläche) aufstreichen [ mBez auf eine von …

  3. modern
    Dialekt
    schmieren

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB schmiere n [mîrə S. Baldersh. Su. Osenb. Mütt. Str. Betschd. ; ‘mérə O. U. Büst Wh. ; mìèrə Hf. Schw…

  4. Sprichwörter
    Schmieren

    Wander (Sprichwörter)

    Schmieren 1. Dat will'k di s-mêren 1 , seggt de Potlapper, mîn Mûl mit Speck un Fett, un dîn Hals mit Ohrfîgen. – Kern, …

  5. Spezial
    schmieren

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    schmie|ren I vb.tr. 1 (bestreichen) straiché sö 2 (einfetten) unje (unj, unt) 3 (ölen) unje (unj, unt) 4 (unsauber schre…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schmieren

41 Bildungen · 3 Erstglied · 34 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von schmieren 2 Komponenten

sch+mieren

schmieren setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schmieren‑ als Erstglied (3 von 3)

schmieren als Zweitglied (30 von 34)

Überschmieren

Campe

Überschmieren , v. trs . D. Überschmieren. 1. \Uumlacute;berschmieren, ich schmiere über, übergeschmieret, überzuschmieren . 1) Über etwas s…

abschmieren

DWB

abschmieren , delinere, abstreichen, nnl. afsmeren: die butter vom brote wieder abschmieren. figürlich, einen bogen geschriebenes schnell ab…

aneschmieren

PfWB

ane·schmieren

ane-schmieren schw. : etwas a. '(eine Arbeit) nachlässig ausführen', im bes. 'nachlässig schreiben, zeichnen u. ä.'. Der schmiert do eppes a…

anschmieren

DWB

anschmieren , illinere, imputare, nnl. aansmeren: die farbe anschmieren, mit farbe anschmieren; den wein anschmieren, fälschen; eine grosze …

aufschmieren

DWB

auf·schmieren

aufschmieren , inungere: butter aufschmieren, aufstreichen; pflaster aufschmieren; das fleisch dachten viele sei nur wie neue schwedische st…

ausschmieren

DWB

aus·schmieren

ausschmieren , oblinere: eine pfanne mit fett ausschmieren, den ofen ausschmieren. dann auch verächtlich, exscribere, compilare: es ist alle…

Beischmieren

Campe

bei·schmieren

Х Beischmieren , v. trs. 1) Bei oder neben eine andere Sache schmieren. 2) Schnell und schlecht bei oder neben eine andere Sache schreiben. …

beschmieren

DWB

beschmieren , ungere, linere, foedare, wie beschmeiszen ( vgl. schmieren und schmeiszen), andere schrieben beschmirben, Maaler 61 b beschmir…

daraufschmieren

PfWB

darauf·schmieren

darauf-schmieren schw. : = PfWB daraufstreichen ; e bißje Butter drufschmeere [WPf NPf]. -schmiere [VPf]. SHW Südhess. I 1388 . —

durchschmieren

DWB

durch·schmieren

durchschmieren , durch und durch schmieren. die jacken der matrosen waren mit theer ganz durchschmiert.

einschmieren

DWB

ein·schmieren

einschmieren , illinere, inungere, nnl. insmeren, schw. insmörja, dän. indsmöre. 1 1) mit öl und fett einreiben, schmeidigen: ein schlosz ab…

erschmieren

DWB

ersch·mieren

erschmieren , inungere, ferire: ir die lenden wol erschmieren. Scheid grobian P 4 ; oder will dir die lend erschmiern. Ayrer 74 d .

fürschmieren

DWB

fuer·schmieren

fürschmieren , vorn schmieren, beschmieren, überschmieren. für-, ver- et vorschmieren, oblinire, obungere. Stieler 1881 . S. vorschmieren.

Heranschmieren

Campe

heran·schmieren

Х Heranschmieren , v. trs . 1) Durch Schmieren, als eine Schmiere heranbringen. 2) Х Schmierend d. h. schlecht und unleserlich heranschreibe…

herschmieren

DWB

hersch·mieren

herschmieren , verb. , auch für flüchtig und schlecht schreiben: er schmierte etwas aufs papier her.

Herumschmieren

Campe

herum·schmieren

Х Herumschmieren , v. trs . 1) Um etwas schmieren, streichen. 2) Hin und her schmieren, schmierend verbreiten. Das Herumschmieren .

hinschmieren

DWB

hinsch·mieren

hinschmieren , verb. flüchtig oder unsauber hinschreiben: er schmierte etwas auf ein blatt papier hin; aber etwas hingeschmiertes schön find…

Nachschmieren

Campe

nach·schmieren

Nachschmieren , v. intrs . u. trs . 1) Nach eines Beispiele, Weise schmieren. 2) Hinten nach, nochmahls, noch mehr schmieren. 3) Х Eilig und…

überschmieren

DWB

ueber·schmieren

überschmieren , v. ältere formen: überschmirwen ( Frisius 731 b ), -schmirben ( z. b. Seutter hippiatria 295 ). 1) untrennb. verbindung. a) …

umschmieren

DWB

umschmieren , vb. , untrennbar, ringsum mit etwas beschmieren; circumlinire umsmyren Diefenbach 122 b ; circumlinire umbstreychen, umbsalben…

Unterschmieren

Campe

unter·schmieren

Unterschmieren , v. trs . D. Unterschmieren. D. — ung. 1. Únterschmieren, ich schmiere unter, untergeschmiert, unterzuschmieren . 1) Unter e…

verschmieren

DWB

versch·mieren

verschmieren , verb. durch schmieren beseitigen, mhd. versmirwen zu smirwe, smër, daher die ältere nhd. form verschmirben. 1 1) schmierend a…

vollschmieren

DWB

voll·schmieren

vollschmieren , trennbar, über und über beschmutzen: kinder schmieren sich hände und gesicht voll. — besonders -schmieren humoristisch oder …

vorschmieren

DWB

vorsch·mieren

vorschmieren , verb. , für-, ver- et vorschmieren, oblinire, obungere Stieler 1881 ; Campe : etwas lehm vorschmieren. — zu schmieren im sinn…

Ableitungen von schmieren (4 von 4)

beschmieren

DWB

beschmieren , ungere, linere, foedare, wie beschmeiszen ( vgl. schmieren und schmeiszen), andere schrieben beschmirben, Maaler 61 b beschmir…

erschmieren

DWB

erschmieren , inungere, ferire: ir die lenden wol erschmieren. Scheid grobian P 4 ; oder will dir die lend erschmiern. Ayrer 74 d .

verschmieren

DWB

verschmieren , verb. durch schmieren beseitigen, mhd. versmirwen zu smirwe, smër, daher die ältere nhd. form verschmirben. 1 1) schmierend a…

zerschmieren

DWB

zerschmieren , verb. , zerbleuen: zerschmierten und zerpleueten sich alle unter einander Bastel v. d. Sohle Harnisch 174 ; die haut: Ayrer d…