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Schmied

nhd. bis sprichw. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schmied

Bd. 7, Sp. 1469
Schmied das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -īt [doch in der Mitte von Wend, Kreuzn, Goar -i-] Sg. u. Pl.; sonst -it-, –e-, vielfach nur -i- im Gegens. zu -e- »Schmiede« [Mos von Trier bis Bernk -ī- (nicht -a-); im Geb. tiefster Senkung des i in NWSaarbg, Eif, Westerw, Sieg -a-, –ę-, –ǫ-, –o-, –-; LRip -ø-; Selfk -īət, Pl. -e(ə)]; Pl. -dən Siegld -et, Pl. -ē, –ēj (Helberhsn -ērə) [OBerg -īə; Lennep -īət (auch Dat. Sg.), Wermelsk -ī:t; sonst NBerg -ēt; SNfrk, Klevld -ēə, –e·.ə, –ē:jə, –ēə; Klevld auch -ēə(r)s; im Rip neben -edə auch -et wie der Sg., Ahrw-Hain -itərə] m.: 1. wie nhd.; man unterscheidet Büchsen- (Flinten-), Gold-, Grob-, Huf-, Koffer- (Kupfer-), Nagel- (Pönnen-), Karen-, Wagenschm.; im Berg noch Reck-, Hammer- (der im Eisenhammerwerk arbeitet) im Gegens. zum Klein- (der privat schmiedet); im 18. Jh. nannten sich zum Unterschied von den Hammer- und Sensenschmieden die Hersteller der übrigen Werkzeuge aus der Remscheider Industrie Kleinschmiede, u. später -fabrikanten. Sämtliche heute fabrikmässig hergestellten Werkzeuge wurden früher von den Schmieden angefertigt, daher die veralteten Bezeichnungen Bohrdrau-, Bügeleisen-, Fitschen-, Fratzbohr-, Heckenscheren-, Kaffeemühlen-, Klau- (Klauhämmer-), Klebschrauben-, Komfoor-, Kreuzgehänge-, Nussknacker-, Pässern-, Rattenfallen-, Riegel-, Roster-, Schabeisen-, Schleppen-, Schrickschuh-, Stiefeleisen-, Waffeleisen-, Winden-, Wogenschmied (Waagebalken) usw., bekannt sind heute nur noch, wenn auch teils schon als Beruf ausgestorben, Amboss-, Bohr-, Feilen-, Hammer-, Messer-, Nagel-, Pfannen-, Sägen-, Schloss-, Zangenschmied (s. d. W.). RA.: Wer Schm. weəre well, der moss jet en e Maue (Ärmeln) han muss stark sein Monsch, Rip. Jong, dou bös de reine Schm. Förschke (frz. forgeron »Grobschmied«)! so lobt der Schmiedemeister den Lehrling für gute Arbeit Kref. Schmiddje van Storkroi (Sterkr) sall dei de Prattor (Eigensinnader) schnige (schneiden)! zum eigensinnigen Kinde. Et es beister ene Schm. äls e Schmeddche! wende dich an einen Meister u. nicht an einen Pfuscher Aach; de Schm. helpt ehr as et Schmeddschen Mörs; wenn ene Schm. do es, geht mer net bei e Schmeddche. Dat es ene schlechte Schm., de keine Rauch verdrage kann jeder muss auch die Unannehmlichkeiten seines Berufes mit in Kauf nehmen Köln-Stdt. Ene wette (weisser) Schm. es ni wert, dat e Brot ett (isst) Geld-Straelen. Ene Schm. on ene Möller könne sech leit (leicht) schmetten (beflecken), der ene an der angere SNfrk. Ene Schm. mäckt van alt Iser neu en blifft doch treu Klevld. Wu de mäst Schm.ən sein, do lofen de mäst Perd borbes (barfuss) Bitb-Mettend. Der Schm. hängt de Dür (et Gadder) en de Wedd (Weidenband) irgend ein Handwerker kommt nicht dazu, für seine eigenen Bedürfnisse einen Gegenstand neu anzufertigen, dafür ist die übrige Arbeit zu dringend Berg. Jeder es sins Glöcks Schm. nach dem Nhd. Sol. Höppelche, Pöppelche op de Bank, H., P. unge de B.; et es kene Schm. em ganze Langk (Land), der dat H., P. schmedde kann? Rätsel vom Ei Wippf-Biesf (mit Var. verbr.). Schmids Perd (Geil) on Schustersch Weiwer mussen der irschte borbes gohn Mosfrk, Allg. Enne Liəhrer on Schmetsch Get (Ziege), dät es et ärmste, wat ech wet (weiss) Heinsb. Schm.s Kinder sin de Funke gewennt (gewöhnt) Köln-Stdt, — graulen (fürchten) et Feier nöt Trier-Stdt. Eich denke wie Schm.s Pittchen! abschl. Antw. Merz-Bergen. Der Schm.s Hamel (Hammer) klengt wit (weit) in der Schmiede fangen die Erzählungen, Gerüchte an Klevld. Pospeərt (Post-) sen usgerannt, Schm.s Kleder sen usgebrannt Sieg-ODollend. E Stöcksken Iser wie en Mus kömmt gout te pass em Schm.s Hus der kleinste Zuschuss hilft Kref-Osterath, MGladb. Du bös noch nöt langs Schm.s Backes (Bäckes-chen) (Backhaus)! ausser Gefahr, du hast noch lange nicht alle Schwierigkeiten überwunden (s. weiter bei Backhaus) Prüm, Rip, Berg, SNfrk, — net dur et Schm.s Dörpchen (Dörfchen) Sieg-Leuschd. Dat send Schm.s Flüəh (Schmiedefunken), de biten, wenn se op de Welt komen Kemp, Kref, MGladb; Schm.s Ferken Pl. dass. Bo. Schm.s Förcher (Feuerchen) Feuerwerkssprühregen Köln-Stdt. Schm.s Katt oder Kättschen (Katze) scherzh. Schloss, Riegel; doə sett Schms. K. drop Grevbr, Kemp, Geld, Mörs; Schm.s Mor (Mutter[tier]) Geld. A.: Sei häbben de Schm. gekregen. B.: Wat fönne (für einen) Schm.? B.: Den op den Ambos gedreten (geschissen) hat Mörs-Neuk. Öm geht beəter bei de (noə ene) Schm. wie bei e (noə e) Schmettsche Kemp, Allg. Bei ene Schm. hengt gau (schnell) de Dör a jene Tur (Angel), — a jene Still (Pfosten) Monsch, Aach, Köln-Stdt, Elbf, — an de Wedd Sieg-Ittenb. Wer beim Schnider der Zwern käuf, beim Bäcker der Weiss (Weizen), beim Schm. de Kolle (Kohlen), de leit (leitet) bal de Geiss (Ziege) wird bankrott Köln-Stdt. Et es de Bölt (elende Hütte) sin eige Schöld, dat hej de Kast mott drage; was hej mar (nur) nor de Schm. gegohn, den hatt öm drafgeschlagen Klev-Warbeyen. Wat för den Schm. es got, es den Schnider sin Dod eines schickt sich nicht für alle Ess. Der leve Gott bewahr mich alle Zick (Zeit) för Schm., Zimmer- un Mörerschlück (Maurersleute)! Köln-Stdt. — Neckspr. Schm., Schm., ärm Dier, opstohn öm halwer vier, stif stohn, hart schlohn, mott för de Fonke lope gohn! Geld-Winnekendonk. Der Schm., der klinkt, der Hannes (Amboss) singt, et Eisen minkt, wann et of dem H. springt! Koch-Lutzerath. Der Schm., der Schm., der hängt de Düər in de Widd un de Blosbalg an en Strick un de Butze (Hose) an den Drohtnagel, dat es dem Schm. sin Fabrik! Gummb-Berghsn. Der Schm. hät sich net gebett, hät sich nit geweische (gewaschen), hät der schwarzen Hammel en der Teischen (Tasche)! Köln-Poulh. Schmeddche, Schm. va Bielefeld, hät ken Iser on och ke Geld! Sieg-ODollend, Geld-Schravelen. Schmeddsche, Schm. Vilefell (Feilenfell), kneck de Lus on fret (fresse) et Fell! Heinsb-Lümb. — Beim Dreischlag des Schmiedes: Schm., Deckkopp, schlag hart drop, treif (triff) mech net, dupp, d., d.! Dür-Nörvenich, — drop, wie geht dat: dupp, d.! Erk-Bellinghv, — fresch drop, treff mech net, dech gewess net Heinsb-Lümb, Geilk. Dubbe, d., dupp, Schm.s Dreckes (Heinrich) schlag hell (laut) drop! Dreschertakt Dür-Pier; Schm.s Deckkopp, schlag hell drop! Aach-Kohlschd. Schm.s Deckersch, schlag düchtig! Monsch-Vossenack. — Tanzreime; Walzer, Herr Schm., der Schm. (Vedder Schm. Ottw-Hasborn) genannt Allg.: Den Schm., den Schm., den nemmt sin Mädje met; ene Schleier en ene Ferehut (Feder-), dat steht dat M. alltit gut; den Schm., den Schm., den nemmt sin M. met! Klevld, SNfrk, Rip, — met; en wenn hej se niet kriege kann, dann hengt den Schm. die Leppe lang; den Schm. ..., met; Adelheid, die spölt de Fläut, dat de Kernmelk (Buttermilch) rammelt in de Täut, den Schm. ... Klev. Den Schm., den Schm., den sett op et Schap (Eckbrett) on schet (schiss); on hätt ek öm nit harondergerete, dann hatt he et ganze Sch. bedrete Mörs-Wallach. Der Schm., der schleht de Tromm kapot; dat Griet, dat danz em Ongerrock; de Mausik kommt, de M. k.; de M. is schon da! Dür-Girbelsr. Herr Schm., H. Schm., wat kriet et Märe mit? Birkf, Verbr. — Der Schm. (et Schm.chə) van Bielefeld Märchengestalt; eine Art Münchhausen; he lüg wie de Schm. v. B. Rip, Nfrk, Berg. — Im Kinderld. Bomm, bamm, Bittche, zo Kölle wannt (wohnt) e Schmiddche, schmedd et mir ene Bolze, zog ech met no Holzem (Holz) usf. Rip, verbr., MGladb. Glocke, Gl., Hämerche, det Schmeddche setzt em Kämerche, schleaht dem Perdche Isjer a, darr et besser laufe ka Siegen. Düddel, duddel, diske, mi Vadder ös ene Schm., on wenn de Büll (Beutel) ke Geld en hat, dann hängk mi Modder de Lepp Wiegenld. MGladb. — Volksbr. Op Micheel donnt de Schiffer (Schäfer) un de Schm.ə usrissen Ziehtag der Schmiedegesellen Köln-Widdersd. Gern of noj (ungern), äwel sent Loj (Eligius), säj de Schm. an dem Tage wurden beim Schm. die Rechnungen bezahlt Klevld. Am Fastnachtsdienstag zogen die Schmiedegesellen in die Häuser der Kunden u. grüssten: Hier kömmt de Schm. met den Hamer an, den sät ow den Fastelowend an; F. hier, F. dor; F. is nau ens (einmal) in't Johr; dabei schlagen sie mit dem Hammer gegen den Richel (Herdbusen); sie erhalten einen Drinkstüwer Klevld (veralt.) — Als FN häufig Schmid, Schmidt, Schmitz [Schmitz, Ditz, Dodderarsch, hät paar dausent Vörl (Vögel) im Arsch, woll er en verkopen, gengen se em alle lopen! Neckvers Wippf; Schmetz, van eiten (hinten) ene Retz, van füəre e Zigarespetz! dass. Kemp-Süchteln. Schmitzebotter Margarine, benannt nach dem Manne, der sie zuerst für das ganze Dorf einkaufte Ahrw-Lohrsd]. — 2. übertr. a. -it Goldkäfer Koch-Leienkaul; -ī- Bernk-Berglicht; -ø- Bo-Walberbg; -e- Erk-Kückhv; -idχə Saarbr; gelle (golden) -īt Bitb-Ehlenz; golde –et Klev-Cranenbg, Mistkäfer Rees-Emmerich Speelbg, — b. -it Rufn. eines Pferdes Koch-Kaisersesch; -et Rufn. einer Kuh (wenn von einem Schm. gekauft) Geld-Veert.
8894 Zeichen · 213 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchmiedDer

    Campe (1807–1813) · +4 Parallelbelege

    Der Schmied , — es, Mz. — e . 1) Ein Handwerker, welcher vermittelst des Hammers und Feuers das Metall zu allerlei Werkz…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schmied

    Goethe-Wörterbuch

    Schmied rund 50 Archivbelege; vereinzelt ‘Schmidt’, einmal ‘Schmid’ B7,103,5 (glühendes) Metall auf dem Amboß mittels ei…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schmied

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schmied , Vogel, s. Glockenvogel .

  4. modern
    Dialekt
    Schmied

    Schweizerisches Idiotikon · +4 Parallelbelege

    Schmied Band 9, Spalte 855 Schmied 9,855

  5. Sprichwörter
    Schmied

    Wander (Sprichwörter)

    Schmied 1. Bann (wenn) e Schmid verdörbt, soll me'n schloen, dass e störbt. ( Meiningen. ) – Frommann, II, 408, 22. 2. B…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schmied

245 Bildungen · 204 Erstglied · 34 Zweitglied · 7 Ableitungen

schmied‑ als Erstglied (30 von 204)

Schmied'esse

DRW

Schmied'esse, f. (mit einem Rauchabzug versehene) offene Feuerstelle in der Schmiede, an welcher die Schmiedestücke erhitzt werden jedermann…

Schmiedäpfel

RhWB

Schmied-äpfel -etsępəl Geilk-Brachelen , Erk-Elmpt (nach den FN) Pl.: harte A.sorte.

Schmiedamtsbuchbesichtigung

DRW

Schmiedamtsbuchbesichtigung, f. Prüfung der Zunftrolle der Schmiede vgl. Amtsbuch (A II 2) [auf Bitte der Zunft] hat ... ein ehrbar rait nac…

Schmiedamtsmeister

DRW

schmied·amtsmeister

Schmiedamtsmeister, m. wie Schmiedmeister sollen alle schmidtambachtsmeisteren, so das ambacht vor dato dieses an sich erkauft und geworben,…

schmiedbar

DWB

schmied·bar

schmiedbar , adj. von metallen, die durch schmieden, hämmern bearbeitet werden können, hämmerbar, schmidbar Kramer deutsch-ital. dict. 2 (17…

schmiedchen

DWB

schmied·chen

schmiedchen , n. , demin. zu schmied, im sprichwort: geh lieber zum schmied als zum schmiedchen. Simrock 430, 9124 . vgl. schmied 4.

schmied als Zweitglied (30 von 34)

Verseschmied

RDWB1

Verseschmied m стихоплёт (не имеет отношения к слову "кузнец")

Blechschmied

Campe

blech·schmied

Der Blechschmied , des — es, Mz. die — e, im gemeinen Leben für Blechmeister; dann ein Pfannenschmied. S. d.

goldschmied

DWB

gold·schmied

goldschmied , m. , daneben bis ins 19. jh. goldschmid(t), vgl. s. v. schmied. in älterer zeit begegnet auch unorganisches u als stammvokal d…

grobschmied

DWB

grob·schmied

grobschmied , m. , ' ein eisenschmid, welcher nur grobe, d. i. grosze arbeiten verfertiget, ein hufschmid, waffenschmid ..; zum unterschiede…

Hufschmied

Wander

huf·schmied

Hufschmied 1. Es ist nicht jeder ein Hufschmied, der ein schwarzes Gesicht hat. – Burckhardt, 591. 2. Wenn man einen Hufschmied verlässt, mu…

Kupferschmied

Campe

kupfer·schmied

Der Kupferschmied , des — es, Mz. die — e . 1) Ein Schmied, welcher in Kupfer arbeitet, allerlei Geschirre und Geräthe daraus verfertiget. 2…

lügenschmied

DWB

luegen·schmied

lügenschmied , m. einer der lügen schmiedet, vgl. oben sp. 1269: hofheuchler! doppelsinn! mordstifter! lügenschmied! A. Gryphius 1698 1, 21 …

Meisterschmied

DRW

meister·schmied

Meisterschmied, m. zünftiger Schmied sal ein yeglicher meisterschmidt dyß ... ambachts sein erffteichen schlaen 1446 RatingenWQ. 94 1450 Mar…

Messerschmied

Campe

messer·schmied

Der Messerschmied , — es, Mz — e , ein Schmied, welcher bloß ode doch vorzüglich Messerklingen, auch wol Gabeln verfertiget; der Messermache…

Messingschmied

Campe

messing·schmied

Der Messingschmied , — es, Mz. — e , ein Handwerker, welcher aus Messing, aber ohne Anwendung des Feuers, allerlei Arbeiten verfertiget; an …

nagelschmied

DWB

nagel·schmied

nagelschmied , m. faber clavarius Stieler 1879 : heirat i' en naglschmid, hab i' tag und nacht kan frid. Schmeller 1, 1732 Fromm.

Näberschmied

DRW

Näberschmied, m. zum Bestw. vgl. DWB. VII 8 zunftgebundener Schmied, der Bohrer herstellt vollgen nun hernach die vntterschidlichen hantwerg…

pfannenschmied

DWB

pfanne·n·schmied

pfannenschmied , m. faber patellarum Frisch 2, 49 a , spätmhd. pfannensmit städtechron. 2, 507 ( vom j. 1363), pfantschmit Tucher baumeister…

Pfennigschmied

DRW

pfennig·schmied

Pfennigschmied, m. wie Pfennigmeister (II) bdv.: Münzer (II) daz sint goltsmide, pfennincsmide und ander smide ... die horent alle samt zuo …

ränkeschmied

DWB

raenke·schmied

ränkeschmied , m. der da ränke schmiedet ( vergl. unter rank 6 sp. 102): das ist nun der mann, den du einen ränkeschmied und kabalenmacher n…

reimschmied

DWB

reim·schmied

reimschmied , in älterer sprache reimenschmied, m. poetaster Frisch 2, 105 b . im schwed. wird in diesem sinne auch rimsnidare verwendet. be…

reitschmied

DWB

reit·schmied

reitschmied , m. veterinarius, faber cohortis equestris Stieler 1879 : für die vergewaltigung des kriegscommissarius büszte der reitschmied …

rotschmied

DWB

rot·schmied

rotschmied , m. zünftiger kupferschmied: ein rot schmid, erarius Dief. nov. gloss. 154 b ; item Cuntz Goller ein rotschmit hat ein schlosz i…

Schellenschmied

DRW

schellen·schmied

Schellenschmied (zunftgebundener) Schmied, der sich auf die Herstellung von ¹Schellen (I) uä. spezialisiert hat [Verzeichnis der Innungsverw…

Schienschmied

DRW

schien·schmied

Schienschmied, m. (zunftgebundener) Handwerker, der in einem Hammerwerk Eisen in Schien- oder Stabform herstellt es sol auch kein plechhamer…

Schwertschmied

DRW

schwert·schmied

Schwertschmied, m. (zunftgebundener) Handwerker, der Schwerter (I) schmiedet (II) bdv.: Schwertfeger [zulässige Tagesproduktion:] der schwer…

sensenschmied

DWB

sensen·schmied

sensenschmied , m. schmied, der sensenklingen herstellt Adelung, vgl.: sensen- und sichelschmidt, war ehemals eines der ältesten und gröszte…

sichelschmied

DWB

sichel·schmied

sichelschmied , m. : falcarius, sichelschmid Dief. 223 b ; faber falcarius, ein sichelschmied Corvinus fons lat. (1660) 244 b ; sichelschmid…

silberschmied

DWB

silber·schmied

silberschmied , m. kunsthandwerker, der silber schmiedet, silbergeräth verfertigt, schon ahd. bezeugt als silbir-, silbersmid, -smit Graff 6…

Sporenschmied

DRW

sporen·schmied

Sporenschmied, m. wie Sporer ist den hiesigen handelsleuten ... als spohren-, klein- und messer-schmieden ... die sachen, die sie selbst mac…

stadtschmied

DWB

stadt·schmied

stadtschmied , m. : der veilnhawer was des reichen Peter schmids sun pei sant Martha, was der statschmid. d. städtechron. 11, 698, 21, wo an…

stahlschmied

DWB

stahl·schmied

stahlschmied , m. : chalybs ... stahel, vel stahel-smid ( voc. theuton. 1482). Dief. gloss. 90 a ; calipsor ... stahelschmidt. 90 c ; stahl-…

Stangenschmied

DRW

stangen·schmied

Stangenschmied, m. Schmied, der Metallstangen herstellt vgl. Stangenfabrik seine churfürstliche durchl. zu Brandenburg [verstattet] ... dene…

Ableitungen von schmied (7 von 7)

beschmieden

DWB

beschmieden , includere aere, ferro, ahd. pismidôn ( Graff 6, 828 ), mhd. besmiden: er hieʒ vil sêre besmiden mich in einen bojen, daʒ müet …

entschmieden

DWB

entschmieden , compedibus liberare: mein arm war nicht ermüdet von fesseln, der man mich nur kurz zuvor entschmiedet. Haugwitz Soliman 4, 37…

erschmieden

DWB

erschmieden , excudere, ags. âsmiðian, würde ahd. irsmidôn, goth. ussmiþôn lauten : das eisen läszt sich nicht erschmieden. Stieler 1878 .

schmiede

DWB

schmiede , f. fabrica, officina ferraria, zu schmieden, schmied gehörig, mhd. smitte Lexer mhd. handwb. 2, 1016 , ahd. smitta, daneben smidd…

verschmieden

DWB

verschmieden , verb. zu schmiedearbeit verbrauchen, mhd. versmiden: stangeneisen verschmieden; die platner und schlosser werden mehr eisen v…

zerschmieden

DWB

zerschmieden , verb. , beim schmieden auseinander treiben: ein hufeisen ... z. Valvassor ehre d. herz. Crain 3, 2, 89 ; Stieler 1878 ; Campe…

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APA
Cotta, M. (2026). „schmied". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schmied/rhwb?formid=S09031
MLA
Cotta, Marcel. „schmied". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schmied/rhwb?formid=S09031. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schmied". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schmied/rhwb?formid=S09031.
BibTeX
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