Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Geschmeide n.
Geschmeide n.
Geschmeide n. ‘kostbare Goldschmiedearbeit, Schmuck’, ahd. gismīdi ‘Metall’ (11. Jh.), mhd. gesmīde ‘Metall, Schmiedearbeit, Schmuck’ ist eine Kollektivbildung zu ahd. smīda ‘Metall’ (um 800), mhd. smīde ‘Metall(schmuck)’. Mhd. gesmīde bezeichnet jede ‘Schmiedearbeit’, also ‘Metallgeräte, Waffen und Rüstung’, danach auch ‘Metallschmuck’ (ahd. dafür das Kompositum (gi)smīdazierida, 11. Jh.). Die engere Bedeutung ‘Schmuck, besonders Goldschmiedearbeit’ setzt sich im 18. Jh. durch. Zur Etymologie s. Schmied. – geschmeidig Adj. ‘biegsam, leicht zu bearbeiten’, mhd. gesmīdec ‘leicht zu schmieden, zu bearbeiten, gestaltbar, nachgiebig’.