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Säge

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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14 in 11 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Säge

Bd. 17, Sp. 417
Säge und Sägemaschinen (hierzu Tafel »Sägemaschinen«). Die Säge ist ein Werkzeug zum Zerschneiden von Holz, Metall, Stein etc., aus Stahl und von der Form eines Blattes (Sägeblattes), am Rande mit Zähnen (Sägezähnen) versehen, die gewöhnlich mit dem Durchschnitt, bei kleinen Sägen auch durch Einfeilen oder Einhauen des Sägerandes hervorgebracht werden, meißelartig wirken und Späne (Sägespäne) fortnehmen. Entweder hat die Säge die Form eines Blattes (Blattsäge) oder die eines Bandes ohne Ende (Bandsäge) oder einer kreisrunden Scheibe (Kreissäge), oder zum Aussägen runder Scheiben (Faßböden, Knöpfen etc.) die Form einer Trommel (Trommelsäge, Zylindersäge, Kronsäge) oder einer Kugelschale (Kugelschalsäge, Konkavsäge). Zwischen den Zähnen befinden sich die Zahnlücken, welche die zur Bildung des Sägeschnittes abgehobenen Späne so lange beherbergen, bis die Zähne aus dem Arbeitsstück heraustreten und die Späne fallen lassen. Form und Größe der Zähne und der Zahnlücken sind sehr verschieden (Fig. 1–8), je nach der Bestimmung der Sägen; die Grundform aber ist stets ein Dreieck. Da die von Metallsägen abzunehmenden Späne nur klein sind, so genügen kleine Lücken, weshalb die Zähne dieser Sägen (Fig. 1) an der Sägerandlinie a a zusammenstoßen und nahe beieinander stehen, so daß durchschnittlich 5–10 auf 1 cm Blattlänge kommen, was 1–2 mm Abstand (Teilung) entspricht. Die Weichheit des Holzes gestattet die Wegnahme großer Späne, weshalb Holzsägen große Lücken haben, was im allgemeinen auch eine große Teilung (Zähne von 2–50 mm) bedingt. Um diese zu erhalten, werden die Zähne vielfach auseinander gerückt (Fig. 24 aa). Weil aber die Säge um so wirksamer ist, je näher die Zähne zusammenstehen, so werden bei größern Sägen die Lücken über der Randlinie hinaus vergrößert (Wolfszähne, Fig. 3 a a). Sägen mit der Verzahnung Fig. 1, 2 und 3 greifen nur in einer Bewegungsrichtung an, will man aber die Sägearbeit auf beide Bewegungsrichtungen verteilen, so wendet man oft die Form des spitzwinklig gleichschenkeligen Dreiecks (Fig. 4) an, oder man stellt abwechselnd zwei Zähne einander gegenüber (M-Zähne, Stockzähne, Fig. 5) oder reiht Wolfszähne und Stockzähne aneinander (Fig. 6 u. 7). Einige Sägen wirken dadurch in beiden Richtungen, daß man (Fig. 8) gewöhnliche Zähne in zwei Gruppen in entgegengesetzter Stellung an ordnet. Bei sehr großen Sägeblättern, besonders Kreissägen, werden die Zähne auch wohl als besondere Teile (Meißel) eingesetzt. Diese Zähne bestehen zum Zwecke des leichten Auswechselns gewöhnlich aus dem Schneidezahn a und dem Schloß b (Fig. 9) von Kreisgestalt mit keilförmigen Rändern, die in runde Einschnitte des Sägeblattes S eingedreht werden, bis der Zahn a mit einem Vorsprung m an das Blatt anstößt. Zum Ein- und Ausdrehen dienen die Löcher n n. Auch hat man die Zähne wie die Glieder einer Kette aneinander gehängt (Kettensäge). Damit die Säge sich nicht festklemmt, muß der Sägeschnitt etwas breiter ausfallen als die Dicke des Blattes. Zu dem Zwecke wird (Fig. 10) das Blatt r an der Zahnlinie dicker gemacht als am Rücken, oder die Zähne werden abwechselnd nach rechts und links (Fig. 10 u. 12, d u. a) aus der Blattebene herausgebogen (Schränken), oder durch Stauchen an der Schneide verbreitert. Das Schränken oder Aussetzen wird mittels eines Werkzeugs (Schränkeisen) ausgeführt, das in der einfachsten Form (Fig. 11) aus einer dickern Stahlplatte a mit dem Griff b besteht, die bei e, e, e verschiedene Einschnitte hat. Mit einem passenden Einschnitt wird der Zahn gefaßt und nach außen gebogen, während ein verstellbarer Anschlag s s, das Maß des Ausbiegens (Schrank) bestimmt, indem er mit der Nase s1 gegen das Blatt stößt. Da die Wirkung der Säge wesentlich von der richtigen Beschaffenheit der von den Zahnspitzen ausgehenden Kanten abhängt, so ist durch rechtzeitiges Schärfen der Sägen mit Sägefeilen oder drehenden Schmirgelscheiben (s. Schleifmaschinen) für die Erhaltung dieser Beschaffenheit zu sorgen. Eine gehörige Schneide entsteht, wenn die schärfenden Werkzeuge nach den Linien ab, cd (Fig. 12) schräg gegen x x geführt werden. Eine große Erleichterung und Sicherheit beim Schärfen gewähren die von Dominicus (Remscheid) in Deutschland eingeführten sogen. hinterlochten Sägen (Fig. 13), bei denen unmittelbar hinter den Zahnlücken Löcher im Sägeblatt angebracht sind, welche die Größe und Form der Zahnlücken haben, wodurch sich die letztern stets ohne weiteres in vollkommen richtiger Weise erneuern. sobald beim Schärfen die Feile etc. das Loch erreicht. Zugleich dienen diese in 3–6 Reihen parallel den Zähnen ausgestoßenen Löcher zu einer Kühlung der Sägen sowie zur Verminderung der Reibung. Man unterscheidet gespannte und ungespannte Sägen. Zu den letztern (Steifsägen) gehören als die wichtigsten: 1) Brettsäge (Dielen-, Spalt-, Längensäge, Fig. 14, das Blatt B), etwa 1,6 m lang, oben 16, unten 10 cm breit, auf 25 mm ein Zahn, zum Zerschneiden von Balken in der Länge, für zwei Arbeiter, welche die Säge an Quergriffen fassen, und von denen der eine auf einem Sägegerüst steht. 2) Quersäge (Trumsäge), horizontal von zwei Mann geführt, zum Querabsägen, mit Griffen in Ösen; Länge etwa 1,5 m; meist M-Zähne mit 12–20 mm Zwischenraum. Die Sägerandlinie ist wegen der wiegenden Bewegung und Ausgleichung der Abnutzung gekrümmt (Bauchsäge). Die Quersäge dient zum Fällen der Bäume (Waldsäge, Bauernsäge). 3) Fuchsschwanz, ohne und mit Rücken (Rückensäge). 4) Stichsäge (Spitzsäge, Lochsäge, Frettsäge), zum Ausschneiden von Löchern, daher besonders schmal, aber an der Zahnreihe dick und ohne Schränkung. Zu den Spannsägen gehören zunächst 1) die Metallsägen, weil das Blatt in dem sogen. Gestell aus Schmiedeeisen, durch Schrauben festgehalten und angezogen wird (Fig. 15, Sägebogen, Bogensäge). Kleine Bogensägen, auch für Holzarbeit, heißen Laubsägen, weil sie hauptsächlich zum Ausschneiden von Laubarbeiten (Schweifungen) gebraucht werden; damit diese Sägen auch kleinen Krümmungen folgen können, muß das Blatt sehr schmal (0,6–2,0 mm breit) sein. Bogensägen mit dickem Blatt heißen Bogenfeilen. Die größten Metallsägeblätter besitzen 350 mm Länge und 20 mm Breite. 2) Die Klobsäge (Furniersäge), zum Zerschneiden großer Stücke in der Faserrichtung, ist 1,3–1,5 m lang, 10 cm breit, sehr dünn, mit ungleichseitig dreieckigen oder Wolfszähnen, von denen 80–160 auf 1 m Länge flehen, hat einen vierseitigen hölzernen Rahmen zum Gestell, wird senkrecht geführt und schneidet beim Niedergehen. 3) Die Örtersäge (gewöhnliche Tischlersäge), zum Zuschneiden der Arbeitsstücke, hat ein 78–85 cm langes, 48 bis 55 mm breit es, sehr dünnes Blatt. Das Gestell besteht aus einem Stock von der Länge des Blattes, mit zwei kürzern Querhölzern am Ende (Arme), die an der einen Seite durch eine mehrfache Schnur, an der andern durch das Sägeblatt miteinander verbunden sind. Das Blatt wird an beiden Enden mittels zwei Angeln an zwei Knöpfen befestigt, die sich in den Armen drehen lassen, um das Sägeblatt zu richten. Die Spannung erfolgt durch Drehung der Schnur mittels eines durchgesteckten Knebels. Zu den Örtersägen gehört die Handsäge mit nur 22 cm langem und die Schweifsäge mit nur 3–4 mm breitem Blatt zum Schneiden in Krümmungen. Anlagen zum Beschneiden (Abschwarten und Querschneiden) und zum Zerschneiden von Stämmen in Bretter, Latten etc. dienende Anlagen, die Sägemühlen heißen, wurden in Deutschland bereits im 14. Jahrh. in Augsburg (1337) mit Einer Säge und 1575 in Regensburg mit mehreren Sägen als Bundgatter erbaut und mit Wasserrädern betrieben. Mittels Windräder sind die Sägemühlen zuerst durch die Holländer, Ende des 16. Jahrh., betrieben worden. In England widersetzte sich die Arbeiterbevölkerung der Einführung der Sägemühlen, so daß sie erst gegen Ende des 17. Jahrh. in größerer Zahl in Gang kamen. Als eine besonders geeignete Betriebsvorrichtung erwies sich die Dampfmaschine, weil sie überall angelegt und sogar transportabel gemacht werden kann. Deshalb haben sich die zuerst in England 1808 angewendeten Dampfschneidemühlen schnell eingebürgert. Eine Sägemühle hat meist ein Saumgatter und ein oder mehrere Bundgatter und eine Kreissäge. Häufig finden sich auch Bretthobelmaschinen und andre Holzbearbeitungsmaschinen für Spezialzwecke, z. B. Anfertigung von Bauteilen, in den Sägemühlen vor. Weiteres über Sägemaschinen s. auf beifolgender Tafel. Vgl. Exner, Handsägen und Sägemaschinen (Weim. 1878 bis 1881, 2 Bde.); H. Fischer, Die Holzsäge (Berl. 1879); Käßner, Der Sägewerk-Techniker (Münch. 1881); Walleneg, Laubsägerei (3. Ausg., Weim. 1891); Dominicus, Illustriertes Handbuch über Sägen etc. (2. Aufl., Berl. 1891) und Die notwendigen Eigenschaften guter Sägen (Remscheid 1903); Braune, Anlage, Einrichtung und Betrieb der Sägewerke (Jena 1901); Bethmann, Sägegatter und Hilfsmaschinen für Sägewerke (Leipz. 1907).
8890 Zeichen · 100 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Säge

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    2. Die Säge , plur. die -n, ein mit Zähnen versehenes Werkzeug zum Sägen. Mit der Säge zerschneiden. Die Bogensäge, Holz…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Säge

    Goethe-Wörterbuch

    Säge (vom Handwerker verwendetes) Werkzeug mit geschmiedetem, gezähntem Metallblatt zum Schneiden harter Materialien (Ho…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Säge

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Säge und Sägemaschinen (hierzu Tafel »Sägemaschinen« ). Die Säge ist ein Werkzeug zum Zerschneiden von Holz, Metall, Ste…

  4. modern
    Dialekt
    Säge

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Säge , Säg e [Sákə Liebsd. Mü. Steinb. b. Thann; Sáχə Dollern Obbruck ; Sák Obhergh. Osenb. Su. ; Sáj Co. Winzenh. M. Mi…

  5. Sprichwörter
    Säge

    Wander (Sprichwörter)

    Säge 1. Die Säge beisst zwar sehr, aber sie bricht sich doch manchmal die Zähne aus. 2. Eine Säge ist kein Saitenspiel, …

  6. Spezial
    Säge

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sä|ge f. (-,-n) 1 (Werkzeug) siëia (-ies) f. 2 (Sägemühle, Sägewerk) siëia (-ies) f. ▬ die Säge schränken ti dé strada a…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit saege

189 Bildungen · 159 Erstglied · 28 Zweitglied · 2 Ableitungen

saege‑ als Erstglied (30 von 159)

Sägebarsch

Meyers

saege·barsch

Sägebarsch ( Zackenbarsch , Serranus Gthr.), Gattung der Barsche ( Percidae ), Fische mit einfacher Rückenflosse, gezähneltem Vordeckel, mit…

sägebaum

DWB

saege·baum

sägebaum , m. baum, der zum zersägen bestimmt oder geeignet ist, aus dem bretter geschnitten werden. Schm. 2, 235 : (ich) lasz darzu dem mül…

sägeblatt

DWB

saege·blatt

sägeblatt , n. sägenblatt, sägblatt, der dünngeschmiedete, gezähnte schneidetheil der säge. Jacobsson 3, 483 b ; ein sägenblatt, serrae lami…

Sägebloch

PfWB

saege·bloch

Säge-bloch m. : 'Baumstamm, der zugesägt wird'. a. 1621: Item 4 fl. 5 δ seindt instanden 1621 Jahres Zweyen frembden dhielschneidern, welche…

sägeblock

DWB

saege·block

sägeblock , m. dicker zum zersägen bestimmter block, sägeklotz, schrot. Frisch 2, 142 a ; mein leib geformirt wie ein seutrog oder wie ein k…

sägebock

DWB

saege·bock

sägebock , m. bockgestell, auf welchem das zu zersägende holz liegt: weiszt du was Nickel? hol' den sägebock, und hebe die hausthüre aus, wi…

Sägeböcke

Meyers

Sägeböcke ( Prioniden ), s. Bockkäfer .

Sägefil

ElsWB

saege·fil

Sägefil f. Feile, mit der man die Säge schärft Obhergh. — Schweiz. 1, 779.

sägefisch

DWB

saege·fisch

sägefisch , m. eine haienart mit schwertartig verlängerter, knochiger, seitlich gezähnter schnauze ( squalus pristis ). Oken 6, 62 .

sägeförmig

DWB

saege·foermig

sägeförmig , adj. sägförmig, sägenförmig: die sägförmigen muskeln in den seiten sind erhabener ... als in der natur. Winckelmann 4, 105 .

sägegatter

DWB

saege·gatter

sägegatter , n. ( vgl. unter säge die stelle aus Tucher ), gatter in welches die säge eingespannt ist ( schneidemühle ).

Sägegriff

PfWB

saege·griff

Säge-griff m. : wie schd., -griff [ KU-Schmittw/O ]; vgl. Sägeheft . —

Sägehahl

PfWB

saege·hahl

Säge-hahl f. : 'Hängevorrichtung mit Zahnstange für den Herdkessel'; vgl. Abb. 35; a. 1612: 1 Seeghahl sampt einem Hangeysen [DisibSchR 279]…

Sägeheft

PfWB

saege·heft

Säge-heft n. : = Sägegriff ; a. 1778: aus dem Inventar eines Zimmermanns: 2 seegheffter 1 gesims hobel [SSp v. d. Leyen Fasz. 100 (BZ-Wernbg…

sägeholz

DWB

saege·holz

sägeholz , n. holz, das zur bearbeitung mit der säge bestimmt ist; sagholz Hunziker 214 ; sägholz Tobler 420 a .

Sägekaut

PfWB

saege·kaut

Säge-kaut f. : FlN, mda. Sääkaut [ KU-Gumbsw ]. — Benannt nach einer Grube, über der die Zimmerleute Balken zurechtsägten. — Rhein. VII 691 …

sägekraut

DWB

saege·kraut

sägekraut , n. 1) krebsschere, wassersäge, stratiotes aloides. 2) biserrula pelecinus, eine südeuropäische pflanze. Nemnich.

Sägel1

MeckWB

Sägel 1 n. Siegel: 'myn segel' (1304) UB. 5, 165; 'were ok, dat desser zegele welk tůbreken' (1359) 14, 421; '2 ß vor 1 bliggen Seghel to ma…

Sägel2

MeckWB

Sägel 2 n. Segel; die westnd. Lautform Seil begegnet nur bei Gild. Dörp. 86 und in den Zss. Lee- ( s. Leisägel , Bd. 4, 894 ) und Marsseil, …

Sägelatie

MeckWB

Sägelatie f. 1. Schiffahrt: 'umme de zeghelatze to deme Stokholme' (1394) UB. 22, 375; 'dat men greve Hinrikes suster up der zee in erer zeg…

Sägelbalken

MeckWB

Sägelbalken m. Balken in der Mitte des Schiffes, in dem die Masten stehn Bri. 6, 197; im Fischerboot hält er den einzigen Mast.

Sägelband

MeckWB

Sägelband m. grobe Schnur zum Säumen der Segel; vielfach außerhalb des Segelmachens verwendet: (dat) Hängt nu an de witte Wand Mit 'n groten…

saege als Zweitglied (28 von 28)

Eissäge

Adelung

eis·saege

Die Eissäge , plur. die -n, eine solche Maschine in Gestalt einer Säge, welche von Menschen in Bewegung gesetzet wird.

Gesäge

Adelung

Das Gesäge , des -s, plur. car. das Sägen, besonders ein anhaltendes oder wiederhohltes Sägen.

Grathsäge

Adelung

grath·saege

Die Grathsäge , plur. die -n, eben daselbst, eine Säge, die Rinnen zu den Leisten in hartes Holz damit einzuschneiden.

klobensäge

DWB

kloben·saege

klobensäge , f. eine grosze säge, holz zu dünnen bretern zu schneiden, nach Hübner und Frisch 1, 524 a von den kloben, gespaltenen handgriff…

laubsäge

DWB

laub·saege

laubsäge , f. feine säge, vorzüglich zum schneiden laubförmiger zieraten. laubsägenholz ( holz das sich mit der laubsäge leicht bearbeitet )…

lochsäge

DWB

loch·saege

lochsäge , f. eine schmale starke säge, um löcher damit zu sägen; auch stichsäge.

pflugsäge

DWB

pflug·saege

pflugsäge , f. was pflugsech und daraus entstellt und umgedeutet Stieler 1663 . Rädlein 702 a . Frisch 2, 56 c , pflugsege Denzler 221 b , w…

Pfropfsäge

Adelung

pfropf·saege

Die Pfropfsäge , plur. die -n, eine eigene Säge der Gärtner, die Stämme derjenigen Bäume, auf welche gepfropft werden soll, damit abzusägen.

Schließsäge

Adelung

schliess·saege

Die Schließsäge , plur. die -n, bey den Tischlern, eine gemeine Säge von mittlerer Größe, solche Stücke damit zu sägen, welche genau schließ…

Schlúßsäge

Adelung

schluss·saege

Die Schlúßsäge , plur. die -n, bey den Tischlern, die Schließsäge, eine feine Säge, Dinge, welche genau schließen oder passen sollen, damit …

schrotsäge

DWB

schrot·saege

schrotsäge , f. : schrotsege rucina Dasypod. ; ein schrot sege Serranus (1538) 5 b , schrottsegen, grosz seg Alberus dict. g 4 a , s. Weigan…

schweifsäge

DWB

schweif·saege

schweifsäge , f. dünne und schmale säge, womit geschweifte und bogige sachen vom tischler ausgeschnitten und ausgeschweift werden Jacobsson …

spundsäge

DWB

spund·saege

spundsäge , f. säge womit der spund zum fasse ausgeschnitten wird. ebenda.

staubsäge

DWB

staub·saege

staubsäge , f. bei den kammachern eine säge mit zwei blättern, welche zum einschneiden der zähne in den staubkamm ( s. oben ) gebraucht wird…

steinsäge

DWB

stein·saege

-säge , f. 1) ' ein kupfernes oder eisernes sägenblatt öhne zähne, damit man die steine ... theils ohne, theils mit sand oder schmirgel zers…

stichsäge

DWB

stich·saege

stichsäge , f. , zum verbum stechen gebildet, vgl. das vereinzelte alte stechsäge ( teil 10, 2, sp. 1283), säge mit spitzzulaufendem, freist…

Stōßsäge

Adelung

stoss·saege

Die Stōßsäge , plur. die -n, eine Säge ohne Gestell und nur mit einem Heft, etwas gleichsam mit einem oder wenig Stößen abzusägen, dergleich…

stücksäge

DWB

stueck·saege

stücksäge , f. , auch stichsäge Jacobsson 4, 341 a ; schrotsäge Schwan nouv. dict. 2, 739 b . —

Tauchersäge

Adelung

taucher·saege

Die Tauchersäge , plur. die -n, eine Art Taucher oder Tauchvögel, mit einem sägeförmig gezähnten Schnabel; Mergus Serrator Linn.

Twassäge

Wander

twas·saege

Twassäge He schneit'r et bauln met'r Twassägen 1 dür. – Lyra, 33. 1 ) Quersäge.

Ableitungen von saege (2 von 2)

Gesäge

Adelung

Das Gesäge , des -s, plur. car. das Sägen, besonders ein anhaltendes oder wiederhohltes Sägen.

unsägelich

BMZ

unsägelich , unsegelich adj. nicht zu sagen, unaussprechlich. diu mære gar unsägelich sint Conr. Al. 1136. mit den unsegelîchen weinungen (g…